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Veröffentlicht am 07.03.2021

Tränen gelacht...

Das bisschen Hüfte, meine Güte
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Und wieder einmal lerne ich beim Lesen Renate Bergmann kennen. Mit ihrer liebenswerten, aber manchmal für ihr jüngeres Umfeld ganz schön nervigen Art, hat sie sich in den Kopf gesetzt, dass für Stefan ...

Und wieder einmal lerne ich beim Lesen Renate Bergmann kennen. Mit ihrer liebenswerten, aber manchmal für ihr jüngeres Umfeld ganz schön nervigen Art, hat sie sich in den Kopf gesetzt, dass für Stefan eine Braut her muss. Und am Puls der Zeit meldet sie ihn doch glatt bei Schwiegertochter gesucht! an - der Arme - genauso sauer war er auch... und hat dann mal eben seine Ariane vorgestellt. Natürlich ist sie keine Hausfrau und da sie ein Kind erwartet und die Hochzeit ansteht, nimmt Frau Bergmann sie in die Schule...mit Freundin Ilse bereitet sie die Hochzeit vor (wow mit 82 Jahren) und bereitet eine schöne Feier. Leider stürzt sie und muss zur Reha...da lernt man doch eine Frau Bergmann noch mehr kennen - von eigener Bettwäsche, Handtücher und Co und natürlich wie immer ein Körnchen dabei. Aber taff ist sie ja

Fazit: eine tolle Fortsetzung - die nicht langweilig wird.

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Veröffentlicht am 07.03.2021

Glückformel ? - wohl zu viel erwartet

Die 12 Glücksbringer
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beim Titel "12 Glückbringer" hätte ich Ideen und Anregungen erwartet, wie man dem (eigenen) Glück auf die Sprünge helfen kann. Gerade in Zeiten einer Pandemie und Einschränkungen für alle, wäre das sicher ...

beim Titel "12 Glückbringer" hätte ich Ideen und Anregungen erwartet, wie man dem (eigenen) Glück auf die Sprünge helfen kann. Gerade in Zeiten einer Pandemie und Einschränkungen für alle, wäre das sicher ein guter Leitfaden gewesen. Hier haben 12 Autoren mit Michaela Merten und Pierre Franckh ihre eigene Einstellung zum Glück niedergeschrieben, manchmal für meinen Geschmack ein bisschen zu wissenschaftlich und theoretisch. Leider gibt es bei unterschiedlichen Autoren meines Erachtens auch immer wieder Stilbrüche. Das Buch ist nicht flüssig und nur ein paar wenige Autoren haben mich wirklich angesprochen. Zum Beispiel Susan Sideropulus, die mit ein bisschen Humor an die rosarote Brille erinnert hat. Aber auch Thomas Brenzina, der mit seinen Ideen wieder an Zeiten einer glücklichen Kindheit erinnert hat. Mich hat es ein bisschen gestört, dass manche Autoren diese Plattform als Verweis für eigene Bücher genutzt haben. Das finde ich sehr schade.

Fazit: nett, aber mehr nicht.

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Veröffentlicht am 04.03.2021

Weihnachten mal anders:-)

Über Topflappen freut sich ja jeder
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Weihnachten steht diesmal Besuch bei Tochter Kirsten an. Der Zug ist so beschwerlich mit dem gesamten Gepäck für ein paar Tage und da sie bereits schon Flugerfahrung hatte, wählt Renate den Flug von Tegel ...

Weihnachten steht diesmal Besuch bei Tochter Kirsten an. Der Zug ist so beschwerlich mit dem gesamten Gepäck für ein paar Tage und da sie bereits schon Flugerfahrung hatte, wählt Renate den Flug von Tegel nach Köln. Tochter Kirsten organsiert alles; Renate musste nur pünktlich am Flughafen sein. Mehrere Stunden vor Abflug bringen Sie die Freunde Ilse und Kurt hin mit allerlei Dinge im Gepäck - sogar die Gans und jeder Menge Topflappen, denn über Topflappen freut sich ja jeder

Es kommt wie es kommen musste: Renate sitzt im falschen Flugzeug und verbringt die Weihnachtsfeiertage in London. Ihre Lieben zu Hause sorgen sich natürlich, aber eine Renate Bergmann gibt schließlich Bescheid.

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Veröffentlicht am 04.03.2021

eine Seniorin packt aus:-)

Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker
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Renate Bergmann ist 82 Jahre und viermal verwitwet. Sie lebt in Berlin, ist technisch affin und sogar auf Facebook und Twitter aktiv. Manchmal braucht sie aber die Hilfe ihre Großneffen Stefan. Ihre Tochter ...

Renate Bergmann ist 82 Jahre und viermal verwitwet. Sie lebt in Berlin, ist technisch affin und sogar auf Facebook und Twitter aktiv. Manchmal braucht sie aber die Hilfe ihre Großneffen Stefan. Ihre Tochter lebt ihrer Meinung nach Gott sei Dank weit weg, denn mit vegan und auspendeln kann sie so gar nichts anfangen. Sie erzählt gerade raus von sich und ihren Liebsten. Es macht gute Laune über ihren Alltag zu lesen und was so "alte Damen" so umtreibt. Sei es die Nachbarin, die nicht richtig putzt, einen verzogenen Jungen habe oder ihre Freunde Ilse, Kurt und Gertrud, mit denen sie viel Zeit verbringt -schließlich muss der Einkauf geplant, das Gießen auf den Friedhöfen terminiert und allerlei Neuigkeiten ausgetauscht werden.

Fazit: herzlich und gut.

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Veröffentlicht am 20.02.2021

Die Chance für eine neue Liebe und ein neues Leben…

Ich dachte schon, du fragst mich nie
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Sophie wohnt in Hamburg ist Witwe, arbeitet als Übersetzerin und hat 2 Töchter. Beide Töchter sind für sie alles. Sie selbst kommt dabei oft zu kurz. Tochter Liv steht gerade vor der Eröffnung Ihres Cook-up-Restaurants, ...

Sophie wohnt in Hamburg ist Witwe, arbeitet als Übersetzerin und hat 2 Töchter. Beide Töchter sind für sie alles. Sie selbst kommt dabei oft zu kurz. Tochter Liv steht gerade vor der Eröffnung Ihres Cook-up-Restaurants, als sie stürzt und nicht mehr an den Herd kann.

Marc wohnt auf der wunderschönen Insel Mallorca, ist alleinstehend und beruflich erfolgreich, als ihn eine Panikattacke zur Auszeit zwingt. Diese verbringt er in Hamburg und geht mit einem Freund essen und ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

so mehr wird nicht verraten

Gabriella Engelmann ist ihrem Stil treu geblieben. Ich habe schon einige Bücher von ihr gelesen und kann wunderbar eintauchen und abschalten. Es ist ihr wieder gelungen, eine sehr gefühlvolle Geschichte zu erschaffen. Durch die wechselnden Erzählperspektiven zwischen Marc und Sophie lernt der Leser beide Protagonisten viel besser kennen und verstehen. Die Gedankengänge und Dialoge sind gut nachvollziehbar, die Szenen sind sehr authentisch beschrieben. Auch den Start eines Zitates bzw. dem Inhalt des Kühlschrankes vor jedem Kapital ist eine gute Einstimmung auf die folgenden Seiten. Auch wenn es mehrere handelnde Personen gibt, ist das Buch nicht überfrachtet.

Ich frag mich immer, wie es zum Titel des Buches kommt. Das hat Frau Engelmann geschickt und spannend nahezu bis zum Schluss „geheim gehalten“. Auch das Ende macht die Geschichte rund. Ich habe jetzt so Sehnsucht mal wieder Essen zu gehen, auf Sonne in Mallorca und danke für die Rezepte am Ende.

Fazit: auch wenn ich bereits in der Mitte das Gespür hatte, wie die Geschichte ausgehen kann, hat sie mich gefesselt und bewegt. Danke für ein wunderbares Buch

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