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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.01.2024

Anders als erhofft

Escape Room - Nur drei Stunden
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Der Klappentext sprach mich zunächst sehr an. "Ein Raum, eine Leiche, fünf Verdächtige - und nur drei Stunden um den Mörder zu finden" Das versprach in meinen Augen in Zusammenhang mit dem Titel " Escape ...

Der Klappentext sprach mich zunächst sehr an. "Ein Raum, eine Leiche, fünf Verdächtige - und nur drei Stunden um den Mörder zu finden" Das versprach in meinen Augen in Zusammenhang mit dem Titel " Escape Room" ein spannendes Lesevergnügen voller Rätsel zu werden.
Leider traf das für mich dann nur bedingt zu. Besonders in der ersten Hälfte des Buches fehlte mir einfach die Spannung und ich empfand das Vorgehen zur Identifizierung des Täters ziemlich schleppend und undurchdacht. Ein wenig Abwechlsung brachten die Sprünge in die Vergangenheit des Protagonisten. Gegen Ende nahm die Handlung zwar nochmal ein bisschen mehr Fahrt auf und bekam einen kleinen Twist, trotzdem konnte mich die Auflösung und die ganze Geschichte an sich nicht richtig überzeugen. Bei dem Titel hatte ich irgendwie etwas anderes mit mehr Rätseln, Aufgaben etc. erwartet.

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Veröffentlicht am 31.12.2023

Richtig gut

Die Einladung
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Marla, die nach einem traumatischen Erlebnis und einem Unfall kurz nach ihrem Abitur, auch noch fünf Jahre später mit den Ereignissen von damals zu kämpfen hat wird zu einem Klassentreffen in den Bergen ...

Marla, die nach einem traumatischen Erlebnis und einem Unfall kurz nach ihrem Abitur, auch noch fünf Jahre später mit den Ereignissen von damals zu kämpfen hat wird zu einem Klassentreffen in den Bergen eingeladen. Da sie sich endlich den Schatten ihrer Vergangenheit stellen will fährt die hin. Was dann passiert ist zugleich spannend, erschreckend und mysteriös. Wer hat sie eingeladen und zu welchem Zweck? Und was hat Marlas Familiengeschichte mit alledem zu tun?
Ich konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen. Schon der Beginn ist erschütternd und während der Handlung gab es immer wieder Phasen die einen den Atem anhalten ließen. Großartig auch der Twist zum Ende! Für mich das beste Buch in 2023

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Veröffentlicht am 27.09.2023

Mord oder Selbstmord?

Totenlichter
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Im zweiten Thriller der Reihe um den Ermittler Jan Nygård und die Psychologin Anna Wasmuth werden die beiden zunächst mit ddm vermeintlichen Selbstmord von einer Frau in einer Kirche konfrontiert, der ...

Im zweiten Thriller der Reihe um den Ermittler Jan Nygård und die Psychologin Anna Wasmuth werden die beiden zunächst mit ddm vermeintlichen Selbstmord von einer Frau in einer Kirche konfrontiert, der bei genauerer Betrachtung jedoch Fragen aufwirft und einen Mord vermuten lässt. Bei den Ermittlungen stoßen Anna und Jan auf weitere mysteriöse Suizide, die alle einen gemeinsamen Nenner haben: Sie waren Mitglieder des selben Kirchenchors und haben einen schrecklichen Busunfall im Elbtunnel überlebt. Wer trachtet diesen teilweise vom Unfall gezeichneten Überlebenden nach dem Leben und vor allem warum? Eine spannende Jagd nach dem Täter beginnt, voller mysteriöser Entdeckungen und überraschender Wendungen.

Auch wenn ich den ersten Teil der Reihe, "Schmerzwinter", noch einen Tick fesselnder fand, braucht sich der Nachfolger, meiner Meinung nach, nicht zu verstecken. Aaron Sander hat einen wunderbaren Schreibstil und beendet so manches Kapitel mit einem Cliffhanger, sodass man quasi weiter lesen muss. Die Auflösung war für mich überraschend, ließ aber ein paar Fragen offen und hätte erwas mehr Tiefe vertragen. Die Protagonisten Anna und Jan sind sympathisch mit Ecken und Kanten und halten sich nicht immer komplett an die Regeln was ich aber ganz gerne mag.
Ich freue mich schon auf einen weiteren Teil!

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Veröffentlicht am 22.09.2023

Hat mich leider nicht überzeugt

Dreck muss weg
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In Ostfriesland und Hamburg wird je eine ermordete alte Frau aufgefunden. Ihnen gemeinsam ist, dass man ihnen Dreck in den Mund gestopft hat und, dass sie Schwestern sind. In beiden Landesteilen beginnt ...

In Ostfriesland und Hamburg wird je eine ermordete alte Frau aufgefunden. Ihnen gemeinsam ist, dass man ihnen Dreck in den Mund gestopft hat und, dass sie Schwestern sind. In beiden Landesteilen beginnt nun die Suche nach dem Täter und einem Motiv. Zunächst getrennt später auch gemeinsam in Hamburg.
Was sich zunächst interessant und spannend anhörte konnte mich zu keinem Zeitpunkt wirklich packen. Ich weiß nicht ob es am eher holprigen Erzählstil lag, bei dem ich mich hin und wieder fragen musste wie denn nun der Zusammenhang ist oder an der Story an sich kann ich nichtmal genau sagen. Auch die Charaktere schafften es nicht diese Schwächen wett zu machen. Während Marga noch einigermaßen sympathisch, jedoch auch eher farblos daher kam brachten mich Kalle und auch seine Kollegen mit ihrem Altherrengequatsche das bisweilen sexistsisch und niveaulos war ständig auf die Palme. Kleiner Pluspunkt ist, dass man erst recht spät im Verlauf erahnen konnte wer dem Leben der beiden alten Damen ein Ende bereitet hat.

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Veröffentlicht am 02.09.2023

Gelungenes Debüt

Das Gästezimmer
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Aidan ist in seinem Wohnort als der perfekte Vater und Nachbar bekannt. Niemand ahnt, dass er ein mehrfacher Mörder ist und im Schuppen seines Gartens seit fünf Jahren eine Frau versteckt und gefangen ...

Aidan ist in seinem Wohnort als der perfekte Vater und Nachbar bekannt. Niemand ahnt, dass er ein mehrfacher Mörder ist und im Schuppen seines Gartens seit fünf Jahren eine Frau versteckt und gefangen hält. Als seine Frau an Krebs stirbt ist er gezwungen mit seiner Tochter in ein neues Haus zu ziehen. Rachel, so nennt er seine Gefangene schafft es, dass er sie mitnimmt und sogar im Gästezimmer des neuen Hauses einquartiert.
Die Autorin nimmt uns mit in die Gedankenwelt von Rachel und Aidans Tochter, erzählt von Aidans früheren Opfern und seiner neusten Bekanntschaft Emily.
Der Wechsel zwischen den Figuren geht auch im Fall von Rachel mit einem Wechsel der Erzählperspektive (Du) einher, wodurch ich ein wenig brauchte um mich daran zu gewöhnen und in das Buch rein zu kommen. Ich würde sogar sagen, dass ich mich durch die spezielle Perspektive besser in Rachel und ihre Situation hineinversetzen konnte.
Insgesamt ein gelungenes, zuweilen auch bedrückendes , aber stets spannendes Debüt von Clémence Michallon

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