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Veröffentlicht am 25.03.2025

Hat mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt

Die Tochter des Serienkillers
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"Die Tochter des Serienkillers" ist das zweite Buch aus der Reihe "Die Familie des Serienkillers" von Alice Hunter und ist eine vom ersten Teil unabhängige Geschichte.
Diesesmal geht es (wer hätte das ...

"Die Tochter des Serienkillers" ist das zweite Buch aus der Reihe "Die Familie des Serienkillers" von Alice Hunter und ist eine vom ersten Teil unabhängige Geschichte.
Diesesmal geht es (wer hätte das bei dem Titel gedacht?) um eine Frau dessen Vater vor mehreren Jahren als Serienkiller überführt worden war. Aufgewachsen als Jane änderte sie ihren Namen, zog früh bei ihrer Mutter, auf Grund eines schwierigen Verhältnisses, aus und baute sich nun unter dem Namen Jenny ein neues Leben als Tierärztin in einem kleinen Ort mit Mann und zwei Kindern auf, wo niemand etwas von ihrer Herkunft und Vergangenheit weiß.
Alles scheint perfekt zu sein, doch wie so oft trügt der Schein. Jenny leidet unter Albträumen und Schlafwandeln und ihr Mann hat eine Affäre. Als eben jene Geliebte ihres Mannes plötzlich verschwindet, die Polizei geht von einer Entführung aus, und dann noch Tierkadaver in Müllsäcken gespickt mit einem Detail aus ihrer Vergangenheit vor Jennys Haus auftauchen beginnt eine spannende Suche nach der Wahrheit, die nicht nur Jenny zu verheimlichen scheint.

Mir gefiel dieses Buch noch besser als der erste Teil "Die Frau des Serienkillers". Hier war einfach mehr Spannung drin, es war noch verworrener und ich hatte wirklich bis zur Auflösung noch gerätselt wer hinter der Entführung und den mysteriösen Müllsäcken stecken mochte. Es gab so viele Möglichkeiten, was mich sehr begeistert hat. Bei einem Thriller möchte man schließlich nicht bereits nach der Hälfte eine recht klare Tendenz haben, die letztendlich auch bestätigt wird. In diesem Buch hatte ich gefühlt alle paar Seiten einen neuen Verdacht, der sich dann wieder zerschlug oder von einer neuen Idee abgelöst wurde. Wirklich gut gemacht in meinen Augen. Bin also bereit für Teil 3!

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  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 12.03.2025

Mit der Stadtführerin auf Mörderjagd

Ostsee, Klönschnack und ein Mord - Anni Gade und die Fördemorde
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In dem ersten Teil der "Anni Gade und die Fördemorde" Reihe geht es mit Anni Gade, einer Stadtführerin im schönen Flensburg, einem Mord auf die Spur.

Zwei Flensburger Unternehmer verschwinden. Als der ...

In dem ersten Teil der "Anni Gade und die Fördemorde" Reihe geht es mit Anni Gade, einer Stadtführerin im schönen Flensburg, einem Mord auf die Spur.

Zwei Flensburger Unternehmer verschwinden. Als der eine weitergehend wohlbehalten, jedoch ohne Gedächtnis, und der andere als Leiche wieder auftaucht beginnt nicht nur die Polzei zu ermitteln. Auch Anni stellt ihre eigenen Ermittlungen an und ist dabei nicht selten dem Kommissar Finn Christiansen ein kleines Stück voraus.

Das Buch war angenehm zu hören, die Sprecherin Heidi Jürgens liest in einer angenehmen Stimme mit guter Betonung und gibt jeder Figur einen eigenen Touch. So war ich schnell in der Geschichte drin und fand es sehr interessant zum Einstieg einiges über die Stadt Flensburg durch Annis Job als Stadtführerin,im historischen Outfit einer Petuh-Tante, zu erfahren. So fühlt man sich gleich nochmal mehr an den Ort der Handlung versetzt.

An die Charaktere musste ich mich zunächst ein bisschen gewöhnen, bin aber im Laufe der Geschichte mit ihnen warm geworden, so dass ich mich auf ein Wiederhören oder -lesen im nächsten Teil freue. Besonders den kleinen Hugo, ein Erpel den Anni vor einiger Zeit gerettet hat und der seitdem bei ihr lebt, hab ich ins Herz geschlossen.

Wer Cosy Crime mag und dies auch gerne mit einer idyllischen Kulisse die einen an Urlaub denken lässt, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2025

Eine neue fantastische Reise in die Bücherwelt

Das Buch der verbotenen Träume
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Eine Rückkehr in die Bücherwelt hat für mich etwas von nach Hause kommen. Und genau deshalb hat es mich auch sehr gefreut im mittlerweile schon fünften Roman aus der magischen Büchwelt in ebendiese abzutauchen. ...

Eine Rückkehr in die Bücherwelt hat für mich etwas von nach Hause kommen. Und genau deshalb hat es mich auch sehr gefreut im mittlerweile schon fünften Roman aus der magischen Büchwelt in ebendiese abzutauchen. Mary E. Garner hat hier wirklich eine ganz wundervolle und fantastische Welt geschaffen in die sich wohl einige Lesende hineinwünschen. Mich eingeschlossen.

In diesem Teil der Reihe werden wieder einige neue Personen eingeführt. Es gibt aber auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie M, Hope, Rufus, Gwen und Lance. Im Vordergrund steht diesesmal Dawn Walker, die nach dem Tod ihres geliebten Mannes Henry ein zurückgezogen im Lake Distrikt lebt und dort in einer kleinen Bibliothek arbeitet. Durch Zufall findet sie ein lilafarbenes Buch, welches ein Stammkunde verloren hat und beginnt darin zu lesen, woraufhin sie einen wundervollen und sich so echt anfühlenden Traum von Henry hat. Doch Träume können nicht nur gut sein, womit sich Dawn sehr schnell konfrontiert sieht. Ein überraschender Besuch in Bambis Buchwelt, ein geheimnisvoller Besucher der Dawn mit nach London nimmt und schon ist sie mittendrin in einem Kampf gegen eine aus einem Buch entsprungene Macht, die den Menschen grauenhafte Albträume bereitet.

Eine fesselnde, fantastische und bewegende Geschichte die Mut macht und zeigt, dass gerade die unsicheren wenn es darauf ankommt über sich hinauswachsen können.
Ich fiebere jetzt schon einer Fortsetzung entgegen, die es hoffentlich geben wird.

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Veröffentlicht am 13.12.2024

Guter Anfang mit schwächerem Ende

The Hollow Places
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Diese Buch lässt mich wirklich zwiegespalten zurück. Einerseits hat es mich begeistert und war für mich an keiner Stelle langweilig, anderseits hat das Ende mich nicht so abgeholt wie erhofft.
Aber der ...

Diese Buch lässt mich wirklich zwiegespalten zurück. Einerseits hat es mich begeistert und war für mich an keiner Stelle langweilig, anderseits hat das Ende mich nicht so abgeholt wie erhofft.
Aber der Reihe nach.
Man kam richtug gut rein in das Buch und Schreibstil und Handlung führten bei mir dazu, dass die Seiten der ersten Kapitel nur so an mir vorbei flogen.
Die Protagonisten sind toll. Kara, die nach einer Trennung zu ihrem Onkel ins Wundermuseum, welches dieser betreibt, zieht um ihn dort zu unterstützen macht einen so liebenswerten Eindruck und auch
Simon, der im Café nebenan arbeitet, muss man einfach mögen. Seine Art und auch die Stimmung zwischen ihm und Kara gefällt mir sehr. Der Humor, das gegenseitige Necken aber auch ehrliche Gespräche ergeben eine perfekte Mischung und lockern so manch gruselige Szene wirklich auf.
Denn von denen gibt es so einige. Würde das Buch jetzt insgesamt nicht als allzu hart einstufen, aber sehr zart besaitete Leser sollten hier dennoch gewarnt sein.
Die Welt, in die Kara und Simon gelangen , nachdem sie erst ein Loch in der Wand und dann eine geheimnisvolle Tür entdeckt haben, gelangen ist wirklich spooky und ein Entkommen gar nicht so einfach.
Die Beschreibung und Erklärung eben dieser "Weidenwelt", wie Kara sie bezeichnet, empfand ich an einigen Stellen als etwas verworren und musste so manche Passage ein zweites Mal lesen im den Sinn dahinter richtig zu erfassen.
Das Ende lässt mich dann leider etwas unbefriedigt zurück. Manches war mir letztendlich zu unschlüssig, zu verworren und einige Fragen, auf die ich mir eine Antwort gewünscht hätte, blieben offen.

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Veröffentlicht am 15.10.2024

Da wäre mehr drin gewesen

Diviners – Aller Anfang ist böse
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Fangen wir mit dem Äußeren an, das Cover hat mich total angesprochen, toll gestaltet und eine schöne Haptik. Auch der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und ein spannendes Lesevergnügen mit Magie, ...

Fangen wir mit dem Äußeren an, das Cover hat mich total angesprochen, toll gestaltet und eine schöne Haptik. Auch der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und ein spannendes Lesevergnügen mit Magie, Mystik und dem Glanz der 1920er Jahre versprochen. Nun, dieses wurde für mich nur in Teilen erfüllt. Das Setting wurde für mich sehr schön beschrieben. Ich konnte mir das New York der 20er bildlich vorstellen. Die Atmosphäre empfand ich auch als sehr gut eingefangen. Da gibt es noch die Nachwehen und die Trauer um die Gefallenen des vergangenen ersten Weltkriegs. Dennoch herrscht eine große Lebensfreude mit der Lust aufs Feiern und Tanzen wie auch einer gewissen Zügelosigkeit. Auch, dass die Frauen mehr aus ihrem konservativen Bild der Hausfrau entsteigen und Selbstwusster werden und aus sich heraus kommen, wofür Evie das beste Beispiel ist wird gut wiedergegeben. Wo wir gerade bei Evie sind. Meine Sympathie für sie wechselte während des Buches. Anfangs fand ich sie wunderbar rebellisch, frech und erfrischend. Im Laufe der Geschichte nahm dies aber so sehr überhand, sie schlug mehr und mehr über die Stränge und schien ausschließlich an ihr eigenes Vergnügen zu denken, was ich beim Lesen ziemlich anstrengend und nervig fand. In den letzten Kapiteln besserte sich das alles zwar wieder, aber so richtig warm wurde ich nicht mehr mir ihr.
Die Geschichte an sich hatte für mich durchaus Potential. Mysteriöse Morde, Menschen mit besonderen Fähigkeiten...klingt nach einer gehörigen Portion Spannung. Diese wurde m.E. Aber nur selten so richtig erzeugt und noch seltener hoch gehalten. Viel zu oft wurden solche Szenen und Kapitel von Belanglosigkeiten durchbrochen. Zudem empfand ich einige Entwicklungen als zu vorausschaubar. Ich mag es einfach lieber von Wendungen und Entwicklungen überrascht zu werden. Unterm Strich hatte ich bei diesem Buch einfach mehr erwartet auch wenn die Geschichte an sich keinesfalls schlecht war. Einen zweiten Teil werde ich mir wohl dennoch nicht zulegen.

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