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Veröffentlicht am 17.04.2025

Ein lesenswertes Jubiläum

Ostseedämmerung
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Jubiläum für Pia Korritki. Ostseedämmerung ist nun schon der 20. Band der Reihe um die sympathische Lübecker Kriminalkomissarin.
Eva Almstädt schafft es immer wieder mich von Anfang bis Ende zu fesseln ...

Jubiläum für Pia Korritki. Ostseedämmerung ist nun schon der 20. Band der Reihe um die sympathische Lübecker Kriminalkomissarin.
Eva Almstädt schafft es immer wieder mich von Anfang bis Ende zu fesseln und dass man sich trotz Mord, Totschlag und menschlicher Abgründe einfach wohl in ihren Krimis fühlt. Ich hoffe daher auf noch einige weitere Dienstjahre von Pia Korritki.

Im aktuellen Fall führt Pia ihre Ermittlung in ein kleines Dorf in dem vor über einem Jahr eine junge Archäologiestudentin verschwand. Nun finden Kinder beim Spielen ein altes Wikinger-Artefakt welches zuletzt im Besitz der Vermissten war, wodurch der Fall erneut aufgerollt wird. Schließlich findet man die Leiche unweit des Ortes und sowohl der Ex-Partner, die Dorfbewohner als auch die ehemaligen Kollegen der Studentin die bei Ausgrabungen aktiv war stehen unter Verdacht.
Das Dorf und das gesamte Setting werden bildhaft und nachvollziehbar beschrieben, so dass ich die Orte im Geiste gut vor mir sehen kann.
Überhaupt mag ich den Stil von Eva Almstädt total gerne, der einen nur so durch die Handlung fliegen lässt und stets einige Verdächtige präsentiert, so dass ich meist überrascht bin wenn der Täter offenbart wird. Für mich ist in sich alles schlüssig und ich mag es tatsächlich auch wenn am Ende nicht jedes kleinste Detail abgehandelt wird und man manches einfach noch seiner Fantasie überlassen kann.

Auch nach Fall 20 kann ich sagen, dass Eva Almstädt meine liebste Krimiautorin ist und ich kann ihre Reihe im Pia Korritki wirklich nur jedem Krimifan ans Herz legen. Falls es da überhaupt welche gibt die sie nicht eh schon kennen ;)

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Veröffentlicht am 25.03.2025

Hat mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt

Die Tochter des Serienkillers
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"Die Tochter des Serienkillers" ist das zweite Buch aus der Reihe "Die Familie des Serienkillers" von Alice Hunter und ist eine vom ersten Teil unabhängige Geschichte.
Diesesmal geht es (wer hätte das ...

"Die Tochter des Serienkillers" ist das zweite Buch aus der Reihe "Die Familie des Serienkillers" von Alice Hunter und ist eine vom ersten Teil unabhängige Geschichte.
Diesesmal geht es (wer hätte das bei dem Titel gedacht?) um eine Frau dessen Vater vor mehreren Jahren als Serienkiller überführt worden war. Aufgewachsen als Jane änderte sie ihren Namen, zog früh bei ihrer Mutter, auf Grund eines schwierigen Verhältnisses, aus und baute sich nun unter dem Namen Jenny ein neues Leben als Tierärztin in einem kleinen Ort mit Mann und zwei Kindern auf, wo niemand etwas von ihrer Herkunft und Vergangenheit weiß.
Alles scheint perfekt zu sein, doch wie so oft trügt der Schein. Jenny leidet unter Albträumen und Schlafwandeln und ihr Mann hat eine Affäre. Als eben jene Geliebte ihres Mannes plötzlich verschwindet, die Polizei geht von einer Entführung aus, und dann noch Tierkadaver in Müllsäcken gespickt mit einem Detail aus ihrer Vergangenheit vor Jennys Haus auftauchen beginnt eine spannende Suche nach der Wahrheit, die nicht nur Jenny zu verheimlichen scheint.

Mir gefiel dieses Buch noch besser als der erste Teil "Die Frau des Serienkillers". Hier war einfach mehr Spannung drin, es war noch verworrener und ich hatte wirklich bis zur Auflösung noch gerätselt wer hinter der Entführung und den mysteriösen Müllsäcken stecken mochte. Es gab so viele Möglichkeiten, was mich sehr begeistert hat. Bei einem Thriller möchte man schließlich nicht bereits nach der Hälfte eine recht klare Tendenz haben, die letztendlich auch bestätigt wird. In diesem Buch hatte ich gefühlt alle paar Seiten einen neuen Verdacht, der sich dann wieder zerschlug oder von einer neuen Idee abgelöst wurde. Wirklich gut gemacht in meinen Augen. Bin also bereit für Teil 3!

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Mit der Stadtführerin auf Mörderjagd

Ostsee, Klönschnack und ein Mord - Anni Gade und die Fördemorde
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In dem ersten Teil der "Anni Gade und die Fördemorde" Reihe geht es mit Anni Gade, einer Stadtführerin im schönen Flensburg, einem Mord auf die Spur.

Zwei Flensburger Unternehmer verschwinden. Als der ...

In dem ersten Teil der "Anni Gade und die Fördemorde" Reihe geht es mit Anni Gade, einer Stadtführerin im schönen Flensburg, einem Mord auf die Spur.

Zwei Flensburger Unternehmer verschwinden. Als der eine weitergehend wohlbehalten, jedoch ohne Gedächtnis, und der andere als Leiche wieder auftaucht beginnt nicht nur die Polzei zu ermitteln. Auch Anni stellt ihre eigenen Ermittlungen an und ist dabei nicht selten dem Kommissar Finn Christiansen ein kleines Stück voraus.

Das Buch war angenehm zu hören, die Sprecherin Heidi Jürgens liest in einer angenehmen Stimme mit guter Betonung und gibt jeder Figur einen eigenen Touch. So war ich schnell in der Geschichte drin und fand es sehr interessant zum Einstieg einiges über die Stadt Flensburg durch Annis Job als Stadtführerin,im historischen Outfit einer Petuh-Tante, zu erfahren. So fühlt man sich gleich nochmal mehr an den Ort der Handlung versetzt.

An die Charaktere musste ich mich zunächst ein bisschen gewöhnen, bin aber im Laufe der Geschichte mit ihnen warm geworden, so dass ich mich auf ein Wiederhören oder -lesen im nächsten Teil freue. Besonders den kleinen Hugo, ein Erpel den Anni vor einiger Zeit gerettet hat und der seitdem bei ihr lebt, hab ich ins Herz geschlossen.

Wer Cosy Crime mag und dies auch gerne mit einer idyllischen Kulisse die einen an Urlaub denken lässt, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen!

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Veröffentlicht am 10.01.2025

Eine neue fantastische Reise in die Bücherwelt

Das Buch der verbotenen Träume
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Eine Rückkehr in die Bücherwelt hat für mich etwas von nach Hause kommen. Und genau deshalb hat es mich auch sehr gefreut im mittlerweile schon fünften Roman aus der magischen Büchwelt in ebendiese abzutauchen. ...

Eine Rückkehr in die Bücherwelt hat für mich etwas von nach Hause kommen. Und genau deshalb hat es mich auch sehr gefreut im mittlerweile schon fünften Roman aus der magischen Büchwelt in ebendiese abzutauchen. Mary E. Garner hat hier wirklich eine ganz wundervolle und fantastische Welt geschaffen in die sich wohl einige Lesende hineinwünschen. Mich eingeschlossen.

In diesem Teil der Reihe werden wieder einige neue Personen eingeführt. Es gibt aber auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie M, Hope, Rufus, Gwen und Lance. Im Vordergrund steht diesesmal Dawn Walker, die nach dem Tod ihres geliebten Mannes Henry ein zurückgezogen im Lake Distrikt lebt und dort in einer kleinen Bibliothek arbeitet. Durch Zufall findet sie ein lilafarbenes Buch, welches ein Stammkunde verloren hat und beginnt darin zu lesen, woraufhin sie einen wundervollen und sich so echt anfühlenden Traum von Henry hat. Doch Träume können nicht nur gut sein, womit sich Dawn sehr schnell konfrontiert sieht. Ein überraschender Besuch in Bambis Buchwelt, ein geheimnisvoller Besucher der Dawn mit nach London nimmt und schon ist sie mittendrin in einem Kampf gegen eine aus einem Buch entsprungene Macht, die den Menschen grauenhafte Albträume bereitet.

Eine fesselnde, fantastische und bewegende Geschichte die Mut macht und zeigt, dass gerade die unsicheren wenn es darauf ankommt über sich hinauswachsen können.
Ich fiebere jetzt schon einer Fortsetzung entgegen, die es hoffentlich geben wird.

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Veröffentlicht am 13.12.2024

Guter Anfang mit schwächerem Ende

The Hollow Places
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Diese Buch lässt mich wirklich zwiegespalten zurück. Einerseits hat es mich begeistert und war für mich an keiner Stelle langweilig, anderseits hat das Ende mich nicht so abgeholt wie erhofft.
Aber der ...

Diese Buch lässt mich wirklich zwiegespalten zurück. Einerseits hat es mich begeistert und war für mich an keiner Stelle langweilig, anderseits hat das Ende mich nicht so abgeholt wie erhofft.
Aber der Reihe nach.
Man kam richtug gut rein in das Buch und Schreibstil und Handlung führten bei mir dazu, dass die Seiten der ersten Kapitel nur so an mir vorbei flogen.
Die Protagonisten sind toll. Kara, die nach einer Trennung zu ihrem Onkel ins Wundermuseum, welches dieser betreibt, zieht um ihn dort zu unterstützen macht einen so liebenswerten Eindruck und auch
Simon, der im Café nebenan arbeitet, muss man einfach mögen. Seine Art und auch die Stimmung zwischen ihm und Kara gefällt mir sehr. Der Humor, das gegenseitige Necken aber auch ehrliche Gespräche ergeben eine perfekte Mischung und lockern so manch gruselige Szene wirklich auf.
Denn von denen gibt es so einige. Würde das Buch jetzt insgesamt nicht als allzu hart einstufen, aber sehr zart besaitete Leser sollten hier dennoch gewarnt sein.
Die Welt, in die Kara und Simon gelangen , nachdem sie erst ein Loch in der Wand und dann eine geheimnisvolle Tür entdeckt haben, gelangen ist wirklich spooky und ein Entkommen gar nicht so einfach.
Die Beschreibung und Erklärung eben dieser "Weidenwelt", wie Kara sie bezeichnet, empfand ich an einigen Stellen als etwas verworren und musste so manche Passage ein zweites Mal lesen im den Sinn dahinter richtig zu erfassen.
Das Ende lässt mich dann leider etwas unbefriedigt zurück. Manches war mir letztendlich zu unschlüssig, zu verworren und einige Fragen, auf die ich mir eine Antwort gewünscht hätte, blieben offen.

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