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Veröffentlicht am 26.02.2019

Nightflyers

Nightflyers - Die Dunkelheit zwischen den Sternen
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Ein Wissenschaftlerteam rund um Melantha begibt sich mit einem Raumschiff auf die Suche nach einer entfernten Spezies. Der Telepath der Expedition nimmt schon bald eine Bedrohung wahr und nur Melantha ...

Ein Wissenschaftlerteam rund um Melantha begibt sich mit einem Raumschiff auf die Suche nach einer entfernten Spezies. Der Telepath der Expedition nimmt schon bald eine Bedrohung wahr und nur Melantha kann diese stoppen. Doch es ist bereits zu spät und es beginnt ein Kampf ums Überleben.

George R. R. Martins Schreibstil ist flüssig und bildlich. Obwohl das Buch nur sehr kurz ist (190 Seiten) ist die Handlung rund und man hat nie den Eindruck, dass die Handlung auf das Nötigste herab gebrochen wurde. Zu Beginn hatte ich große Probleme die unterschiedlichen Protagonisten auseinander zu halten, dies wurde allerdings im Laufe der Handlung besser. Zudem zog sich das erste Drittel des Buches ziemlich in die Länge und ich habe mehrfach überlegt das Buch abzubrechen. Nach circa 60 Seiten gewinnt die Handlung allerdings rasant an Spannung und das Buch flog dann richtig dahin. Im Buch finden sich zudem immer wieder Zeichnungen von Palumbo. Diese sind auf die Handlung abgestimmt, aber ich persönlich konnte damit relativ wenig anfangen.

Die einzelnen Protagonisten werden nur vage beschrieben und als Leser erfährt man kaum etwas über ihre Vergangenheit, Gefühle oder das Aussehen der Charaktere. Dies hatte zur Folge, dass ich zu Beginn große Schwierigkeiten hatte die Protagonisten auseinander zu halten. Zudem konnte ich für niemanden Sympathie entwickeln oder mit ihnen mit fiebern, was ich sehr schade fand, da dies bei anderen Büchern des Autors bisher immer der Fall war.

Ich habe in den letzten Monaten einige Bücher des Autors gelesen und finde, dass „Nightflyers“ mit seinen anderen Büchern nicht ganz mithalten kann, was vermutlich auch an der Kürze liegt. Ich hätte mir mehr Informationen zu den Protagonisten und den anderen Welten gewünscht. Nichts desto trotz konnte mich der bildliche Schreibstil von Georg R.R. Martin einmal mehr überzeugen. Ich bin jetzt schon gespannt wie die Handlung in der gleichnamigen Serie umgesetzt wird.

FAZIT:
„Nightflyers“ ist leider das bisher schwächste Buch des Autors. Der Schreibstil ist wie immer toll und die Spannung rasant, kann allerdings erst relativ spät aufgebaut werden. Zudem waren mir die Protagonisten zu blass und vage beschrieben. Ich vergebe daher 3 Sterne!

Veröffentlicht am 24.02.2019

Deine letzte Lüge

Deine letzte Lüge
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Anna wurde vor kurzem zum ersten Mal Mutter und beginnt über die Tode ihrer Eltern nachzudenken. Laut Polizei haben sich ihr Vater und die Mutter kurz hintereinander auf dieselbe Art und Weise selbst das ...

Anna wurde vor kurzem zum ersten Mal Mutter und beginnt über die Tode ihrer Eltern nachzudenken. Laut Polizei haben sich ihr Vater und die Mutter kurz hintereinander auf dieselbe Art und Weise selbst das Leben genommen. Anna leidet schwer unter dem Verlust, da sie nie den Eindruck hatte, dass ihre Eltern depressiv oder suizidal gewesen wären. Anna beginnt in der Vergangenheit zu wühlen und stößt auf einige Lügen und Ungereimtheiten, doch das hätte die junge Frau besser nicht tun sollen, jetzt schweben sowohl Anna als auch ihre Tochter in großer Gefahr.

Clare Mackintoshs Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Obwohl die Handlung sehr vorhersehbar ist und mich so gut wie keine der Wendungen überraschen konnte, konnte mich die Handlung dennoch fesseln. Dies lag vor allem an den Perspektivenwechsel. Im Buch wechseln sich Kapitel rund um Anna, den Ermittler Murray und eine weitere unbekannte Person ab. Dies erhöht die Spannung, obwohl schnell offensichtlich war, um wen es sich bei dem unbekannten Protagonisten handelt.

Die einzelnen Charaktere sind Großteils authentisch und als Leser kann man sich schnell ein Bild zu jedem der Protagonisten machen. Da die Handlung von Anfang an vorhersehbar ist und es keine wirklich Überraschungen gab, hat sich am Ende auch mein erster Eindruck zu allen Charakteren bestätigt. Vor allem die Kapitel rund um Murray und seine Sarah konnten mich wirklich überzeugen und begeistern.

FAZIT:
„Deine letzte Lüge“ ist meiner Meinung nach kein Psychothriller. Dies liegt vor allem daran, dass die Handlung zu vorhersehbar ist und es daher keine unerwarteten Wendungen gibt. Da mich allerdings der Schreibstil und die Perspektivenwechsel wirklich überzeugen konnten und die Geschichte dennoch flüssig zu lesen war, vergebe ich 4 Sterne!

Veröffentlicht am 24.02.2019

Dark Call

Dark Call - Du wirst mich nicht finden
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Holly arbeitet in einer psychiatrischen Einrichtung für geistig abnorme Rechtsbrecher, wie Mörder. Eines Tages wird sie von der Polizei zu einem grausamen Mord hinzugezogen um als Profilerin dem Täter ...

Holly arbeitet in einer psychiatrischen Einrichtung für geistig abnorme Rechtsbrecher, wie Mörder. Eines Tages wird sie von der Polizei zu einem grausamen Mord hinzugezogen um als Profilerin dem Täter auf die Spur zu kommen. Während dasTeam noch ermittelt geschehen weitere Morde und bald müssen sie sich die Frage stellen, ob es sich um einen Serientäter handelt. Zudem muss Holly bald feststellen, dass sie nicht rein zufällig zu genau diesem Fall hinzugezogen wurde.

Mark Griffins Schreibstil ist flüssig und lässt sich schnell und einfach lesen. Der Autor kann zwar schnell Spannung aufbauen aber diese leider nicht durchgehend halten. Er geht immer wieder sehr ausführlich auf das Privatleben der Ermittler und auf alte Fälle von mehr oder weniger bekannten Serienmördern ein, worunter leider die Spannung leidet. Diese Ausschweife sind meiner Meinung nach zum Teil zu langatmig, wodurch die Spannung komplett abfällt. Durch unerwartete und zum Teil überraschende Wendungen kann zwar immer wieder Spannung aufgebaut werden, aber diese wird ebenfalls jedes Mal aufs Neue abgebrochen. Anfangs fand ich vor allem die Details über die unterschiedlichen Serienmörder und deren Taten noch interessant, war aber zunehmend genervt von diesen Abschweifungen.

Die einzelnen Protagonisten sind authentisch und haben alle Geheimnisse, die erst im Laufe der Handlung aufgedeckt werden. Da beinahe alle Charaktere unfassbar schlimme Schicksalsschläge hinter sich haben, die man im echten Leben selten findet, konnte ich mich mit ausnahmslos niemandem identifizieren. Dennoch fand ich es spannend mehr über deren Vergangenheit zu erfahren. Dies ist allerdings auch schon mein nächster Kritikpunkt. Es wird viel zu ausführlich auf das Privatleben, die Vergangenheit und Belangloses der einzelnen Protagonisten eingegangen. Dies hat leider zur Folge, dass die Spannung massiv darunter leidet.

„Dark Call- Du wirst mich nicht finden“ ist mein erstes Buch von Mark Griffin. Ich bin etwas enttäuscht, da das Buch sehr stark startet und hohes Potenzial verspricht, welches leider nicht komplett genutzt wurde. Ich bin mir daher nicht sicher, ob ich in Zukunft weitere Bücher des Autors lesen werde.

FAZIT:
„Dark Call- Du wirst mich nicht finden“ ist ein vielversprechender Thriller, der leider nicht ganz halten kann, was ich mir erwartet habe. Meiner Meinung nach wird zu viel auf Belangloses eingegangen, wodurch die Spannung immer wieder deutlich abfällt. Ich kann daher leider nur 3 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 24.02.2019

Gieriger Zorn

Gieriger Zorn
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Während DCI Mathilda Darke um ihren verstorbenen Mann trauert und an ihren Kompetenzen als Ermittlerin zweifelt, wird sie zu einem neuen Fall gerufen, der unglaublich brutal ist. Ein Mann wurde gefoltert ...

Während DCI Mathilda Darke um ihren verstorbenen Mann trauert und an ihren Kompetenzen als Ermittlerin zweifelt, wird sie zu einem neuen Fall gerufen, der unglaublich brutal ist. Ein Mann wurde gefoltert und getötet und seine Begleiterin vergewaltigt und angeschossen. Ihr Vorgesetzter setzt Matilda und ihr Team massiv unter Druck: wenn sie den Fall nicht bald lösen, wird die Mordkommission geschlossen. Doch als wäre dies alles noch nicht genug wird Matilda von einem Unbekannten verfolgt und am Telefon belästigt. Kann die DCI dem Druck standhalten und den Fall lösen?

Michael Woods Schreibstil ist flüssig, fesselnd und mitreißend. Ich konnte sofort in die Handlung einsteigen und ihr problemlos bis zum Ende folgen. Dies la vor allem daran, dass der Autor sehr schnell Spannung aufbauen und diese mithilfe actionreicher und rasanter Szenen zunehmend steigern kann bis sie beinahe nervenzerreißend wird. Im Buch finden sich zudem mehrere unerwartete Wendungen, wodurch die Handlung besonders mitreißend erscheint. Aufgrund der großen und durchgehenden Spannung erscheint das Buch äußerst kurzweilig und lässt sich nur schwer zur Seite legen.

Die einzelnen Protagonisten sind authentisch und facettenreich. Als Leser kann man schnell Sympathie und Antipathie entwickeln und man muss mit den einzelnen Charakteren von Anfang bis Ende mitfiebern. Dennoch hat sich mein Bild zu einigen Protagonisten im Laufe des Buches drastisch geändert und ich wurde bezüglich meiner Einschätzung oftmals überrascht. Besonders gelungen finde ich, dass man auch zu dem Privatleben der einzelnen Protagonisten etwas erfährt, wodurch sie besonders authentisch erscheinen. Da ausnahmslos alle Charaktere auch Probleme und Schwächen haben wirken sie besonders menschlich.

„Gieriger Zorn“ ist der zweite Fall für DCI Matilda Darke. Ich kenne den ersten Fall und hatte keine Probleme in die Handlung einzusteigen oder ihr zu folgen. Ich bin aber der Meinung, dass es für das Verständnis dieses Buches nicht notwendig ist den ersten Band zu kennen, würde ihn aber dennoch empfehlen, da auch der erste Teil ein wirklich gelungener und lesenswerter Kriminalroman ist. Meiner Meinung nach steht dieses Buch seinem Vorgänger in nichts nach und ich hoffe auf weitere Fälle für Matilda.

FAZIT:
„Gieriger Zorn“ ist eine unglaublich gelungene und mitreißende Fortsetzung, die mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann ziehen und mehr als begeistern konnte. Ich vergebe daher 5 Sterne und hoffe auf eine Fortsetzung!

Veröffentlicht am 19.02.2019

Jetzt gehörst du mir

Jetzt gehörst du mir (Ein Marina-Esposito-Thriller 8)
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In kurzer Zeit werden die Leichen von drei Männern gefunden. Alle Opfer haben eine Karte, auf welcher der Name Phil Brennan notiert ist. DI Phil Brennan hat erschreckende Ähnlichkeit mit den Toten. Ihm ...

In kurzer Zeit werden die Leichen von drei Männern gefunden. Alle Opfer haben eine Karte, auf welcher der Name Phil Brennan notiert ist. DI Phil Brennan hat erschreckende Ähnlichkeit mit den Toten. Ihm stellt bereits seit einiger Zeit eine Stalkerin nach. Schnell erhärtet sich der Verdacht, dass die Stalkerin die Täterin ist. Aus diesem Grund macht er sich auf den Weg nach Colchester, doch er kommt nie an. Marina Esposito begibt sich auf die Suche nach Phil und es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Tania Carvers Schreibstil ist sehr flüssig und gerade zum Ende des Buches rasant. Anfangs hat sich die Handlung etwas in die Länge gezogen, wodurch nicht von Anfang an Spannung aufgebaut wurde. Ich konnte aber dennoch in die Handlung einsteigen und ihr bis zum Ende folgen, allerdings hatte ich hin und wieder kleine Verständnisschwierigkeiten, da ich nicht alle Vorgänger kenne und die Handlung immer wieder darauf Bezug nimmt. Gerade zum Ende konnte die Spannung aber schnell gesteigert werden und war beinahe nervenzerreißend. Ich konnte das Buch in den letzten circa einhundert Seiten nicht mehr zur Seite legen. Alles in allem war für mich persönlich die Auflösung allerdings etwas enttäuschend.

Die einzelnen Protagonisten sind authentisch, allerdings nicht wirklich facettenreich. Besonders gut gefällt mir, dass sich Charaktere aus den Vorgängerbänden finden und man diese somit schon kennt. Den Protagonisten Phil und dessen Verhaltensweisen fand ich als einzigen ziemlich enttäuschend. Alle anderen Charaktere haben mir gut gefallen und ich musste mit einigen zum Ende sogar mitfiebern.

„Jetzt gehörst du mir“ ist der Abschluss der Reihe rund um Phil Brennan und Marina Esposito. Ich kenne beinahe alle Vorgänger, hatte aber mit den zwei fehlenden Büchern dennoch hin und wieder Probleme der Handlung zu folgen. Meiner Meinung nach ist es nicht möglich dieses Buch zu lesen, wenn man die Vorgängerbände nicht kennt. Für mich persönlich war dieser Band der schwächste der bisher von mir gelesenen.

FAZIT:
„Jetzt gehörst du mir“ ist meiner Meinung nach der schwächste Band der Reihe und konnte mich bei weitem nicht so überzeugen und begeistern wie die Vorgänger. Sehr schade finde ich, dass erst relativ spät Spannung aufgebaut wird und sich der Anfang der Handlung sehr zieht. Daher kann ich leider nur 3 Sterne vergeben.