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Veröffentlicht am 03.06.2018

33x Burger

33 x Burger
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Wer liebt ihn nicht, den Burger?! Die meisten Burger bekannter Fast Food Ketten sättigen nur kurz und als Gast weiß man in der Regel auch nicht, welche Produkte für den Burger verwendet wurden. Immer mehr ...

Wer liebt ihn nicht, den Burger?! Die meisten Burger bekannter Fast Food Ketten sättigen nur kurz und als Gast weiß man in der Regel auch nicht, welche Produkte für den Burger verwendet wurden. Immer mehr Leute wollen daher ihre eigenen Burger kochen. Im 33x Burgerkochbuch finden sich hierzu Rezepte zu den verschiedensten Burgervarianten.

Die Autoren Heinrich Gasteiger, Gerhard Wieser und Helmut Bachmann sind alle drei namhafte Südtiroler Köche, die ihre langjährige Erfahrung in dieses Kochbuch einbringen. Trotz ihrer Ausbildung zum Koch kann auch ein Hobbykoch die Rezepte im Buch einfach und schnell nachkochen, da die einzelnen Schritte sehr anschaulich beschrieben und daher gut umsetzbar sind.

Die einzelnen Rezepte reichen von unterschiedlichen Brötchen über Soßen bis hin zu Beilagen und verschiedenen Pattys. In dem Kochbuch findet sich für jeden Geschmack und Anlass der passende Burger. Es findet sich Rezepte für Klassiker (beispielsweise Hamburger), Südtiroler Burger (zum Beispiel Speckburger), Burger mit Geflügel- oder Wildpattys und Fisch- sowie Meeresfrüchteburger. Auch Vegetarier kommen mit einigen Rezeptvorschlägen in den Genuss dieser leckeren Burger. Zu guter Letzt finden sich auch noch süße Burger, die sich perfekt als ein etwas ungewöhnliches Dessert eignen.

Zudem finden sich im Buch auch noch viele sehr interessante Tipps rund um den Burger und das Nachkochen. Viele dieser Hinweise waren mir, obwohl ich regelmäßig Burger koche, noch neu und ich konnte für mich viel Neues und Hilfreiches lernen.

Die einzelnen Rezepte sind sehr anschaulich und übersichtlich gestaltet. Besonders gut gefällt mir, dass man sofort den Schwierigkeitsgrad, die Zubereitungs- und Kochzeit, die Temperatur und die Anzahl der Portionen sieht. Neben den Zutaten finden sich auch noch hilfreiche Tipps zum gewählten Burger. Die Rezepte beschreiben Schritt für Schritt die Anleitung für das jeweilige Brötchen, das Patty, die Soße und die Fertigstellung. Zusätzlich findet sich zu ausnahmslos jedem Burger ein wirklich schönes und appetitanregendes Foto, das einem sofort das Wasser im Mund zusammen laufen lässt.

Die Autoren haben sich zu ausnahmslos jedem Burger Gedanken gemacht und die perfekte Zusammensetzung von Brötchen, Patty, Soße und Belag gefunden. Diese variieren bei jedem Rezept und wurden sehr gelungen aufeinander abgestimmt. Dadurch wird jeder Burger zu etwas Besonderem.

FAZIT:
„33x Burger“ ist ein besonderes Kochbuch, das mich mehr als überzeugen konnte. Die große Auswahl der unterschiedlichen Burger, die verständliche Darstellung der einzelnen Schritte und die Einfachheit der Rezepte konnten mich sofort begeistern. Ich habe bereits Burger nachgekocht und kann dieses Buch jedem Burger-Fan wärmstens ans Herz legen! Ich vergebe 5 Sterne!

Veröffentlicht am 31.05.2018

Anthropogen

Anthropogen
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Bei den Kiesteichen in Hannover wird eine Leiche gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass der Mann ermordet wurde. Lange Zeit tappt das Ermittlerteam rund um Kommissar Tackert bezüglich eines Motivs ...

Bei den Kiesteichen in Hannover wird eine Leiche gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass der Mann ermordet wurde. Lange Zeit tappt das Ermittlerteam rund um Kommissar Tackert bezüglich eines Motivs oder Täters im Dunkeln. Nach dem Fund eines toten Vogels, dessen Art vom Aussterben bedroht ist erhärtet sich der Verdacht, dass das spätere Mordopfer den Vogel getötet hat. Findet sich hier das Motiv für den Mord? Ein Obdachloser meldet sich als Zeuge und wird kurze Zeit darauf ebenfalls getötet und die Polizei rätselt weiterhin wie die Fälle zusammenhängen.

Wolfgang Glagla hat einen wirklich lesenswerten und fesselnden Kriminalroman verfasst. Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend, wodurch das Buch sehr kurzweilig erscheint. Ich konnte sofort in die Handlung einsteigen und dieser problemlos bis zum Ende folgen. Obwohl sich im Buch einige Szenenwechsel (Orte und Protagonisten) finden hatte ich keine Probleme zu folgen. Mein Lesefluss wurde dadurch in keinster Weise beeinträchtigt. Ganz im Gegenteil hat dies die Handlung besonders fesselnd und mitreißend gemacht. Wie bei bisher jedem Buch des Autors war ich bezüglich des Täters und Motivs bis zur Auflösung komplett auf dem Holzweg.

Die einzelnen Protagonisten sind sehr authentisch. Ich fühlte mich beim Lesen vor allem von Tackerts und Svens Humor sehr gut unterhalten und bin auch in diesem Band ein großer Fan der beiden. Doch auch die anderen Charaktere sind sehr glaubwürdig. Als Leser kann man sich schnell ein Bild zu ihnen machen und bezüglich der Auflösung miträtseln.

„Anthropogen“ ist der vierte Teil rund um den liebenswerten Kommissar Tackert und seine Kollegen. Ich kenne bereits zwei der Vorgänger und fand diese sehr gelungen. Auch der aktuelle Band steht den Vorgängern in nichts nach und konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite mitreißen. Für das Verständnis ist es nicht notwendig die Vorgänger zu kenne. Als neuer Leser der Tackert Bände kann man meiner Meinung nach dennoch problemlos in die Handlung einsteigen und dieser sofort folgen. Ich hoffe auf weitere Fälle für Tackert und werde die Bücher auch in Zukunft gerne lesen.

FAZIT:
„Anthropogen“ ist ein fesselnder Kriminalroman, der durch eine unerwartete Auflösung und sympathische Ermittler überzeugen kann. Ich fühlte mich beim Lesen gut unterhalten wodurch mir das Buch äußerst kurzweilig erschien. Aus diesem Grund vergebe ich 5 Sterne!

Veröffentlicht am 29.05.2018

Absinth

Absinth
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Ein Journalist verschwindet spurlos und in seinem Auto finden sich Spuren eines Kampfes. Der Journalist hat zuletzt für einen Artikel zum Thema Kunstfälschungen ermittelt.Wenige Tage später wird ein Politiker ...

Ein Journalist verschwindet spurlos und in seinem Auto finden sich Spuren eines Kampfes. Der Journalist hat zuletzt für einen Artikel zum Thema Kunstfälschungen ermittelt.Wenige Tage später wird ein Politiker kurz vor den Landtagswahlen ermordet aufgefunden. In beiden Fällen gelingt den zuständigen Ermittlern nicht der Durchbruch. Es stellt sich die Frage, ob die beiden Fälle zusammenhängen. Was übersehen Kommissar Tackert und sein Team?

Wolfgang Glagla kann mit seinem flüssigen aber sehr fesselnden Schreibstil wirklich überzeugen und mitreißen. Das Buch erscheint dadurch sehr kurzweilig und lässt sich schnell lesen. Der Autor schafft es seine Leser bezüglich des Täters bis zum Ende komplett im Dunkeln tappen zu lassen. Die Auflösung und das Motiv sind allerdings sehr gelungen und glaubwürdig. Wolfgang Glagla kann bereits mit der ersten Seite die Spannung aufbauen und diese ohne Probleme bis zum Ende aufrecht erhalten. Ich war von der Handlung durchgehend gefesselt, musste aber dennoch auch immer wieder Schmunzeln. Der Autor schafft es sehr gelungen einen spannenden Kriminalfall mit humorvollen Szenen zu verbinden. Dies macht für mich den besonderen Reiz der Bücher von Wolfgang Glagla aus. Ich konnte sofort in die Handlung einsteigen und dieser ohne Probleme bis zum Ende folgen. Der Autor schafft es unnötige Längen und Wiederholungen gänzlich zu vermeiden, wodurch die Spannung durchgehend aufrecht bleibt.

Die einzelnen Protagonisten sind authentisch und zum Teil sehr liebenswert. Als Leser kann man sich schnell ein Bild machen und Sympathie oder Antipathie entwickeln. Auch in diesem Teil konnten mich Tackert und Sven wirklich überzeugen. Besonders gut gefällt mir, dass in diesem Band eine neue Kollegin vorkommt, die etwas unkonventionelle Ermittlungsmethoden anwendet.

„Absinth“ ist mein zweites Buch rund um Kommissar Tackert und sein Team. Es ist für das Verständnis allerdings in keinster Weise notwendig andere Bände zu kennen. Wolfgang Glagla konnte mich auch mit diesem Kriminalroman komplett überzeugen, weshalb ich auch in Zukunft gerne Bücher des Autors lesen werde.

FAZIT:
„Absinth“ verbindet einen flüssigen Schreibstil mit einer fesselnden Handlung und authentischen Protagonisten. Durch unerwartete Wendungen, humorvolle Szenen und eine für mich unvorhersehbare Auflösung entsteht ein wirklich lesenswerter und kurzweiliger Kriminalroman. Aus diesem Grund vergebe ich 5 Sterne!

Veröffentlicht am 28.05.2018

Edelfa und der Teufel

EDELFA UND DER TEUFEL
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Piemont im 16. Jahrhundert: Während es einen Krieg zwischen dem Königshaus Valois und den Habsburgern gibt, belagern Franzosen das Land. In den Kriegswirren soll die adelige und wunderschöne Neapolitanerin ...

Piemont im 16. Jahrhundert: Während es einen Krieg zwischen dem Königshaus Valois und den Habsburgern gibt, belagern Franzosen das Land. In den Kriegswirren soll die adelige und wunderschöne Neapolitanerin Edelfa verheiratet werden. Auf dem Weg zu ihrem zukünftigen Ehemann wird sie gefangen genommen und verkauft. Ähnlich ergeht es dem adeligen Lauro, der ebenfalls im Kriegsgeschehen mit sechs anderen Männern in Gefangenschaft gerät. Sowohl Edelfa als auch die Männer werden vom Grafen Emanuele und seiner Mutter gekauft. Doch diese verstricken sich schon bald in teuflische Machenschaften…

Caroline Sesta achtet in ihrem Roman auf eine für die damalige Zeit passende Ausdrucksweise. Dieser Schreibstil macht die Handlung einerseits sehr authentisch und glaubwürdig, aber andererseits ist es anfangs schwer ihm zu folgen und in die Handlung zu kommen. Nachdem ich mich mit dem ungewöhnlichen Schreibstil zurechtgefunden habe, konnte ich der Handlung ohne Probleme bis zum Ende folgen. Die Autorin hat es geschafft ein wirklich märchenhaftes und mitreißendes Buch zu schreiben, das allerdings einige Längen aufweist. Viele Szenen waren meiner Meinung nach zu ausführlich beschrieben und zogen sich dadurch in die Länge. Dies war sehr schade, da dadurch auch die Magie des Buches etwas verloren ging. Andere Szenen hingegen konnten mich komplett begeistern und mitreißen. Diese haben sich so gefesselt, dass ich das Buch während dieser Szenen kaum weglegen konnte. Schade, dass nicht das gesamte Buch so mitreißend ist.

Die einzelnen Protagonisten sind authentisch und vielschichtig. Ihre zum Teil der damaligen Zeit angepasste Ausdrucksweise macht die Charaktere wirklich authentisch. Besonders gut gefielen mir die Fantasieelemente, wie beispielsweise der Teufel. Diese verleihen dem Buch etwas Magisches und Märchenhaftes.

„Edelfa und der Teufel- wie alles begann“ ist mein erstes Buch von Caroline Sesta. Einzelne Szenen und die Grundidee konnten mich komplett überzeugen. Leider war mir die Handlung aber häufig zu langatmig. Obwohl mich das Buch nicht komplett überzeugen konnte, bin ich gespannt auf den Nachfolger. Ich werde den nächsten Band lesen, da ich erfahren möchte, was aus der äußerst sympathischen und mutigen Edelfa wird.

FAZIT:
„Edelfa und der Teufel- wie alles begann“ konnte mich leider nicht komplett überzeugen. Die Grundidee ist wirklich gelungen und auch die Protagonisten sind authentisch und zum Teil sehr liebenswert. Mir persönlich Waren viele Szenen deutlich zu ausführlich beschrieben, wodurch sich die Handlung etwas in die Länge zog und die Spannung immer wieder verloren ging. Zudem hatte ich anfangs Probleme mit dem Schreibstil. Aus diesem Grund vergebe ich 3 Sterne!

Veröffentlicht am 28.05.2018

Der rote Swimmingpool

Der rote Swimmingpool
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Adam ist siebzehn Jahre und lebt gemeinsam mit seiner allseits bewunderten Mutter und dem lebensfrohem Vater in einem Haus. Sie wirken wie eine glückliche Familie, doch dieses Bild trügt. Adams Vater verschwindet ...

Adam ist siebzehn Jahre und lebt gemeinsam mit seiner allseits bewunderten Mutter und dem lebensfrohem Vater in einem Haus. Sie wirken wie eine glückliche Familie, doch dieses Bild trügt. Adams Vater verschwindet und bricht den Kontakt zu seinem Sohn ab. Die Mutter sagt Adam nicht was dahinter steckt. In seiner Verzweiflung begeht Adam eine große Dummheit. Und dann kommt der Sommer und mit ihm ein Mädchen, das Adams bisheriges Leben auf den Kopf stellt.

Natalie Buchholz Schreibstil ist einfach und sehr flüssig. Dadurch erscheint der Roman äußerst kurzweilig und lässt sich schnell lesen. Ich konnte sofort in die Handlung einsteigen und ihr ohne Probleme bis zum Ende folgen. Die Handlung wird mithilfe von zwei Handlungssträngen (Gegenwart und Vergangenheit) erzählt. Dies macht das Buch besonders fesselnd, da sich einige Zusammenhänge erst nach und nach erklären. Ich hatte zu keiner Zeit Probleme mit den unterschiedlichen Handlungssträngen und den Zeitsprüngen. Mein Lesefluss wurde dadurch in keinster Weise beeinträchtigt. Mein einziger Kritikpunkt ist der Mittelteil. Dieser war mir persönlich etwas zu langatmig. Der Anfang und das Ende des Buches hingegen konnten mich komplett fesseln und mitreißen.

Die einzelnen Charaktere sind authentisch und vielschichtig. Einige Verhaltensweisen der Protagonisten kann man beim Lesen nicht sofort nachvollziehen. Im Laufe des Buches werden allerdings die Motive und Beweggründe aufgezeigt. Dies hat bei mir den besonderen Reiz dieses Buches ausgemacht. Dennoch konnte ich auch mit dem Schluss des Buches Evas egoistischem und selbstsüchtigem Handeln nichts abgewinnen.

„Der rote Swimmingpool“ ist ein gelungener Roman, der den selbstverschuldeten Zerfall einer vermeintlich glücklichen Vorzeigefamilie beschreibt. Natalie Buchholz hat die Thematik wirklich gelungen und nachvollziehbar dargestellt. Ich werde auch in Zukunft gerne zu Büchern der Autorin greifen.

FAZIT:
„Der rote Swimmingpool“ ist ein lesenswerter Roman, der sowohl durch eine gelungene Handlung als auch authentischen Protagonisten überzeugen kann. Da mir persönlich im Mittelteil etwas zu wenig passiert ist und sich die Handlung dadurch etwas gezogen hat, vergebe ich 4 Sterne!

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