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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2016

So lustig, so unterhaltsam, so liebenswert.

Der Tag, an dem mein Meerschweinchen Kriminaloberkommissar wurde
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Inhalt:

Valentine ist ein aufgewecktes und intelligentes Mädchen von 14 Jahren. Ihre Familie betreibt das Bestattungsunternehmen "Engel und Sohn", deshalb ist sie eine Einzelgängerin. Als ein Unfall bei ...

Inhalt:

Valentine ist ein aufgewecktes und intelligentes Mädchen von 14 Jahren. Ihre Familie betreibt das Bestattungsunternehmen "Engel und Sohn", deshalb ist sie eine Einzelgängerin. Als ein Unfall bei der Bestattung des toten Kriminalkommissars Kilian Kasimir geschieht, landet seine Seele ungewollt im Körper von Valentines Meerschweinchen. Gemeinsam kommen sie dem Mord an Herrn Kasimir auf die Spur. Ob sie den Täter finden? Lest selbst ;)

Meinung:

Als ich das Cover gesehen habe, war ich schon hin und weg. Das Bild ist inklusive des Titels einfach bunt, sympathisch, chaotisch, ungewöhnlich, macht neugierig und verbreitet einfach gute Laune. Und ich habe mich nicht getäuscht!

Könnte ich dem Buch mehr als 5 Sterne geben, ich würde es liebend gerne tun. Das Buch war an keinster Stelle langweilig, keine Stelle war überflüssig. Die Geschichte war witzig, humorvoll, gefühlvoll, einnehmend, zum Lachen, zum Schmunzeln, fesselnd, aufregend, unterhaltsam und und und...

Der Schreibstil der Autorin könnte für die Zielgruppe von ca. 12 Jahren ein bisschen schwierig sein, da "schwierige" Begriffe durchaus vorkommen. Allerdings ist das kein Hindernis für den Lesespaß. Umso mehr Freude macht dann das gemeinsame Lesen der Geschichte mit einem Erwachsenen, der die Begriffe erklären kann und obendrein bestimmt auch seine Freude bei diesem Buch hat.

Die Sprache ist allerdings der Hammer!!! So witzig und süß habe ich selten ein Buch erlebt. Ich konnte die ganze Geschichte über nicht mit dem Lachen aufhören. Und das war schlimm, denn das Buch hatte mich gefesselt.

Der Plot selbst war interessant und gut ausgearbeitet. Der Krimiteil ist natürlich nicht zu komplex und auch nicht so originell, aber das Buch sollte ja auch ein Kinderbuch werden und nicht ein Krimi. Insofern wurde das anvisierte Ziel erreicht.

Die Charaktere sind allesamt - bis auf die Bösewichte - sehr sympathisch. Sie sprühen alle nur so vor Witz und Charme. Manche davon (z.B. Herr Kasimir und Marlowe) möchte man am liebsten gleich knuddeln. Ich bin sicher, für Tierliebhaber, Kinder, jung gebliebene und humorvolle Erwachsene ist das Buch definitiv ein Glücksgriff.

Der Autorin ist es gelungen, eine turbulente, spaßige, unterhaltsame und süchtig machende Buchreihe anzufangen, die - oh was für ein Glück - schon im Januar fortgesetzt wird. Definitiv volle Empfehlung für dieses tolle Buch, das mir viele Lachanfälle beschert hat.

Veröffentlicht am 27.11.2016

Das Buch hatte mich irgendwann nur noch genervt...

Seitensprung auf Anweisung
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Inhalt:

Gesina und Dirk leben in einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft. Doch ihre Beziehung ist eingeschlafen. Da überredet Gesina Dirk zu einem Seitensprung. Doch leider ist diese Aktion auch mit viel ...

Inhalt:

Gesina und Dirk leben in einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft. Doch ihre Beziehung ist eingeschlafen. Da überredet Gesina Dirk zu einem Seitensprung. Doch leider ist diese Aktion auch mit viel Eifersucht, Missverständnisse und auch Fremdgehen verbunden. Dirk fängt eine Affäre mit Ute an, Gesina lässt sich wieder auf ihren Ex-Freund Simon ein. Kann die Beziehung zwischen Dirk und Gesina noch gerettet werden?

Meinung:



Das Cover hat mich schon angesprochen, als ich das Buch zum ersten Mal erblickt habe. Auch der Titel versprach eine romantische Liebeskomödie. Mit großen Erwartungen bin ich ins Buch eingestiegen. Der Anfang war sehr witzig und hatte viel Charme - und ich habe auf eine charmante, humorvolle, leichte und romantische Liebesgeschichte gehofft. Jackpot? Eher nicht. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Die Geschichte war stellenweise humorvoll (Parkplatz Szene zu Anfang), aber meiner Meinung nach ein einziges (Beziehungs-) Chaos. Gesina will nicht mehr mit Dirk schlafen, überredet ihn also zu einer Affäre mit Ute. Sie wird dann eifersüchtig, doch selbst geht sie auch mit Simon fremd und empfindet da solche Knistern und Funken, dass ich mir denke, ist sie doch in Simon verliebt? Wenn sie Dirk liebt und deshalb eifersüchtig ist, warum geht sie fremd? Und wenn sie fremdgeht, ist an ihrer Beziehung mit Dirk schon etwas faul. Warum trennen sie sich dann nicht? Dieses komplizierte Hin und Her hat mich sehr viel an Nerven gekostet und die Protagonisten wurden mir auch nicht sympathischer dadurch.

Trotz des Handlungsstrangs, mit dem ich nicht richtig warm werden konnte, ist das Buch eine leichte Lektüre für zwischendurch und sprachlich fließend zu lesen.

Für mich war dieses Buch im Großen und Ganzen leider ein Fehlgriff.

Veröffentlicht am 27.11.2016

Ein spaßiger und sympathischer Auftakt einer Jugend-Fantasy-Triologie

Die Pan-Trilogie 1: Das geheime Vermächtnis des Pan
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Zusammenfassung:

Felicity Morgan ist nicht unbedingt schön zu nennen. Trotz ihrer Tollpatschigkeit und ihres Aussehens scheint der schöne Neue an ihrer Schule, Lee Fitzmor, Interesse an ihr zu finden. ...

Zusammenfassung:

Felicity Morgan ist nicht unbedingt schön zu nennen. Trotz ihrer Tollpatschigkeit und ihres Aussehens scheint der schöne Neue an ihrer Schule, Lee Fitzmor, Interesse an ihr zu finden. Er weicht ihr kaum von der Seite. Sie ahnt (noch) nicht, dass er, ein Halfelf und Agent der Anderwelt, durch das Buch der Prophezeiung an sie gebunden ist - als ihr Verlobter.

Meinung:

Die Charaktere des Buches sind sympathisch beschrieben, jeder hat seine Eigenarten und Macken. Das macht sie äußerst liebenswert. Als Jugendbuch sind die im Buch vorkommenden Figuren auch im jugendlichen Alter. Mit all den pubertären Problemen steigert sich die Handlung nach einer halblangen Einführung in das Alltagsleben der Heldin und führt uns in die witzige und unterhaltsame Phase der Zeitreisen unserer Heldin. Zeitreisen sind zwar nicht originell, aber die im Buch dargestellten Passagen sind durchaus abwechslungsreich und unterhaltsam beschrieben. Langsam entdeckt die Heldin die Welt der Elfen und damit verbundene Überraschungen. Spannend bleibt es bis zuletzt - das Buch endet mit einem Kliffhänger und macht Lust auf mehr. Ein würdiger Auftakt einer guten Jugend-Triologie.


Kurz: Das Buch ist witzig, jugendlich und macht Spaß!

Veröffentlicht am 27.11.2016

Ein solider High-Fantasy-Auftakt

Die Gilde der Schwarzen Magier - Die Rebellin
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Zusammenfassung:

Sonea, das Mädchen aus den Hüttenvierteln, besitzt die Gabe der Magie in sich, die allein den Magiern und den Familien aus dem Inneren Kreis von Imardin vorbehalten ist. Bei einem Zwischenfall ...

Zusammenfassung:

Sonea, das Mädchen aus den Hüttenvierteln, besitzt die Gabe der Magie in sich, die allein den Magiern und den Familien aus dem Inneren Kreis von Imardin vorbehalten ist. Bei einem Zwischenfall wird ihre Magie entdeckt und von nun an wird sie von den Magiern gejagt. Sie versteckt sich bei den Dieben und lernt langsam ihre Magie kennen.

Meinung (Achtung! Spoiler enthalten):

Die Geschichte beginnt spannend und Frau Canavan führt uns in die Welt von Kyralia ein. Wir lernen das Klassensystem kennen und bekommen ein gutes Bild der Zustände in der Bevölkerung. Im Laufe der Geschichte wird die Handlung etwas langatmiger, da Sonea sich im ganzen Buch nur versteckt - von einem Ort zum anderen. Doch begleitend dazu ist die Schilderung der Suche nach ihr auch eine abwechslungsreiche Seite, die das Buch ein wenig hinsichtlich der Lesemotivation vorantreibt.
Die Charaktere sind gemischt: manche sind unsympathisch, andere wiederum sind sehr liebenswert. Das ist wohl Geschmackssache.
Trotz der Langatmigkeit der Handlung, die zeitweise an manchen Stellen auftritt, habe ich das Buch als Fantasy-Liebhaberin sehr genossen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, durchzuhalten (ich habe die ganze Triologie schon gelesen), da der Auftakt in einen großartigen zweiten Band überführt.

Zum Buch: Zeitweise langatmig, spannende Geschichte, einfach zu lesen.

Veröffentlicht am 27.11.2016

War gut, hatte mich aber nicht von den Socken gehauen.

Totenfang
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Titel: Totenfang
Autor: Simon Beckett
Genre: Krimis, Thriller
Umfang: 560 Seiten
Erschienen: Oktober 2016
Verlag: Wunderlich


Das ist der 5. Fall in der Dr. David Hunter-Reihe von Simon Beckett.

Inhalt:

Hunter ...

Titel: Totenfang
Autor: Simon Beckett
Genre: Krimis, Thriller
Umfang: 560 Seiten
Erschienen: Oktober 2016
Verlag: Wunderlich


Das ist der 5. Fall in der Dr. David Hunter-Reihe von Simon Beckett.

Inhalt:

Hunter ermittelt wieder. Dieses Mal verschlägt es ihn in die Gegend von Backwaters. Erst verschwindet Leo Villiers, der Sohn einer einflussreichen Familie, und dann tauchen dort auch noch Wasserleichenteile auf. Ob sie zu Leo gehören?

Meinung:

Das Buch war mein erster Simon Beckett Buch überhaupt. Vorher hatte ich viel Hype um die Beckett Bücher mitbekommen, wollte also den neuesten auch mal selbst lesen.

Das Cover ist einfach gestaltet und - jetzt weiß auch ich das - ziemlich typisch für ein Hunter-Buch. Schwarz-weiß gehalten, symmetrisch und einfach. Nachdem ich mich dran gewöhnt habe, fand ich es nur noch kultig, dass die Hunter-Bücher so gestaltet sind. Der Titel ist nicht so besonders, deutet aber schon auf den Inhalt des Buches an.

Die Handlung war interessant, dennoch eher langatmig erzählt. Aber der Schreibstil konnte meines Erachtens die Zähigkeit der Handlung einigermaßen gut ausgleichen durch die detaillierten Leichenbeschreibungen und das Hintergrundwissen, welches gut und auch verständlich dargestellt wurde. Das war für mich das Highlight des Buches. Das hatte alles so einen dokumentarischen Touch. Wie schafft Herr Beckett es nur, die pathologischen Hintergründe so zu erörtern, dass sie mich fesseln konnten? Durch seinen großartigen Schreibstil! Ich bin sehr beeindruckt davon und der Schreibstil hatte mich auch komplett durch das Buch gezogen. Ansonsten wäre das Buch durch die langsame Handlung echt eine Qual geworden.

Die Protagonisten waren glaubwürdig dargestellt, manche angenehm und sympathisch, andere weniger. Hunter habe ich allerdings gemocht.

Das Ende war gut, da passiert nochmal ziemlich viel und die Aufklärung hat mich auch zufrieden gestellt.

Fazit:

Das Buch ist recht lang und durch das langsame Tempo der Handlung wirkt die Lektüre ein wenig zäh. Ein wenig kürzer und die Geschichte wäre ziemlich/sehr gut gewesen. So ist es "nur" ein guter Krimi-Thriller geworden. 4 Sterne für meinen ersten David-Hunter.