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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2026

Ein komplexes Fantasybuch, das einfach Spaß macht!

We Who Will Die
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„The Vampire Diaries“ meets „Gladiator“? Okay, da war ich sofort dabei. Mit „We Who Will Die“ habe ich mein erstes Buch von Stacia Stark gelesen, vorab: Das hat richtig Spaß gemacht!

Arvelle kämpft mit ...

„The Vampire Diaries“ meets „Gladiator“? Okay, da war ich sofort dabei. Mit „We Who Will Die“ habe ich mein erstes Buch von Stacia Stark gelesen, vorab: Das hat richtig Spaß gemacht!

Arvelle kämpft mit ihren jüngeren Brüdern im rauen Stadtteil „Dorn“ täglich ums Überleben. Als ein Vampir sie mit dem Leben ihrer Brüder erpresst, gibt es für sie keinen Ausweg mehr: Sie geht einen Blutbund ein und landet in der Arena. Ihr Auftrag ist es, zu überleben und am Ende den Imperator zu töten.

Doch natürlich läuft nichts nach Plan. Arvelle hat eine Vergangenheit in genau dieser Arena, dem sogenannten „Sand“, denn genau dort starb ihre beste Freundin Kassia. Körperlich ist sie nicht in Topform und die Gegner schlafen definitiv nicht. Unterstützung bekommt sie ausgerechnet von Kassias Vater, während gleichzeitig der geheimnisvolle Primus auf sie aufmerksam wird. Und dann ist da noch der Bruder des Imperators, der sie nicht aus den Augen lässt…

Ich mochte die Welt total gern. Sie ist düster, brutal und komplex, also genau so, wie ich es bei Fantasy liebe. Viele Figuren, viele Intrigen, viel Bewegung in der Story. Am Anfang wirft das Buch einige Fragen auf (Stichwort: Sygillengezeichnete), aber genau das macht den Reiz aus, weil sich vieles nach und nach erschließt.

Der Schreibstil ist angenehm locker und sehr temporeich. Die Kapitel haben eine gute Länge, sodass man immer denkt: „Ach, eins geht noch“ und plötzlich ist man viel weiter, als man eigentlich wollte. Erzählt wird aus Arvelles Perspektive, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und habe richtig mitgefiebert.

Die Story selbst ist spannend, hat einige Wendungen und bleibt durchgehend unterhaltsam. Dazu kommen eine Liebesgeschichte und viele Figuren, bei denen man nie so genau weiß, woran man ist. Und ja… dieser Cliffhanger macht definitiv Lust auf mehr!

Auch optisch ist das Buch ein Highlight. Das Cover und der Buchschnitt passen perfekt zur Geschichte.

Fazit: Düstere Fantasy mit Arenakämpfen, Vampiren und Intrigen. Schnell, spannend und absolut unterhaltsam, für mich ein richtig gelungener Auftakt. Klare Leseempfehlung und starke 4,5/5 Sterne! ⭐✨

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Zusammenhänge im Körper endlich verstehen

Die 3 Säulen der Gesundheit
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Vielleicht kennst du das: Man hangelt sich von Arzttermin zu Arzttermin, lässt alles Mögliche abklären und am Ende heißt es trotzdem: „Es ist alles in Ordnung.“ Nur fühlt es sich eben nicht so an. Genau ...

Vielleicht kennst du das: Man hangelt sich von Arzttermin zu Arzttermin, lässt alles Mögliche abklären und am Ende heißt es trotzdem: „Es ist alles in Ordnung.“ Nur fühlt es sich eben nicht so an. Genau deshalb hat mich „Die 3 Säulen der Gesundheit“ sofort neugierig gemacht.

Im Buch geht es unter anderem um drei zentrale biologische Faktoren, die unsere körperliche und mentale Gesundheit maßgeblich beeinflussen. Der Fokus liegt dabei auf der Zelle, also genau dort, wo im Körper unglaublich viel passiert.

Besonders interessant fand ich die Rolle der Mitochondrien, unserer kleinen „Kraftwerke“, die für die Energieproduktion zuständig sind. Davon braucht unser Körper übrigens eine ganze Menge. Problematisch wird es allerdings, wenn bei diesem Prozess zu viele Oxidantien entstehen, die im Übermaß schädlich wirken können.

Dazu kommen sogenannte stille Entzündungen, die oft unbemerkt bleiben, aber langfristig großen Einfluss auf unsere Gesundheit haben. Genau hier setzt das Buch an: Es zeigt, wie diese drei Faktoren zusammenhängen und im schlimmsten Fall eine regelrechte Abwärtsspirale in Gang setzen.

In weiteren Kapiteln werden Themen wie die Herzfrequenzvariabilität, die Macht des Atems, die Bedeutung von Magnesium und Vitamin D und der richtigen Ernährung behandelt, um einige zu nennen. Auch die mentale Gesundheit spielt eine wichtige Rolle: „Werde du krank“, sagt die Seele zum Körper. „Auf mich hört er nicht.“

Am Ende jedes Kapitels gibt es eine kompakte Zusammenfassung, die „Essenz für Eilige“, perfekt, um die wichtigsten Punkte nochmal schnell auf einen Blick zu haben. Zusätzlich sind an vielen Stellen QR-Codes eingebaut, die zu weiterführenden Infos führen, zum Beispiel zu Anbietern, Ärzten, Apotheken, Apps oder auch Listen mit Möglichkeiten für bestimmte Tests.

Das Buch basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, schafft es aber gleichzeitig, diese verständlich und alltagstauglich zu erklären. Statt sich nur mit der Bekämpfung von Symptomen aufzuhalten, geht es hier klar darum, die Ursachen zu verstehen und genau dort anzusetzen.

Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der die Zusammenhänge im Körper besser verstehen möchte, um gesundheitliche Themen nicht nur oberflächlich, sondern ganzheitlich anzugehen. Mir persönlich hat das Buch sehr geholfen, deshalb ganz klar 5/5 Sternen!

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Gut lesbarer Familienroman

Alle glücklich
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„Alle glücklich“ ist mein erstes Buch von Kira Mohn und ich war voller Vorfreude auf diesen Familienroman.

Die Geschichte handelt von einer Familie, die nach außen hin alles zu haben scheint: Mama, Papa ...

„Alle glücklich“ ist mein erstes Buch von Kira Mohn und ich war voller Vorfreude auf diesen Familienroman.

Die Geschichte handelt von einer Familie, die nach außen hin alles zu haben scheint: Mama, Papa und zwei Kinder, alle erfolgreich, alle glücklich. Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr merkte ich, dass dieses Bild trügt. Hinter der glänzenden Oberfläche verbergen sich Spannungen und unausgesprochene Konflikte. Natürlich ist die Erkenntnis, dass keine Familie wirklich perfekt ist, nichts Neues, schließlich trägt jeder sein eigenes Päckchen mit sich herum. Trotzdem fand ich es spannend zu beobachten, wie sich nach und nach die Risse in dieser vermeintlich heilen Welt zeigen.

Der leicht zugängliche, flüssige Schreibstil hat mir gut gefallen und das Buch liest sich schnell und unkompliziert. Auch die wechselnden Perspektiven der einzelnen Familienmitglieder fand ich gelungen. Jeder trägt seine Gedanken mit sich herum, doch niemand spricht sie wirklich aus. Es ist stellenweise traurig zu sehen, wie sehr diese Familie aneinander vorbeilebt.

Was mich etwas gestört hat, war die starke Neigung zu Klischees. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass bestimmte Rollen sehr eindeutig verteilt sind und insbesondere die männlichen Figuren oft als die „Schuldigen“ oder problematischen Charaktere dargestellt werden. Das wirkte stellenweise einseitig und hätte für meinen Geschmack differenzierter sein dürfen.

Die Figuren sind sorgfältig gezeichnet, doch ich konnte mich nicht vollständig in sie hineinversetzen. Einige Entwicklungen wirkten recht vorhersehbar und haben mich kaum überrascht. Gegen Ende wurde mir die Handlung zudem etwas zu überladen, die Ereignisse wirkten überzogen und verloren für mich an Glaubwürdigkeit. Das Finale hat mich daher eher irritiert als wirklich berührt.

Unterm Strich ist „Alle glücklich“ ein gut lesbarer Familienroman mit einer interessanten Grundidee. Thematisch fand ich das Buch durchaus spannend, emotional hat es mich jedoch nicht vollständig erreicht. Trotzdem eignet sich die Geschichte gut als leichte Lektüre für zwischendurch. 3,5/5 Sternen

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Absolut lesenswert

Die Akte Schneeweiß
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Mit „Die Akte Schneeweiß“ hat Felicitas Fuchs mich wieder einmal komplett abgeholt. Nachdem ich bereits ihre Minna-Trilogie verschlungen habe, war meine Erwartung hoch und ich wurde kein Stück enttäuscht. ...

Mit „Die Akte Schneeweiß“ hat Felicitas Fuchs mich wieder einmal komplett abgeholt. Nachdem ich bereits ihre Minna-Trilogie verschlungen habe, war meine Erwartung hoch und ich wurde kein Stück enttäuscht.
Das Buch spielt in Bielefeld zu zwei unterschiedlichen Zeiträumen, von 1936 bis 1946 und 1963 bis 1977, und erzählen die Geschichte von Mathilde und Katja, zwei Frauen, deren Lebenswege durch ein altes Familiengeheimnis miteinander verbunden sind.
Schonungslos ehrlich zeigt die Autorin die Stellung der Frau in beiden Zeiten. Rechte, die uns heute selbstverständlich erscheinen, waren damals hart umkämpft oder schlicht nicht vorhanden. Katjas Kampfgeist in den 60er- und 70er-Jahren hat mich tief beeindruckt. Zu wissen, dass Frauen damals ohne Zustimmung ihres Ehemanns nicht einmal arbeiten durften, ist aus heutiger Sicht kaum zu fassen und es ist noch gar nicht so lange her!
Mathildes Geschichte ging mir besonders unter die Haut. Mehr als einmal hatte ich beim Lesen einen Kloß im Hals. Ich war wütend, fassungslos, traurig und gleichzeitig so dankbar, dass diese Geschichte erzählt wird. Gerade weil sie auf wahren Begebenheiten beruht, entfaltet sie eine enorme Wucht. Manche Szenen sind schwer auszuhalten, aber genau das ist wichtig. Diese Kapitel deutscher Geschichte dürfen nicht verblassen. Sie müssen erzählt, gelesen und erinnert werden.
Besonders eindringlich ist die Auseinandersetzung mit dem Thema ungewollte Schwangerschaft und der Frage, wie häufig Frauen – damals wie heute – mit den Konsequenzen allein gelassen werden. Während Männer sich entziehen können, tragen Frauen Verantwortung, Scham und gesellschaftliche Verurteilung. Dieses Motiv zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman und macht ihn erschreckend aktuell.
Felicitas Fuchs verwendet eine greifbare Sprache und lässt die Geschichte so im Kopf Wirklichkeit werden. Auch das von ihr selbst eingelesene Hörbuch ist sehr hörenswert!
Die Message der Geschichte ist absolut wichtig: Nie wieder dürfen sich gesellschaftliche Entwicklungen wiederholen, die Ausgrenzung, Entrechtung und Diskriminierung ermöglichen. Wir alle sind gefragt, wachsam zu bleiben!
„Die Akte Schneeweiß“ ist ein intensiver und bewegender Roman über Frauenrechte, gesellschaftliche Zwänge und die Kraft, für sich selbst einzustehen. Hochaktuell, erschütternd und absolut lesenswert. Für mich ganz klar: 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

So muss ein Thriller sein!

Dorn. Ruf der Toten
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Nachdem mich das erste Buch der Reihe noch nicht restlos überzeugen konnte, war ich zwar neugierig, aber auch ein kleines bisschen skeptisch auf den zweiten Teil. Völlig unbegründet, denn „Zimmer 203“ ...

Nachdem mich das erste Buch der Reihe noch nicht restlos überzeugen konnte, war ich zwar neugierig, aber auch ein kleines bisschen skeptisch auf den zweiten Teil. Völlig unbegründet, denn „Zimmer 203“ der Dorn-Reihe hat mich komplett umgehauen, so muss ein Thriller sein!
Wir sind wieder mit Ex-Kriminalpsychologe Simon Dorn und der Wiener BKA-Ermittlerin Lea Wagner unterwegs und diesmal ist der Fall nicht nur spannend und beklemmend, sondern auch hochaktuell, denn es geht um moderne Themen wie künstliche Intelligenz.
Das heruntergekommene Hotel Dornwald in Bad Gastein, wo Simon Dorn dieses Mal das Zimmer 203 aufschließt, ist einfach eine tolle Kulisse. Ich liebe dieses Setting! Wir lernen in diesem Buch auch mehr über die Familien und Vergangenheit der beiden Ermittler kennen.
Die kurzen Kapitel, die Perspektivwechsel, die Cliffhanger am Ende fast jeder Szene — ich hatte keine Chance gegen die Sogwirkung des Buchs und bin nur so durch die Seiten geflogen. Schlaf wird definitiv überbewertet.
Das Ende kam dann doch zu schnell, gerne hätte das Buch noch ein paar Seiten mehr haben können! Für mich ist „Zimmer 203“ ein absolutes Thriller-Highlight! Eine riesige Steigerung zum ersten Band und ganz klar eine fette Leseempfehlung für alle, die Lust auf einen modernen und packenden Thriller mit interessanten Figuren haben! 5/5 Sternen

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