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Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein Kurzweiliges Buch mit interessanten Charakteren

Bayou Heat - Raphael / Parish
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Kurzbeschreibung:

Heiß, heißer, Bayou Heat – die große neue Paranormal Romance der Bestsellerautorinnen Alexandra Ivy und Laura Wright
Die Bayous sind ein Ort voller Magie und Geheimnisse. Dort leben ...

Kurzbeschreibung:

Heiß, heißer, Bayou Heat – die große neue Paranormal Romance der Bestsellerautorinnen Alexandra Ivy und Laura Wright
Die Bayous sind ein Ort voller Magie und Geheimnisse. Dort leben die Pantera, ein Clan atemberaubend schöner und mächtiger Gestaltwandler. Da jedoch auf den Pantera ein dunkler Fluch liegt, der ihre ganze Art bedroht, werden zwei von ihnen auf eine gefährliche Mission in die Welt der Menschen geschickt: Raphael und Parish, der Diplomat und der Krieger. Womit die beiden allerdings nicht gerechnet haben, ist die Liebe, die ihnen in Gestalt der beiden Südstaatenschönheiten Ashe und Julia begegnet.

Meine Meinung:

Als ich das Cover von "Bayou Heat" gesehen habe, war mein erster Gedanke: Panther!
Sehr cool!
Leider sind die Gestaltwandler der Serie allerings überhaupt keine Panther-Wesen,
auch wenn die vom Aussterben bedrohte Gruppe "Pantera" genannt wird.
Ich muss also anmerken, dass das Cover recht unglücklich gewählt ist, bzw. nicht
wirklich zur Story passt, obwohl es wirklich hübsch anzusehen ist.

Aber nun zum Inhalt ;)
Die "Pantera" sind eine Gruppe von Gestaltwandlern, die zurückgezogen in den
"Wildlands" leben.
Es scheint ein Fluch auf den Puma Wesen zu liegen, denn es werden keine Nachkommen
mehr geboren. Auch der Versuch sich mit Menschenfrauen zu paaren ist bisher nicht
erfolgreich gewesen.

Umso erstaunlicher, dass Ashe, in der es im ersten Teil des Buches geht, plötzlich
schwanger ist, obwohl sie sich nicht einmal an eine Zeugung erinnern kann.
Ihre Alkoholsüchtige Mutter wirft sie daraufhin raus und kurze Zeit später trifft
sie auf den geheimnisvollen Fremden, der ihr merkwürdig bekannt vorkommt.
Sind ihre erotischen Träume nicht nur Fantasien?

Die Idee von "Bayou Heat" hat mir wirklich gut gefallen und die recht dominanten
Katzenwesen, deren "MEINS!"-Gehabe ein wenig an die Black Dagger erinnert, konnten
mich ebenfalls begeistern.
Wenn auch keine Panther, sind Pumas eben doch auch angriffslustige Raubkatzen, die
wissen was sie wollen.

Da das Buch auf nur 224 Seiten direkt 2 Geschichten erzählt bleiben die Hintergründe
manchmal etwas im Dunkeln, aber für mich war das Buch ein nettes "Zwischendurch"
Buch, in das man sich einfach fallen lassen kann und gut unterhalten wird.

Auch wenn in der Reihe immer die Storys von 2 verschiedene Pärchen in jeweils einem
Buch erzählt werden, gibt es einen fortlaufenden "Roten Faden", der hoffentlich in den
Folgebänden weiter für Spannung sorgen wird.

Fazit:

Ein Kurzweiliges Buch mit interessanten Charakterenm, die hoffentlich in den Folgebänden
noch mehr von sich zeigen können. Für Fans von Black Dagger und Fantasy mit Erotikanteil
sicherlich eine tolle neue Reihe!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Zwei neue Pumas und ihre Geschichte, sowie eine spannende Entwicklung der Rahmengeschichte.

Bayou Heat - Bayon und Jean-Baptiste
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Kurzbeschreibung:

Die Bayous sind ein Ort voller Magie und Geheimnisse. Dort leben die Pantera, ein Clan mächtiger Gestaltwandler. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten soll ein Kind in diesem Clan geboren ...

Kurzbeschreibung:

Die Bayous sind ein Ort voller Magie und Geheimnisse. Dort leben die Pantera, ein Clan mächtiger Gestaltwandler. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten soll ein Kind in diesem Clan geboren werden, doch das Glück der Pantera wird schnell getrübt, denn die werdende Mutter wird von den Feinden der Pantera entführt. Als die beiden sexy Krieger Bayon und Jean-Baptiste ausgeschickt werden, um sie zurückzuholen, sind sie auf alles vorbereitet – nur nicht auf die beiden atemberaubend schönen Frauen, die ihnen ihre Mission erschweren.

Meine Meinung:

Nachdem mir schon Teil 1 gut gefallen hat, war ich sehr neugierig auf den 2. Teil der Reihe
von Alexandra Ivy und Laura Wright.
Der Aufbau des Buches ist der Selbe geblieben, das Buch beinhaltet also wieder zwei
Liebesgeschichten die jeweils von einer der Aurorinnen verfasst wurden.

Im ersten Teil des Buches versucht Bayon die Angreifer der Schwangeren Ashe zu finden und
trifft dabei, wie seine Vorgänger zuvor auch auf seine baldige Gefährtin.

Laura Wright schreibt im zweiten Teil des Buches dann über Jean-Baptiste, deren
Liebesgeschichte ich recht amüsant fand, da er sich heiße Wortgefechte mit seiner Partnerin
Genevieve liefert.
Beide Charaktere sind unheimliche Sturrköpfe.

Auch wenn die Grundidee: "Pantera trifft Gefährtin" gleich bleibt, gelingt es beiden Autorinnen
mit neuen Charakterzügen, spannende Hintergrundinfos und eine weiterhin interessante Rahmen-
geschichte zu überzeugen, so dass ich mich auch auf den nächsten Teil freue, der leider erst
im Januar 2016 erscheinen wird.

Fazit:

Wer den ersten Teil mochte, wird auch von Teil 2 nicht enttäuscht sein. Zwei neue Pumas und
ihre Geschichte, sowie eine spannende Entwicklung der Rahmengeschichte.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Minions sind einfach für jedes Alter ein Riesen Spaß

Minions
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Kurzbeschreibung:

Die Minions – zum Filmstart am 2. Juli 2015
Die kleinen gelben Publikumslieblinge aus Ich – Einfach unverbesserlich in ihrem ersten
eigenen Film! Die Minions, so alt wie die Welt selbst, ...

Kurzbeschreibung:

Die Minions – zum Filmstart am 2. Juli 2015
Die kleinen gelben Publikumslieblinge aus Ich – Einfach unverbesserlich in ihrem ersten
eigenen Film! Die Minions, so alt wie die Welt selbst, suchen den Superschurken der
Weltgeschichte, um ihm zu Diensten zu sein. Leider sind sie darin nicht sehr gut und ihre
Ungeschicklichkeit vereitelt jeden noch so raffinierten Plan. Die arbeitslosen gelben
Helfer sind am Boden zerstört. Bis Kevin, Stuart und Bob sich ins New York City der
60er Jahre aufmachen, um dort bei einer Tagung der kriminellen Genies der Welt einen
echten Meister des Bösen zu finden.

Oliver Rohrbeck alias Gru, der Superschurke, spricht natürlich fließend Minionisch.
Alles Banana!

Meine Meinung:

Nachdem ich mit den Kids im Minion Film war und die Kinder natürlich total begeistert
waren, konnte ich ihnen eine Riesen Freude mit dem passenden Hörspiel machen.

Überraschenderweise hat mir das Hörbuch sogar noch viel besser gefallen als der Film!

Oliver Rohrbeck, wohl allen bekannt als Justus Jonas von den Drei Fragezeichen spricht die
Geschichte der quirligen gelben Männchen einfach ganz wundervoll.
Schon am Anfang hatte er mich völlig von sich überzeugt, der Erzählerteil hatte mir im
Film nämlich so gar nicht gefallen.

"Die Minions" ist die Vorgeschichte zu dem Film "Ich - Einfach unverbesserlich", in dem
die liebenswerten Wesen ihren Meister "Gru" unterstützen.
Die Minions gibt es nämlich schon seit Urzeiten auf unserer Erde. Während sich unsere
Welt entwickelte waren sie immer schon auf der Suche nach dem perfekten Bösewicht,
dem sie Dienen können.
Nachdem sowohl der Tyranosaurus Rex, die Urzeit-Menschen und auch die Pharaonen
ein Reinfall waren, sind die Minions irgendwann ziemlich verzweifelt und so machen
sich Kevin, Stuart und Bob auf eine gefährliche Reise um ihren perfekten Meister zu
finden.

Urkomisch und mit einer großen Portion Witz erzählt Oliver Rohrbeck von ihren
Versuchen die englische Krone zu stehlen und so endlich ein kriminelles Genie als ihre
Meisterin zu bekommen.

Das hier natürlich eine Katastrophe auf die nächste folgt ist beinahe Vorauszusehen ;)


Fazit:

Ein Hörbuch das sowohl Kinder, aber auch Erwachsene begeistern kann. Minions sind einfach
für jedes Alter ein Riesen Spaß und mit Oliver Rohrbeck wurde für mich die Erzählerstimme
perfekt besetzt!
Egal ob ihr den Film mochtet, oder gar nicht kennt, das Hörbuch ist definitv zu empfehlen!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Gryphony ist eine wunderschöne Geschichte, voller Spannung

Gryphony, Band 1: Im Bann des Greifen
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Klappentext:

Ein geheimnisvoller Ring führt Melody zu einem Steinkreis aus uralter Zeit. Hier findet sie einen seltsam geformten Stein – der sich als Ei eines Greifen entpuppt...


Schon bald schlüpft ...

Klappentext:

Ein geheimnisvoller Ring führt Melody zu einem Steinkreis aus uralter Zeit. Hier findet sie einen seltsam geformten Stein – der sich als Ei eines Greifen entpuppt...


Schon bald schlüpft Agravain, halb Löwe, halb Adler. Das Wundertier wächst nicht nur rasend schnell, es kann auch in Gedanken mit Melody sprechen. Doch leider haben sich finstere Gestalten an Agravains Klauen geheftet. Und die werden bald auch für Melody zur Gefahr.

Meine Meinung:
Auch wenn Gryphony mit einer Altersempfehlung zwischen 11 und 13 Jahren eher in die Kategorie Kinderbuch fällt, konnte mich Michael Peinkofers Geschichte rund um Melody und ihren Greifen Agravain absolut verzaubern.
Melody hat ihre Eltern früh durch ein Fährunglück verloren und lebt seitdem gemeinsam mit ihrer Granny auf der Insel Arran.
Dort versuchen die beiden die alte Pension "Stone Inn" zu betreiben, doch das alte Hotel hat die besten Zeiten hinter sich. Melody gehört mit ihren roten Haaren und ihren Sommersprossen nicht unbedingt zu den beliebtesten Mädchen der Schule, bloß ihr bester Freund Roddy steht immer hinter ihr.
An ihrem Geburtstag bekommt sie von dem etwas seltsamen Antiquitätenhändler Cassander Clue einen Ring geschenkt, der sich als wertvoller herausstellt, als es zuerst den Anschein machte.

Mit der Hilfe des leuchtenden Ringes finden Melody und Roddy in der Mitte eine alten Steinkreises ein merkwürdiges versteinertes Ei...

Michael Peinkofer hat es geschafft Fabelwesen und die dazugehörige Magie so selbstverständlich in unsere Welt einzuweben, dass man sich tatsächlich fragt, ob es nicht doch möglich wäre, sein eigenes Greifenei zu finden.
Neben symphatischen Protagonisten gibt es natürlich auch böse Fieslinge, die Melodys Leben nicht nur in der Realen Welt bedrohen.
Einmal gibt es den aalglatten Geschäftsmann Buford McLusky, der mit allen Mitteln das "Stone Inn" haben will um es abzureißen. Außerdem wird aber auch Agravain bedroht, doch ich will ja nicht zu viel verraten ;)

Der märchenhafte und durchweg spannende Schreibstil des Autors hat mir sehr gefallen und ich konnte mich kaum von dem Buch los reißen. Es ist also auch für Erwachsene eine schöne und mystische Geschichte, die einen von Anfang bis Ende in ihren Bann zieht. Melody und Roddy sind liebevoll gezeichnete Charaktere, mit denen man gerne mitfiebert.



Abgerundet wird die Geschichte durch die tollen Zeichnungen von Helge Vogt, der das gesamte Buch illustriert, sowie das Buchcover gezeichnet hat.


Fazit:
Gryphony ist eine wunderschöne Geschichte, voller Spannung, die nicht nur Kinder in ihren Bann ziehen kann. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung von Melody und Agravain und bin gespannt, welches Abenteuer sie im nächsten Band erleben dürfen...

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein schönes Buch für Zwischendurch...

30 Tage und ein ganzes Leben
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Klappentext:

Aufleben statt aufgeben!
Clementine beschließt zu sterben. In 30 Tagen will die erfolgreiche Malerin, die für ihre Kunst ebenso bekannt ist wie für ihre Scharfzüngigkeit, ihrem Leben ein ...

Klappentext:

Aufleben statt aufgeben!
Clementine beschließt zu sterben. In 30 Tagen will die erfolgreiche Malerin, die für ihre Kunst ebenso bekannt ist wie für ihre Scharfzüngigkeit, ihrem Leben ein Ende setzen. Nachdem die Antidepressiva im WC entsorgt worden sind, bleibt ihr noch genau ein Monat, um das eigene Ableben zu organisieren. Schließlich will Clementine kein Chaos hinterlassen: ein letztes großes Bild malen, sich mit dem Ex aussprechen und ein neues Zuhause für den Kater finden. Ihre letzten Tage will sie genau so verbringen, wie sie es will –- und nicht wie andere es von ihr erwarten. Doch dabei stößt Clementine auf ungeahnte Hindernisse –- und nach 30 Tagen ist nichts mehr so, wie es vorher war...…
Meine Meinung:
Clementine, eine manisch-depressive Künstlerin hat die Nase voll. Sie hat keine Lust mehr sich von den Medikamenten betäubt zu fühlen, will sich nicht mehr verbiegen um es allen Recht zu machen, aber sie will, dass alles seine Ordnung hat.
Also beschließt sie sich 30 Tage Zeit zu nehmen um ihr Leben ins Reine zu bringen und einen Monat lang einfach nur das zu tun, was sie will, um sich danach das Leben zu nehmen!
Ashley Ream baut die Geschichte wie eine Art Countdown auf. Man beginnt Kapitel 2 also mit "30 Tage" und zählt immer weiter Rückwärts, Richtung Tag "0". Ich konnte als Leserin also genau verfolgen, wieviel Tage Clementine noch hat, um alles was sie sich vorgenommen hat zu erreichen.
Kann ein Buch, dass von einer depressiven Katzenbesitzerin , die im Begriff ist sich umzubringen handelt eine interessante Story bieten?
"30 Tage und ein ganzes Leben" hat dies in meinen Augen geschafft. Ich habe ein emotionales und wohl auch trauriges Buch erwartet und war ehrlich gesagt unheimlich überrascht, wie viel Spaß das Buch gemacht hat. Die Hauptprotagonistin Clementine fand ich einfach Urkomisch!
Nachdem sie für sich selbst entschieden hat, dass sie nicht mehr Leben möchte entwickelt sie eine so herrliche "Scheiß- egal" Einstellung, die bei ihrem Umfeld immer wieder auf absolutes Unverständnis stößt.
Als erstes wirft sie ihren Therapeuten und ihre Assistentin raus, macht ihrer Galeristin klar, dass sie einfach keine Lust hat, die lang angekündigte Ausstellung tatsächlich mit Bildern auszustatten und befreit sich auch gerne von ungeliebten Teeservice, in dem sie es einfach aus dem Fenster wirft.
Man erlebt aber auch ihre "dunklen Tage", wie sie ihre depressive Phase nennt, in der sie es tagelang nicht aus dem Bett schafft und in Selbstmitleid zerfließt. Leider muss ich sagen, dass mich diese düsteren Phasen nicht ganz überzeugen konnten und mir Clementine für eine Depressive Frau, die plötzlich ihre Medikamente absetzt zum Teil viel zu motiviert und voller Tatendrang vorkam. Aber wer kann schon sagen, welche ungeahnten Motivationschübe man bekommt, wenn man sich selbst ein 30 Tage Ultimatum setzt? ;)

Clementines Story konnte mich auf jeden Fall fesseln, immer wieder amüsieren und manchmal auch nachdenklich machen. Ich hatte mir etwas mehr emotionale Stellen gewünscht, aber ich kann es ja verraten: Eine Stelle hat mich dann doch zu Tränen gerührt.
Für mich ist "30 Tage und ein ganzes Leben" trotz, oder vielleicht gerade wegen seines eigentlich ernsten und traurigem Thema ein sehr Lebensbejahendes Buch, dass einem eigentlich vor Augen führt, dass man sein Leben so gestalten sollte, wie es einem richtig erscheint und man jeden Tag genießen sollte.

Zum Schluss des Buches gab es noch eine spannende und für mich tatsächlich unvorhergesehene Wendung in Clementines Familiengeschichte, die mir richtig gut gefallen hat und den aufgebauten Spannungsbogen perfekt beenden konnte. Ein wenig störend fand ich dann allerdings die letzten Seiten, die noch mal in eine ganz andere Richtung gingen...aber ich will ja nicht zu viel verraten...

Am Ende des Buches ist übrigens noch ein 30 Tage Kalender mit süßen Sprüchen beigefügt,
den ich optisch unheimlich schön gestaltet finde.

Fazit:

"30 Tage und ein ganzes Leben" ist ein Buch, dass trotz seiner depressiven Protagonisten
wirklich Spaß macht und mir einige schöne Lesestunden beschert hat.
Das Ende war für mich nicht ganz so wie erhofft, aber alles in allem ein schönes Buch für
Zwischendurch...