Profilbild von SunshineSaar

SunshineSaar

Lesejury Profi
offline

SunshineSaar ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit SunshineSaar über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.09.2020

Leider ohne große Überraschungen

An Ocean Between Us
0

Ich lese sehr gerne gut geschriebene Liebesgeschichten und war deshalb sehr gespannt auf das Buch nachdem ich den Klappentext gelesen habe. Leider aber war ich am Ende etwas enttäuscht, denn die Story ...

Ich lese sehr gerne gut geschriebene Liebesgeschichten und war deshalb sehr gespannt auf das Buch nachdem ich den Klappentext gelesen habe. Leider aber war ich am Ende etwas enttäuscht, denn die Story war dann doch leider viel zu vorhersehbar ohne große Überraschungen. Schade..

Die Geschichte dreht sich um Avery Cole, die nichts anderes als Ballett tanzen will, doch dann zerstört ein schwerer Autounfall ihren Lebenstraum. Am Boden zerstört beginnt Avery ein Studium am LaGuardia Community College – obwohl sie eigentlich gar nicht weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Und dann begegnet sie in ihrer ersten Vorlesung auch noch einem Typen, der arrogante Kommentare über ihre Verletzung ablässt: Theo Jemison, dem gefeierten Star-Schwimmer des Colleges. Nur dumm, dass Schwimmen eine der wenigen Sportarten ist, die Avery mit ihrem kaputten Rücken noch bleiben. Und natürlich ist es ausgerechnet Theo, der ihren Kurs trainiert. Wohl oder übel verbringt sie mehr Zeit mit ihm und lernt eine völlig andere und viel nettere Seite von ihm kennen. Doch als er sie plötzlich wieder von sich stößt, muss sich Avery fragen, wer der wahre Theo ist ...

In die Geschichte habe ich sehr gut hineingefunden. Ich mag den Schreibstil sehr, er ist schön bildlich, locker-leicht und paar sehr gut zu der Zielgruppe. Zudem ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt.

Die beiden Hauptfiguren Avery und Theo sind mir sympathisch, jedoch blieben sie mir gefühlsmäßig teilweise etwas zu blass. Zudem konnte ich mich mit ihrem Denken und Handeln nicht immer identifizieren. Gut fand ich jedoch, dass die Geschichte im Wechsel aus der Sicht von Beiden erzählt wird. So kann man sich mehr in die Gedankenwelt des jeweiligen Charakters einfühlen, was aber manchmal etwas zu emotionslos blieb.

Ich muss leider sagen, dass mich die Storyline dann doch nicht so mitgerissen hat, wie ich mir das erhofft habe. Die Geschichte plätschert teilweise etwas dahin. Ich wurde zwar gut von der Storyline unterhalten, aber leider verlief mir das alles etwas zu geradlinig, ich habe ein bisschen mehr Drama oder eine überraschende Wendung gewünscht, denn für mich war schon nach den ersten Kapiteln klar, wie alles enden wird. Das finde ich etwas schade, denn die Geschichte hätte auf jeden Fall Potential für mehr gehabt. Deshalb vergebe ich für das Buch 3 von 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.09.2020

Ein erschreckendes Zukunftsszenario

Die Stimme
0

Ich lese immer wieder gerne gut geschriebene Thriller, deshalb war ich auf dieses Buch schon sehr gespannt, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Gut unterhalten wurde ich auf jeden Fall und die Geschichte ...

Ich lese immer wieder gerne gut geschriebene Thriller, deshalb war ich auf dieses Buch schon sehr gespannt, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Gut unterhalten wurde ich auf jeden Fall und die Geschichte regt auch zum Nachdenken über die Technik und die Zukunft an.

Die Storyline dreht sich um Jo, die schockiert ist, als die digitale Home Assistentin Electra sie ohne Aufforderung anspricht. Unmöglich kann eine harmlose Software vom Furchtbarsten wissen, das Jo jemals passiert ist. Doch Electra weiß nicht nur Dinge – sie tut auch Dinge, zu denen sie nicht in der Lage sein sollte: Freunde und Eltern erhalten Textnachrichten mit wüsten Beschimpfungen, Jos Bankkonto wird leergeräumt, die Kreditkarte überzogen … Zum ersten Mal seit Jahren muss Jo wieder an ihren Vater denken, der unter heftigen schizophrenen Schüben litt und sich schließlich das Leben nahm. Kann es sein, dass sie sich die Stimme nur eingebildet hat? Doch Electra ist noch lange nicht fertig mit Jo …

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist genau mein Fall und passt auch sehr gut zu dem Genre. Es ist zudem ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten dahinfliegen lässt.

Jo ist eine sehr sympathische Hauptfigur, mit deren Denken und Handeln ich mich sehr gut identifizieren konnte. Ich habe mit ihr mitgefiebert, da ich mir gar nicht vorstellen mag, wenn ich in der gleichen Situation wie sie wäre…

Ein erschreckendes Zukunftsszenario, das zum Nachdenken anregt. Die Geschichte wurde spannend erzählt, deshalb wurde ich von Anfang bis Ende gut unterhalten. Jedoch blieben mir teilweise Jo sowie die Nebencharaktere teilweise etwas zu blass. Von mir erhält das Buch 4 von 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.09.2020

Spannend und mitreißend

Der Todesbruder
0

Ich lese sehr gerne mitreißende, gut geschriebene Thriller, deshalb war ich auf dieses Buch sehr gespannt, da mich schon der Klappentext sehr neugierig gemacht hat. Unterhalten hat es mich sehr und ich ...

Ich lese sehr gerne mitreißende, gut geschriebene Thriller, deshalb war ich auf dieses Buch sehr gespannt, da mich schon der Klappentext sehr neugierig gemacht hat. Unterhalten hat es mich sehr und ich werde mir nun auch die vorangegangenen Teile der Reihe durchlesen.

In „Der Todesbruder“ werden Viktor Puppe vom Berliner LKA und sein Partner Ken zum Schauplatz eines grausamen Verbrechens gerufen. Auf einem abgesperrten Gelände wurde eine Leiche gefunden, gezeichnet von schrecklichen Verbrennungen. Bei dem Toten handelt es sich um einen Botschafter des Vatikans. Am Tatort finden sie eine römische Ziffernfolge. Dann taucht ein weiteres perfide ermordetes Opfer auf, getötet durch unzählige Wespenstiche. Auch bei diesem werden römische Ziffern gefunden. Ganz offensichtlich hängen die Morde zusammen. Die Ermittlungen führen Ken und Viktor an eine Schule, wo sie jedoch auf eine Mauer des Schweigens stoßen. Und der Mörder hat gerade erst angefangen…

In die Story habe ich recht gut hineingefunden, obwohl ich bisher kein Band der Reihe kannte. Deshalb musste ich die einzelnen, teilweise doch sehr speziellen Figuren, erst einmal zuordnen. Man merkt auch, dass es auf jeden Fall Vorgeschichten gibt und mir ein paar Infos fehlen, aber das ist bisher noch verschmerzbar und man wird trotzdem von der Storyline gut unterhalten. Außerdem springt die Geschichte immer wieder von einem Schauplatz zum anderen, was rasant ist, aber ich muss mich schon immer auch etwas konzentrieren, um am Ball zu bleiben. Der Schreibstil passt sehr gut zu der Geschichte, ist locker-leicht und es ist ein sehr schöner Lesefluss gegeben, so dass ich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen konnte.

Die Spannungsschraube wird immer weiter nach oben gedreht und es gibt immer wieder überraschende Wendungen, die mich sprachlos zurückgelassen haben. Ich wurde auf jeden Fall richtig mitgerissen und habe mit den Figuren mitgefiebert – bis zum versöhnlichen Ende.

Das Buch wirkt auf mich wie das Ende der Reihe. Ich hoffe jedoch nicht, denn ich würde es total schade finden, denn die Charaktere sind so interessant, dass es auf jeden Fall noch genug Potenzial geben würde für weitere Fälle. Von mir erhält „Der Todesbruder“ auf jeden Fall 5 von 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.09.2020

Dramatisch und mitreißend

Der Duft von lila Lilien
0

Nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war mir klar, dass es sich um eine dramatische Geschichte handeln, die mich noch lange beschäftigen wird. Genau so war es am Ende auch. Die Storyline ...

Nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war mir klar, dass es sich um eine dramatische Geschichte handeln, die mich noch lange beschäftigen wird. Genau so war es am Ende auch. Die Storyline hat mich absolut mitgerissen und ich habe regelrecht mit Lena mitgelitten – bis zum dramatischen Ende.

Die Geschichte dreht sich um Lena und ihren Ehemann Hendrik, die gerade umgezogen sind. Seitdem fühlt sich Lena noch einsamer als je zuvor. Auch Hendriks Wutausbrüche werden immer brutaler und Lenas Angst vor ihm wächst zunehmend. Nachdem sie den Kontakt zu ihrem besten Freund Finn notgedrungen aufgeben musste, sieht sie keinen Ausweg mehr aus ihrem schmerzvollen Alltag. Bis zuletzt hofft sie darauf, dass Hendrik sich ändert, muss jedoch bald der bitteren Realität ins Auge blicken. Als Hendrik eines Tages komplett ausrastet, wird Lenas Nachbar Tom eine große Stütze für sie. Trotzdem wünscht sie sich nichts sehnlicher, als ihren besten Freund Finn an ihrer Seite zu haben. Als er sich überraschend meldet, scheint die Chance gekommen, dass sich Lenas Leben von Grund auf ändert. Wird sie durch ihn endlich die Liebe erfahren, nach der sie sich schon so lange sehnt?

In die Storyline habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist genau mein Fall und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten regelrecht dahinfliegen lässt.

Lena ist mir sehr sympathisch, aber sie ist in der Hölle gefangen. Ich habe jede Seite mit ihr mitgelitten. Ich konnte mich mit ihrem Denken und Handeln sehr gut identifizieren. Solche Menschen wie Hendrik gibt es leider viel zu oft und selbst in meiner Nachbarschaft könnte solch ein Leben hinter verschlossenen Türen ablaufen – und man selbst bekommt es nicht mal mit. Deshalb hat mich die Geschichte auch zum Nachdenken angeregt und wird noch lange in meinem Kopf nachhallen.

Die ganze Story war ein Auf und Ab der Gefühle. Man hat Lena gegen Ende wirklich gewünscht, dass sie endlich ein glückliches Leben mit Finn an ihrer Seite verleben kann, so wie sie es verdient – und vielleicht irgendwann alles verarbeiten kann. Doch mit diesem dramatischen Showdown habe ich dann nicht gerechnet. Mir kamen richtig die Tränen.

Ein wirklich gutes Buch, das zum Nachdenken anregt. Ich vergebe dafür 5 von 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.09.2020

Magisches Buch für junge Leser

Lillys magische Schuhe, Band 2: Die verbotenen Stiefel
0

Meine Tochter hat sich zu einer richtigen Leseratte gemausert und als sie dieses Buch gesehen hat, war sie gleich Feuer und Flamme dafür. Denn vor allem das „magische“ Cover ist sehr schön gestaltet und ...

Meine Tochter hat sich zu einer richtigen Leseratte gemausert und als sie dieses Buch gesehen hat, war sie gleich Feuer und Flamme dafür. Denn vor allem das „magische“ Cover ist sehr schön gestaltet und springt ins Auge.

Es handelt sich bei dem Buch um den zweiten Band einer neuen Reihe. Darin braucht Sören dringend Hilfe. Nicht nur seine Mitschüler machen ihm das Leben schwer, auch seine Eltern setzen ihn unter Druck. Sie wollen ihn zur Teilnahme an einem Marathon bewegen. Dabei möchte sich Sören viel lieber um Hunde im Tierheim kümmern. Vielleicht sind die magischen Fortuna-Schuhe die Lösung? Komisch nur, dass die unsympathische Frau Winsel ihn so nach der Schuhmacherin Lilly ausfragt. Was hat sie vor?

In die Geschichte hat meine Tochter gleich hineingefunden, obwohl sie den ersten Band nicht kennt. Somit können die Bände auch getrennt voneinander ohne Probleme gelesen werden. Der Schreibstil ist altersgerecht und es ist ein schöner Lesefluss gegeben.

Die einzelnen Figuren sind durchweg sympathisch und interessant beschrieben. Meine Tochter hat diese richtig ins Herz geschlossen und hat mit ihnen mitgefiebert. Die Story selbst wurde spannend und mitreißend erzählt. Wir hoffen deshalb, dass es noch weitere Abenteuer mit Lilly, dem Drachen und Sören geben wird.

Wir können somit eine klare Kaufempfehlung für junge Leser aussprechen und vergeben 5 von 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere