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Veröffentlicht am 28.07.2024

Historischer Roman über zwei starke Frauen

Unter der Sommerlinde von Gourdon
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Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman, als ich den Klappentext dazu gelesen ...

Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman, als ich den Klappentext dazu gelesen habe.

Die Geschichte dreht sich um Manon, die für ihren Beruf als Krankenschwester lebt. Nicht immer stößt sie mit ihrem Engagement bei den Vorgesetzten auf Zustimmung und muss sich mit ungerechtfertigten Demütigungen auseinandersetzen. Unweit des Anwesens ihrer Eltern trifft sie eines Abends auf Léandre, der dort eine Kräuterfarm bewirtschaftet. Umgeben vom würzigen Duft seiner Gewürzfelder erlebt sie ihre Heimat ganz neu und lässt den Traum von einer gemeinsamen Zukunft mit Léandre entstehen. Als Manon unerlaubt einen totkranken deutsch-jüdischen Jungen ins Krankenhaus schleust, kommt es zum Skandal, und Manon wird aus dem Dienst entlassen. Ihre hart erarbeitete Unabhängigkeit scheint in Stücke zu zerfallen. Doch dann bietet sich ihr eine Gelegenheit, die alles verändern könnte und Manon fragt sich, wie weit sie bereit ist, ihren Traum zu gehen …

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre, ist schön bildlich und es ist ein toller Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die Storyline wird abwechselnd aus der Sicht von Manon und ihrer Schwester Estelle erzählt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das hat mich anfangs etwas überrascht, denn der Klappentext beschreibt eigentlich nur Manon – aber Estelle hat in dem Buch eigentlich den gleichen Stellenwert und legt in meinen Augen sogar die größere Verwandlung hin.

Manon ist eine starke Persönlichkeit, die weiß, was sie will und ihren Weg geht. Ihre Arbeit als Krankenschwester erfüllt sie, aber das Verhältnis zu ihrer Mutter und vor allem ihrer Schwester Estelle ist mehr als schwierig. Estelle ist anfangs gefangen in der Meinung ihrer Mutter, aber langsam bricht sie aus – und ich habe sie gerne dabei beobachtet. Anfangs fand ich sie nicht sympathisch, aber gegen Ende hat sich das Bild für mich komplett gedreht. Wobei ich mittendrin ihre Gedankengänge auch etwas verwirrend fand.

Bis die Beiden jedoch zu ihrem persönlichen Glück finden, ist es ein schwieriger Weg mit vielen Auf und Abs – vor allen in Gefühlsdingen. Ich wurde davon wirklich gut unterhalten und langweilig wurde es hier auf keinen Fall. Ich kann das Buch somit weiterempfehlen und vergebe gute 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 25.07.2024

Toller Abschluss der Reihe

Wie Spuren am See - Das Juwel
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Da ich bereits die ersten beiden Bände der Reihe gelesen habe, war ich natürlich sehr gespannt, wie es nun für Isabella und Chris weiter geht. Und auch diesmal wurde ich wieder richtig gut unterhalten, ...

Da ich bereits die ersten beiden Bände der Reihe gelesen habe, war ich natürlich sehr gespannt, wie es nun für Isabella und Chris weiter geht. Und auch diesmal wurde ich wieder richtig gut unterhalten, so dass ich das Buch in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen habe.

Die Geschichte dreht sich wieder um Isabella und Chris, deren Leben erneuert auf den Kopf gestellt wird durch eine unerwartete Ankündigung. Und plötzlich taucht auch Bellas beste Freundin Rita mit einem überraschenden Begleiter bei ihnen auf. Dieser zeigt reges Interesse an einem mysteriösen Juwel, das laut einer Legende vor 200 Jahren am Hexenstein verloren gegangen sein soll. Auf der Suche nach der Wahrheit kommen die vier nicht nur hinter das Geheimnis des rätselhaften Edelsteins …

Ich habe ohne Probleme in die Storyline hineingefunden. Der bildliche und flüssige Schreibstil der Autorin hat auch dazu geführt, dass ich wieder richtig mitgefiebert habe und die Seiten nur so dahingeflogen sind. Das Wiedersehen mit Isabella und Chris sowie weiteren Charakteren aus den ersten Bänden hat mich total gefreut.

Die Geschichte selbst blieb spannend und es gibt auch wieder einen Schuss Krimi mit an Bord. Ich wurde wirklich gut davon unterhalten. Deshalb vergebe ich wieder klar 5 von 5 Sternen. Schade aber, dass die Reihe wohl nun zu Ende ist. Ich hätte supergerne weitere Bände über die sympathischen Charaktere gelesen.

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Veröffentlicht am 24.07.2024

Tolle Fortsetzung der Reihe

Wie Spuren am See - Die Rückkehr
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Da ich bereits das erste Band der Reihe gelesen habe, war ich natürlich sehr gespannt auf die Fortsetzung. Und auch diesmal wurde ich wieder richtig gut unterhalten, so dass ich das Buch in nur wenigen ...

Da ich bereits das erste Band der Reihe gelesen habe, war ich natürlich sehr gespannt auf die Fortsetzung. Und auch diesmal wurde ich wieder richtig gut unterhalten, so dass ich das Buch in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen habe.

Die Geschichte dreht sich wieder um Isabella und Chris, die sich frisch verliebt und endlich in der geerbten Villa am Bodensee vereint, nach ihrem ersten gemeinsamen Urlaub sehen. Doch vorerst müssen die beiden noch berufliche Hürden meistern. Alles läuft nach Plan, bis plötzlich die 70-jährige Gudrun - eine gute Freundin von Isabellas verstorbener Gönnerin - vor der Tür steht und bei ihnen Zuflucht vor ihrem Mann sucht. Ohne zu zögern, nimmt sich das Pärchen der verzweifelten Frau an, nicht ahnend, dass diese Entscheidung nicht nur ihr junges Glück in Gefahr bringen wird ...

Ich habe wieder gut in die Storyline hineingefunden. Der bildliche und flüssige Schreibstil der Autorin hat auch dazu geführt, dass ich richtig mitgefiebert habe und die Seiten nur so dahingeflogen sind. Richtig gefreut habe ich mich über das Wiedersehen mit Isabella und Chris aus Band 1, die mir dort schon richtig ans Herz gewachsen sind. Und man erfährt auch wieder etwas aus Adas Vergangenheit.

Die Geschichte selbst blieb spannend - mit einem richtigen Schuss Krimi – bis zum Ende. Ich wurde wirklich gut davon unterhalten. Nun bin ich auf das dritte Band der Reihe gespannt und vergebe hierfür ganz klar 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 24.07.2024

Spannender Jugendroman

Disappeared
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Als ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich gleich sehr gespannt darauf. Ich wurde auch richtig gut von der Storyline unterhalten und ich bin regelrecht durch das Buch geflogen.

Die Geschichte ...

Als ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich gleich sehr gespannt darauf. Ich wurde auch richtig gut von der Storyline unterhalten und ich bin regelrecht durch das Buch geflogen.

Die Geschichte dreht sich um Freya, deren Start im neuen Internat von dem Verschwinden ihrer Mitschülerin Maria überschattet wird. Was ist mit ihr passiert? Was weiß ihr Ex-Freund? Was hatte Maria mit einem Drogendealer zu schaffen? Und warum droht die verwöhnte Cora Freya, als sie von deren Ermittlungen erfährt? Zum Glück gibt es Leo, dessen Liebe Freyas einziger Lichtblick ist. Wenn er nur nicht ihr Lehrer wäre …

In die Storyline habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht, passt gut zu dem Genre und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, so dass ich in nur zwei Tagen durch das Buch geflogen bin.

Die einzelnen Charaktere wurden gut beschrieben, aber leider waren sie mir teilweise etwas zu blass. Die Geschichte selbst blieb aber die ganze Zeit über spannend und vor allem der Schauplatz war super passend. Bis zum Ende habe ich mitgerätselt, was mit Maria passiert ist. Somit wurde ich gut von dem Buch unterhalten und gebe gute 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 23.07.2024

Humorvoller Provinzkrimi

Mord im Rotstiftmilieu
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Ein Mordfall gepaart mit Humor – solche Bücher lese ich sehr gerne. Deshalb war ich auf dieses Band richtig gespannt, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Ich wurde auch gut von der humorvollen ...

Ein Mordfall gepaart mit Humor – solche Bücher lese ich sehr gerne. Deshalb war ich auf dieses Band richtig gespannt, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Ich wurde auch gut von der humorvollen Storyline und den sympathischen Charakteren unterhalten.

In der Geschichte beschert ein Gasleck dem jungen Englischlehrer Wonneberg einen ziemlich spektakulären Tod. Doch damit nicht genug: An seiner Schule herrscht durch sein plötzliches Ableben Personalmangel in einem wichtigen Prüfungsfach. Isa Klein ist zunächst mäßig begeistert von der Aussicht, Wonneberg zu vertreten. Erst als sie hört, sein Tod sei vielleicht kein Unfall gewesen, sondern eiskalter Mord, sieht sie ihre Chance gekommen, erneut tatkräftig zu ermitteln. Kommissar Bähr, offiziell mit der Aufgabe betreut, den verdächtigen Tod an der Schule aufzuklären, sieht ihre »Assistenz« gar nicht gern. Denn er weiß nur zu gut, welch magische Anziehungskraft Isa auf Fettnäpfchen, brenzlige Situationen und natürlich Mörder ausübt ...

Ich habe ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden, obwohl ich das erste Band noch nicht kenne. Wobei ich dann mittendrin schon auch oft gedacht habe, dass mir einige Hintergrundinfos einfach fehlen – zum Beispiel die Vorgeschichte von Isa und Bähr. Deshalb würde ich schon sagen, dass man das erste Band wohl gelesen haben sollte, damit man wirklich in den Genuss der Fortsetzung kommen kann. Der Schreibstil ist locker-leicht und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, so dass die Seiten nur so dahinfliegen.

Isa war mir von Anfang an richtig sympathisch. Sie ist verrückt, humorvoll und ein bisschen verpeilt. Deshalb kann ich mich wohl sehr gut mit ihr identifizieren *lach. Die Szenen mit ihr und Bähr sind einfach nur zum Totlachen und man merkt gleich, dass die Chemie zwischen den Beiden stimmt…

Der Fall selbst blieb anfangs etwas im Hintergrund, aber es wurde zusehends spannender und ich habe wirklich die ganze Zeit über mitgerätselt. Die Auflösung war dann aber doch total überraschend, aber auch schlüssig. Genau so soll es sein. Ich wurde auf jeden Fall gut von der Story unterhalten und vergebe ganz klar gute 4,5 von 5 Sternen.

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