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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.08.2024

Ein etwas anderer historischer Roman - aber mitreißend erzählt

Die Schwarze Gräfin. Geheimnisse an der Eisenstraße
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Ich lese immer wieder gerne historische Romane, die mich mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe.

Die Storyline ...

Ich lese immer wieder gerne historische Romane, die mich mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe.

Die Storyline dreht sich um Magdalena, die in ärmlichen Verhältnissen lebt und unter den Wutausbrüchen ihres trunksüchtigen Mannes leidet. Doch nach außen hin freundlich, beherbergt sie eine dunkle Seele und weiß genau, was sie will: ein Leben voller Luxus und Unabhängigkeit wie das der gerade verstorbenen Ehefrau von Oscar Schneeberg, Erbe einer Hammerherrendynastie. Dafür würde Magdalena sogar über Leichen gehen – auch über die ihres Mannes. Gelingt es ihr, den reichen Industriellen für sich zu gewinnen und zur „Schwarzen Gräfin“ aufzusteigen?

Ich hatte anfangs ein paar Probleme, richtig in die Geschichte hineinzukommen - wegen dem doch ganz anderen Schreibstil, als ich das von anderen historischen Romanen gewohnt bin. Hier geht es zackiger zu, als das sonst der Fall ist. Aber daran habe ich mich recht schnell gewöhnt und war dann auch gut in der Geschichte drin.

Generell ist dieser Roman ganz anderes als andere historische Romane, die ich bisher gelesen habe. Aber das ist nichts Negatives. Magdalena ist ein ganz Besonderer, aber nicht minder interessanter Charakter, der einem eher schwer ans Herz wächst. Auch die Nebenfiguren werden interessant beschrieben, aber sind ebenfalls keine absoluten Sympathieträger. Wenn man darauf wert legt, ist man bei diesem Roman falsch.

Die Autorin hat es aber geschafft, die ganze Geschichte spannend mit interessanten Wendungen zu erzählen, so dass ich das Buch in nur zwei Tagen gelesen habe. Dieser Roman ist mal etwas ganz anderes und ich bin positiv überrascht. Von mir erhält das Buch 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 22.08.2024

Sehr informativ und lehrreich

Zoos in Bayern
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Da ich selbst in Bayern lebe und mein Vater damals im Zoo gearbeitet hat, habe ich zu Zoos eine ganz besondere Bindung. Deshalb war ich selbst sehr gespannt auf dieses Buch. Ich muss auch sagen, dass ich ...

Da ich selbst in Bayern lebe und mein Vater damals im Zoo gearbeitet hat, habe ich zu Zoos eine ganz besondere Bindung. Deshalb war ich selbst sehr gespannt auf dieses Buch. Ich muss auch sagen, dass ich positiv überrascht und sehr gut informiert wurde von den wissenschaftlich geführten Zoos in Bayern, die ich teilweise selbst schon öfter besucht habe. Ich habe sehr viel Hintergrundwissen erworben, was ich so noch gar nicht wusste.

In diesem Buch näher unter die Lupe genommen werden die Zoos in Hof, Nürnberg, Straubing, Augsburg und München. Der Autor porträtiert u. a. die Menschen, die mit ihrem Fachwissen und Engagement moderne Zoos zu wichtigen Zentren für Wissensvermittlung und Artenschutz machen. Viele Tierarten hätten ohne sie kaum noch Überlebenschancen. So ergibt sich ein profunder Einblick in das Innenleben der bayerischen Zoos und ihre Aufgaben heute zum Schutz der Natur und der Artenvielfalt. Zudem gibt es auch einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Zoos. Außerdem gibt es wirklich schöne Bilder aus den Zoos, die einladen, diese zu besuchen.

Ein wirklich gut recherchiertes, informatives Buch, das man sich unbedingt einmal durchlesen sollte – auch wenn man nicht in Bayern lebt. Ich vergebe dafür ganz klar 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 22.08.2024

Mitreißende Fortsetzung der Reihe

Schwestern im Geiste
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Da ich bereits das erste Band der Reihe gelesen habe, musste ich mir natürlich auch dieses Nachfolgeband zulegen. Da ich auch noch gebürtig aus dem Saarland komme und dieser Roman ganz in der Nähe spielt, ...

Da ich bereits das erste Band der Reihe gelesen habe, musste ich mir natürlich auch dieses Nachfolgeband zulegen. Da ich auch noch gebürtig aus dem Saarland komme und dieser Roman ganz in der Nähe spielt, ist das ein weiterer Pluspunkt für mich. Und was soll ich sagen? Ich wurde so von der Storyline mitgerissen, dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte und es innerhalb weniger Tage regelrecht verschlungen habe.

Die Fortsetzung dreht sich um Pauline Martin, die mit dem preußischen Hauptmann Erich nun eine tiefe Freundschaft entwickelt hat. Auch wenn Pauline sich manchmal nach mehr sehnt, ist eine Liebesbeziehung für sie als Lehrerin undenkbar. Noch stärker als zuvor konzentriert sie sich auf ihre Schützlinge und stellt eine zusätzliche Lehrkraft ein. Rhona O’Meally soll ihren Schülerinnen nicht nur die englische Sprache, sondern auch die irische Kultur näherbringen. Rhona sorgt für frischen Wind, hat jedoch ein gefährliches Geheimnis. Als es im Pensionat zu Diebstählen kommt und in Diedenhofen vermehrt antipreußische Schmierereien auftauchen, gerät Pauline selbst unter Verdacht. Die politischen Spannungen verhärten sich – in der Moselstadt und in ganz Europa –, und Pauline muss für ihre Zukunft kämpfen.

In die Geschichte habe ich wieder ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist wirklich toll. Er passt sehr gut zu dem Genre, ist bildlich und mitreißend. Außerdem finde ich es super, dass die Geschichte aus der Sicht verschiedener Personen erzählt wird. So bleibt es immer spannend, da man sich sehr gut mit dem Denken und Handeln der einzelnen Protagonisten identifizieren kann.

Es war schön die einzelnen Figuren aus dem ersten Band „wiederzusehen“. Aber es kommen auch neue Figuren hinzu, die nicht minder interessant sind. Pauline, Erich und Vincent sind mir schon im ersten Band ans Herz gewachsen und ich finde es toll, welch Entwicklung sie hingelegt haben. Aber auch die Nebenfiguren haben wieder interessante Storylines zu bieten. Auch diesmal wurde historische Ereignisse wieder in die Geschichte eingebettet, was mich wieder etwas dazulernen gelassen hat. So muss ein guter historischer Roman sein!

Von mir gibt es dafür auf jeden Fall 5 von 5 Sternen und ich kann es nun kaum erwarten, wie es mit der Reihe weiter geht.

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Veröffentlicht am 28.07.2024

Schöner, kurzweiliger Roman mit sympathischen Figuren

Irish Love – Vom Glück geküsst
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Ich lese sehr gerne solche kurzweiligen Romane, die mich mit sympathischen Figuren unterhalten und mich auch an andere Orte entführen. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman, als ich den Klappentext ...

Ich lese sehr gerne solche kurzweiligen Romane, die mich mit sympathischen Figuren unterhalten und mich auch an andere Orte entführen. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman, als ich den Klappentext dazu gelesen habe.

Die Geschichte dreht sich um Allie Malone, die die einzige Tochter des letzten Matchmakers von Irland ist. Sie arbeitet in London und steht kurz davor, mit ihrem Freund Giles in die USA auszuwandern. Ihrem idyllischen Heimatdorf im County Clare und dem dort jährlich stattfindenden Matchmaking-Festival hat sie schon seit einiger Zeit den Rücken gekehrt. Als ihr Vater einen Herzinfarkt erleidet, ist Allie jedoch gezwungen, seine Rolle als Matchmaker einzunehmen. Die Rückkehr in den kleinen Ort an der irischen Küste, in dem jeder jeden kennt, zwingt Allie dazu, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Die Begegnung mit dem attraktiven Landarzt Jake wirbelt ihre Gefühle zusätzlich durcheinander, und plötzlich stellt Allie alles infrage: ihre Beziehung zu Giles, ihre Arbeit und ihre Zukunft. Und sie fragt sich, was Liebe eigentlich bedeutet ...

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre, ist locker-leicht, schön bildlich und es ist ein toller Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt.

Allie war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte mich mit ihrem Denken und Handeln sehr gut identifizieren. Auch Jake ist mir ziemlich schnell ans Herz gewachsen sowie Fred, der mein absoluter Lieblingscharakter im Buch ist. Aber auch die anderen Figuren waren interessant beschrieben und ich konnte sie mir sehr gut mit ihren Eigenheiten vorstellen.

Ich habe sehr gerne verfolgt, welche Entwicklung Allie in ihrem Heimatdorf zurücklegt und wie sie erkennt, was sie wirklich will. Vor allem das Ende war toll und versöhnlich. Schade, dass das Buch aber nun zu Ende ist, denn ich hätte gerne weiter aus ihrem Leben und das ihrer Freunde gelesen.

Ich wurde von dem Roman wirklich gut unterhalten und langweilig wurde es hier auf keinen Fall. Ich kann das Buch somit weiterempfehlen und vergebe gute 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 28.07.2024

Historischer Roman über zwei starke Frauen

Unter der Sommerlinde von Gourdon
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Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman, als ich den Klappentext dazu gelesen ...

Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman, als ich den Klappentext dazu gelesen habe.

Die Geschichte dreht sich um Manon, die für ihren Beruf als Krankenschwester lebt. Nicht immer stößt sie mit ihrem Engagement bei den Vorgesetzten auf Zustimmung und muss sich mit ungerechtfertigten Demütigungen auseinandersetzen. Unweit des Anwesens ihrer Eltern trifft sie eines Abends auf Léandre, der dort eine Kräuterfarm bewirtschaftet. Umgeben vom würzigen Duft seiner Gewürzfelder erlebt sie ihre Heimat ganz neu und lässt den Traum von einer gemeinsamen Zukunft mit Léandre entstehen. Als Manon unerlaubt einen totkranken deutsch-jüdischen Jungen ins Krankenhaus schleust, kommt es zum Skandal, und Manon wird aus dem Dienst entlassen. Ihre hart erarbeitete Unabhängigkeit scheint in Stücke zu zerfallen. Doch dann bietet sich ihr eine Gelegenheit, die alles verändern könnte und Manon fragt sich, wie weit sie bereit ist, ihren Traum zu gehen …

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre, ist schön bildlich und es ist ein toller Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die Storyline wird abwechselnd aus der Sicht von Manon und ihrer Schwester Estelle erzählt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das hat mich anfangs etwas überrascht, denn der Klappentext beschreibt eigentlich nur Manon – aber Estelle hat in dem Buch eigentlich den gleichen Stellenwert und legt in meinen Augen sogar die größere Verwandlung hin.

Manon ist eine starke Persönlichkeit, die weiß, was sie will und ihren Weg geht. Ihre Arbeit als Krankenschwester erfüllt sie, aber das Verhältnis zu ihrer Mutter und vor allem ihrer Schwester Estelle ist mehr als schwierig. Estelle ist anfangs gefangen in der Meinung ihrer Mutter, aber langsam bricht sie aus – und ich habe sie gerne dabei beobachtet. Anfangs fand ich sie nicht sympathisch, aber gegen Ende hat sich das Bild für mich komplett gedreht. Wobei ich mittendrin ihre Gedankengänge auch etwas verwirrend fand.

Bis die Beiden jedoch zu ihrem persönlichen Glück finden, ist es ein schwieriger Weg mit vielen Auf und Abs – vor allen in Gefühlsdingen. Ich wurde davon wirklich gut unterhalten und langweilig wurde es hier auf keinen Fall. Ich kann das Buch somit weiterempfehlen und vergebe gute 4,5 von 5 Sternen.

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