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Surfboard_with_frienship

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.09.2025

Wohlfühlort in London mit cozy Herbstvibes

One song apart - London Hearts 1
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In dem Roman "One Song Apart" von Lorena Schäfer geht es um die ehrgeizige Quinn, die unbedingt ihren Traum verwirklichen will, Journalistin zu werden. Sie hat einen der begehrten Ausbildungsplätze bei ...

In dem Roman "One Song Apart" von Lorena Schäfer geht es um die ehrgeizige Quinn, die unbedingt ihren Traum verwirklichen will, Journalistin zu werden. Sie hat einen der begehrten Ausbildungsplätze bei Trinity Media bekommen, den größten Medienunternehmen in Groß Britannien. Doch statt wie gewünscht bei einem Tagesblatt zu schreiben, landet sie bei dem Celebritan, einem Klatschblatt. Als sie auch noch am ersten Tag ausversehen Fake News über Milo, einen erfolgreichen Sänger, verbreitet, sieht sie sich schon gefeuert. Doch zu ihrer Überraschung möchte Milo, dass sie als Wiedergutmachung einen Artikel über ihn schreibt. Und dabei kommen sich die beiden immer näher.

Wenn ich dieses Buch einem Genre zuordnen müsste, dann wäre es wohl Slowburn. Meist gibt es ja mehrere Möglichkeiten, ein Buch einem Genre zuzuordnen, aber es dauerte sehr lange, bis Quinn und Milo sich näher gekommen sind. Mir persönlich hat es aber gerade deswegen sehr gut gefallen. Dadurch, dass Milo und Quinn sich erst kennenlernen, wirkt es sehr natürlich, da sich auch im echten Leben eine Beziehung nach und nach entwickelt. Ich hatte beim lesen teilweise das Gefühl, dass nichts passiert ist, aber ich wollte das Buch trotzdem nicht aus der Hand legen, da der Schreibstil sehr fesselnd war. Auch das man Kapitel sowohl aus Quinns als auch aus Milos Sicht hatte, hat dazu beigetragen. Vor allem Milo wirkt am Anfang sehr abweisend aber durch die Kapitel aus seiner Sicht merkt man schnell, dass das nur ein Abwehrmechanismus ist, damit ihm die Presse nicht zu sehr auf die Pelle rückt.

Zwischendurch gab es ein oder zwei Fehler in der Logik, die mich beim Lesen ein bisschen gestört haben. Alles in allem war die Geschichte aber schlüssig und schön zu lesen, obwohl sie ein doch sehr offenes Ende hat.

Fazit
Bei "One Song Apart" handelt es sich um eine Slowburn Romance, die sich sehr gut lesen lässt. Vor allem das schöne Ambiente im herbstlichen London ist von der Autorin sehr schön vermittelt worden. Zum Schluss hat noch ein kleines Ende gefehlt, aber der Lesespaß war auf jeden Fall vorhanden.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Lovestory mit Lehrkrankenhaus-Setting

Love Sick
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Achtung Spoiler!!


In "Love Sick" von Deidra Duncan geht es um Grace und Julian, die beide als Assistenzärzte in einem Lehrkrankenhaus für Gynäkologie anfangen. Schon von Anfang an hat Grace es besonders ...

Achtung Spoiler!!




In "Love Sick" von Deidra Duncan geht es um Grace und Julian, die beide als Assistenzärzte in einem Lehrkrankenhaus für Gynäkologie anfangen. Schon von Anfang an hat Grace es besonders schwer: es geht das Gerücht um, sie habe sich ihren Platzt erschlafen, statt ihn sich zu verdienen. Deshalb muten ihr die anderen Ärzte auch viel weniger zu als allen anderen. Auch Julian hat es nicht ganz so leicht, da er ein D.O. ist anstatt der höher angesehenen M.D. Die weitere Story behandelt viel, wie sich Gerüchte in einem Krankenhaus verbreiten und natürlich geht es im besonderen um die Lovestory zwischen Grace und Julian.


Die Autorin erzählt während der gesamten Handlung sehr schön aus dem Krankenhausleben. Dabei verwendet sie nicht zu viele Fachbegriffe, sodass auch ich als unwissende sehr gut mitgekommen bin. Die Begriffe, die sie verwendet werden auch am Anfang in einer sehr lustigen kleinen Liste zusammengefasst und erklärt, was es zusätzlich erleichtert, nicht den Faden zu verlieren. Auch die beiden Hauptcharaktere sind Deidra Duncan sehr gut gelungen. Gleich zu Beginn hatte ich sofort Mitleid mit Grace, weil sie zu unrecht verdächtigt wurde, sich ihren Platz im Lehrkrankenhaus nicht fair erkämpft zu haben. Auch Julian ist mir sehr sympathisch. Er wurde von seinen fünf Schwestern sehr geprägt und das merkt man auch. Es ist lustig zu lesen, wie er manchmal, bei etwas unfairen Situationen darüber nachdenkt, wie er dass später seinen Schwestern erklären soll.

Die Geschichte hat sehr vielversprechend angefangen, es gab immer wieder kleine amüsante Geplänkel zwischen Julian und Grace, unter anderem, weil Julian Grace partout nicht bei ihrem zweiten Vornamen nennen will, wie sie es bevorzugt. Auch der Übergang davon zu mehr ist der Autorin gut gelungen. Später im Buch zieht es sich sehr, weil Grace Julian nicht erzählt, warum sie sich nicht richtig auf ihre Beziehung einlassen kann und wegen der Krankenhausgerüchte mit ihm Schluss macht. Das ist meiner Meinung nach nicht ganz so gut gelungen.


Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, es lässt sich gut lesen und mir hat auch das Setting in einem Lehrkrankenhaus sehr gut gefallen, da es ein eher ungewöhnlicher Plot ist. Auch die Geschichte war gut umgesetzt, bis auf das Ende, dass sich ein bisschen gezogen hat.

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Veröffentlicht am 25.07.2025

Eichfach ein Wohlfühlort

Goldcrest Manor - Velvet Meadows
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Story
Kenzie ist schon seit ihrer Kindheit mit Julian befreundet, doch die beiden empfinden mehr füreinander als Freundschaft. Nachdem Julian den Mut hatte, Kenzie zu sagen, was er empfindet, hat diese ...

Story


Kenzie ist schon seit ihrer Kindheit mit Julian befreundet, doch die beiden empfinden mehr füreinander als Freundschaft. Nachdem Julian den Mut hatte, Kenzie zu sagen, was er empfindet, hat diese einen Reitunfall und ihr wird Epilepsie diagnostiziert. Danach meidet Julian Kenzie. Nach dem Studium kommt Kenzie wieder auf die Pferdezucht "Goldcrest Manor" zurück um die Buchhaltung zu führen. An diesem Punkt setzt das Buch ein und es geht darum, wir Kenzie und Julian wieder zueinander finden. Im weiteren Handlungsverlauf müssen Julian und Kenzie dann einige Schwierigkeiten überwinden.

Meine Meinung


Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Story, das Setting etc.
Goldcrest Manor ist einfach ein Wohlfühlort, mit den Pferden und den anderen Haustieren. Durch die Beschreibungen der Autorin kann man sich alles lebhaft vorstellen. Mir hat auch sehr gut gefallen, dass sie alltägliche Dinge beschrieben hat, wie zum Beispiel das Ausmisten des Stalls und das das sehr anstrengenden ist.

Auch die beiden Hauptcharaktere waren mir sehr sympathisch, obwohl ich am Anfang etwas Probleme hatte, mit Julian warm zu werden. Seine Erklärung dafür, dass er Kenzie hat fallen lassen war einfach zu wenig. Aber im weiteren Handlungsverlauf wurde er mir immer sympathischer, vor allem durch die kleinen Gesten, mit denen er gezeigt hat, dass Kenzie ihm doch sehr viel bedeutet. Am Ende habe ich aber doch eine ordentliche Entschuldigung von ihm vermisst.
Kenzie hingegen war mir von Anfang an sehr sympathisch. Vor allem ihre Art Goldrcrest zu beschreiben und auf die kleinen Dinge zu achten hat mir sehr gut gefallen. Auch dass sie immer sehr freundlich zu allen war (mit Ausnahme von Julian am Anfang des Buches, aber er hatte es auch verdient) hat mir gut gefallen.

Auch die Geschichte war in sich abgeschlossen und hat mir gut gefallen. Am Anfang wurde sehr schön beschrieben, wie Julian und Kenzie einander näher kommen und auch der Unfall von Kenzie ist sehr gut dargestellt. Die beiden liefern sich ein paar sehr lustige Wortgefechte. Später ging es mir zwischen den beiden aber ein bisschen zu schnell. Julian hatte sich zwei Mal entschuldigt, aber beim ersten Mal konnte Kenzie es nicht nachvollziehen, aber beim zweiten Mal dann plötzlich doch. Das hat mir nicht so gut gefallen. Ich finde, das hätte noch mal eine bessere Entschuldigung gebraucht. Auch, das die beiden danach sofort wieder zusammen gekommen sind, war einfach zu schnell. Da hätte es mir besser gefallen, wenn die beiden erst mal wieder Freunde gewesen wären und sich erst nach und nach angenähert hätten. Dafür hat Yvy Kazi wirklich schön die Zweifel dargestellt, die Kenzie hat, nachdem sie wieder mit Julian zusammen gekommen ist. Auch der Schluss war sehr gut. Die Autorin kam mit einer für mich eher unerwarteten Lösung für die Probleme von Goldrcrest und Kenzie, die mir aber sehr gut gefallen hat. Auch der kleine Cliffhanger am Ende macht mich echt gespannt auf Band 2.

Mir hat auch der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen, man kann das Buch sehr gut flüssig durchlesen. Durch den sehr bildhaften Schreibstil der Autorin kann man sich auch Goldrcrest direkt vorstellen und fühlt sich dort gleich wohl.

Dadurch hat das Lesen echt viel Spaß gemacht, aber auch, weil die Story sehr toll ist. Es war das erste Buch, das ich gelesen habe, in dem es um Epilepsie geht. Auch das Setting auf dem Pferdehof hat mir sehr gut gefallen, weil es eben kein Kinderbuch ist, in dem Pferde gut, alles gut ist, sondern sich auch mit realen Alltagsproblemen auseinandersetzt, die (glaube ich) oft zu Problemen führen.


Fazit


Ich hatte beim Lesen von Goldrcrest Manor sehr viel Spaß. Das lag daran, dass Yvy Kazi einen sehr angenehmen, bildhaften und flüssigen Schreibstil hat. Außerdem hat mir die Handlung sehr gut gefallen, vor allem die Alltagsnähe und die Auseinandersetzung mit dem Thema Epilepsie, die meiner Meinung nach eher selten in New Adult Romanen vorkommt. Außerdem waren mir auch die Hauptperson sehr sympathisch. Zwischendurch ging mir die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden etwas zu schnell, aber alles in allem war die Geschichte sehr toll geschrieben und auch verständlich.

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