Erebos ist zurück
Erebos 3Nick Dunmore, Fotograf und chronisch pleite, kann es nicht fassen: erst wird sein Rucksack geklaut und dann taucht Erebos wieder in seinem Leben auf. Schon wieder! Dass es da einen Zusammenhang gibt, ist ...
Nick Dunmore, Fotograf und chronisch pleite, kann es nicht fassen: erst wird sein Rucksack geklaut und dann taucht Erebos wieder in seinem Leben auf. Schon wieder! Dass es da einen Zusammenhang gibt, ist ihm sofort klar. Welchen lange nicht. Wie in den ersten beiden Teilen auch schon zwingt das Spiel Nick, mitzumachen und nach seiner Pfeife zu tanzen. Der weiß genau, dass hinter dem Spiel etwas Ernstes steckt, mit dem er eigentlich nichts zu tun haben will, fühlt sich aber trotzdem wieder magisch angezogen und kann sich auch nicht wehren, denn das Spiel manipuliert sein ganzes Leben. Diesmal geht es darum, eine Horde aus mehreren Mispielern zu gründen und die Zeichen zu deuten, die das Spiel immer wieder schickt. Worauf das Ganze hinaus läuft, ist Nick lange nicht klar, und dann ist es schon fast zu spät.
Auch Teil 3 folgt dem alten Muster: Erebos taucht auf, manipuliert die Spieler, gibt ihnen Aufträge und Missionen in der echten Welt und steuert so auf ein großes Finale zu. Da gibt es in diesem Teil keine großen Neuerungen. Für mich zog sich die Handlung am Anfang sehr hin, Nick und seine Leute stochern lange im Dunkeln, verstehen die Zeichen nicht. Viele Spieler sind neu und haben keine Ahnung, dass da etwas anderes als Spaß an Missionen und Belohnungen hinter dem Spiel stecken. Für mich als Leser war es auch sehr schwer, die Zeichen zu deuten. Als endlich der Groschen fällt, wird es noch mal spannend. Die Auflösung fand ich interessant, hat mich aber nicht so groß überrascht.
Fazit: Erebos 3 hat keine großen Überraschungen, aber es hat mir Spaß gemacht, wieder in die Welt einzutauchen und nochmal mit Dunkelelf Sarius auf die Reise zu gehen. Für Fans der Reihe lesenswert.