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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.08.2026

Interessante Geräusche aus dem Wald

Play+ Mein allererstes Soundbuch Tiere im Wald - ab 12 Monate
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Das Buch „Mein allererstes Soundbuch Tiere im Wald“ umfasst nur wenige Seiten, die jeweils mit einem passenden Waldgeräusch ausgestattet sind. Die Gestaltung des Buches hat uns sehr gut gefallen. Die Illustrationen ...

Das Buch „Mein allererstes Soundbuch Tiere im Wald“ umfasst nur wenige Seiten, die jeweils mit einem passenden Waldgeräusch ausgestattet sind. Die Gestaltung des Buches hat uns sehr gut gefallen. Die Illustrationen sind liebevoll und kindgerecht gezeichnet und laden zum gemeinsamen Entdecken ein. Besonders die Seite mit den Füchsen fand ich interessant, da ich zuvor gar nicht wusste, welches Geräusch Füchse machen.

Allerdings hatte mein Sohn häufiger Schwierigkeiten, die Geräusche selbst auszulösen. Aus Gewohnheit drückte er auf die Soundfelder, doch oft passierte nichts. Man muss den Finger lediglich leicht auflegen, damit der Ton abgespielt wird. Gerade für kleine Kinder ist das nicht sofort verständlich und führte bei uns anfangs zu etwas Frust.

Positiv ist außerdem, dass am Rand Informationen zu den Tieren stehen. Schade fand ich jedoch, dass nicht auf jeder Seite alle abgebildeten Tiere namentlich erwähnt werden. So musste ich meinem Sohn einige Tiere selbst benennen, was ich etwas unglücklich gelöst finde.

Insgesamt ist es ein schönes und hochwertig gestaltetes Soundbuch, das Kindern die Tierwelt des Waldes auf spielerische Weise näherbringt. Aufgrund des geringen Umfangs von nur fünf Seiten und des wenigen Textes empfinde ich den Preis allerdings als recht hoch. Trotzdem ist es ein gelungenes Buch, das vor allem durch die schönen Illustrationen und die realistischen Geräusche überzeugt.

Veröffentlicht am 22.02.2026

Kurzweilig, aber vorhersehbar

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?
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„Der Boss“ ist ein Thriller, der sich dank seines flüssigen und leicht verständlichen Schreibstils sehr angenehm lesen lässt. Besonders positiv sind mir kurzen Kapitel, die es ermöglichen, im Buch rasch ...

„Der Boss“ ist ein Thriller, der sich dank seines flüssigen und leicht verständlichen Schreibstils sehr angenehm lesen lässt. Besonders positiv sind mir kurzen Kapitel, die es ermöglichen, im Buch rasch voranzukommen.

Inhaltlich begleitet man Natalie, die sich als Mitarbeiterin bei Splendor Mason einschleusen lässt, um mehr über den geheimnisvollen Tech-Mogul Geoffrey Rosenberg herauszufinden. Nachdem ihre Freundin und Mitbewohnerin Cara nach einem Clubbesuch ins Koma gefallen ist, ist Natalie überzeugt, dass Rosenberg etwas damit zu tun hat. Die Handlung wird zunächst aus Natalies Perspektive erzählt, ergänzt durch kurze Einschübe eines „Unbekannten“.

Allerdings empfand ich den Kern der Geschichte als etwas vorhersehbar. Das „Monster“ hinter den Ereignissen zeichnet sich relativ früh deutlich ab, und auch die Auflösung wirkt am Ende etwas zu einfach und schnell abgehandelt. Hier hätte ich mir mehr Überraschungen oder eine komplexere Wendung gewünscht.

Trotz dieser Kritikpunkte fühlte ich mich insgesamt gut unterhalten. „Der Boss“ ist ein solider, flott geschriebener Thriller für zwischendurch, der mit Tempo und Atmosphäre punktet, auch wenn er inhaltlich nicht ganz überraschen kann.

Veröffentlicht am 22.02.2026

Wunderschöne Illustrationen

Eilig, so unglaublich eilig!
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Warum hat es der Hase so eilig? In diesem wunderschön illustrierten Kinderbuch dreht sich alles um einen Hasen, der unter Zeitdruck steht. Er hastet durch den Alltag und findet keine Gelegenheit, einmal ...

Warum hat es der Hase so eilig? In diesem wunderschön illustrierten Kinderbuch dreht sich alles um einen Hasen, der unter Zeitdruck steht. Er hastet durch den Alltag und findet keine Gelegenheit, einmal kurz innezuhalten und sich umzuschauen. Doch weshalb hat er es eigentlich so eilig? So genau weiß er das selbst nicht.

Das Buch enthält verhältnismäßig wenig Text, lebt dafür aber von seinen umso stimmungsvolleren Illustrationen. Beim ersten Vorlesen sind wir noch recht zügig durch die Seiten gegangen und haben uns kaum Zeit genommen, die Bilder in Ruhe zu betrachten. Im Anschluss haben wir das jedoch nachgeholt und uns bewusst mehr Zeit dafür genommen. Die Botschaft des Buches hat also bereits Wirkung gezeigt. Öfter einmal innehalten, das Schöne um sich herum wahrnehmen und weniger hetzen. Eine liebevolle Erinnerung daran, wie gut kleine Pausen im Alltag tun können.

Veröffentlicht am 22.02.2026

Rezepte für die kalte Jahreszeit

Cozy baking time
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„Cozy Baking Time – Süße Rezepte für die kalte Jahreszeit“ von Theresa Haubs ist ein liebevoll gestaltetes Backbuch, das mit seinen stimmungsvollen Bildern und abwechslungsreichen Rezepten sofort Lust ...

„Cozy Baking Time – Süße Rezepte für die kalte Jahreszeit“ von Theresa Haubs ist ein liebevoll gestaltetes Backbuch, das mit seinen stimmungsvollen Bildern und abwechslungsreichen Rezepten sofort Lust aufs Backen macht. Die Rezepte sind klar beschrieben, gut verständlich und gelingen problemlos – meine nach gemachten Zimtschnecken waren im sofort verputzt! Besonders schön finde ich die Mischung aus traditionellen Klassikern wie Schoko- oder Apfelkuchen und modernen Neuinterpretationen. Die persönliche, charmante Art der jungen Autorin verleiht dem Buch eine warme, authentische Note. Auch die kleinen Extras wie die Back-Hacks und die „Happy Baking Playlist“ machen das Werk besonders sympathisch. Ein wunderbarer Begleiter für gemütliche Herbst- und Wintertage – zum Nachbacken, Genießen und Verschenken.

Veröffentlicht am 05.05.2025

Neuanfang im Surf House

The Surf House
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The Surf House ist bereits das dritte Buch, das ich von Lucy Clarke gelesen habe – und wieder einmal hat mich ihr fesselnder Schreibstil begeistert. Clarke versteht es, mit flüssiger Sprache und viel Gespür ...

The Surf House ist bereits das dritte Buch, das ich von Lucy Clarke gelesen habe – und wieder einmal hat mich ihr fesselnder Schreibstil begeistert. Clarke versteht es, mit flüssiger Sprache und viel Gespür für Atmosphäre ihre Leserinnen und Leser sofort in die Geschichte hineinzuziehen.

Im Zentrum steht Bea, ein erfolgreiches Model, das sich während eines Jobs in Marokko plötzlich mit ihrer inneren Leere konfrontiert sieht. Kurzentschlossen bricht sie aus ihrem bisherigen Leben aus. Dieser Schritt führt sie allerdings in einem dramatischen Überfall. Ihre Retterin, Marnie, nimmt sie in ihrer kleinen Pension auf, da Bea bei dem Überfall ihren Pass sowie all ihr Geld verliert, wo sie nicht nur das Surfen, sondern auch neue Seiten an sich selbst entdeckt.

Die Geschichte entfaltet sich spannend und vielschichtig: Während Bea versucht, sich ein neues Leben aufzubauen, taucht ein Amerikaner auf, der seine verschwundene Schwester sucht. Plötzlich tun sich dunkle Abgründe hinter der sonnigen Fassade des Surf House auf. Clarke wechselt gekonnt zwischen ruhigen Momenten voller Selbstreflexion und mitreißenden, temporeichen Wendungen. Besonders hervorzuheben ist ihre Fähigkeit, zwischenmenschliche Beziehungen mit Tiefe und Einfühlungsvermögen darzustellen.

Die Auflösung ist dramatisch und dennoch glaubwürdig. The Surf House ist ein gelungener Pageturner mit Tiefgang, Spannung und Emotionen. Für alle, die Charakterentwicklung genauso lieben wie spannende Wendungen, eine klare Leseempfehlung!