Glück auf, Glück auf
Kohle, Stahl und Mord: Das 13. OpferNach einem Wassereinbruch gibt der Berg die seit Jahrzehnten vermissten Bergleute, bezeichnet als das "Wandernde Dutzend" frei - doch neben den zwölf sterblichen Überresten findet sich die von einer weiteren ...
Nach einem Wassereinbruch gibt der Berg die seit Jahrzehnten vermissten Bergleute, bezeichnet als das "Wandernde Dutzend" frei - doch neben den zwölf sterblichen Überresten findet sich die von einer weiteren Person, mit einem Schussloch im Schädel. So wie der Berg die Bergleute aus seinem tief verschüttet Inneren freigibt, so kommen nach und nach die Geheimnisse der Überlebenden ans Licht. Und einer davon ist ein Mörder.
Das Buch fesselt von Beginn an, es ist flüssig und verständlich geschrieben und somit angenehm zu lesen. Trotz einiger fachlichen Termini bleibt der Text trotzdem verständlich. Die Figuren sind gut gezeichnet und spannenderweise gibt es zahlreiche Hinweise auf Konflikte bzw. Probleme hinter der jeweiligen Akteuren.
Mit zunehmenden Lesefortschritt kristallisieren sich bei so einigen mögliche Mordmotive mit falschen Fährten heraus.
Doch wie immer in einem guten Krimi ist letztendlich der der Täter, den man am wenigsten auf dem Schirm hat.
Fazit: eine spannende Geschichte mit verständlich geschilderten Lokalkolorit. Klare Leseempfehlung!