Profilbild von SveaE

SveaE

Lesejury Star
offline

SveaE ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit SveaE über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.12.2024

Schnelllebige Einstiegsgeschichte mit tollen Zeichnungen

WITCH - Das Herz der Freundschaft
0

Den neusten Comic zu den W.I.T.C.H musste ich mir holen, dass diese Reihe ein riesiges Highlight meiner Kindheit war und ich mir jeden Monat die neuste Zeitschrift besorgt habe. Dementsprechend waren die ...

Den neusten Comic zu den W.I.T.C.H musste ich mir holen, dass diese Reihe ein riesiges Highlight meiner Kindheit war und ich mir jeden Monat die neuste Zeitschrift besorgt habe. Dementsprechend waren die Erwartungen hoch.

Die Zeichnungen in dieser aktuelleren Version sind wirklich wunderschön, Detail verliebt und spielen auch mit der typischen Mimik/ Gestik eines Comics. Mehr als einmal musste ich schmunzeln.

Auch gefielen mir diese neuen Versionen der W.I.T.C.H, vor allem Cornelia kam hier deutlich sympathischer rüber, als früher, wenn ich mich richtig erinnere, während Taranee ebenfalls sehr viel tougher und dadurch stark wesensverändert ist. Aber es wäre ja auch langweilige, wenn alle gleich bleiben würden. Es gibt ein paar schöne Gespräche zwischen den Mädchen, die Potenzial für die Folgebände liefern. Gefallen haben mir die neuen Aspekte rundum Social Media, Kleidungsstil und Leistungsdruck in der Schule.

Ein bisschen Luft nach oben gibt es nach oben bezüglich der Story, die doch sehr schnell abgehandelt wird und die ich dadurch stellenweise nicht richtig nachvollziehen konnte. Hier hätten dem Buch ein paar mehr Szenen gut getan. Aufgrund der spaßigen Zeichnungen und der generellen Schnelllebigkeit des Comics, liest sich das Buch auf jeden Fall super schnell und macht dabei auch großen Spaß. Die Originale gefallen mir hier dennoch besser, da sie mehr Tiefe hatten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.12.2024

Auch dieser Band ist zum Verlieben

Love, theoretically
0

Ich liebe Ali Hazelwood, ich liebe ihre STEM-Reihe - es ist kein Geheimnis. Und ja, auch dieser Band ist wieder sehr ähnlich zu seinen Vorgängern und ja, die Beschreibung der Größen der Protagonisten ist ...

Ich liebe Ali Hazelwood, ich liebe ihre STEM-Reihe - es ist kein Geheimnis. Und ja, auch dieser Band ist wieder sehr ähnlich zu seinen Vorgängern und ja, die Beschreibung der Größen der Protagonisten ist auf Dauer wirklich nichts Neues mehr, aber egal: Ich liebe auch diesen Band.

Denn inhaltlich sticht Elsie mit ihrem Charakter, der sich immer anpassen will und es allen recht machen möchten, durchaus hervor. Und auch Jack ist in seiner Dynamik mit Elsie erfrischend anders, denn er lernt sie erst kennen und schafft es Stück für Stück, sie aus ihrem Schneckenhaus hervorzukitzeln. Jack ist ebenso still wie durchschauend. Es knistert hier gewaltig und die Atmosphöre zwischen den beiden war humorvoll, liebevoll und absolut zum Verlieben.

Handlungstechnisch war zumindest der "Bösewicht" zwar recht schnell ersichtlich, aber wie auch in den Vorgängerbänden ging es doch eher um zwischenmenschliche Beziehungen und die Beleuchtungen eines Systems, das selten fair spielt. Es wirkte auf jeden Fall realitätsnah, wie sehr die schlaue Elsie kämpfen musste, um sich nicht halbtot arbeiten zu müssen.

Fazit: Ein weiteres Highlight.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.12.2024

Unstetige Handlung mit viel Potenzial

Coven of Bones - Meine Magie ist dein Tod
0

Da dieses Buch so einige Specialeditions bekommen hat, wollte ich dann doch wissen, was dahintersteckt und zu Beginn war ich sehr positiv überrascht. Der Einstieg ist sehr spannend, mit einer starken Protagonistin ...

Da dieses Buch so einige Specialeditions bekommen hat, wollte ich dann doch wissen, was dahintersteckt und zu Beginn war ich sehr positiv überrascht. Der Einstieg ist sehr spannend, mit einer starken Protagonistin und einem interessanten Magiesystem, mit verworrenen Blutlinien und jeder Menge Action. Willow konnte mich zunächst mit ihren schlagfertigen Antworten absolut begeistern und trotz ihrer recht schwierigen Kindheit war sie selbstbewusst und wusste sich zu helfen.

Im weiteren Verlauf des Buches begegnet Willow dem Direkt Alaric Grayson aka Grey. Generell ist zwar Spannung zwischen den beiden vorhanden, aber insbesondere mit Grey habe ich mich schwer getan. Aufgrund seines Charakters und seines Verhaltens (er sagt selbst klar, dass er nicht lieben kann), fiel es mir schwer, irgendeine Art der Romantik zwischen den beiden zu erspühren. Folglich habe ich bei der Entwicklung der (sehr toxischen) Beziehung zwischen den beiden wenig mitgefiebert.

Das Magiesystem und insbesondere den Coven wiederum fand ich sehr spannend, auch wenn Willow wenig Chancen hat, ihre Kräfte zu zeigen oder zu nutzen. Auch der Akademiecharakter des Buches kam wenig zum tragen, generell spielen Nebencharaktere, die die Chance hätten, in irgendeiner Weise zu Willows Verbündeten zu werden, kaum eine Rolle. Die Handlung reiht sich in diesen inkonsequenten Verlauf ein, was mein Lesevergnügen immens gemindert hat. Willows eigentliche Aufgabe rückt immer wieder in den Hintergrund, es gab für mich kaum einen roten Faden, obwohl dieses Buch gleichzeitig so viel Potenzial hat. Vampire, Hexen, Erblinien, verborgene Kräfte, die Knochen der Vorfahren, die es zu finden gilt ... All das wurde angerissen, aber eher weniger verfolgt.

Ich habe selten ein Buch, wo ich so zwiegespalten bin, wie bei diesem. Der Schreibstil wiederum hat mir sehr gut gefallen. Da ich Grey aber leider äußerst unsympathisch fand, habe ich eher wenig Lust, die Reihe zu verfolgen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.12.2024

Eine Schule für magische Außenseiter inmitten von Monstern, Albträumen und einem Hurrican

Sweet Nightmare
0

Nach der Katmere-Academy Band 1 habe ich eine Weile nichts mehr von der Autorin gelesen, aber da mich das Buch damals sehr gut unterhalten hat, wollte ich super gerne "Sweet Nightmare" lesen - vor allem, ...

Nach der Katmere-Academy Band 1 habe ich eine Weile nichts mehr von der Autorin gelesen, aber da mich das Buch damals sehr gut unterhalten hat, wollte ich super gerne "Sweet Nightmare" lesen - vor allem, da ich Dark-Academia-Settings einfach liebe.

Und dieses Buch hat es dabei in sich: Clementine lebt bereits ihr Leben lang auf der Calder-Academy, einer Schule für magische Outcasts, deren letze Chance der erfolgreiche Abschluss an der Schule ist. Dabei befinden sich allerlei magische Fantasywesen an der Schule, die man sich nur vorstellen kann: Phoenixe, Selkies, Fae, Drachen, Hexen, Gestaltwandler ... und viele mehr. Clementine selbst ist eine Mantikor, hat also auch einiges auf dem Kasten. Doch als ein Hurricane aufzieht, ist die Schule plötzlich kein sicherer Ort mehr - sondern ein wahr gewordener Albtraum.

Clementine selbst hat es mit einer Mutter als Direktorin, die in erster Linie ihren Beruf ausübt und in ... nicht mal zweiter Linie Mutter ist, nicht allzu leicht. Ihre Kindheitsfreunde haben sie verlassen: Ihre Cousine Caroline musste ins Gefängnis und ist daraufhin verstorben, ihr damals bester Freund Jude zeigt ihr die kalte Schulter. Clementine wirkt recht abgeklärt und gefasst, sicher auch durch ihre Umstände. Insbesondere ihre Schlagfertigkeit mochte ich gerne. Love-Interest Jude trägt das Herz ebenso am rechten Fleck, ist aber (typischerweise) durch das Schicksal gebeutelt und kann nicht so recht damit rausrücken, warum er sich Clementine nicht anvertrauen kann. Neben den beiden gibt es zahlreiche Nebencharaktere, die die Geschichte auf jeden Fall bereichern: Von Clementines bestem Freund Luis mit den frechen Sprüchen, bishin zu der gefährlichen Vampirin Izzy, die sich absolut nichts gefallen lässt. Selbst die Lehrer sind ihrer Art einmalig und stechen hervor.

Was vielleicht bereits bei diesem kurzen Abriss deutlich wird: Bei all diesen Charakteren, Handlungssträngen und Verbindungen ... (von denen es noch zahlreiche mehr gibt, als oben aufgezählt) kann man schnell einmal die Übersicht verlieren. Das Buch vereint wirklich viele, viele interessante, auch neue und absolut kreative Ideen, aber ab einem gewissen Punkt war es einfach zu viel, vor allem bei dem Erzähltempo, das die Autorin hier an den Tag legte. Man hat kaum eine Ruhepause. Das führte leider auch dazu, dass ich manch ein trauriges Ereignis nicht wirklich nachfühlen konnte, weil die Charaktere einfach wieder gezwungenermaßen zum nächsten Tagespunkt übergehen mussten.

Auch beim Ende wurde dies ziemlich deutlich. Hier kam eine Offenbarung nach der nächsten, kurzfristig tauchte noch ein neuer Charakter auf und das Ganze wurde mit ein, zwei lustigen Sprüchen abgerundet - sodass die Wichtigkeit dieses Moments quasi nicht vorhanden war. Irgendwie schade, weil das Buch inhaltlich so, so viel Potenzial hat. Ich will auch auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht und hoffe, dass in Band 2 das Tempo ein wenig rausgenommen wird.

LeserInnen, die Spannung und Action lieben und auch mit einem schnellen Erzähltempo gut klarkommen, kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen. Alle anderen: Buckle your seat belts, it's a wild ride.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.12.2024

Für Fans von Elfen, Abenteuern und magischen Welten

The Courting of Bristol Keats
0

Ich liebe alles an der Aufmachung dieses Buches - den einprägsamen Titel. die magische Farbwahl und das stimmige Cover samt Farbschnitt. Die Geschichte selber wollte ich jedoch unbedingt lesen, weil ich ...

Ich liebe alles an der Aufmachung dieses Buches - den einprägsamen Titel. die magische Farbwahl und das stimmige Cover samt Farbschnitt. Die Geschichte selber wollte ich jedoch unbedingt lesen, weil ich seit "The Cruel Prince" ein großer Fan der heimtückischen Elfen und ihrer magischen Welt bin, in der Tricks und Hinterlistigkeit an der Tagesordnung stehen.

In "The Courting os Bristol Keats" geht es um Bristol, welche sich auf die Suche nach ihren Vater begibt und dabei nach Elfheim muss, der Ort, an dem er zuletzt gesehen wurde. Doch hinter ihrer Familiengeschichte verbirgt sich so einiges mehr, als erwartet. Gleichzeitig wird Elfheim von einem abtrünnigen König tyrannisiert, der mithilfe von auferstanenden Dämonen die Welt unter seine Kontrolle bringen möchte. Nur jemand mit der besonderen Fähigkeit, Türen zu finden, könnte ihn aufhalten - und Tyghun, König der Tuatha De Danann hofft, dass ausgerechnet Brystol dieser jemand sein könnte. Dazu kommen noch jede Menge Plot-Twists, Anbandlungen und Verschwörungen.

Brystol konnte mich als Charakter von der ersten Seite an überzeugen. Sie ist schlagfertig, tough, gleichzeitig aber auch irgendwie normal. Ein Mädchen, das Pizza ausfährt, wobei sich genau diese scheinbar so alltägliche Fähigkeit plötzlich als Besonderheit herausstellt - mega cool. Alles, was Brystol will, ist eigentlich ihre beiden Schwestern bechützen, aber notgedrungen muss sie dafür nach Elfheim. Hier begegnet sie dem König Tyghun, der zunächst in seiner Rolle als missmutiger, geheimnissvoller König aufgeht, aber nach und nach seine Fassade bröckeln lässt. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist authentisch und aufrichtig, auch wenn es so einige Geheimnisse zwischen den beiden gibt - vielleicht auch geben muss. Von den Nebencharakteren kommen einige zu Wort, aber tiefgehend kennenlernen konnte ich wenige. Vor allem die Geschwister von Brystol und Tyghun sind mir ans Herz gewachsen.

Das liegt meiner Meinung nach vor allem am Schreibstil, der viel aus der Retro-Perspektive erzählt, aber einen nicht immer zu den Schauplätzen mitnimmt. Beispielsweise gibt es neben Brytol noch einige weitere Auserwählte, die auf magische Fähigkeiten in Elfheim geprüft werden. Zwischen ihnen und Brystol entwickelt sich eine Freundschaft, die irgendwann einfach als gegeben beschrieben wurde, deren Entstehung ich aber weniger nachvollziehen konnte.

Auch der Spannungbogen reiht sich hier ein, denn aufgrund der Erzählweise war dieser nicht durchgehend für mich gegeben, obwohl es auch einiges zu entdecken gibt, ebenso wie es immer wieder zu äußerst spannenden Kämpfen kommt. Generell empfand ich das Tempo nicht konstant, sodass es spannendere und langatmigere Teile im Buch gab. Auch das Ende konnte mich nicht vollständig überzeugen, ich hatte mit einem größeren Knall gerechnet. Andererseits empfand ich die Ideen der Autorin oftmals als neuwertig und möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Es gibt noch zahlreiche Geheimnisse, die aufgedeckt werden müssen, deshalb steht für mich außer Frage, dass ich die Reihe weiterverfolge.

Alles in allem also ein spannender, durchdachter 1. Band, der einen noch ein wenig im Dunkeln tappen lässt, um die Vorfreude für Band 2 zu schüren.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl