Leider konnte mich dieses Werk von Jonasson nicht überzeugen, obwohl ich schon einige seiner Werke sehr gern mochte. Zum Teil liegt das glaube ich auch daran, dass Jonassons Art Geschichten zu erzählen ...
Leider konnte mich dieses Werk von Jonasson nicht überzeugen, obwohl ich schon einige seiner Werke sehr gern mochte. Zum Teil liegt das glaube ich auch daran, dass Jonassons Art Geschichten zu erzählen zwar sehr einzigartig, aber halt auch immer dasselbe ist. So ist die Luft bei mir was seine Romane betrifft gefühlt etwas draußen.
Obwohl ich auch bei dieser Geschichte manchmal Schmunzeln musste, und einige Szenen wirklich bildlich vor mir sehen konnte, war das Hauptproblem diesmal, dass mir keiner der Protagonisten auch nur annähernd sympathisch war. Ich fand die alle furchtbar :D
Somit konnten mich die Geschehnisse nicht wirklich packen und ich war nicht wirklich am Ausgang der Geschichte interessiert.
In "May Morrigans mysteriöse Morde" begleiten wir einige Bewohner des kleinen Dörfchens Blackheath in ihrem Alltag. Doch der wird bei allen durch verschiedene Ereignisse ordentlich auf den Kopf gestellt. ...
In "May Morrigans mysteriöse Morde" begleiten wir einige Bewohner des kleinen Dörfchens Blackheath in ihrem Alltag. Doch der wird bei allen durch verschiedene Ereignisse ordentlich auf den Kopf gestellt. Während May ein lange gehütetes Geheimnis mit ihrem besten Freund und Mitbewohner Fletcher teilt, versucht der Journalist Danny Fox vergangene Morde und Vermisstenfälle aufzuklären, bei denen er einen Zusammenhang mit einem aktuellen Vermisstenfall eines jungen Schulmädchens vermutet.
Durch verschiedene Wendungen ermitteln May, Danny und ihre Freunde bald gemeinsam und kommen dem Täter dabei bald schon bedrohlich nahe...
Ich habe mir von dieser Geschichte viel britischen Humor, skurrile Charaktere einen spannenden Kriminalfall und das "cozy-feeling" eines kleinen Dorfes erwartet, und wurde leider enttäuscht.
Es werden sehr viele Themen in diesem Buch behandelt, jedoch bei den meisten nur and er Oberfläche gekratzt. Die Kriminalfälle haben einen sehr spannenden Hintergrund, der meiner Meinung nach super für einen eigenen, ernsteren Krimi/Thriller herangezogen werden könnte. Diese Fälle passen jedoch nicht zu dem Humor und den Charakteren in diesem Buch.
Über May, unsere titelgebende Protagonistin, erfahren wir leider viel zu wenig und somit kann man ihre Handlungen nur selten verstehen oder nachvollziehen.
Kurze Einblicke in ihre Vergangenheit machen definitiv neugierig, werden aber viel zu schnell wieder fallengelassen.
Viele Szenen wirken auch sehr überspitzt und auch wenn in einem Roman nicht alles 100% plausibel sein muss, bewegen wir uns hier schon sehr oft in absolut absurden und unglaubwürdigen Gefilden.
Vor allem am Anfang konnte mich das Buch allerdings noch sehr gut unterhalten und die Autorin hat grundsätzlich auch einen sehr flüssigen angenehmen Schreibstil aber im Großen und Ganzen haben die negativen Kritikpunkte bei mir leider überwogen.
In "The Freedom Clause" geht es um ein "eigentlich" glücklich verheiratetes Paar, dessen Sexleben aber durch den Alltag nahezu zum Erliegen gekommen ist.
Dominic sieht die Lösung für dieses Problem darin, ...
In "The Freedom Clause" geht es um ein "eigentlich" glücklich verheiratetes Paar, dessen Sexleben aber durch den Alltag nahezu zum Erliegen gekommen ist.
Dominic sieht die Lösung für dieses Problem darin, ihre Ehe einmal im Jahr für eine Nacht zu "öffnen", damit beide mehr Erfahrungen sammeln können und so im besten Fall ihrem eigenen Sexleben wieder auf die Sprünge helfen. Daphne hat das Gefühl es ihrem Mann schuldig zu sein zuzustimmen, und so begleiten wir die beiden über einen Zeitraum von 5 Jahren bei diesem Projekt.
In diesem Buch geht es aber nicht nur um eine festgefahrene Ehe, sondern auch um das Aufblühen einer jungen Frau, die langsam lernt einzufordern, was sie möchte und was sie verdient. Ein Buch, dass sich viel mit Themen wie Emanzipation, Feminismus und Selbstverwirklichung beschäftigt, und nebenbei noch ganz viele tolle Rezepte enthält. Das Kochen ist nämlich Daphnes große Leidenschaft.
Da wir aus 2 Perspektiven lesen, sind wir sehr nah an den Protagonisten dran und können gut nachvollziehen, wie unterschiedlich die Auswirkungen des Projekts auf die beiden Ehepartner sind.
Aber wie genau es sich auswirkt, und ob die beiden ihre Ehe damit retten können, müsst ihr selbst lesen ;)
Ich habe das Buch sehr sehr gerne gelesen, weil es sich im Bezug auf viele Punkte sehr neu und frisch angefühlt hat.
Man liest selten von Paaren die bereits lange zusammen sind und deren Problemen, obwohl sich vermutlich viele Leser in ähnlichen Situationen befinden.
Außerdem sind wie schon erwähnt viele Rezepte enthalten, die sich super in die Geschichte einfügen, und die ich auf jeden Fall ausprobieren werde.
Die Rezepte haben die Geschichte finde ich sehr gut aufgelockert und es war toll zu sehen wie gelungen Daphne ihre Gefühle und Emotionen in schriftlicher Form aufarbeiten kann.
Einen Stern Abzug gab es für mich für das Ende, dass sich einfach nicht rund und zu überspitzt und konstruiert angefühlt hat. Das hätte das Buch meiner Meinung nach nicht nötig gehabt.
Trotzdem hab ich den Großteil des Buches wirklich unglaublich gerne gelesen und ich kann das Buch absolut weiterempfehlen!
Die alleinerziehende Kate Reese flieht mit ihrem Sohn Christopher aus einer gewaltvollen Beziehung und will in Millgrove ganz neu anfangen und es ohne Mann an ihrer Seite schaffen. Als sie plötzlich im ...
Die alleinerziehende Kate Reese flieht mit ihrem Sohn Christopher aus einer gewaltvollen Beziehung und will in Millgrove ganz neu anfangen und es ohne Mann an ihrer Seite schaffen. Als sie plötzlich im Lotto gewinnt, ist sie die meisten ihrer Geld- und Zukunftssorgen auf einen Schlag los. Was sie jedoch nicht ahnt, ist das übernatürliche Machenschaften ihre Finger im Spiel haben und ihren Sohn Christopher als Schachfigur in ihrem Spiel nutzen.
Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht sagen um nicht zu spoilern. Die Geschichte hat mich vom Weltenaufbau, dem Schreibstil und der Art wie die Charaktere gezeichnet wurden sehr stark an Stephen King erinnert, was für mich ein großer Pluspunkt war.
Über das ganze Buch hinweg konnte ich allerdings nicht verstehen, warum sich der Autor für so einen jungen Protagonisten entschieden hat. Christopher und seine Freunde haben Gedanken und treffen Entscheidungen, die zu 12jährigen meiner Meinung nach viiiel realistischer gepasst hätten als zu 7jährigen.
Das Alter konnte man aber beim Lesen sehr gut ausblenden und somit einen Teil des Buches trotzdem sehr genießen.
Was man allerdings nicht ausblenden konnte war der nicht enden wollende, bis zur Grenze in die Länge gezogenen Showdown des Buches. Wenn es viel Handlung gibt und ein finaler Kampf gut geschrieben ist, kann er von mir aus schon mal 50-80 Seiten lang sein, aber keine 300! Kein Autor dieser Welt ist in der Lage einen Spannungsbogen über diese Länge aufrecht zu erhalte und somit fühlt man sich schnell ermüdet und von Großereignissen übersättigt.
Ich konnte am Schluss nicht mehr wirklich mit den Charakteren mitfiebern, was definitiv ein schlechtes Zeichen ist. Und das obwohl die Charaktere mir sehr ans Herz gewachsen sind.
Aus diesem Grund kann ich das Buch leider nicht weiterempfehlen.
In "Die Leuchttürme der Stevenson" entführt uns die Autorin in die Familiengeschichte und die Jugend des berühmten Autoren Robert Louis Stevenson.
Wir lesen nicht nur, sondern ERLEBEN den jungen Louis ...
In "Die Leuchttürme der Stevenson" entführt uns die Autorin in die Familiengeschichte und die Jugend des berühmten Autoren Robert Louis Stevenson.
Wir lesen nicht nur, sondern ERLEBEN den jungen Louis mit seinen einzigartigen Charakterzügen und seiner inneren Zerrissenheit. Auch wenn Louis Familie wohlsituiert war und sich Louis in der feinen Gesellschaft Schottlands sehr wohlgefühlt hat, hatte er auch ein großes Herz für die Armen und Benachteiligten in der Gesellschaft.
Der spannendste Part dieses Werkes waren für mich allerdings die Leuchttürme. Ich wusste im vorhinein nicht wie berühmt Louis Vorfahren für zahlreiche Leuchtturmbauten waren und was damals alles dazugehörte so ein Bauwerk in die Realität umzusetzen.
Wir erleben mit Louis und seinem Vater einige Inspektionsfahrten zu verschiedensten Leuchttürmen und erfahren dabei sehr viel über die Materialien, die Pläne und die generellen Voraussetzungen die nötig sind um einen Leuchtturm zu bauen.
Dabei beschreibt die Autorin unglaublich atmosphärisch das Meer und die Fauna und Flora an den verschiedenen Standorten. Vor allem der See wirkt in diesem Roman fast wie ein eigener Charakter., der Louis das Leben manchmal schwer macht, ihn in große Gefahr bringt, aber auch eine unglaubliche Faszination mit sich bringt.
Neben diesen tollen Beschreibungen rund um die Leuchttürme erfahren wir auch viel über Robert Louis Stevensons Studium, wie er seine Freizeit gestaltete, wie sehr er auch mit sich als Autor haderte, seine erste Liebe und Freundschaften und Beziehungen die sein Leben geprägt haben.
Ich werde seine größten Werke bald nochmal lesen und werde sie nach dieser Lektüre vermutlich mit anderen Augen sehen.
Eine große Leseempfehlung für alle Fans des Autors, aber auch für alle Naturliebhaber, Abenteurer und Menschen die Bücher lieben.