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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2025

Magisch, mitreißend, unvergesslich – Ein starker Reihenauftakt

These Ancient Flames 1: Awake
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Was für ein Auftakt! These Ancient Flames: Awake hat mich wirklich überrascht, im allerbesten Sinne. Melanie Lane gelingt es, mit einem frischen Schreibstil, viel Gefühl und einer Prise Mystery eine Geschichte ...

Was für ein Auftakt! These Ancient Flames: Awake hat mich wirklich überrascht, im allerbesten Sinne. Melanie Lane gelingt es, mit einem frischen Schreibstil, viel Gefühl und einer Prise Mystery eine Geschichte zu erzählen, die man so schnell nicht wieder vergisst.
Schon nach den ersten Seiten war ich mittendrin. Die Autorin schreibt locker, bildhaft und gleichzeitig mit Tiefgang, man fliegt förmlich durch die Kapitel, ohne dass dabei die Atmosphäre oder Charakterentwicklung zu kurz kommt. Der Ton ist angenehm modern, dabei nie zu flapsig, sondern genau richtig dosiert.
Die Protagonistin ist herrlich echt. Keine überzeichnete Heldin, sondern jemand mit Ecken, Kanten, Zweifeln und einer faszinierenden inneren Stärke, die sich nach und nach entfaltet. Ihre Entwicklung mitzuerleben, war für mich eines der Highlights des Buches. Auch die Nebencharaktere haben mich überzeugt, allen voran eine gewisse geheimnisvolle Figur, die definitiv für Herzklopfen sorgt...
Was ich besonders mochte: Das Setting wirkt durchdacht und lebendig, ohne überladen zu sein. Die magischen Elemente werden Stück für Stück eingeführt, sodass man als Leser*in gemeinsam mit der Protagonistin in diese neue Welt eintaucht. Dabei bleibt immer eine gewisse Spannung, was ist real, was ist Mythos? Und wie hängen all diese Puzzlestücke zusammen?
Der Plot ist clever aufgebaut, mit genug Überraschungen und Wendungen, um durchgehend fesseln zu können. Es gibt romantische Momente, actionreiche Szenen, leise Töne und immer wieder Passagen, die zum Nachdenken anregen.
Fazit:
These Ancient Flames: Awake ist der gelungene Start einer vielversprechenden Fantasyreihe, die Emotion, Spannung und Magie gekonnt verbindet. Melanie Lane hat einen eigenen Ton und eine Geschichte geschaffen, die nachwirkt und die Lust auf mehr macht. Ich freue mich schon riesig auf Band 2!

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Große Erwartungen, große Enttäuschung

Rose in Chains
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Puh, wo fange ich an? Ich hatte wirklich gehofft, dass „Rose in Chains“ ein Highlight für mich wird. Der Klappentext klang super spannend, das Cover hat mich sofort angesprochen und ich liebe eigentlich ...

Puh, wo fange ich an? Ich hatte wirklich gehofft, dass „Rose in Chains“ ein Highlight für mich wird. Der Klappentext klang super spannend, das Cover hat mich sofort angesprochen und ich liebe eigentlich düstere Geschichten mit Magie, Geheimnissen und einer starken Frauenrolle. Aber leider hat das Buch für mich einfach nicht funktioniert.
Das größte Problem war für mich von Anfang an der Schreibstil. Ich bin über die ganzen Seiten nicht damit warm geworden. Für meinen Geschmack war der Stil viel zu distanziert, fast schon kalt. Ich hatte das Gefühl, ich stehe ständig neben den Figuren und beobachte sie von außen, ohne jemals wirklich einen Zugang zu ihren Gefühlen oder Gedanken zu bekommen. Dadurch fiel es mir total schwer, mich emotional auf die Geschichte einzulassen. Ich habe immer wieder versucht, mich hineinfallen zu lassen, aber es hat einfach nicht geklappt.
Auch vom Erzähltempo her war es für mich sehr anstrengend. Das Buch hat sich an so vielen Stellen unglaublich gezogen, dann wiederum wurde plötzlich alles auf einmal abgehandelt, nur um danach wieder in seitenlanger Bedeutungslosigkeit zu versinken. Dieser Wechsel von „nichts passiert“ zu „alles auf einmal“ hat mich irgendwann ziemlich ermüdet.
Was mich zusätzlich immer wieder rausgerissen hat, waren die Logikfehler. Ich bin wirklich niemand, der jedes Detail auf die Goldwaage legt, aber wenn sich Widersprüche und Ungereimtheiten häufen, nervt es einfach irgendwann. Manche Szenen haben mich regelrecht den Kopf schütteln lassen, weil sie einfach keinen Sinn ergeben haben, weder innerhalb der Welt noch im Verhalten der Charaktere.
Was ich aber durchaus positiv hervorheben möchte, sind die Momente der Freundschaft und des Zusammenhalts unter den Frauen. Diese Szenen waren für mich die stärksten im ganzen Buch. Da hat man richtig gespürt, wie wichtig es ist, füreinander einzustehen, besonders in so einer feindlichen und bedrückenden Umgebung. Diese Verbundenheit war wirklich schön dargestellt.
Mit den meisten Figuren konnte ich allerdings nichts anfangen. Bis auf zwei Ausnahmen (Serena und Larissa) fand ich die Charaktere größtenteils unsympathisch, unnahbar oder einfach nur nervig. Besonders mit der Protagonistin bin ich überhaupt nicht klargekommen. Sie wirkte oft unauthentisch, hat sich von Szene zu Szene widersprüchlich verhalten und war für mich als Hauptfigur einfach nicht greifbar.
Alles in allem kann ich dem Buch nur 2 von 5 Sternen geben. Es gab ein paar gute Ansätze, aber für mich hat es leider einfach nicht funktioniert. Besonders schade, weil ich wirklich mit der Hoffnung an die Geschichte gegangen bin, sie zu mögen. Cover, Klappentext, alles sah so vielversprechend aus.
Ich weiß, es gibt viele positive Rezensionen zu dem Buch, aber ich persönlich kann das leider nicht nachempfinden. Aber so ist das eben, Geschmäcker sind verschieden, und das ist auch gut so. Dieses Buch und ich, wir waren einfach nicht füreinander bestimmt.
Aber umso mehr freut es mich auch, dass es andere gibt die mit dem Buch eine tolle Zeit hatten und das liebe ich an uns Lesenden und an Büchern. Die vielen Welten und das jeder ein zuhause in Büchern findet.
Auf in die nächste fremde Welt <3

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Fae Isles überzeugt mit Atmosphäre und Charakteren

Fae Isles − Der Henker der Königin
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"Fae Isles – Der Henker der Königin" hat mich von Anfang an ziemlich begeistert. Der Schreibstil ist wirklich angenehm zu lesen, schön flüssig und an den richtigen Stellen auch detailreich. Die Autorin ...

"Fae Isles – Der Henker der Königin" hat mich von Anfang an ziemlich begeistert. Der Schreibstil ist wirklich angenehm zu lesen, schön flüssig und an den richtigen Stellen auch detailreich. Die Autorin versteht es, Spannung aufzubauen, ohne sich in endlosen Beschreibungen zu verlieren. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass die Welt an manchen Stellen noch etwas greifbarer wird. Die Grundidee und das Setting sind nämlich richtig toll, da steckt so viel Potenzial drin, dass ich gerne noch tiefer eingetaucht wäre.
Was mir besonders positiv aufgefallen ist, sind die Charaktere. Sie wirken lebendig und gut durchdacht, mit Ecken und Kanten, was mir persönlich immer wichtig ist. Creon hat sich dabei ziemlich schnell zu meinem Lieblingscharakter entwickelt. Er bringt einfach genau die richtige Mischung aus Geheimnissen, inneren Konflikten und einer gewissen düsteren Faszination mit, die mich total anspricht.
Auch bei den Tropes hat das Buch bei mir voll ins Schwarze getroffen. Hier wird vieles bedient, was ich gerne lese, aber es wirkt nie wie ein reines Abhaken von Klischees, sondern fügt sich sehr stimmig in die Handlung ein. Die Erklärungen zur Magie fand ich ebenfalls richtig gelungen. Es wird nachvollziehbar und interessant vermittelt, wie alles funktioniert, ohne dass es zu kompliziert oder trocken wird.
Für mich ist "Der Henker der Königin" ein wirklich starker Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht. Die Welt, die Figuren, die Spannung, das alles hat mich so neugierig zurückgelassen, dass ich definitiv weiterlesen werde.
Empfehlen kann ich das Buch allen, die düstere Fantasy mit gutem Weltenbau, spannenden Charakteren und einer durchdachten Prise Magie mögen.
Die Hörbuchversion hat mir auch richtig gut gefallen. Die Sprecherin bringt die Stimmung der Geschichte super rüber und verleiht den Figuren spürbar Charakter.

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Veröffentlicht am 19.06.2025

Magie trifft Technik – und mein Herz!

Beyond the End of the World – Die Göttin und der Prinz
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Was für eine gelungene Fortsetzung!
Nach dem fesselnden ersten Teil hatte ich hohe Erwartungen, und Amie Kaufman hat sie (fast) alle erfüllt.
„Die Göttin und der Prinz“ entführt uns erneut in diese faszinierende ...

Was für eine gelungene Fortsetzung!
Nach dem fesselnden ersten Teil hatte ich hohe Erwartungen, und Amie Kaufman hat sie (fast) alle erfüllt.
„Die Göttin und der Prinz“ entführt uns erneut in diese faszinierende Welt, in der Magie auf Technik trifft und genau dieser Mix hat mich wieder total begeistert. Es ist selten, dass Fantasy und Science Fiction so organisch ineinandergreifen, ohne dass es sich gezwungen oder widersprüchlich anfühlt. Hier passt alles: die technologisch fortgeschrittene Welt von North, das mystische, fast archaische Reich von Nimh und wie beides miteinander kollidiert, ist einfach klasse erzählt.
Der Schreibstil ist, wie schon im ersten Band ein echtes Highlight. Kaufman schreibt so bildhaft und lebendig, dass man sofort wieder in der Geschichte steckt. Ihre Beschreibungen sind detailreich, ohne zu überladen zu wirken, und sie schafft es, eine dichte Atmosphäre aufzubauen, die einen wirklich mitreißt.
Was diese Geschichte für mich besonders macht, ist ihre Einzigartigkeit. Es ist keine 08/15-Romanze in einem Fantasy-Setting, sondern eine komplexe, vielschichtige Story mit überraschenden Wendungen und einer echten Tiefe.
Besonders gelungen finde ich den Perspektivwechsel zwischen Nimh und North. Beide Sichtweisen ergänzen sich wunderbar, lassen einen tief in die Gedanken- und Gefühlswelt der Figuren eintauchen und sorgen für eine schöne Dynamik, sowohl erzählerisch als auch emotional.
Nimh und North als Duo funktionieren richtig gut. Ihre Interaktionen sind mal zart, mal angespannt, mal voller Spannung, aber immer glaubwürdig. Und überhaupt: Die Charakterentwicklung ist top. Beide Figuren wirken nachvollziehbar in ihren Entscheidungen, wachsen an den Herausforderungen und haben Ecken und Kanten, was sie umso sympathischer macht.
Ein kleiner Kritikpunkt, der mich einen Stern gekostet hat: Die Geschichte hat sich stellenweise etwas gezogen. Der Spannungsbogen flacht in der Mitte kurzzeitig ab, und es gab ein paar Szenen, die sich etwas gestreckt angefühlt haben, da hätte man straffer erzählen können.
Trotzdem: Ich liebe die Geschichte im Gesamten und finde, dass „Die Göttin und der Prinz“ eine sehr gelungene Fortsetzung ist, die sowohl Fans des ersten Teils als auch Genreliebhaber*innen absolut abholen dürfte. Magie trifft Technik, Herz trifft Verstand und das alles in einer wunderbar geschriebenen Welt, die man gar nicht mehr verlassen will.
4 von 5 Sternen – mit Herz gelesen und sehr empfohlen!

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Einzigartig, eindringlich – und eines meiner Lesehighlights des Jahres!

Die Sprache der Drachen
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„Frieden ist kein Frieden, wenn ihn nur einige wenige genießen“ -

Was für ein Buch! Die Sprache der Drachen hat mich absolut gepackt, nicht nur wegen des tollen Plots, sondern vor allem durch die ganze ...

„Frieden ist kein Frieden, wenn ihn nur einige wenige genießen“ -

Was für ein Buch! Die Sprache der Drachen hat mich absolut gepackt, nicht nur wegen des tollen Plots, sondern vor allem durch die ganze Atmosphäre, die S. F. Williamson mit ihrem Schreibstil erschafft.
Der Stil ist bildhaft, detailreich, manchmal fast poetisch, und trotzdem bleibt es spannend und gut lesbar. Man taucht sofort ein, verliert sich in der Welt und man will eigentlich gar nicht wieder raus.
Die Welt selbst ist total faszinierend: Obwohl die Geschichte 1923 spielt, fühlt es sich gar nicht wie „unsere“ Vergangenheit an. Es wirkt eher wie eine eigene, in sich geschlossene Realität, ein bisschen dystopisch, sehr originell aufgebaut und dabei nie überladen.
Ich fand’s richtig spannend, wie Fantasy-Elemente mit politischen Intrigen verflochten wurden, ohne dass es zu schwer oder zu verkopft wurde.
Ein echtes Highlight sind für mich die Drachen selbst. Vor allem, wie ihre Sprachen und Kulturen dargestellt werden. Das ist mal etwas ganz anderes und hebt sich total vom typischen Drachen Fantasy ab. Ich habe so etwas wirklich noch nie gelesen.
Die Protagonistin ist... sagen wir mal: fordernd. Sie kann ziemlich stur und uneinsichtig sein, was zwischendurch etwas anstrengend wird, aber genau das macht sie auch menschlich. Sie ist vielschichtig, entwickelt sich weiter, und man bleibt bis zum Ende emotional bei ihr.
Insgesamt ist Die Sprache der Drachen für mich ein echter Geheimtipp – atmosphärisch, tiefgründig, spannend und originell. Wer Fantasy mit Substanz und politischem Hintergrund mag, kommt hier definitiv auf seine Kosten.

„Wir leben in einer Welt, die alles erlaubt, aber nichts vergibt.“ – Kapitel 22

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