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Veröffentlicht am 27.04.2022

Oh Schreck ! Die Hühner sind weg!

Der zauberhafte Eisladen
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Nachdem sich die Aufregung um Ellis Eisdisaster gelegt hat und der Alltag wieder eingekehrt ist, freut sich unsere Heldin auf den von ihrer Klasse geplanten Zirkusauftritt und übt gemeinsam mit ihren Freunden ...

Nachdem sich die Aufregung um Ellis Eisdisaster gelegt hat und der Alltag wieder eingekehrt ist, freut sich unsere Heldin auf den von ihrer Klasse geplanten Zirkusauftritt und übt gemeinsam mit ihren Freunden dafür. Immerhin, Ellis Hühner sind begabte Künstler.
Doch dann kommt Jonas neu in die Klasse und wird von Ellis Freunden so super aufgenommen, dass diese jetzt auch mehr Zeit mit ihm verbringen, als mit Elli für den Auftritt zu proben. Da bleibt ein gewisses Maß an Eifersucht in Elli zurück, zumal sich Jonas ihr gegenüber anders verhält als den anderen Kindern gegenüber. Und dann verschwinden auch noch die drei heißgeliebten Hühner!

Thematisch wie auch sprachlich eine gelungene Fortsetzung der Geschichte um Elli, ihren Großvater und das magische Eis.
Auf der einen Seite ist unsere Hauptheldin reifer und auch verantwortungsvoller geworden. Doch auch sie muss sich mit ganz normalen Situationen wie dem Anfreunden mit einem neuen Schüler auseinandersetzen. Dass das auch zu Problemen bei bereits bestehenden Freundschaftskonstellationen führen kann, dürfte vielen Lesern durchaus nicht unbekannt vorkommen.
Aber Elli wäre nicht das Mädchen das sie ist, wenn sie so einfach kneifen würde.

Wie auch beim ersten Band sollten sich Kinder nicht von den über 200 Seiten abschrecken lassen. Die Kapitel sind nicht zu lang, so dass man das Buch auch ganz gut einmal zur Seite legen kann ohne den Faden zu verlieren. Und dabei hilft auch das eingebundene schöne blaue Lesezeichen des Buches. Wer die Geschichte bis zum Ende liest wird selbstverständlich wieder mit einem kreativen Eisrezept belohnt.

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Veröffentlicht am 27.04.2022

Von „superprimibus“ bis „zippo-zappo-klärchen“

Maxi von Phlip (1). Vorsicht, Wunschfee!
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Paulas Papa hat einen schönen, gemütlichen Trödelladen in dem sie nach der Schule bisweilen gerne ein wenig herumstöbert – vor allem wenn neue Sachen angekommen sind. Und wie der Zufall es eines Tages ...

Paulas Papa hat einen schönen, gemütlichen Trödelladen in dem sie nach der Schule bisweilen gerne ein wenig herumstöbert – vor allem wenn neue Sachen angekommen sind. Und wie der Zufall es eines Tages so will findet sie zwischen den Sachen eine alte Glasflasche, die im besten Fall etwas für die Wertstofftonne ist. Doch in der Flasche zappelt etwas. Und als Paula das näher untersuchen will, wird aus einem normalen Tag ein „Kopfstandtag“ …

Für die sehr sympathische Hauptfigur Paula beginnt mit der Befreiung von Maximeralda Feodora Dilara Nima von Phlip, kurz Maxi, quasi ein neuer Lebensabschnitt. Denn die kleine Fee, die in der Flasche eine Strafe absitzen musste, ist verpflichtet dem Menschen zu helfen und Wünsche zu erfüllen, der sie aus dem Arrest befreit.
Oh, wie schön denkt da wahrscheinlich nicht nur Paula. Denn wer hätte so ein Wesen nicht gerne an seiner Seite – Wünsche erfüllt bekommen, das ist doch prima?!

Hier prallen jetzt Welten aufeinander. Und genau diese Konstellation macht die ganze Geschichte so kreativ und unterhaltsam.
Paula, die wie jedes andere Kind auch, so seine Alltagssorgen mit sich herumschleppt und es dem entsprechend toll findet, wenn da jemand wäre, der ihr bei der Bewältigung einfach einmal schnell und bequem helfen könnte; ja sie muss nun verstehen, dass Maxi das gleiche Problem ganz anders sieht und löst, als sie sich das vorstellen kann.
Und Maxi? Diese kleine quirlige, fast stets hungrige und mit menschlichen Augen betrachtete etwas gedankenlose Flaschenfee, die gerne wieder eine richtige, vollwertige Wunschfee wäre – sie muss lernen, dass man sich bisweilen eigentlich an Regeln halten sollte.
Aber mit viel Herz und Toleranzlernen beide miteinander umzugehen.

Das wirklich super schön und zu 100% durchgehend illustrierte Kinderbuch (ja es gibt keine Seite auf den nicht zumindest der Hintergrund mit bunten Blasen oder Herzen oder anderem gestaltet wurde) ist nicht nur ein Hingucker. Es kann insgesamt punkten. Die Kapitel sind altersgerecht gestaltet und zum Vorlesen und Selberlesen gegen Ende des zweiten Schuljahres geeignet.
Anna Ruhe und Max Meinzold ist hier wirklich ein Buch gelungen, dass mich total begeistern konnte.

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Veröffentlicht am 27.03.2022

Das einzig wahre Spielzeug

Waldo Wunders fantastischer Spielzeugladen
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Das einzig wahre Spielzeug – wer hätte das eigentlich nicht gerne? Ein Lieblingsspielzeug, mit dem man ausgiebig und lange spielt.
Bei Waldo Wunder im Spielzeugladen können Kinder eben dieses finden. Naja, ...

Das einzig wahre Spielzeug – wer hätte das eigentlich nicht gerne? Ein Lieblingsspielzeug, mit dem man ausgiebig und lange spielt.
Bei Waldo Wunder im Spielzeugladen können Kinder eben dieses finden. Naja, die Spielzeuge sind ja auch besonders – nachts erwachen sie zum Leben und wollen bespielt werden.
Als Herr Wunder sich auf die Suche nach einem besonderen Mittel für seinen Laden machen muss bittet er den elfjährigen, bis dahin absolut ahnungslosen Lenni ab und zu im Laden nach dem Rechten zu sehen. Und so entdeckt der Junge die Wunder dieses Ladens, aber auch seine Probleme – Nacht für Nacht werden weniger Spielzeuge wach. Ob Lenni etwas falsch macht?

Eine wirklich zauberhafte Geschichte, die ein wenig an „Nachts im Museum“ erinnert. Aber die Parallele besteht eigentlich nur im Lebendigwerden der Spielzeuge. Ansonsten erlebt Lenni gemeinsam mit seiner Schulfreundin Merle sein ganz persönliches Abenteuer.

Die Geschichte ist abenteuerlich und etwas magisch zu gleich und besitzt damit alles was es braucht um junge Leser und Leserinnen zu begeistern. Die Kapitel haben einen gesunden Umfang und auch Zeilenabstand und Schriftgröße passen zum altersgerechten Lesevermögen ab 8 Jahren. Zudem denke ich, dass sich das die Geschichte auch als Vorlesebuch ganz gut macht, denn die Kapitel sind durch zahlreiche Illustrationen von Larisa Lauber gut aufgelockert.

Mich konnte Waldo Wunders fantastischer Spielzeugladen vollkommen überzeugen und ich gehe davon aus, dass das Buch in der Schulbibliothek bestimmt gerne ausgeliehen wird. Leseempfehlung meinerseits!

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Veröffentlicht am 26.03.2022

Interessante Fantasywelt

Feuerblut - Der Schwur der Jagdlinge
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Der Schwur der Jagdlinge ist ein recht vielversprechender Auftakt zu einer Jugendfantasyreihe von Aisling Fowler.
Zugegebenermaßen – es viel mir am Anfang ein wenig schwer in den Roman einzutauchen, denn ...

Der Schwur der Jagdlinge ist ein recht vielversprechender Auftakt zu einer Jugendfantasyreihe von Aisling Fowler.
Zugegebenermaßen – es viel mir am Anfang ein wenig schwer in den Roman einzutauchen, denn sowohl Schreibstil der Autorin, als auch das Alter der Protagonisten sind wirklich für Heranwachsende ab 12 Jahren. Aber da bin ich dann wohl doch schon ein zu weit altersmäßig entfernt.
Nichts desto trotz, hat mich die Geschichte so nach und nach abgeholt und mir eine interessante Phantasiewelt eröffnet.
Die von Clanstrukturen geprägte Gesellschaft von Embra wird allein innerhalb der Jägerloge durchbrochen. Dort zählt die Herkunft nicht – nur die Loyalität der Loge gegenüber und der Schutz von ganz Embra.
Dass dies nicht immer der Realität entspricht, dass Ereignisse im Hintergrund heraufziehen und dass einzelne Mitglieder auch über besondere Fähigkeiten verfügen – dies alles wird hier, in diesem ersten Band von Feuerblut stimmungsvoll eingeführt und erweckt zumindest in mir recht hohe Erwartungshaltungen an den im nächsten Jahr folgenden Band.

Ich freue mich bereits jetzt auf die Veröffentlichung.

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Veröffentlicht am 20.03.2022

Sieg über O-Gonsho?

Dragon Ninjas, Band 4 - Der Drache der Erde
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Die letzte der vier magischen Waffen zu besorgen, stellt für die drei Helden diesmal eine schwierige Herausforderung dar, denn die Ausgangssituation ist schon ganz schön verfahren. Immerhin sind die ersten ...

Die letzte der vier magischen Waffen zu besorgen, stellt für die drei Helden diesmal eine schwierige Herausforderung dar, denn die Ausgangssituation ist schon ganz schön verfahren. Immerhin sind die ersten drei mühevoll errungenen Waffen O-Gonsho in die Hände gefallen. Und Hiro, von dem sie angenommen hatten, dass er wieder zu ihnen gehört ist auch verschwunden.
Aber Aufgeben ist nicht die Art der Ninja. Und so suchen die drei Freunde nach der magischen Armbrust Yuki.
Doch können sie damit O-Gonsho gegenüber treten? Ist dieser überhaupt noch aufzuhalten?

Dieser Band hat es ganz schön in sich. Denn dieses Mal ist die Handlung mit der Beschaffung der Waffe, die nebenbei sehr kniffelig ist, eben nicht vorbei.
Nein, die Dragon Ninja müssen sich jetzt auch ihrem Gegner stellen. Das erfordert sehr viel Mut und noch mehr Vertrauen an sich und die ganze Gruppe. Die ganze Handlung wird damit richtig, richtig actionreich. Der gewohnte leichte Witz in der Handlung kommt aber auch nicht zu kurz – diesmal sorgt Pepp für ihn.

Zu den schönen und sehr witzigen Illustrationen von Marek Bláha kann ich nach wie vor nur sagen – Zucker!

Also Freunde der Ninja – weiter lesen und Spaß haben!

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