Das Münsterland entdecken und kennenlernen
DUMONT Bildatlas MünsterlandDas Buch kommt im DIN A 4 Format daher.
Die Themen sind nach Münster, Ostmünster, Südmünster, Westmünster und Nordmünsterland aufgeteilt.
Es gibt viele schöne Fotos. Die Schlösserroute sowie zahlreiche ...
Das Buch kommt im DIN A 4 Format daher.
Die Themen sind nach Münster, Ostmünster, Südmünster, Westmünster und Nordmünsterland aufgeteilt.
Es gibt viele schöne Fotos. Die Schlösserroute sowie zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten, wie die Dülmener Wildpferde oder die Innenstadt von Münster wird hier erklärt und vorgestellt. Auch Radfahrer kommen hier nicht zu kurz, denn gerade in der Stadt Münster gibt es unzählige Radfahrer.
Zwischen manchen Kapiteln findet sich eine Straßenkarte zur Orientierung. Okay, ein Navi braucht man dann doch, wenn man sich im Münsterland nicht auskennt. Bei den Tourist-Informationen oder den Hotels findet man auch die Adressen sowie Kontaktdaten.
Was ich sehr schade finde ist, dass immer nur ein Restaurant und ein Hotelbetrieb genannt wurde. In Münster z. B. taucht im Buch immer wieder das Cafe Bar Celona auf, dabei hat Münster noch so viel anderes zu bieten und die Gastrovielfalt ist echt enorm. Hier finden sich nicht nur bekannte Restaurants wie Peter Pane oder die Klassiker, z. B. Le Feu und Studentenkneipen, sondern auch viele kleine nette Lokalitäten die ebenfalls einen Besuch wert sind. Selbstverständlich kann man auch die alle Restaurants benennen, das würde auch den Rahmen sprengen, aber ein paar mehr hätte ich mir dann doch gewünscht.
Ich selbst wohne im Westmünsterland, aber meine Heimat wird hier im Südmünsterland beschrieben. Das fand ich etwas merkwürdig.
Das Cafe in Lembeck, also beim Schloss Lembeck hat inzwischen auch einen anderen Namen und vermutlich einen neuen Betreiber, aber hier können sich Recherche und Veröffentlichung überschnitten haben.
Tatsächlich habe ich auch ein paar Fleckchen entdeckt die ich noch nicht kannte.
Ja, die Küche ist deftig und bodenständig und zur Spargelsaison finden sich auch ganz viele Hofläden, in denen man Spargel direkt vom Feld kaufen kann. Teilweise ist hier auch Gastronomie angeschlossen, so dass man diverse Spargelgerichte auch vor Ort essen kann. Was mir hier aber gänzlich fehlt, ist die klassische Nachspeise Herrencreme. Diese findet man fast auf jeder Speisekarte und auch viele Einheimisch bereiten diese in den heimischen Küchen zu.
Das Buch hat mir insgesamt ganz gut gefallen. Aber das die Fortsetzung eines Satzes erst 2 Seiten weiter zu finden ist, finde ich nicht so schön. Das hätte man sicherlich anders lösen können. Überhaupt sind mir die Themen manchmal etwas zu durcheinander, aber das ist vielleicht auch Geschmackssache.
Alles in allem komme ich hier auf 3,5 Sterne. Diese werden natürlich aufgerundet und so werde ich für diesen Reiseführer 4 Sterne vergeben.