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Veröffentlicht am 28.02.2024

Das rätselhafte Verschwinden einer Polizistin

Grenzfall – In den Tiefen der Schuld
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Cover:
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Das Titelbild zeigt den See, der eine wesentliche Rolle in diesem Roman spielt. Das Ganze wirkt düster und bedrohlich und mit dem Band quer in der Mitte passt es optisch sehr gut zur Grenzfall-Reihe. ...

Cover:
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Das Titelbild zeigt den See, der eine wesentliche Rolle in diesem Roman spielt. Das Ganze wirkt düster und bedrohlich und mit dem Band quer in der Mitte passt es optisch sehr gut zur Grenzfall-Reihe.

Inhalt:
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Chefinspektor Bernhard Krammer vermisst seine Kollegin Roza Szabo. Sie ist ohne persönliche Sachen plötzlich aus dem Polizeirevier gerannt und spurlos verschwunden. In ihrer Wohnung treffen die Ermittler auf einen toten Mann mit Tauchermaske über dem Kopf. Hat Roza etwas mit seinem Tod zu tun und wo ist sie? Die Recherche führt Krammer von seinem Revier in Innsbruck über die Grenze nach Deutschland zum Walchensee. Dort hilft ihm seine Tochter Alexa, die ebenfalls Polizistin ist, und ihr Kollege Florian Huber bei der Ermittlung. Sie stoßen dabei auf weitere Todesfälle und viele Ungereimtheiten. Auch sie selbst geraten in Gefahr und begreifen erst spät die gesamte Tragweite dieses Falles.

Mein Eindruck:
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"Jemand lag dort, mitten im Wohnzimmer. Der Statur nach zu urteilen definitiv ein Mann. Rasch bückte er sich, überprüfte den Puls. Der Parfümgeruch, den der Körper verströmte, nahm ihm dabei fast den Atem. Doch es war zu spät, um Hilfe zu leisten. Das Bild, das sich ihm bot, war verstörend. Nicht nur, weil das Gesicht des Mannes komplett von einer schwarzen Tauchermaske verdeckt war, die ihn wie eine Figur aus Star Wars wirken ließ. Eine Kamera war daran angebracht, an der ein Licht rot blinkte. Doch am meisten irritierte Krammer, dass quer über dem Glasvisier mit pinkfarbenem Lippenstift etwas geschrieben stand: In Liebe, Krisztina."

Ich habe diese Serie von Beginn an verfolgt und somit hatte ich keine Probleme in das Geschehen einzusteigen. Dieser Fall schließt zeitlich unmittelbar an den vorherigen an und die Vater-Tochter-Beziehung zwischen Krammer und Alexa entwickelt sich im Laufe der Reihe weiter. Man könnte diesen Band sicher auch unabhängig von den Vorgängern lesen. Ich würde es aber nicht empfehlen, denn die Reihe lebt auch von den persönlichen Verflechtungen der Ermittler. Auch in diesem Band erlebt der Leser die Handlung aus der allgemeinen Erzählperspektive, die sich mit der einer unbekannten Person abwechselt, die Einblicke in ihre Vergangenheit gibt. Ob es sich dabei um Täter- oder Opfersicht handelt, wird erst spät klar.
Mich hat die Handlung von der ersten bis zur letzten Seite durchweg gefesselt. Die unterschiedlichen Erzählebenen, die vielen mysteriösen Todesfälle und rätselhafte Vorfälle haben die Spannung permanent aufrechterhalten. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Im Verlauf der Geschichte entwickelte ich eine leise Ahnung über die möglichen Zusammenhänge. Doch die konkrete Auflösung, in der alle Puzzleteile endlich ihren Platz fanden, hat mich in einigen Punkten noch überrascht. Das Thema grenzüberschreitende Kriminalität wie Drogen-, Waffen- oder Menschenhandel, vor allem aus osteuropäischen Ländern nach Österreich und Deutschland, spielt hier auch eine Rolle. Die kleinen Einblicke, die man in die Aufklärungsarbeit solcher Verbrechen erhält, sind sehr eindrücklich geschildert. Des Weiteren bekommt man die Region um den Walchensee nahegebracht, was ich sehr interessant fand.
Mir gefiel auch die Weiterentwicklung der Protagonisten sehr gut. Es gab immer noch Momente, in denen ich Alexa und Bernhard gerne einfach geschüttelt hätte, aber insgesamt machen sie Fortschritte, sowohl ihre Persönlichkeitsentwicklung als auch ihre Vater-Tochter-Beziehung betreffend.
Das Ende des Buches ist gleichzeitig ein Cliffhanger für Band 5, auf den ich mich schon sehr freue.

Fazit:
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Von der ersten bis zur letzten Seite fesselnder Deutschland-Österreich-Krimi - bisher der beste dieser Reihe.

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Veröffentlicht am 27.02.2024

Durch den christlichen Glauben gerettet

Er rief mich aus der Dunkelheit
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Gestaltung:
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Das Titelbild hat mich direkt angesprochen. Im Vordergrund sieht man die Autorin, deren Gesicht hell beschienen wird und die glücklich und sehnsuchtsvoll in die Ferne blickt. ...

Gestaltung:
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Das Titelbild hat mich direkt angesprochen. Im Vordergrund sieht man die Autorin, deren Gesicht hell beschienen wird und die glücklich und sehnsuchtsvoll in die Ferne blickt. Im Hintergrund leuchtet das Himalaya-Gebirge, unten im Tal kann man im Dunklen eine Siedlung erkennen. Das Bild ist symbolisch für den Inhalt und strahlt eine Kraft und Zuversicht aus, dass ich neugierig auf die Biografie der Autorin wurde. Die Kapitel sind zwischendurch mit einem kleinen Sonnensymbol unterteilt und im mittleren Teil befinden sich 8 Seiten mit Farbfotos. Es ist ein Hardcoverbuch und wunderschön gestaltet.

Inhalt:
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Maina ist das achte Kind ihrer Eltern und eins von überwiegend Mädchen, die in der nepalesischen Kultur leider als minderwertig angesehen werden. Kurz nach ihrer Geburt stirbt ihr Vater an einer Krankheit und ihr als zuletzt Geborenen wird die Schuld daran gegeben. Angeblich lastet ein Fluch auf ihr. Sie wächst ohne die Liebe der Mutter auf, die nach diesem Schicksalsschlag zur Alkoholikerin wird. Doch sie hat das Glück, Geschwister zu haben, die ihr von Gott erzählen und ihr ermöglichen, in die Schule zu gehen. Und dann trifft sie auf einen Mann, der auch Christ ist und es gut mit ihr meint. Doch das Schicksal schlägt erneut zu und Maina, die sich jetzt Elisabeth nennt, fühlt eine tiefe Dunkelheit. Doch mit ihrem Glauben und Gottes Hilfe findet sie aus dem dunklen Tal und lebt heute glücklich als Missionarin mit ihrer neuen Familie in Deutschland.

Mein Eindruck:
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"Von außen sieht es aus, als führten wir Nepalesen ein Leben im inneren Frieden, doch die innere Dunkelheit ist unvorstellbar groß. Ich selbst dachte lange Zeit, ich sei von den Göttern verflucht und eine Schande für meine Familie…«" (S. 14)

Mich hat das Buch von Anfang an gepackt. Die Autorin erzählt authentisch, aber auch mit wohlwollendem Blick von ihrem Land. Ihre Kindheit war sehr hart und geprägt von dem Glauben an die hinduistischen Götter. Viele Nepalesen sind Anhänger des Hinduismus oder Buddhismus und für viele Schicksalsschläge werden Schuldige gesucht. Das Christentum ist offiziell geduldet, aber das Ausleben und Weitererzählen des christlichen Glaubens verboten. Vor diesem Hintergrund ist es ein Wunder, dass es doch viele Nepalesen gibt, die dem Christentum angehören und auch die Geschwister von Maina gehören dazu. Dadurch wird der Familie und später auch der Mutter ein neuer Weg aufgezeigt, mit ihrem Leben umzugehen. Für Elisabeth entsteht dadurch die Möglichkeit, auf die Schule zu gehen und raus aus der Armut zu kommen.
Ich habe mit Staunen verfolgt, wie stark diese Frau ist, dass sie ihren Weg immer weiter geht und welche Wunder Gott in ihrem Leben immer wieder bewirkt hat, um ihr diesen Weg zu ebnen.
Besonders gut haben mir die Infokästen innerhalb der Lektüre gefallen, in denen passend zum Erzählten Hintergrundinfos zu Nepal und der Missionsarbeit eingeflochten wurden. So konnte man das Erzählte besser im Gesamtkontext verstehen.

Fazit:
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Eindrucksvoll geschriebenes Buch von einer mutigen und bewundernswerten Frau. Man erfährt viel über Nepal und die Herrnhuter Missionsarbeit.

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Veröffentlicht am 27.02.2024

Wieder ein mörderisches Vergnügen in Ahrensburg!

Ahrensmord 2
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Gestaltung:
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Das Cover passt mit dem Schriftzug und der zersplitterten Scheibe gut zu Teil 1. Der Wiedererkennungseffekt ist gegeben und es ist klar, dass es sich um Kriminalgeschichten ...

Gestaltung:
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Das Cover passt mit dem Schriftzug und der zersplitterten Scheibe gut zu Teil 1. Der Wiedererkennungseffekt ist gegeben und es ist klar, dass es sich um Kriminalgeschichten handelt.

Kurzmeinung:
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Der 2. Teil von Ahrensmord enthält 11 mörderische Kurzgeschichten, die alle in und um Ahrensburg herum spielen. Die Autoren sind größtenteils alte Bekannte aus dem ersten Band. Schade, dass diesmal nicht alle mitgemacht haben. Besonders auf die jüngsten Autorinnen aus Band 1 hatte ich gehofft!

Ich war noch nie in Ahrensburg, aber war literarisch bereits mit "Ahrensmord 1" dorthin gereist und begeistert. Auch in diesem Band ist
eine Karte vorhanden, in der man die Tatorte der Geschichten nachsehen und mitverfolgen kann. Einige Protagonisten sind wieder tätig und besonders das Wiedersehen mit dem Detektiv Mahlow hat mich gefreut. Auch sonst sind in einigen Handlungen Hinweise auf den ersten Teil versteckt, was mich als Leser sehr amüsiert hat. Aber auch wer Band 1 nicht kennt, kann hier bedenkenlos zugreifen, denn wie es sich für Kurzgeschichten gehört, ist jede selbsterklärend und für sich abgeschlossen. Als Ahrensburger wird man sicherlich die ein oder anderen Orte wiederentdecken, als Nicht-Ahrensburger freute ich mich, von einigen Orten zu erfahren und literarisch mithilfe der Tatorte durch die Stadt geführt zu werden.
Obwohl alle Mordgeschichten von unterschiedlichen Autoren stammen und sich vom Stil entsprechend unterscheiden, haben mich alle gut unterhalten und miträtseln lassen sowie mir Ahrensburg auf besonders Weise nahegebracht. Eine klare Leseempfehlung!

Fazit:
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Spannende Mordgeschichten in Ahrensburg, die gut unterhalten und die Stadt auf besondere Weise dem Leser nahe bringen.

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Veröffentlicht am 27.02.2024

Eine Märchenreise zur Rettung der Bäume

Luzies Märchen
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Gestaltung:
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Wie im ersten Band der Reihe sieht man wunderschön das Titelbild leuchten, die Schrift leicht geschwungen und die Kinder auf dem Besen sind glänzend hervorgehoben.
Auch innen ...

Gestaltung:
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Wie im ersten Band der Reihe sieht man wunderschön das Titelbild leuchten, die Schrift leicht geschwungen und die Kinder auf dem Besen sind glänzend hervorgehoben.
Auch innen ist das wertige Hardcoverbuch schön gestaltet mit Schwarz-Weiß-Illustrationen, die alle paar Seiten eingestreut sind, um das Gelesene zu veranschaulichen. Von der Größe her liegt es gut in der Hand und kann daher überallhin zum Lesen oder Vorlesen mitgenommen werden.

Inhalt:
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Luzie hat eine besondere Gabe: Sie kann nicht nur wunderschöne Märchen schreiben, sondern das, was sie schreibt, kann auch wahr werden! Auf diese Weise haben sie und ihre drei Freunde Frieda, Amir und sein kleiner Bruder Elias schon im ersten Band eine (Zeit)Reise ins Reich von 1001 Nacht gemacht. Diesmal besucht Luzie mit ihrer Freundin Friedas Tante Pippa im Harz. Auf dem Dachboden finden sie ein Notizheft, das Lene, einer Vorfahrin von Pippa gehörte. Sie beschrieb darin, wie damals bereits den Waldbäumen die Abholzung aus Profitgründen drohte und wie sie dagegen kämpfen wollte. Diese Gefahr droht jetzt erneut und zur Rettung des Waldes schlägt Luzie eine Zeitreise ins Märchenland vor. Und welcher Zeitpunkt passt hierfür besser als die Walpurgisnacht? Kurzentschlossen schreibt Luzie ihre Freunde Amir mit Elias herbei und schon geht es auf einem Besen in die Harzer Vergangenheit, in der sie nicht nur Lene und ihrem Freund Paul begegnen, sondern auch vielen märchenhaften Wesen wie Zwergen, Bären, Hexen in Knusperhäuschen und noch vielen anderen mehr. Wird es den Kindern gelingen, den Wald und somit auch die Welt dieser zauberhaften Wesen zu retten?

Mein Eindruck:
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Ich hatte den ersten Band bereits mit meiner Tochter (10 Jahre) gelesen und war gespannt auf das zweite Abenteuer der Freunde. Vom Schreibstil ist die Autorin der Reihe treu geblieben: Kurze Kapitel mit einer überschaubaren Seitenanzahl und kurze Sätze, die perfekt geeignet sind für Grundschüler ab der zweiten Klasse.
Da ich den ersten Band kannte, waren mir die Personen bekannt, für Neueinsteiger wäre es besser gewesen, eine kurze Vorstellung der Protagonisten zu Beginn vorzunehmen. Der Aspekt Waldschutz und Klimawandel wird passend für das Alter in die Handlung eingewoben. In den ersten Kapiteln gibt es dazu ein paar wichtige Fakten in der Geschichte, im weiteren Verlauf steht aber zunächst das Abenteuer im Vordergrund. Die Autorin hatte dabei wieder einige amüsante Einfälle angefangen vom Besen, der ein bisschen an Kartoffelbrei von Bibi Blocksberg erinnert bis zum Einweben der Märchenfiguren, die überwiegend aus den Grimmschen Märchen stammen. Dabei wird häufig mit den Klischees der Figuren gespielt, was mich oft schmunzeln ließ. Und ein bisschen Spannung darf auch nicht fehlen. Insgesamt las sich dieser Band besser als Teil 1, man musste weniger um die Ecke denken. Diesbezüglich hatten wir in Band 1 kleinere Logik-/Verständnisschwierigkeiten, die hier jedoch ausblieben. Das Konzept ging am Ende stimmig und harmonisch auf. Dennoch empfanden meine Tochter und ich die Handlung an manchen Stellen etwas zu seicht, es hätte gerne mehr in die Tiefe gehen dürfen und vor allem der Kampf am Ende machte etwas den Eindruck, als wolle man ein schnelles Ende herbeizwingen. Es ging dann alles sehr schnell und einfach. Aber ohne zu viel zu verraten, steht natürlich ein Happy End an, das für Kindern ein wichtiges Signal ist, dass es sich lohnt, für die Umwelt zu engagieren.

Fazit:
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Ein fantastisches Märchenabenteuer im Harz mit Humor und dem Thema Umweltschutz spielerisch eingeflochten.

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Veröffentlicht am 27.02.2024

Spurensuchen kann jeder, aufs Finden kommt es an!

Der Spurenfinder
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Gestaltung:
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Passend für einen Fantasy-Krimi ist das Titelbild gestaltet. Man sieht nur die Schattenrisse und die Baumwurzel mit der Axt. Alles ist in roten und schwarzen Farben gehalten. ...

Gestaltung:
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Passend für einen Fantasy-Krimi ist das Titelbild gestaltet. Man sieht nur die Schattenrisse und die Baumwurzel mit der Axt. Alles ist in roten und schwarzen Farben gehalten. Man fühlt sich wie ein heimlicher Beobachter und wird neugierig. Dass etwas Schlimmes passiert ist, deuten die Blutstropfen an, die von der Baumwurzel hinunter tropfen. Wie es sich für einen Fantasy-Roman gehört, findet man am Anfang eine Karte des fiktiven Landes, und es befinden sich im Buch verteilt mehrere Schwarz-Weiß-Illustrationen, die die beschriebenen Szenen veranschaulichen. Mit dem roten Lesebändchen ist dieses Hardcover sehr wertig und optisch gelungen.

Inhalt:
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Elos von Bergen ist kein SpurenSUCHER, nein: er ist SpurenFINDER, denn: "Spuren SUCHEN kann ja jeder". Er hat bisher jeden Fall gelöst, bis auf einen. Nachdem ihm und seinen beiden zwölf Jahre alten Kindern Ada und Naru aufgrund seines Erfolges nach dem Leben getrachtet wurde, hat er beschlossen, in das verschlafene Dorf Friedhofen zu ziehen. Hier ist der Name Programm: Es passiert absolut nichts und den Kindern ist langweilig. Doch dann geschieht ein Mord und die beiden Geschwister fühlen sich berufen, ihrem Vater beim Lösen des Falles zu helfen. Ab da erleben die drei mehr Abenteuer, als ihnen lieb ist und geraten immer wieder in Gefahr.

Mein Eindruck:
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Ich hatte von Marc-Uwe Kling schon viel gehört, tatsächlich aber noch kein Buch von ihm gelesen. Die Mischung Fantasy-Krimi-Komödie sowie die Beschreibung hatten mich magisch angezogen.
Die Handlung hat mich dann sehr schnell begeistert. Die Protagonisten, vor allem Ada und Naru, sind mir wegen ihrer humorvollen und mutigen Art ans Herz gewachsen. Der Fall ist von Anfang bis Ende spannend und dem Autorentrio gelingt es, einen glaubhaften und geistreichen Mix aus Fantasy- und Kriminalgeschichte zu schaffen. Da die beiden Töchter Luise und Johanna Kling im gleichen Alter von Ada und Naru sind, vermute ich, dass einige ihrer eigenen Eigenschaften bzw. Wunscheigenschaften in das Geschwisterpaar eingeflossen sind. Ada und Naru sind ebenfalls Zwillinge und ihre Versuche, ihrem Vater in Sachen Spuren finden nachzueifern, bringen sie häufig in Situationen, in denen ich mitgefiebert habe, aber oft gab es auch sehr amüsante Szenen, bei denen ich mir das Schmunzeln nicht verkneifen konnte.
Die Welt des Elos von Bergen wimmelt von Gestaltwandlern, Zwergen, Elfen und vielen anderen Fantasiewesen, und der Autor streut zwischendurch ironische Seitenhiebe auf verschiedene Literaturgenres ein, die mich sehr amüsiert haben. Ich habe mitgefiebert, gelacht und mitgerätselt, bis die unerwartete, aber schlüssige Auflösung kam. Und als ich am Ende nicht mehr damit gerechnet hatte, kam ein ganz überraschender Twist, der sehr auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Ich wäre dann gerne wieder dabei, denn Marc-Uwe Kling und seine Töchter haben hier ein gelungenes Debüt hingelegt!

Fazit:
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Spannender Fantasy-Krimi mit Humor von Herrn Kling und seinen Töchtern, der auf eine Fortsetzung hoffen lässt - gelungenes Debüt!

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