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Veröffentlicht am 09.02.2021

Der psychopathische Killer und die kranke Journalistin - eine nur mäßig spannende Mischung

Knochenkalt
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Einen kurzen Blick auf das Geschehen kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

Wie bereits in der Überschrift gesagt, wird eine Journalistin von dem psychopathischen Killer ...

Einen kurzen Blick auf das Geschehen kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

Wie bereits in der Überschrift gesagt, wird eine Journalistin von dem psychopathischen Killer sozusagen als sein "Sprachrohr in die Öffentlichkeit2 auserkoren. Nun ja, soweit - so neu; eine solche Konstellation hatte ich bisher noch nicht gelesen. Das versprach spannende Lektüre.

Dem war leider nur bedingt so, viel zu viel hatte die Protagonistin mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen, was auch von der Autorin bret ausgewalzt wurde. Aber auch ihr persönliches, privates Umfeld war problembelastet mit einem alkoholkranken Vater. In bißchen viel für meinen Geschmack....!

Nicht genug der Probleme, natürlich ist auch der Täter ein krankes Wesen und auch dessen Phobien werden ausführlich behandelt. Insgesamt deutlich zu viel von dieser problembehafteten Seite der Handlung und zwar - leider - zu Lasten des Spannungsanteils. Der war recht gering, von einem durchgehenden Spannungsbogen ganz zu schweigen.

Mir hat das Buch nicht sonderlich gut gefallen.

Veröffentlicht am 08.02.2021

Sehr stimmiger, gefühlvoller und spannender Regionalkrimi - beste Unterhaltung

Die drei Toten von Köln
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Einen ersten Eindruck vom Geschehen kann sich der Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Meine persönliche Meinung:

Das Buch ist der achte Band um den Kölner Kommissar Jan Schiller und für mich eines ...

Einen ersten Eindruck vom Geschehen kann sich der Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Meine persönliche Meinung:

Das Buch ist der achte Band um den Kölner Kommissar Jan Schiller und für mich eines der Höhepunkte dieser Reihe.Es ist erstaunlich - und nicht selbstverständlich - dass nach so vielen Vorgängerbänden "die Luft noch nicht raus ist".

Die Handlung ist sehr stimmig aufgebaut und ergibt im Ganzen eine "runde Sache". Der Spannungsbogen ist für einen Krimi - bei dem es ja vordergründig um die Täterermittlung geht - recht ordentlich und mit ein paar sehr gut gesetzten Spannungsspitzen geschmückt. Eines der wesentlichen positiven Faktoren sind die wundervoll und mit Tiefe gezeichneten Protagonisten. Geschickt und mit Fingerspitzengefühl entwickelt der Autor diese weiter, fügt neue Figuren hinzu, greift auf alte Weggefährten zurück und schreckt auch nicht davor zurück,, mal die eine oder andere Figur "aus dem Spiel zu nehmen.

Das "Sahnehäubchen" für diesen tollen Krimi ist die gefühlvolle, eindringliche aber dennoch leicht lesbare Schreibweise. Man wünscht sich mehr solche tollen Reihenkrimis.....!

Veröffentlicht am 07.02.2021

Spannender Thriller über die Jagd auf einen brutalen Serienkiller

Dein ist der Schmerz
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Einen kurzen Blick auf das Geschehen kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

Die Thriller über dieses Thema (siehe oben) sind ja so zahlreich wie die Körner am Strand. ...

Einen kurzen Blick auf das Geschehen kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

Die Thriller über dieses Thema (siehe oben) sind ja so zahlreich wie die Körner am Strand. Insofern ist es für jeden Autor schwer einen neuen Ansatz zu finden. Das ist auch hier nicht gelungen; vielmehr ist der übliche Plot - selbst traumatisierte Ermittlern jagt einen Serienkiller und muss sich dabei immer wieder den eigenen Dämonen stellen und mit den Zuständigkeitsanimositäten zwischen örtlichen Polizeibehörden und dem FBI kämpfen - auch in diesem Buch Gegenstand der Handlung. Trotzdem hat das Buch überzeugen können weil die Figuren gut gezeichnet waren und die gesamte Handlung ein ordentliches Tempo aufweist. Der Eindruck wird noch durch die vielen, kurzen, knackigen Kapitel unterstrichen.

Der Spannungsbogen ist zwar nicht durchgängig, aber doch ausreichend hoch und mündet in diverse Spannungsspitzen. Dazu tragen die verschiedenen Sichtweisen - auch solche aus Tätersicht - gut bei. Das Finale fand ich gelungen und die Autorin hat an dieser Stelle auch für eine nicht erwartete Überraschung gesorgt.

Ein gut unterhaltender Thriller, der durchaus Lust auf eine Fortsetzung macht.

Veröffentlicht am 31.01.2021

Historische Fakten und Fiktion in einer Geschichte, die fast ein ganzes Leben umfasst

Krone der Welt
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Einen (winzigen) Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

Grundsätzlich liebe ich Bücher in denen eine Mischung aus historischen Fakten mit einer ...

Einen (winzigen) Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

Grundsätzlich liebe ich Bücher in denen eine Mischung aus historischen Fakten mit einer fiktiven Handlung verbunden wird. Das ist ja hier auch der Fall. Trotzdem lässt mich dieses Buch sehr unentschlossen und zwiegespalten zurück. Dieser Zwiespalt ging so weit, dass ich nach etwa einem Drittel des Buches kurz davor war, die weitere Lektüre abzubrechen.

Lange, ermüdende Passagen und nur wenige, überschaubare Spannungsmomente hatten mich fast dazu getrieben, Dazu kam eine Handlung, die in Teilen schon recht nah an das Niveau der berühmten "Heftchenkultur" heran gereicht hat. Später wurde das etwas besser und konnte mich dann auch - zumindest zeitweilig - packen.

Hin und wieder hatte ich den Eindruck, dass die Autorin sich nicht so recht entscheiden konnte, welche Richtung sie Handlungsbedarf,mäßig eigentlich einschlagen wollte. Einige "Ausflüge" in das spanische und englische Königshaus haben da nur Verwirrung gestiftet, weil diese Ausflüge so garnichts mit der Haupthandlung zu tun hatten. Auch zur Erklärung der politischen "Großwetterlage" waren diese ungeeignet.

Die Protagonisten waren recht flach gezeichnet und konnten mich nur bedingt überzeugen. Überhaupt hat die Autorin das Buch mit vielen Begriffen, insbesondere aber Namen und Figuren überfrachtet. Nich jeder letzte Bürger oder Handwerker muss unbedingt mit Namen genannt werden - dies sollte sich im Wesentlichen auf die für die Handlung relevanten Figuren beschränken. Am Schluss bleiben eine Reihe von Fragen offen - das lässt den Leser frustriert zurück.

Ein Buch, dass für mich aus ein paar Höhen, aber auch einer Menge Tiefen besteht. Ich vergebe - nur bedingt verdiente - drei Sterne.

Veröffentlicht am 25.01.2021

Eindrucksvoller Regionalkrimi mit liebevoll gezeichneten Protagonisten

Nachtengel von Köln
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Einen kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Die Reihe hat nun schon eine recht große Anzahl von Vorgängerbänden; trotzdem kann sie immer ...

Einen kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Die Reihe hat nun schon eine recht große Anzahl von Vorgängerbänden; trotzdem kann sie immer noch voll überzeugen. Das liegt ganz wesentlich an den liebevoll und mit Tiefe gezeichneten Figuren, die der Autor von Band zu Band weiter entwickelt. Dabei schreckt er auch nicht davor zurück gelegentlich die eine oder andere Figuren (die dem Leser womöglich sehr an´s Herz gewachsen war) "aus dem Spiel zu nehmen. Da gibt dem Buch und der Reihe eine eigene Noto und eine kräftige Würzung.

Die Komponente "Regionalkrimi" kommt nur in Ansätzen zum Tragen - eigentlich nur erkennbar für den Leser mit Ortskenntnis. Auf den "kölschen Zungenschlag" verzichtet der Autor fast vollständig.

Die Spannung ist nicht gerade überbordend, aber für einen Regionalkrimi mehr als ausreichend. Ein sehr schöner Krimi, der Lust auf weitere Bände macht....!