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Veröffentlicht am 24.09.2024

Großartige Fortsetzung der Rheinsaga

Loreley - Fluss der Zeit
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Bacharach 1842 - Die bezaubernde Lisette und der Gastwirtssohn Manuel, stellen kurz vor Manuels Abreise zu seiner Ausbildungszeit in London fest, das sie ineinander verliebt sind. Ihre Liebe wollen sie ...

Bacharach 1842 - Die bezaubernde Lisette und der Gastwirtssohn Manuel, stellen kurz vor Manuels Abreise zu seiner Ausbildungszeit in London fest, das sie ineinander verliebt sind. Ihre Liebe wollen sie aber vorerst geheim halten. Keine sehr gute Idee, denn zu ihrem Unglück gibt es zwei Personen, die ihnen ihr Glück missgönnen und übel mitspielen werden. Während Manuel in London weilt, reist Lissi den Sommer über mit ihrem Vater auf dem Rhein. Dort schlägt das Schicksal bald besonders hart zu, denn sie erlebt ein traumatisches Schiffsunglück am Loreley-Felsen.

Der Roman „Fluss der Zeit“ von Autorin Susanne Popp, als Fortsetzung von „Die Frau am Fluss“ enthüllt nun das Rätsel um die Geburt und Abstammung von Juliane. Der Roman beginnt mit einer erwachsenen Lissy, Tochter der im ersten Band verunglückten Julie und des Schiffskapitäns Johann König. Grundliegendes Thema der beiden Bände ist dabei eine fantasievolle Geschichte um die Sagenentwicklung der Loreley, die Entwicklung der Rhein-Schifffahrt und des Tourismus. Insgesamt eine gelungene Komposition. Sehr anschaulich und intensiv erzählt, sowie außerordentlich gut recherchiert, präsentiert die Autorin hier ihre Version der Loreley-Sage. Mit einem Hauch von Romantik, einigen spannungsgeladenen Episoden und einer guten Portion Tragik, wünscht man sich am Ende sehr, das sich alles so zugetragen hat.

Mein Fazit:
Auch die Fortsetzung hat mich wieder total begeistern können. Ein faszinierendes und sehr unterhaltsames Buch-Duett, das sich intensiv mit der Geschichte der Loreley und dem Rhein beschäftigt. Man bekommt sogleich Lust eine Reise zu diesen sagenumwobenen herrlichen Orten am Rhein zu unternehmen, um auf den Spuren von Merle, Juliane und Lisette zu wandeln oder auf einem der historischen Schiffe den Fluss entlangzufahren. Absolute Leseempfehlung meinerseits:).

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Veröffentlicht am 14.09.2024

Ein schockierender 11. Fall für Jan Tommen Und sein Team

Am Ende des Lichts
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Im Internet verbreitet sich ein gruseliges Video, in dem ein Mann mit Strom gefoltert wird. Die Entführer fordern den Tod von Paul Wank innerhalb von 24 Stunden. Wank, ein reicher Berliner Mäzen fällt ...

Im Internet verbreitet sich ein gruseliges Video, in dem ein Mann mit Strom gefoltert wird. Die Entführer fordern den Tod von Paul Wank innerhalb von 24 Stunden. Wank, ein reicher Berliner Mäzen fällt aus allen Wolken, er ist ein völlig unbescholtener Bürger. Nun ist
wieder das LKA Berlin mit Jan Tommen und seinem speziellen Team gefragt. Für sie beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit!

Autor Alexander Hartung hat sich für seinen elften Teil “Am Ende des Lichts”der Jan Tommen Reihe wieder einen aufregenden Fall ausgedacht. Bei dieser unerklärlichen Mordserie dauert es einige Zeit, bis die Ermittlungen das Motiv hinter all den brutalen Vorgängen herausfinden. Es ist ein äußerst schwieriges Puzzle und es bleibt kontinuierlich spannend der Handlung zu folgen, teils sogar mit einigem Schaudern aufgrund der schockierenden Details.

Mein Fazit:
Auch mit diesem Fall der Serie fühlte ich mich spannend unterhalten, super Krimireihe, mag ich gerne.

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Veröffentlicht am 11.09.2024

Geschichte einer entfesselten Mordlust

Du kennst sie
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Sophie Braam, eine cool erscheinende Barfrau aus Virginia sucht ihren Männerhass hinter ihrer perfekt professionellen Maske zu verstecken. Doch gerade am Neujahrsmorgen kommt es zum Eklat, Sophies letzter ...

Sophie Braam, eine cool erscheinende Barfrau aus Virginia sucht ihren Männerhass hinter ihrer perfekt professionellen Maske zu verstecken. Doch gerade am Neujahrsmorgen kommt es zum Eklat, Sophies letzter Gast Mark Dixon wird brutal ermordet aufgefunden.
Nora Martin, eine junge dunkelhäutige Polizistin und angehende Mord Ermittlerin freundet sich mit der sympathischen Sophie an. Doch ist Sophie wirklich die nett wirkende Barkeeperin und eine neue Freundin für Nora?

Dem Debüt-Thriller “Du kennst Sie” der ehemaligen Barkeeperin Meagan Jennett merkt man an, die Frau hat Erfahrung von diesem Business. Kein Job für schwache Nerven, hier sind taffe Frauen gesucht. Der Thriller beschreibt dabei nicht nur Sophies Gastronomische Welt, die sich als ziemlich nervenaufreibend entwickelt. Überraschend intensiv wird eine ziemlich frauenverachtende Gesellschaft gezeigt, mit unerwartet brutalen häuslichen Übergriffen und sehr unsympathischen männlichen Gehabe. Diese als unheimlich brutal beschriebene Männergesellschaft zeichnet ein fürchterliches und abschreckendes Bild der amerikanischen Gesellschaft, man mag sich das gar nicht vorstellen!
So brutal geht dann auch die Mörderin vor, die verfällt teilweise in einen perfiden Mordrausch, dem sie immer mehr verfällt. Insgesamt fand ich bei dem Thriller die Entwicklung dennoch sehr vorhersehbar und es fehlte mir teilweise die Spannung. Mein Highlight war Sophies Cocktailkreation, getauft auf „Men‘s Tears“, ein wirklich schräger Einfall:).
Die Idee einer Frau als Serientäterin fand ich interessant, allerdings mag ich gerne unerwartete Wendungen, diese waren mir in der Handlung leider zu rar gesät.

Mein Fazit:
Für mich ein unterhaltsamer Kriminalroman gestaltet mit einer ungezügelten Mordgier, aber der ganz große Thrill hat dann doch nicht stattgefunden.

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Veröffentlicht am 31.08.2024

Tipps für mehr Gelassenheit im Umgang mit dem Hund und den Mitmenschen

Lass die anderen reden
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Kennt ihr den Satz: „Eine Hundeschule wäre mal eine gute Idee?“ Dann ist das kleine Sachbuch „Lass die Anderen reden“, vielleicht eine gute Lektüre und Beratung.
Mit einem doch recht eigensinnigen Terrier ...

Kennt ihr den Satz: „Eine Hundeschule wäre mal eine gute Idee?“ Dann ist das kleine Sachbuch „Lass die Anderen reden“, vielleicht eine gute Lektüre und Beratung.
Mit einem doch recht eigensinnigen Terrier gesegnet, fühlte ich mich jedenfalls angesprochen.
Die Autorin Vanessa Engelstädter beschreibt anhand ihrer Protagonistin Lilly, nervige und negative Situationen aus dem Leben eines Hundehalters. Engelstädter zeigt auf, das nicht nur der Hund gefordert ist, sondern auch der Mensch sein Verhalten und seine Einstellung ändern kann. Die Betrachtung konkreter Situationen aus einem anderen Blickwinkel sind aufschlussreich.
Die Autorin ist bemüht sich verständlich auszudrücken, trotz fachlicher Ausflüge in die Psychologie, ist ihr das gelungen. Viele Ratschläge habe ich zwar ähnlich schon einmal gelesen oder gehört, doch hier wird es in Bezug zum Hund gesetzt. Das Buch dient dem Stress-Coaching, wer praktische Tipps zur Hundeerziehung sucht, wird nicht fündig. Das Buch beschäftigt sich mehr mit der mentalen Ebene, sowie den richtigen Umgang mit Kommunikation, Schwächen und Schwierigkeiten der Menschen an sich.

Mein Fazit:
Viele Vorschläge ergeben Sinn und regen zum Hinterfragen an. Werde sicherlich einige der Ratschläge im Hinterkopf behalten. Insgesamt ein tolles Buch für die eigene Motivation, Stressmanagement und einen positiven Umgang mit sich selbst und seinen Mitmenschen. Das ist kein Buch zum gezielten Hundetraining, wie ich ursprünglich gedacht hatte, sondern interessante Lebenshilfe.

Meine Lieblingsstelle:
„Ich habe so viel aus meinen Fehlern gelernt, ich denke glatt darüber nach, noch mehr zu machen.“

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Veröffentlicht am 29.08.2024

Toller Wegweiser und interessante Informationen zu guten regionalen Lokalen mit Mehrwert

Slow Food Genussführer 2025/26
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Hinter diesem neuen „Slow Food Genussführer 2025/26“, stecken viel Arbeit, ein wirklich tolles Konzept und viele ambitionierte Test-Esser, die aktiv bei den Bewertungen teilhaben können, jeder Hinweis ...

Hinter diesem neuen „Slow Food Genussführer 2025/26“, stecken viel Arbeit, ein wirklich tolles Konzept und viele ambitionierte Test-Esser, die aktiv bei den Bewertungen teilhaben können, jeder Hinweis und Tipp scheint bei der Redaktion willkommen zu sein. Das ist eine erstaunliche Leistung und eine klasse Idee. Es geht hier nicht um Sterneküche, sondern um regionale, gutbürgerliche und faire Küche.
Auch wenn hier viele Autoren am Werk sind, die Beschreibungen der Locations sind äußerst informativ und übersichtlich zu lesen.
Schon die einführenden Worte zur Motivation fand ich beeindruckend und unterstützenswert. Sehr aufschlußreich und informativ ist auch das kleine Lexikon zu den regionalen Köstlichkeiten.
Mit den einzelnen Lokalen geht dann los, quer durch Deutschland, je nach Bundesland sortiert. Nach vielen wichtigen Details wie Name, Adresse, Preise, Öffnungszeiten, folgt eine kurze Zusammenfassung zu Lage, Motivation und Optik der Lokale. Es folgen die dort beliebten und typischen Gerichte, die Transparenz sowie Informationen zu den Produkten oder das nachhaltige Konzepten jeder einzelnen Wirtschaft.
So geht es einmal quer durch jede Region, dabei ist eine interessante kulinarische Erfahrung für jeden Geschmack zu finden. Während in den meist ländlichen Gebieten mehr traditionelle Küche angeboten wird, geht es in den Städten oft spezieller zu. Man staunt über „no waste“ Konzepte oder viel vegane Vorschläge. Es wird Wert auf Bio und regionale Waren gesetzt, selbst bei Getränken legt man zumeist Wert auf kurze Wege. Mineralwasser aus der näheren Umgebung, Wein oder Bier wenn möglich aus der Region.
Diese Wertschätzung von regionalen Traditionen und auch Gerichten ist wunderbar. Auch das Wiederaufleben von alten oder unbekannten Sorten finde ich lobenswert. Dazu gehört natürlich Rücksicht auf Ernte und Jahreszeiten. All diese Kriterien sind für die Auswahl der Lokale wichtig, daran orientiert sich dieser Führer. Die Einteilung/örtliche Sortierung könnte ein wenig strukturierter sein, wirkt auf mich ein wenig unsortiert.

Mein Fazit:
Da wir wirklich sehr gerne und öfters gut Essen gehen möchten, fand ich das Konzept des Buches hoch spannend. Eine schöne Sammlung an interessanten Lokalitäten mit super Konzepten und leckeren Spezialitäten. Es macht Spaß in diesem Büchlein zu schmökern! Den Genussführer gibt es ja auch als App, das ist sicherlich praktisch und vielleicht noch übersichtlicher, werde ich mir bei Gelegenheit mal ansehen.

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