Hochspannend und abwechslungsreich bis zum Schluss
Beth is deadAm Neujahrsmorgen wird Beth, eine der aus dem gerade recht populären Roman ihres Vaters bekannten March-Schwestern tot aufgefunden. Beth ist schon zuvor im Buch ihres Vaters zu Tode gekommen und nun hat ...
Am Neujahrsmorgen wird Beth, eine der aus dem gerade recht populären Roman ihres Vaters bekannten March-Schwestern tot aufgefunden. Beth ist schon zuvor im Buch ihres Vaters zu Tode gekommen und nun hat sich diese Fiktion letztendlich bewahrheitet. Die Polizei geht von einem Mord aus und plötzlich gibt es eine große Anzahl an Verdächtigen, auch ihre verbliebenen Schwestern gehören dazu!
Dem Roman mit dem Titel „Beth is dead“ verfasst von Autorin Katie Bernet, liegt die amerikanische Romanfassung „Little Women“ von 1868 zugrunde. Bernet versetzt die vier Schwestern allerdings in unsere Zeit und konstruiert eine spektakuläre Mordgeschichte um Beth March. Gelesen habe ich diesen Kriminalroman leider, ohne das historische Pendant zu kennen, finde aber die Idee dahinter absolut faszinierend.
Die Autorin benutzt die historischen Charaktere und versieht ihre Handlung mit spannungsvollen Wendungen und Verdächtigungen bis zum Schluss.
Es war sehr unterhaltsam den Erlebnissen der Schwestern auf den Grund zu gehen und sich in ihre Rolle zu versetzen. Auch wenn es sich hier eigentlich um ein Jugendbuch handelt, fand ich die ganze Handlung durchaus interessant und fesselnd.
Das auffallend pinke Cover und die ganze Aufmachung des Buches mit passendem Lesezeichen im Umschlag ist sehr gut gelungen und hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt.
Mein Fazit:
Ein sehr spannungsreicher Krimi, mit vielen überraschenden Wendungen. Auch die dahinter liegende Idee finde ich äußerst gelungen! Leseempfehlung auch für junggebliebene ältere Leser;).