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Veröffentlicht am 21.08.2024

Ein Buch das Bayerns kulinarische Vielfalt zeigt

Das kulinarische Erbe Bayerns (Neuauflage)
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Das Buch mit dem Titel „DAS KULINARISCHE ERBE BAYERNS“ von Autorin Marion Reinhardt ist „Eine Rezept - und Spezialitätensammlung aus Oberbayern - Niederbayern - Oberpfalz - Schwaben - Unterfranken - Mittelfranken ...

Das Buch mit dem Titel „DAS KULINARISCHE ERBE BAYERNS“ von Autorin Marion Reinhardt ist „Eine Rezept - und Spezialitätensammlung aus Oberbayern - Niederbayern - Oberpfalz - Schwaben - Unterfranken - Mittelfranken - Oberfranken“.
Es hat mir als Münchner Franke;) große Freude bereitet mich durch das Buch zu arbeiten. Dabei ist mir natürlich einiges an Altbekannten, aber auch etliche Überraschungen begegnet. Das fand ich wirklich spannend und hochinteressant. Ob unbekanntes Gemüse wie die Gartenmelde, Gerichte wie Bröselhafer oder Rupfhauben konnte ich hier neu entdecken.

Welch Käse, Wurst, Vieh, Fisch, Gemüse, Pilze, Obst, Wein, Bier und Spirituosen gegessen, geerntet oder getrunken wird. Die Produkte unterscheiden sich je nach Region, darauf wird gezielt eingegangen, was Sorten, Arten und Entstehung anbelangt. Dazu die speziellen Bezeichnungen, Herstellungsweisen und natürlich auch Rezepte, an alles ist gedacht worden! Das ergibt ein großartiges Sammelsurium und lädt zum Stöbern und nachschlagen ein.
Wer Lust und Laune hat, das alles vor Ort zu erleben, bekommt Tipps zu Spezialitäten, Museen, Festen und Ausflügen in die entsprechenden Regionen Bayerns.
Einzige Kritik meinerseits, es gibt nicht zu allen Rezepten ein Foto, das finde ich sehr schade, gerade bei sehr speziellen ehr unbekannten Sachen, insbesondere beim Backwerk finde ich das äußerst wichtig.

Mein Fazit:
Ein tolles Buch, um mehr über meine Heimat Bayern zu erfahren, neue oder heißgeliebte alte Gerichte und Traditionen zu erkunden.

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Veröffentlicht am 20.08.2024

Unterhaltsamer Krimi aus Florenz

Signora Commissaria und der lachende Tod
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In Florenz passiert eine grausame und äußerst merkwürdige Mordserie! Der Modus Operandi ist immer der selbige und jedem Opfer wird noch im Tod ein Lächeln ins Gesicht modelliert. Der Innenminister ruft ...

In Florenz passiert eine grausame und äußerst merkwürdige Mordserie! Der Modus Operandi ist immer der selbige und jedem Opfer wird noch im Tod ein Lächeln ins Gesicht modelliert. Der Innenminister ruft Spezial-Ermittlerin Giulia Ferrari auf den Plan. Diese holt sich sogleich Unterstützung des erfahrenen Ex-Kommissars Luigi Batista, den sie kurzentschlossen aus seiner Bar holt. Ihr Auftauchen am Tatort erregt das Missfallen des Polizeichefs von Florenz, der sich in seinem Urteilsvermögen gedemütigt fühlt. Mit dem blinden Polizisten Enzo Aleardi als Recherche-Genie an ihrer Seite, beginnt nun für das Team ein Wettlauf mit der Zeit um den Mörder auf die Spur zu kommen.

Mit dem Titel „Signora Commissaria und der lachende Tod“ beginnt eine neue Buchserie von Alexander Oetker, die den Leser dieses Mal in die schöne Stadt Florenz führt. Da ich ein großer Fan des Autors bin und seine französischen Reihen kenne, folge ich ihm auch sehr gerne nach Italien.
Auch hier gibt es wieder interessante Charaktere, die mich mit ihren speziellen Eigenheiten unterhalten haben. Natürlich ist auch die Location ganz wunderbar, auch wenn es schon eine Weile her ist, dass ich in Florenz war, konnte Oetker mein Erinnerungsvermögen mit seinen bildhaften Beschreibungen der Stadt zurückholen. Auch die Story fand ich außergewöhnlich gestrickt. Selbst nachdem man, ungefähr ab der Hälfte des Krimis eine Ahnung bekommt, wohin der Hase läuft, habe ich mich nicht gelangweilt.
Sehr schön fand ich all die leckeren Gerichte von Luigis Frau, die sie ihrem Mann jeden Abend nach seinen anstrengenden Ermittlungen auftischt. Der Leser bekommt auch gleich die Rezepte dazu geliefert, eine prima Idee.

Mein Fazit:
Unterhaltsamer Krimi, mit einem ungewöhnlichen Hintergrund, der sich in großartiger Umgebung abspielt. Auf einen nächsten Fall und erneuten Abstecher in die Provence würde ich mich freuen.

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Veröffentlicht am 17.08.2024

Frivol und spitzzüngig

Der Salon der kühnen Frauen
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Es war einmal ein König, der strahlte wie die Sonne und sich seiner absoluten Macht bewusst war

Paris zur Zeit Ludwig XIV
Im literarischen Salon von Madame D'Aulnoy, trifft sich ein Kreis der intellektuellen ...

Es war einmal ein König, der strahlte wie die Sonne und sich seiner absoluten Macht bewusst war

Paris zur Zeit Ludwig XIV
Im literarischen Salon von Madame D'Aulnoy, trifft sich ein Kreis der intellektuellen Boheme von Paris, um einander ihre Interpretationen von Märchen zu erzählen. Diese Runde erfreut sich großer Beliebtheit, die einzelnen Mitglieder erzählen ihre Versionen der Volksmärchen, versetzt mit frivolen Anmerkungen, Grausamkeiten, versteckten Anspielungen und Spitzfindigkeiten. Natürlich versucht jeder der Teilnehmenden Politisch korrekt zu bleiben, denn der König ist da sehr empfindlich! Sein Polizeichef La Reynie hat seine Spitzel, die sogenannten „Fliegen“ überall.

Clare Pollard konzentriert sich in ihrem Roman „Der Salon der kühnen Frauen“ auf die Regierungszeit von Ludwig XIV. Die im Salon erzählten Märchen stehen dabei meist in einem speziellen und spannenden Bezug auf die Schicksale der Menschen um den König. Man bekommt ein hervorragendes Sittenporträt der Zeit geboten. Versteckt in den Erzählungen stecken die Sehnsüchte und Lebensgeschichten der Mitglieder des Zirkels. Zunächst ahnt man noch nicht welch Tragik sich hinter den oft gruseligen und brutalen Märchen verbirgt. Denn auch die Realität schlägt grausam zu! Die Autorin versteht es großartig ihre Charaktere und die damalige Stimmung zu beschreiben. Mit ihren subtilen Andeutungen in den Erzählungen kommen Stimmungen, Gedanken, Gefühle und Ängste ihrer Figuren zum Vorschein. Auch die Erzählung der Märchen selbst ist spannend, man kennt sie wieder allerdings in unterschiedlichen Varianten. Sehr eindrucksvoll, dieser Roman ist eine faszinierende Mischung aus historischen Belangen, märchenhaften Spinnereien.

Mein Fazit:
Hochinteressanter Roman, der einen großartigen Blick auf die damalige Zeit, deren Sitten und Moral wirft. Habe mich großartig unterhalten gefühlt und war am Ende ganz froh im Hier und Jetzt zu leben.

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Veröffentlicht am 15.08.2024

Ideen für den Airfryer

Lieblingsrezepte aus deinem Airfryer
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Ein Airfryer ist ein praktisches Teil, es ist zwar keine richtige Fritteuse, doch ein wenig Frittierfeeling kommt dabei schon auf.
Mein Airfryer ist ein kleines Modell und besitzt diesmal sogar eine Dampffunktion. ...

Ein Airfryer ist ein praktisches Teil, es ist zwar keine richtige Fritteuse, doch ein wenig Frittierfeeling kommt dabei schon auf.
Mein Airfryer ist ein kleines Modell und besitzt diesmal sogar eine Dampffunktion. Um mich ein wenig inspirieren zu lassen, was man so alles mit einer Heißluftfriseuse anfangen kann, hat mich dieses Buch sehr interessiert.
In ihrem Buch „Lieblingsrezepte aus deinem Airfryer“, hält Tanja Dusy an die 60 tolle Rezepte bereit, eine wirklich gute inspiration.
Nach einer kurzen Einführung zu unterschiedlichen Airfryer-Geräten, folgen hilfreiche Tipps und Informationen zu geeigneten Zutaten, Ölen und einer praktischen kleinen übersichtlichen Garzeiten-Tabelle zu einzelnen Produkten, geht’s dann auch schon los mit den Gerichten. Da gibt’s neben Standards wie Nuggets und Pommes noch allerhand Leckeres zu entdecken. Besonders interessant fand ich die süßen Rezepte, allesamt sehr verlockend und leicht auszuführen.

Mein Fazit:
Inspirierendes buntes Allerlei an Rezepten. Das Buch bietet neben Klassikern, eine schöne Auswahl für fettfrei Frittiertes und hat mir gut gefallen. Besonders angetan war ich vom Kapitel „voll süß“.

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Veröffentlicht am 04.08.2024

Interessante Hommage über die Queen of Punk

Little Book of Vivienne Westwood
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Das kleine Fachbuch „Vivienne Westwood“, von der britischen Autorin Glenys Johnson, bietet ein interessantes und informatives Porträt über die weltberühmte britische Modeikone und ihren Werdegang. Obwohl ...

Das kleine Fachbuch „Vivienne Westwood“, von der britischen Autorin Glenys Johnson, bietet ein interessantes und informatives Porträt über die weltberühmte britische Modeikone und ihren Werdegang. Obwohl ich schon immer voller Bewunderung für die exzentrische Londoner Modeschöpferin war, der ganze Background von Viviennes Geschichte in diesem Umfang war mir noch nicht bekannt. Besonders gefällt mir ihr politisches Engagement und ihr Einsatz in Sachen Klimaschutz, das verdient Bewunderung. Schon sehr früh und initiativ setzte die Designerin auf DIY und Recycling, einfach großartig und äußerst weitsichtig. Sie hinterlässt ein herausforderndes Erbe, das hoffentlich erfolgreich weiterleben wird.
Trotz seines kleinen Formats punktet das Buch mit vielen tollen Bildern passend zum Text, insgesamt eine unterhaltsame und gelungene Hommage der Modeschöpferin.

Mein Fazit:
Diese hübsche feine Serie "Little Book of..."mag ich wirklich sehr gerne! Auch Vivienne Westwood bekommt hier die ihr zustehende Aufmerksamkeit mit diesem wunderbaren kleinen Table-Book, in das man immer wieder gerne hinein blättern mag.

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