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Veröffentlicht am 10.03.2018

Nicht im Regen stehen, sondern schwimmen

Die Gewitterschwimmerin
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Das will Tamara Hirsch immer wieder, aber nur, wenn es dazu gewittert. Denn dann ist man erstens allen und zweitens möglicherweise bald nicht mehr am Leben - beides Tatsachen, die Tamara herbeisehnt. Jedenfalls ...

Das will Tamara Hirsch immer wieder, aber nur, wenn es dazu gewittert. Denn dann ist man erstens allen und zweitens möglicherweise bald nicht mehr am Leben - beides Tatsachen, die Tamara herbeisehnt. Jedenfalls manchmal. Tamara hat ihren eigenen Kopf und ist gegen den anfänglichen Widerstand ihrer Familie Puppenspielerin geworden - und zwar nicht irgendeine, sondern mit Ausbildung und Studium von der Pike auf. Auch sonst ist sie aufmüpfig und nicht gerade pflegeleicht - am wenigsten für sich selbst.

Ihr Universum - das ist das Ostberlin der sechziger, siebziger, achtziger Jahre. Wobei sie das Privileg hat, durchaus auch mal über die Grenzen zu dringen und zwar nicht nur ost-, sondern auch westwärts - so sieht sie das Paris der wilden 1960er.

Denn sie entstammt einer Familie von Privilegierten: Ihr Vater, Opa und Onkel waren tapfere Männer, die in der Zeit des Nationalsozialsmus für ihre politischen Überzeugungen - sozialdemokratische bzw. kommunistische - eingestanden und gekämpft haben, zudem wurden sie wegen ihrer jüdischen Herkunft verfolgt. Aber auch mit anderen, vor allem mit Frauen, gingen sie nicht gerade zimperlich um. Ihre eigenen Frauen hatten stets mit Konkurrentinnen zu rechnen und wurden bei Bedarf auch gerne ausgetauscht. Aus einem Umfeld des Bildungsbürgertums hervorgegangen, spielt Wissen und Kultur im Leben aller Generationen eine Rolle. Die Figuren sind komplex und haben in ihrer Konstruktion eine große Nähe zu Franziska Hausers eigener Familiengeschichte.

Nach eigener Aussage der Autorin haben alle Figuren in diesem Buch mit Ausnahme des leiblichen Vaters von Henriette - ihrem eigenen Alter Ego in dem Buch - ein reales Vorbild. Ich wünsche ihr und vor allem ihrer Mutter, dass nicht alle Details dieses Romans, in denen auch Mißbrauch in verschiedenen Zusammenhängen und Ebenen zur Sprache kommt, auf wahren Begebenheiten fußen, das wäre wirklich überaus traumatisch und fatal. Allerdings befürchte ich, dass die Autorin sich in allen Aspekten ziemlich eng an der Realität orientiert hat.

Todessehnsucht ist ein Begriff, der vor allem in der Generation von Tamara Hauser, also derjenigen, die in der DDR aufwuchs und sich sozialisierte und bei deren Auflösung bereits im mittleren Alter war, immer wieder ein Thema ist. Diejenigen, die sich gegen den Nationalsozialismus durchgekämpft haben, sind anders, wenn auch nicht lebensfroh. Nein, das nicht - aber das Überleben als solches, das Durchstehen hat einen ganz anderen Wert. Zumal Tamaras Vater im Gegensatz zu ihrem Opa vollends von der DDR überzeugt ist, bis zu seinem Ende.

Doch auf ihre Art kämpfen sich alle Generationen durchs Leben. Es sind allesamt sperrige Charaktere, jeder auf seine eigene Art und so ist dieser (Über)Lebenskampf in einigen Fällen eher ein Kampf gegen das Leben. So bei Tamara, der Hauptfigur, um die sich alles rankt - auch die ausführlichen Episoden aus dem Leben des Vaters, Großvaters und Onkels, die sich vor ihrer Geburt ereignet haben, hängen letztendlich damit zusammen. Für ihre beiden Töchter ist sie keine einfache und vor allem keine sehr präsente Mutter. Und eine kapriziöse Frau, die die Existenz der DDR zum Leidwesen von Vater Alfred permanent in Frage stellt.

Eine Familie, die für ihre Überzeugungen und teilweise gegeneinander kämpft. So hat auch die Lektüre dieses Romans teilweise etwas von einem Kampf. Verstehen Sie mich nicht falsch, er ist eindringlich und gleichzeitig unterhaltsam, doch hat der Kampf zahlreicher Charaktere mich teilweise richtig zermürbt, so dass ich einfach nicht weiterlesen konnte. Auch hatte ich wieder und wieder Mitgefühl mit der Autorin, die es in dieser Familie nicht leicht hatte, auch wenn sie als Tamaras Tochter Henriette eher eine kleinere Rolle einnimmt.

Ein faszinierender, aber mehr noch beklemmender Roman, der mich sehr beschäftigt und dessen Wirkung wohl auch noch lange in mir nachhallen wird. Ein wenig sehe ich Parallelen zum Familienroman "Ab jetzt ist Ruhe" von Marion Brasch. Aber nur von der Thematik her - stilistisch und auch von der Darstellung der Inhalte her hat die Autorin ein ganz eigenes Werk geschaffen, dass nicht nur aufgrund ihres persönlichen Hintergrundes dem Leser - mir zumindest - an die Nieren geht.

Ich muss sagen, ich habe viele Passagen in dem Roman, vor allem wenn es um Sexuelles, um die Mann-Frau-Beziehung ging, in ihrer Direktheit absolut nicht gerne gelesen. Aber insgesamt empfinde ich die Lektüre dieses Romans als großen Gewinn. Wer gerne Romane liest, in denen die deutschen Entwicklungen im 20. Jahrhundert zur Sprache kommen, auch gerne zu Anspruchsvollem greift und keine Angst davor hat, mit Aufwühlendem konfrontiert zu werden und zwar (fast) durchgehend, dem empfehle ich dieses Buch. Aber Vorsicht: Ich habe Sie gewarnt. Und das nicht nur einmal.

Veröffentlicht am 10.03.2018

They tried to make me go to rehab

Drei aus dem Ruder
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I said no, no,no!

Das war die Reaktion von Amy Winehouse auf den Vorschlag, sich in eine Reha-Einrichtung, ein Kurzentrum, Sanatorium oder Ähnliches einweisen zu lassen. Jedenfalls informiert sie uns ...

I said no, no,no!

Das war die Reaktion von Amy Winehouse auf den Vorschlag, sich in eine Reha-Einrichtung, ein Kurzentrum, Sanatorium oder Ähnliches einweisen zu lassen. Jedenfalls informiert sie uns dahingehend in ihrem Song

Henriette, die maßgebliche Protagonistin des vorliegenden Romans, hatte zu selbigem Vorschlag eine andere Antwort, nämlich "Yes, yes, yes!" Sie ist fünfzig Jahre alt, hat in ihrem Leben Erfolg gehabt - sowohl in ihrem Beruf als Gynäkologin als auch in der Erziehung ihrer nunmehr erwachsenen Zwillinge Gabor und Gilda.

Nun stellt sie sich die Frage - war das alles so ok für mich und ist es das noch immer? Vor allem: bin ich mit dem richtigen Mann verheiratet, nämlich mit Georg? Die beiden haben gerade ihre Silberhochzeit hinter sich und Henriette fragt sich, ob es für ewig so weitergehen soll. So richtig zu sagen haben sich die beiden nämlich nichts. Nicht mehr oder schon immer?

Fragen über Fragen, jedenfalls kann es so nicht weitergehen! Henriette landet in einem Luxussanatorium in Prien am Chiemsee, wo sie die junge Mieke und Fernsehköchin Coco, Anfang 40, trifft, die vor noch wesentlich greifbareren Problemen stehen als Henriette. Aber lesen Sie selbst, es reicht mit den Infos zu dem Buch!

Ein netter, recht lebhafter Roman, der für mich - mit hinlänglich eigener Reha-Erfahrung - jedoch nicht repräsentativ ist für eine solche Maßnahme. Im Luxusetablissement am See, in dem seltsamerweise auch Kassenpatienten - Mieke zum Beispiel - untergebracht sind, macht man Wassersport auf dem Chiemsee, um wieder zu sich zu finden und hat ausgiebig Zeit für therapeutische Einzelgespräche. Aber das läuft alles eher so nebenher und so hat Henriette ausreichend Zeit, über sich und ihr Leben nachzudenken. Ihre beiden Mitstreiterinnen natürlich ebenfalls.

Es ist also klar, es geht nicht um die Reha an sich, sondern um die Lebensmodelle von Henriette, Mieke und Coco. Inwieweit können und wollen sie sich ändern und ist das überhaupt steuerbar? Apropos Steuern, die spielen auch eine Rolle in diesem Buch. Aber - ich wiederhole mich - lesen Sie selbst.

Denn zur Entspannung am Feierabend, Wochenende oder Reisen taugt dieser heitere, stimmungsvolle Roman allemal, auch wenn das alles nicht so richtig realistisch ist für mich. Doch es ist eine nette Geschichte mit Frauenpower, die unterhält, allerdings nicht wahnsinnig nachhaltig ist. Ich bin schon dabei, erste Elemente zu vergessen. Also etwas Leichtes, Flockiges - eher für den Moment als für die Ewigkeit. Das zumindest ist meine Diagnose für den "Gebrauch" dieser Reha-Romanze!

Veröffentlicht am 08.03.2018

Eine Frau ohne Vergangenheit

Die verbotene Zeit
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Das ist 1975 nach einem Unfall die junge Carla - offensichtlich hat sie Ereignissen nachgespürt, die in der Vergangenheit liegen und es gibt Personen in ihrem Umfeld, die verhindern wollen, dass sie den ...


Das ist 1975 nach einem Unfall die junge Carla - offensichtlich hat sie Ereignissen nachgespürt, die in der Vergangenheit liegen und es gibt Personen in ihrem Umfeld, die verhindern wollen, dass sie den Stand der Informationen, den sie damals hatte, zurück erlangt. Doch langsam, nach und nach, gelingt es Carla - nicht zuletzt mithilfe des Journalisten David - das Puzzle zumindest teilweise zusammenzufügen.


Deutschland im Nationalsozialismus: Mensch bleiben in einer schweren Zeit, das haben die Freundinnen Edith und Dora versucht - beide zusammen wie auch jede für sich. Edith, die aus der sogenannten höheren Schicht stammt und die aus einfachen Verhältnissen kommende Dora kennen sich von Kindesbeinen an und haben immer alles zusammen durchgestanden und füreinander eingestanden. Doch jetzt trennen sich ihre Wege bzw. Interessen: während die eigentlich glücklich verheiratete Dora um Kinderglück kämpft, verliebt sich die unglücklich verheiratete Edith in einen jüdischen Musiker, den sie mutig im Widerstand unterstützt. Doch die nationalsozialistischen Kräfte sind mächtig und so nimmt die Geschichte einen tragischen Lauf. Doch gibt es eine Verbindung zur Gegenwart, zu Carlas Leben?


Einen ungeheuer spannenden und ebenso berührenden Roman, den man nicht aus der Hand legen kann, hat Claire Winter hier verfasst, der durch kluge Recherchen auch noch interessante und eher unbekannte historische Fakten, aber auch Stimmungen einbringt, die diese originelle und mitreißende Lektüre zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen. Ein sehr besonderes Buch, in dem gezeigt wird, dass das Leben zu Wendungen fähig ist, die man nie für möglich gehalten hätte und das den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann zieht. Genau das richtige Buch für ein langes Wochenende oder für einen Strandurlaub - ich empfehle es allen, die gerne in einem Roman versinken, dabei aber nicht auf einen gewissen Anspruch verzichten wollen!

Veröffentlicht am 08.03.2018

Ein wahrer Charmeur

Der Letzte von uns
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ist "der letzte von uns" Ende der 1960er Jahre. Er: das ist Werner Zilch, der bei Adoptiveltern in den USA aufwuchs, nachdem er unter geheimnisvollen Umständen nach dem Krieg aus Deutschland in die USA ...

ist "der letzte von uns" Ende der 1960er Jahre. Er: das ist Werner Zilch, der bei Adoptiveltern in den USA aufwuchs, nachdem er unter geheimnisvollen Umständen nach dem Krieg aus Deutschland in die USA gelangt war: als Kleinkind, da er erst 1945, kurz vor Ende des Krieges, geboren wurde, wo seine Mutter direkt nach seiner Geburt in der Dresdner Bombennacht verstarb, nicht ohne ihm dieses Vermächtnis zu hinterlassen: "Ändern Sie seinen Namen nicht. Er ist der Letzte von uns". Das weiß der Leser von Beginn an, Wern, wie Werner, der bei Adoptiveltern aufwuchs, genannt wird, hingegen nicht. Ihm ist nur bekannt, dass sein Name nicht geändert werden sollte - das war auf seine Kleidung gestickt worden und seine Adoptiveltern nahmen dies ernst.

Wern, inzwischen auf dem besten Weg zum erfolgreichen Immobilienmakler und zudem ein wahrer Frauenheld, sieht eines Tages in einem Lokal die Frau seines Lebens, der er nun beharrlich nachstellt. Rebecca, wie sie heißt, erliegt seinen Verführungskünsten und stellt ihn alsbald ihren steinreichen Eltern vor. Doch der Abend wird zum Desaster - während ihr Vater und Wern einfach nicht warm miteinander werden - was zu erwarten war - erleidet die Mutter einen Schock. Und niemand weiß, warum.

Parallel werden die Ereignisse auf zwei Zeitebenen erzählt: die erste beginnt im Jahr 1945 in Dresden, die zweite 1969 in New York. Die Autorin schreibt mitreißend und vermag es, sowohl Situationen als auch Charaktere so bildhaft darzustellen, dass ich als Leserin den Eindruck hatte, ein Film würde vor mir ablaufen. Sehr interessant ist auch die Tatsache, dass im historischen Teil der "reale" Wissenschaftler und Pionier der Raumfahrt Wernher von Braun eine Rolle spielt und damit sehr spannende reale Ereignisse - nämlich seine Rolle im nationalsozialistischen Deutschland und seine Übersiedlung in die Vereinigten Staaten in den Erzählverlauf eingebunden werden.

Die Geschichte ist also wirklich fesselnd und faszinierend, auch wenn sie so einige Räuberpistolen enthält und manchmal ein bisschen zu weit geht - es hat für mich den Anschein, als wolle die französische Autorin möglichst viele ihrer Sachkenntnisse zur deutschen und amerikanischen Geschichte "verbraten", wobei sie sehr großen Wert auf das Spektakuläre legte.

Doch leider ist dies nicht das Einzige, was mich gestört hat. Ein weiteres Manko war aus meiner Sicht die extreme Schwarz-Weiß-Malerei von Ereignissen und Charakteren an einigen Stellen, sowie die teilweise recht umständliche Erzählweise. Eigenartigerweise werden einige Begebenheiten ausgesprochen ausführlich dargestellt, andere hingegen, die aus meiner Sicht eine wesentlich größere Bedeutung für den Erzählverlauf haben, werden nur kurz, in Auszügen, oder gar nur durch Anspielungen erwähnt.

Also ein Roman, nach dessen Lektüre ich mich hin- und hergerissen fühlte. So mitreißend die Schilderungen auch waren, so störend waren die genannten Mängel, die sich mehrfach wiederholte. Dennoch würde ich erneut zu einem Roman der Autorin Adélaïde de Clermont-Tonnerre greifen und zwar in der Hoffnung, dass sie sich in vorliegendem Roman ordentlich ausgetobt hat und ihre nächsten schriftstellerischen Projekte etwas gelassener und durchdachter angeht.

Veröffentlicht am 07.03.2018

Haare als Rettungsanker

Der Zopf
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Drei Frauen von drei verschiedenen Kontinenten: Nämlich aus Asien, Europa und Amerika sind in diesem Roman versammelt.

Erzählt wird immer reihum aus der Perspektive einer der Frauen: der Inderin Smita, ...

Drei Frauen von drei verschiedenen Kontinenten: Nämlich aus Asien, Europa und Amerika sind in diesem Roman versammelt.

Erzählt wird immer reihum aus der Perspektive einer der Frauen: der Inderin Smita, der Italienerin Giulia und der Kanadierin Sarah, die nicht nur auf verschiedenen Kontinenten leben, sondern auch in völlig unterschiedlichen Welten.

Während Smita in ihrer Heimat ein Opfer des Kastensystems ist, da sie als Dalit zu den Ärmsten der Armen gehört und quasi rechtlos ist, arbeitet Giulia auf Sizilien in der kleinen Perückenfabrik ihres Vaters, einem Familienunternehmen also und Sarah hat sich in Montreal eine erfolgreiche Anwaltskarriere als Teilhaberin einer der einflussreichsten Kanzleien aufgebaut.

Doch dann stürzt bei jeder Einzelnen ihre bisher existierende Welt zusammen, alle Werte sind auf einmal null und nichtig.

Und für jede der drei beginnt ihre eigene Geschichte, und zwar eine ausgesprochen haarige, auch wenn sich das in Smitas und Sarahs Fall erst sehr spät herausstellt.

Ein Wunder - oder vielmehr drei Wunder? Nun ja, man kann es so sehen oder auch nicht. Es ist jedenfalls so, dass die Kraft einer jeden Frau es schafft, in ihrem Leben eine Änderung zu bewirken, sich vom Tiefpunkt zu lösen. Und wenn man so etwas vorher nicht für möglich gehalten hat, dann ist es in der Tat ein Wunder, wenn auch eigentlich am meisten für die Betroffene selbst.

Die französische Autorin Laetitia Colombani hat hier ein ebenso berührendes wie originelles Werk geschaffen, das sowohl von der Atmosphäre, die sie herzustellen versteht, als auch von ihren eindringlichen Charakteren, deren Darstellung nicht vieler Worte bedarf, aber dennoch sehr bildhaft und anschaulich ist, lebt.

Haare als Rettungsanker sozusagen - der Lesende braucht ein wenig Geduld, um zu dieser Erkenntnis zu kommen, denn der die drei Frauen verbindende Zopf wird - im übertragenen Sinne - erst ganz am Ende des Romans geflochten. Man wird es beim Genuss dieser so anregenden Lektüre aber - so mein Eindruck - kaum merken, dass man ein bisschen auf die Probe gestellt wird.

Ich habe mich während der Lektüre mit allen drei Frauen angefreundet - in Gedanken zumindest und es fiel mir schwer, diesen warmherzigen, aber alles andere als süßlichen Roman zu beenden und aus der Hand zu legen, weil es ja für mich keine andere Möglichkeit gibt, diese neuen Freundschaften zu pflegen. Außer eine noch - in Gedanken. Und das werde ich auch tun, indem ich diesen Roman und seine Protagonistinnen immer im Sinn - und im Herzen behalte!