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Veröffentlicht am 18.05.2026

Neues Leben

Penny Kingston - Folge 1: Die mörderischen Bücher
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Die bekannte Liebesroman-Autorin Penny Kingston beschließt, nach Willow Grove zu ziehen. Ursprünglich besucht sie den kleinen Ort nur, weil dort ihre liebsten Krimiserien gedreht werden. Doch schnell verliebt ...

Die bekannte Liebesroman-Autorin Penny Kingston beschließt, nach Willow Grove zu ziehen. Ursprünglich besucht sie den kleinen Ort nur, weil dort ihre liebsten Krimiserien gedreht werden. Doch schnell verliebt sie sich in die Landschaft, die Atmosphäre und das gemütliche Kleinstadtleben. Als Penny erfährt, dass das kleine Café direkt bei ihr um die Ecke schließen soll, fasst sie einen spontanen Entschluss. Sie macht dem Besitzer ein Angebot, das er kaum ablehnen kann: Gemeinsam wollen sie das Café retten.
Kurzerhand steigt Penny als Teilhaberin ein und die beiden verwandeln das alte Café in ein gemütliches Büchercafé, in dem neben Kaffee und Kuchen auch gebrauchte Bücher verkauft werden. Alles scheint perfekt zu laufen, bis eine merkwürdige Bücherspende auftaucht. Zwischen den abgegebenen Büchern befinden sich seltene signierte Erstausgaben, die eigentlich viel zu wertvoll sind, um einfach verschenkt zu werden. Penny wird neugierig und beginnt nachzuforschen. Dabei gerät sie immer tiefer in einen Fall, der deutlich spannender ist, als sie zunächst erwartet hätte.


Das Buch ist der Auftakt einer neuen Reihe im Ellen-Barksdale-Universum und ich bin noch unsicher, ob daraus für mich eine absolute Herzensserie wird. Der Einstieg fiel mir ehrlich gesagt etwas schwer. Besonders die Charaktere konnte ich anfangs nicht richtig greifen, weil ich ihr Alter überhaupt nicht einschätzen konnte. Beim Lesen habe ich mich ständig gefragt, ob ich mir Penny eher als Anfang dreißig oder eher als fünfzig vorstellen soll. Dadurch wurde meine Vorstellung der Figuren etwas ausgebremst.
Je weiter die Geschichte jedoch voranschritt, desto spannender wurde der Fall und irgendwann war mir Pennys genaues Auftreten oder Alter gar nicht mehr so wichtig. Stattdessen wollte ich einfach wissen, wie alles zusammenhängt. Gerade die Mischung aus Kleinstadtatmosphäre, Bücherliebe und Krimi hat dabei richtig gut funktioniert. Besonders das Konzept des Büchercafés fand ich unglaublich gemütlich.
Ich bin auf jeden Fall gespannt auf die nächsten Bände und freue mich darauf, die Charaktere noch besser kennenzulernen und mehr Zeit in Willow Grove zu verbringen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2026

Melodys Business

The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love
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Melody möchte mit dem Familienunternehmen eigentlich nichts zu tun haben. Ihre Mutter und ihre Großmutter arbeiten in einer besonderen Art von Fragestudio, in dem Hinterbliebene Antworten von verstorbenen ...

Melody möchte mit dem Familienunternehmen eigentlich nichts zu tun haben. Ihre Mutter und ihre Großmutter arbeiten in einer besonderen Art von Fragestudio, in dem Hinterbliebene Antworten von verstorbenen Angehörigen erhalten können. Da die Frauen ihrer Familie Geister sehen und mit ihnen sprechen können, ist das für sie ganz normal. Melody hingegen hat andere Pläne. Sie will ihre Gabe auf ihre eigene Weise nutzen und Geisterjägerin werden. Allerdings nicht so, wie man es aus Filmen kennt. Ihr Ziel ist es, Geistern zu helfen, ihren Frieden zu finden und weiterzuziehen.
Gemeinsam mit ihrer besten Freundin und einem Jungen, den sie auf Wunsch eines Geistes eingestellt hat, macht sie sich auf die Suche nach Aufträgen. Schließlich stoßen sie auf einen Fall, den Melody unbedingt übernehmen möchte. Nicht nur, weil sie helfen will, sondern auch, um sich selbst etwas zu beweisen. Denn ihr Ex-Freund macht inzwischen im Fernsehen genau das Gleiche wie sie, nur deutlich erfolgreicher und medienwirksamer. Ausgerechnet diesen Auftrag hat auch er im Visier.


Das Buch war unglaublich unterhaltsam und an vielen Stellen einfach richtig lustig. Manche Situationen sind so herrlich geschrieben, dass man beim Lesen wirklich lachen muss. Die Charaktere wirken vielseitig, sympathisch und angenehm unterschiedlich, wodurch die Gruppendynamik besonders viel Spaß macht.
Auch die Geister mochte ich total gern. Genau deshalb fand ich es irgendwie traurig, dass Melody sie nach dem jeweiligen Auftrag nie wiedersieht. Ein Teil von mir hätte sich gewünscht, sie könnte einige von ihnen behalten, vielleicht als eine Art moralische Unterstützung oder ungewöhnliche Mitarbeiter. Doch die Regeln dieser Welt sind anders: Die Geister sind an Häuser gebunden und können nicht einfach an Gegenstände oder Menschen geknüpft werden.
Gerade emotionale Leser erleben das Ende wahrscheinlich noch einmal ganz anders. Besonders wenn man in den letzten Monaten selbst schwierige Erfahrungen gemacht hat, treffen manche Szenen deutlich stärker. Ich würde gern noch mehr dazu sagen, aber dann würde ich definitiv zu viel spoilern und ich bewege mich sowieso schon gefährlich nah an der Grenze.

Veröffentlicht am 18.05.2026

Bittersüßer Sommer

Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens
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Der Schulabschluss rückt immer näher und für Mina und ihren besten Freund Caplan beginnt eine aufregende, aber auch unsichere Zeit. Während Mina sich auf den neuen Lebensabschnitt freut und gespannt darauf ...

Der Schulabschluss rückt immer näher und für Mina und ihren besten Freund Caplan beginnt eine aufregende, aber auch unsichere Zeit. Während Mina sich auf den neuen Lebensabschnitt freut und gespannt darauf ist, was die Zukunft bringt, hat Caplan große Angst vor den Veränderungen. Er würde am liebsten alles so lassen, wie es ist. Erst als sein bester Freund plötzlich Interesse an Mina zeigt, wird ihm bewusst, wie besonders seine beste Freundin aus Kindheitstagen eigentlich für ihn ist. Gleichzeitig bemerkt seine Freundin Holli, dass sich Caplan verändert. Sie beginnt genauer hinzusehen und beobachtet die beiden immer aufmerksamer.


Das Buch ist wirklich gut geschrieben und man bleibt die ganze Zeit dran, weil man unbedingt wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht. Der Schreibstil ist emotional und zieht einen besonders in den Szenen aus der Gegenwart richtig mit. Trotzdem gab es einige Punkte, die mich gestört haben. Manche Themen und Ereignisse wurden so stark umschrieben, dass ich emotional gar nicht richtig mitfühlen konnte. Teilweise hatte ich sogar das Gefühl, wichtige Momente verpasst zu haben. Eine Szene wurde so vorsichtig angedeutet, dass ich erst ganz am Ende durch die Triggerwarnung verstanden habe, worum es eigentlich ging.
Generell behandelt das Buch mehrere schwierige Themen. Eines davon wurde meiner Meinung nach jedoch viel zu harmlos dargestellt, fast so, als wäre es etwas völlig Normales, das jedes Mädchen irgendwann erlebt. Genau darauf möchte ich aber nicht näher eingehen, weil es sonst zu sehr spoilern würde.
Trotzdem konnte mich die Geschichte insgesamt gut unterhalten. Durch Titel und Handlung hatte ich die ganze Zeit erwartet, dass mich am Ende ein riesiges Drama emotional komplett zerstören würde. Zum Glück blieb das aber aus. Stattdessen bekommt man eine emotionale Geschichte über Freundschaft, Veränderung und das Erwachsenwerden.
Funfact: Mina und ich teilen tatsächlich eine Gemeinsamkeit. Wir haben am gleichen Datum denselben Verlust erlebt.

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  • Cover
Veröffentlicht am 18.05.2026

Neue Lebensabschnitte

Summer Tides
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Scarlet hat genug davon, von Job zu Job zu springen, und trifft kurzerhand eine spontane Entscheidung: Ein neuer Anfang muss her. Also zieht sie nach Cornwall, um dort einen kleinen Kiosk zu eröffnen. ...

Scarlet hat genug davon, von Job zu Job zu springen, und trifft kurzerhand eine spontane Entscheidung: Ein neuer Anfang muss her. Also zieht sie nach Cornwall, um dort einen kleinen Kiosk zu eröffnen. Doch schon bei ihrer Ankunft läuft alles schief. Die Vermieterin erscheint nicht zur Schlüsselübergabe und der angeblich versteckte Ersatzschlüssel ist nirgends zu finden. Zum Glück sind die Bewohner des kleinen Küstenortes sofort hilfsbereit, sodass Scarlet ihren Traum schließlich doch verwirklichen und den Kiosk eröffnen kann.
Einer der Menschen, die ihr dabei begegnen, ist Jonah. Er arbeitet als Rettungsschwimmer und könnte kaum unterschiedlicher sein als Scarlet. Nachdem er Abstand von seinem früheren Beruf brauchte, entschied er sich für ein einfacheres Leben am Meer. Doch lange will er nicht bleiben, denn schon bald plant er eine Weltreise. Eigentlich haben beide ganz andere Vorstellungen von ihrer Zukunft, doch das Leben macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Vielleicht führt genau das aber dazu, dass sie erkennen, was sie wirklich wollen.


Das Buch war viel zu schnell vorbei! Warum gibt es keine Jonahs im echten Leben? Der Schreibstil ist angenehm und locker. Anfangs hatte ich zwar ein wenig Probleme, die vielen Bewohner des Ortes auseinanderzuhalten, doch die wichtigsten Figuren bleiben schnell im Kopf. Langeweile kommt hier auf keinen Fall auf. Besonders die Beschreibungen der Küste und des kleinen Ortes machen es leicht, völlig in die Geschichte einzutauchen. Man kann beim Lesen förmlich die salzige Meeresluft riechen und das Rauschen der Wellen hören.

Veröffentlicht am 10.05.2026

Wäre das Perfekte Ende!

Maya und Domenico: Bitte bleib bei mir!
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Im achten Band der „Maya und Domenico“-Reihe beginnt für Maya und Domenico ein völlig neuer Lebensabschnitt. Maya verlässt mit achtzehn Jahren ihr Zuhause, um gemeinsam mit ihrem Verlobten nach Berlin ...

Im achten Band der „Maya und Domenico“-Reihe beginnt für Maya und Domenico ein völlig neuer Lebensabschnitt. Maya verlässt mit achtzehn Jahren ihr Zuhause, um gemeinsam mit ihrem Verlobten nach Berlin zu ziehen. Anfangs scheint für die beiden ein Traum wahr zu werden: ein gemeinsames Leben, fernab der alten Probleme und endlich mit der Möglichkeit, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Doch schnell zeigt sich, dass Liebe allein nicht alle Unterschiede ausgleichen kann.

Während Domenico sich immer stärker nach Ruhe, Sicherheit und einem abgeschotteten Leben zu zweit sehnt, beginnt Maya in Berlin eine ganz neue Seite an sich zu entdecken. Sie findet Freunde, entwickelt neue Interessen und möchte die Welt außerhalb ihrer Beziehung kennenlernen. Besonders das Filmprojekt an ihrer Schule eröffnet ihr neue Möglichkeiten und gibt ihr das Gefühl, unabhängiger zu werden. Domenico hingegen reagiert zunehmend unsicher und kontrollierend. Seine Vergangenheit und die Angst, Maya zu verlieren, sorgen dafür, dass er sie am liebsten ständig bei sich behalten möchte. Dadurch entsteht zwischen den beiden immer mehr Distanz, obwohl sie sich eigentlich lieben.

Gerade diese Entwicklung macht das Buch so emotional und gleichzeitig realistisch. Die Geschichte zeigt, dass Menschen sich trotz tiefer Gefühle unterschiedlich weiterentwickeln können und dass Liebe manchmal auch bedeutet, Freiräume zuzulassen. Für mich hätte das Ende dieses Bandes perfekt als Abschluss der gesamten Reihe funktioniert. Es fühlte sich rund, erwachsen und endgültig an. Genau deshalb fiel es mir danach unglaublich schwer weiterzulesen. Das letzte Buch der Reihe habe ich bis heute nie beendet, weil sich für mich innerlich schon alles abgeschlossen angefühlt hat. Ein bisschen wie das Zuklappen einer alten Erinnerungsbox, bei der man spürt: Genau hier hätte die letzte Seite stehen dürfen.

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