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Veröffentlicht am 29.03.2024

diese Ähnlichkeit

Mörderfinder – Stimme der Angst
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Auf der Beerdigung seines langjährigen Mentors Bormann trifft der nach seinem Ausscheiden aus dem Polizeidienst als Fallanalytiker arbeitende Max Bischoff auf eine Frau die wie Jennifer Sommer aussieht. ...

Auf der Beerdigung seines langjährigen Mentors Bormann trifft der nach seinem Ausscheiden aus dem Polizeidienst als Fallanalytiker arbeitende Max Bischoff auf eine Frau die wie Jennifer Sommer aussieht. Das kann doch nicht sein, Jennifer starb vor fünf Jahren, nachdem sie entführt und misshandelt wurde und Max zu spät kam um seine große Liebe zu retten. Max spricht die Doppelgängerin an, sie heißt Dominique wobei er bemerkt, dass sie Blutergüsse am Körper hat, die auf Misshandlungen deuten. Sie berichtet auch von ihrem besitzergreifenden und zuschlagendem Freund. Max Helfersyndrom ist erwacht, nicht das es ihr so ergeht wie Jennifer. Bevor er sich näher mit Dominique beschäftigen kann wird sein Exkollege und Freund Horst Böhmer niedergeschlagen und schwer verletzt und Jana, eine junge Kommissarin in die er sich langsam verliebte, wird vermisst. Da Max Probleme mit der Leiterin der Kriminalpolizei hat, hilft ihm Dr. Marvin Wagner, ein Experte der Psychologie bei der Suche nach Jana.
Die Charaktere der Protagonisten sind hervorragend herausgearbeitet worden und auch wenn es für die Entwicklung der Persönlichkeiten hilfreich ist die Vorgängerbände zu kennen, kann man auch so der Handlung folgen. Es ist spannend geschrieben, auch wenn ich in der Erkenntnis des Geschehens und des Täters immer einen Schritt vor den Ermittlern war.

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Veröffentlicht am 29.03.2024

ein kleines Leuchten

Die sieben Türen
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Was für ein wunderschönes Buch, gestalterisch wie inhaltlich. Ein kleines Leuchten im Dunkeln trifft auf eine vielbeinige, bebrille Raupe namens Yara. Diese Raupe führt das Leuchten durch sieben Türen, ...

Was für ein wunderschönes Buch, gestalterisch wie inhaltlich. Ein kleines Leuchten im Dunkeln trifft auf eine vielbeinige, bebrille Raupe namens Yara. Diese Raupe führt das Leuchten durch sieben Türen, hinter denen essenzielle Fragen des Lebens stehen. Licht und Dunkelheit, Liebe und Hass, Mut und Angst, über die Zeit und vieles mehr wird in den aufgesuchten Räumen erklärt, wobei das Leuchten oft mehr Fragen hat als Antworten bekommt. Bevor die siebte Tür geöffnet wird geht es für die Beiden durch das Universum, ein Gefühl von Freiheit entsteht. Die kleine Raupe hilft dem Leuchten, dem Menschen oder bald auf die Welt kommenden Menschen ins Leben, keine Entscheidung, die man trifft ist falsch, kein Leben wichtige als ein anderes, egal welches man lebt. Wichtig ist der Glaube und die Liebe an sich selbst.
Die hochwertige Ausstattung mit vielen herausragenden Zeichnungen, das Schriftbild in wechselnder Schreibschrift machen diese philosophischen Texte zu einem Geschenkbuch für andere und für sich selbst.

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Veröffentlicht am 29.03.2024

Entstehungsgeschichte der Blindenschrift

Eine Fingerkuppe Freiheit
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Im Alter von fünf Jahren erblindet Louis Braille durch einen Unfall. Den meisten Kinder in dieser Zeit, 1821, blieb dadurch nur die Arbeit in einer Kohlemine, da es dort immer dunkel war. Louis hatte das ...

Im Alter von fünf Jahren erblindet Louis Braille durch einen Unfall. Den meisten Kinder in dieser Zeit, 1821, blieb dadurch nur die Arbeit in einer Kohlemine, da es dort immer dunkel war. Louis hatte das Glück, das ihn seine Eltern förderten und er durch seine Intelligenz, Wagemut und Lerneifer im Alter von zehn Jahren auf ein spezielles Blindeninternat in Paris gehen durfte. Er hatte das absolute Gehör und lernte mehrere Instrumente spielen. Auch mathematisch war er hochbegabt. Was ihm Kummer bereitete war das Lesen und Schreiben an erhabenen Buchstaben und das Gekleckse, mit denen er und seine Freunde schreiben sollten. Als der Erfinder Charles Barbier an der Schule seine von ihm entwickelte Nachtschrift vorstellte, war Braille voller Vorfreude. Doch diese Schrift wies Mängel auf und so blieb es bei der ungeliebten Prägeschrift. Louis, inzwischen zwölfjährig, machte sich an die Verbesserung und entwickelte mit einfachsten Mitteln die noch heute gebräuchliche Brailleschrift. Doch dieser Weg dorthin war schwer und steinig, wir Blinde zu leben hatten wurde von Sehenden bestimmt.
Mit viel Einfühlungsvermögen, der Autor Thomas Zwerina ist selbst erblindet und weiß wovon er schreibt, und historisch belegten Fakten wird das Leben Louis Braille spannend erzählt.

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Veröffentlicht am 29.03.2024

fragmentarisch

Tremor
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Der Autor Teju Cole ist wie seine Romanfigur Tunde Fotograf, lebt und arbeitet in den USA und stammt aus Lagos, Nigeria. Im dem Roman erleben wir Tunde mit seiner Lebensgeschichte, seinen Gedanken und ...

Der Autor Teju Cole ist wie seine Romanfigur Tunde Fotograf, lebt und arbeitet in den USA und stammt aus Lagos, Nigeria. Im dem Roman erleben wir Tunde mit seiner Lebensgeschichte, seinen Gedanken und Gefühlen. Teils in Episoden, teils auch nur fragmentarisch werden Gedanken über die unterschiedlichsten Musikrichtungen angesprochen, über Filme und Kunst sinniert. Es gibt Nacherzählungen von Gesprächen mit Kollegen, er ist Professor an einer amerikanischen Universität, mit Freunden und seiner japanischen Frau. Politik, wie Sklaverei, Kriege und die Auslöschung ganzer Gruppen, Menschenrechte aber auch technische Errungenschaften und die Rolle der Frau werden thematisiert. Ab circa der Hälfte des Romans werden Sichtweisen aus Lagos von dort Lebenden erzählt. Über Alltägliches, über Korruption, über sexuelle Ausschweifungen, über arm und reich. Dieser Teil ist für mich das einzig interessante an dem ganzen Buch. Davon hätte ich gerne mehr und umfassender gelesen. Der ganze Rest war für mich schwer lesbar, die Personen und Orte von denen berichtet wurde, sagten mir gar nichts.

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Veröffentlicht am 29.03.2024

vier Schwestern

Hallo, du Schöne
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Hallo du Schöne war der Begrüßungsspruch von Charlie Padavano an seine Ehefrau Rose und jeden seiner vier Töchter. Sie lebten in einem kleinen Häuschen in Chicago und zum Leidwesen von Rose war dieses ...

Hallo du Schöne war der Begrüßungsspruch von Charlie Padavano an seine Ehefrau Rose und jeden seiner vier Töchter. Sie lebten in einem kleinen Häuschen in Chicago und zum Leidwesen von Rose war dieses einfache Leben genug für Charlie. Für ihre Töchter hatten sie jedoch höheres im Sinn, besonders für die Älteste, Julia. Während der Collegezeit lernte Julia den hochgewachsenen stillen Basketballspieler William kennen und lieben und plante eine Zukunft mit ihm. Er fügte sich diesem Weg, es folgte die Hochzeit und das Baby Alice kam zur Welt, doch dieser Weg war nicht seiner. Von seinen Eltern ungeliebt und depressiv wollte er das Glück Julias und Alice nicht trüben und verlies sie. Doch von der Familie Padavanos, die ihn vom ersten Kennenlernen an in die Familie aufnahmen, kam er nicht los. Die vier Töchter brauchten einander und ergänzten sich in ihren Fähigkeiten. Sie gaben einander Halt, besonders in der Zeit als ihr Vater starb und die sehr katholische Mutter Rose ihre Tochter Cecelia, als diese sehr jung ein uneheliches Kind zur Welt brachte verstieß. Die Schwester hatten mit Problemen und Verlusten zu kämpfen, doch jeder Verlust brachte auch etwas Neues, etwas Gutes zu ihnen.
Der sehr intensiv erzählte Roman ist einfühlsam und emotional ohne rührselig zu werden. Das Zwischenmenschliche steht im Mittelpunkt des hochinteressanten Romans mit ausdrucksstarken Protagonisten.

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