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Veröffentlicht am 02.06.2026

Gelungene Mischung aus Unterhaltung und Nachdenklichkeit

Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod
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Als mich der Tod zum ersten mal besuchte, war meine Psychotherapeutin gerade dabei, eine neue spirituelle Technik an mir auszuprobieren. - Seite 7

Als ich "Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod" entdeckt ...

Als mich der Tod zum ersten mal besuchte, war meine Psychotherapeutin gerade dabei, eine neue spirituelle Technik an mir auszuprobieren. - Seite 7

Als ich "Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod" entdeckt habe, ist das Buch direkt auf meiner Wunschliste gelandet. Allein der Titel hat mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht, der Klappentext und dass das Buch als sommerliche Dramödie beworben wurde, haben dann den Rest erledigt. Wenig später ist es dann auch schon bei mir eingezogen, da ich es im Rahmen einer Leserunde gewonnen habe, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Alba ist Chemielaborantin und lebt ein sehr zurückgezogenes und ruhiges Leben. Am liebsten sitzt sie auf der Fensterbank in ihrer Wohnung und beobachtet die Straße unter sich. Bis... eines Tages der Tod in Form einer Steckdose zu ihr spricht, während sie gerade bei ihrer Psychotherapeutin sitzt. Der Tod stellt Alba 5 Aufgaben, erfüllt sie diese nicht innerhalb der Frist, stirbt sie am Ende des Sommers. Doch schon die erste Aufgabe, ein Date, ist für Alba eine Herausforderung.

"Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod" fing schon richtig vielversprechend an. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leichtgefallen und ich mochte Marie-Kristin Hofmanns Schreibstil wirklich gern, das Buch las sich flüssig, sehr angenehm und voller Humor.

Erzählt wird im Ich-Erzähler aus Sicht von unserer Protagonistin Alba. In Alba konnte ich mich sehr gut hineindenken und sie war mir von Anfang an sympathisch. Alba hat eine Sozialphobie, eine Angststörung und Zwänge und sitzt bzw. liegt zu Beginn des Buches gerade bei ihrer Psychotherapeutin, die eine neue spirituelle Technik an ihr ausprobiert, als ihr der Tod in Form einer Steckdose erscheint, um ihr mitzuteilen, dass sie am Ende des Sommers sterben wird, wenn sie nicht seine 5 Aufgaben erfüllt. Ich konnte ihre Ängste so gut nachvollziehen und habe mich stellenweise schon fast selbst darin wiedergefunden.

Den Tod fand ich richtig cool. Ich fand es so witzig, wie er immer wieder in den verschiedensten Gegenständen auftauchte, wenn man es gerade am wenigsten erwartet. Und vor allem, worin man ihn nicht erwartet. Los ging es mit der Steckdose, weiter ging es mit einer Gitarre und noch einigen weiteren Dingen, die ich aber nicht spoilern möchte.

Albas erste Aufgabe lautet, dass sie auf ein Date gehen soll. Dort lernt sie den Yogalehrer Marlon kennen, den ich schnell mochte. Seine Art ist so ganz anders als die von Alba und obwohl ich erst noch nicht das Gefühl hatte, dass die beiden im romantischen Sinne zusammenpassen, mochte ich die Dynamik zwischen ihnen echt gern und hatte das Gefühl, dass sie sich gut tun. Je mehr sich die Beziehung entwickelt hat, desto mehr habe ich auch das Knistern zwischen ihnen gespürt.

Auf der einen Seite ist "Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod" richtig unterhaltsam, hat mir Spaß gemacht und mich zum Lachen gebracht. Doch das Buch hat auch eine tiefgründigere, nachdenkliche und fast schon bedrückende oder melancholische Seite. Die Mischung ist wirklich sehr gut gelungen, der Humor macht weder das Nachdenkliche lächerlich, noch zieht das Nachdenkliche die Unterhaltung zu sehr runter. Im Buch gibt es Content Notes, da ein paar sensible Themen behandelt werden. Schaut euch die unbedingt an, wenn ihr mit irgendwas Probleme haben solltet.

Die Entwicklung der Handlung gefiel mir an sich wirklich gut. Wir erfahren nicht nur viel über Alba sondern lernen zusammen mit ihr auch Marlon näher kennen, während sie nach und nach die Aufgaben des Todes erfüllt. Ich muss allerdings sagen, dass ich mir manchmal... mehr gewünscht hätte. Mit rund 330 Seiten ist das Buch relativ kurz und ich finde leider, dass man das in der Geschichte spürt. Mir blieb manches ein wenig zu oberflächlich oder wurde zu schnell abgefrühstückt. Genauer kann ich leider nicht darauf eingehen, da ich sonst spoilern würde, aber besonders eine Sache ist mir da im Kopf geblieben, die innerhalb von wenigen Sätzen einfach so erledigt war. Ich hab das Gefühl, dass dem Buch ein paar Seiten mehr gut getan hätten, das ist aber vermutlich einfach Geschmacksache.

"Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod" ist ein abgeschlossener Einzelband und das Ende hat mir wirklich gut gefallen, ich fand es sehr schön. Eine Frage, die ich mir beim Lesen immer mal wieder gestellt habe, ist allerdings leider unbeantwortet geblieben, und ich hätte mir echt gewünscht, dass es da eine Info gegeben hätte.

Mein Fazit:
Insgesamt fand ich "Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod" sehr gut. Die Geschichte über das Leben und den Tod bringt eine gelungene Mischung aus Humor und Unterhaltung und einer nachdenklicheren Seite mit sich, die mir gefallen hat. Stellenweise hätte ich mir allerdings ein wenig mehr Tiefe gewünscht, manches blieb mir persönlich etwas zu oberflächlich.

Veröffentlicht am 20.05.2026

Wundervolle cosy Fantasy

Spellshop
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Nie hätte Kiela gedacht, dass das Feuer die Bibliothek erreichen würde. - 1%

Ich bin mittlerweile echt ein Fan von cosy Büchern, egal ob Romance oder Fantasy. "Spellshop: Vom Zauber der kleinen Dinge" ...

Nie hätte Kiela gedacht, dass das Feuer die Bibliothek erreichen würde. - 1%

Ich bin mittlerweile echt ein Fan von cosy Büchern, egal ob Romance oder Fantasy. "Spellshop: Vom Zauber der kleinen Dinge" habe ich vor einer ganzen Weile entdeckt und gelesen. Zu dem Zeitpunkt wollte ich das Buch eigentlich schon rezensiert haben, bin aber aus unterschiedlichen Gründen nie dazu gekommen. Vor kurzem habe ich es dann erneut gelesen und hier ist nun endlich meine Rezension dazu.

Kiela arbeitet in der großen Bibliothek von Alyssium, der Hauptstadt des Reiches. Sie bleibt lieber für sich und hat es nicht so mit anderen Menschen, was bei ihrem Job perfekt ist. Als eine Revolution ausbricht und die Bibliothek den Flammen der Kämpfe zum Opfer fällt, schnappt sie sich so viele Bücher wie möglich und flieht zusammen mit ihrem Gehilfen Caz, einer sprechenden Pflanze, auf die abgelegene Insel Caltrey. Dort ist sie aufgewachsen, bevor ihre Eltern mit ihr in die große Stadt gegangen sind. Im alten Cottage ihrer Familie will sie von vorn anfangen und Marmelade verkaufen. Doch auch auf der kleinen Insel gibt es Probleme. In den Büchern, die sie retten konnte, könnten sich hilfreiche Zaubersprüche befinden... doch es ist strengstens verboten, diese zu nutzen.

Sarah Beth Durst schreibt in ihrer Danksagung, dass sie ein Buch schreiben wollte, das sich wie eine warme Umarmung anfühlt. Genau das ist ihr hier gelungen und ich habe jede Seite geliebt, sowohl beim ersten Lesen als auch beim Reread. Ich mag ihre Art zu schreiben total gern, es ist wirklich wunderbar gemütlich und fühlt sich einfach... warm an, nach Zuhause.

Kiela ist eine tolle Protagonistin, die mir direkt sympathisch war. Ich meine... sie ist Bibliothekarin, liebt Bücher und kann viel besser mit Büchern umgehen als mit Menschen. Als introvertierter Bookie kann ich mich da wunderbar mit identifizieren. Sie ist eine wundervolle Hauptfigur und es war richtig schön zu sehen, wie sie sich auf der Insel entwickelt, sich immer mehr in die Dorfgemeinschaft einfügt. Ihr pflanzlicher Sidekick Caz ist mein (nicht ganz so) heimlicher Liebling. Die sprechende Pflanze ist richtig cool und ich liebe solche Details ja total! Aber auch alle anderen Charaktere waren richtig toll dargestellt, sei es die Bäckerin Bryn oder ihr Nachbar, der attraktive Seepferdchenzüchter Larran - und die Seepferde sind so ganz anders, als ihr jetzt vielleicht denkt.

Obwohl es in der Welt von "Spellshop: Vom Zauber der kleinen Dinge" nicht jedem erlaubt ist, zu zaubern, steckt dieses Buch einfach voller Magie und Fantasie. Seepferde, die sprechende Pflanze Caz, Meermenschen, geflügelte Katzen, Zentauren, Baumgeister... ich könnte hier noch ewig weitererzählen. Ich habe diese Welt wirklich sehr geliebt, habe diese Magie so sehr gefühlt und es war eine ganz besondere Atmosphäre, die ich mit jeder Seite genossen habe.
Doch auch in dieser cosy Fantasywelt gibt es Probleme. Sei es die Revolution in der Hauptstadt oder Probleme auf der Insel. Obwohl das Buch insgesamt wirklich ruhig ist, gibt es doch auch den ein oder anderen spannenden Moment und ich war richtig gespannt, wie genau sich am Ende alles auflösen wird. Zum Schluss hätte ich am liebsten noch einige Kapitel mehr gelesen, weil mir die Insel und die Gemeinschaft, die Magie und alles so sehr gefallen haben, dass ich nicht aufhören wollte.

In "Spellshop: Vom Zauber der kleinen Dinge" gibt es auch noch eine zarte Lovestory, die sich aber eher im Hintergrund hält und genau richtig eingeflochten wurde. Es hat einfach so Spaß gemacht, zu lesen, wie sich alles entwickelt!

Bei dem Buch handelt es sich um den ersten Band einer Reihe, die Geschichte rund um Kiela ist aber abgeschlossen. In "The Enchanted Greenhouse: Ein Schimmer der Hoffnung", das bereits erschienen ist, geht es um andere Figuren und ich freue mich schon sehr darauf, diese kennenzulernen.

Mein Fazit:
Mit "Spellshop: Vom Zauber der kleinen Dinge" ist Sarah Beth Durst genau das gelungen, was sie sich vorgenommen hat: ein Buch zu schreiben, das sich wie eine warme Umarmung anfühlt. Ich konnte mich so gut mit Kiela identifizieren, habe ihre Entwicklung so gern beobachtet, habe diese Welt voller Magie und die Gemeinschaft auf der kleinen Insel so geliebt. Und natürlich Caz, den pflanzlichen Sidekick. Ich kann euch das Buch wirklich nur ans Herz legen, wenn ihr cosy Fantasy liebt!

Veröffentlicht am 11.05.2026

Eine Herzens-Reihe geht zu Ende... so viel Liebe für das Buch!

Untold Love (Unwritten, Bd. 3)
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"Bekommst du einen neuen Nachbarn?"
Meine Sehr-Bald-Schwägerin Livia deutete mit dem Kinn auf mehrere braune Umzugskartons im Gang. - Seite 9

Teresa Sporrer gehört mittlerweile zu meinen absoluten Lieblingsautor*innen ...

"Bekommst du einen neuen Nachbarn?"
Meine Sehr-Bald-Schwägerin Livia deutete mit dem Kinn auf mehrere braune Umzugskartons im Gang. - Seite 9

Teresa Sporrer gehört mittlerweile zu meinen absoluten Lieblingsautor*innen und die Reihe rund um "Unwritten Love" hat einen ganz festen Platz in meinem Herzen. Ich liebe einfach die Charaktere und ihre Storys, liebe Teresas Schreibstil und ihren Humor. Als ich erfahren habe, dass auch Charlotte ein Buch bekommen wird, habe ich mich so unfassbar doll gefreut, das glaubt ihr nicht. Und hier ist "Untold Love" nun endlich.

Gerade geht in Charlottes Leben so ziemlich alles schief. In der Liebe läuft es nicht, ihren Job im Freizeitpark kann sie auch nicht mehr ewig weitermachen und ihr neuer Nachbar raubt ihr mit seinen Partys den Schlaf. Sie ahnt nicht, dass ausgerechnet Jae Seo in die Wohnung neben ihr gezogen ist, ein berühmter Rockstar, der sich nun zurückzieht, um sich um seine kleine Schwester zu kümmern. Irgendwie landen die beiden in einer Fake Verlobung, wodurch ihre doch recht unterschiedlichen Welten aufeinander prallen. Doch als die Medien von der Beziehung erfahren, wird Charlottes Vergangenheit an die Öffentlichkeit gezerrt und alles droht auseinanderzubrechen.

Charlotte ist mir schon im ersten Band der Reihe so doll ans Herz gewachsen. Sie ist einfach ein herzensguter Mensch, den man nur lieb haben kann. Bookie durch und durch und so unfassbar sympathisch. Ich hatte so gehofft, dass sie ein eigenes Buch bekommt.
Jae mag nach außen hin oder im ersten Moment wie ein Bad Boy wirken, doch er ist eine Greenflag und wirklich toll. I mean.. er zieht sich aus der Öffentlichkeit zurück, um sich um seine kleine Schwester zu kümmern! Ich mochte ihn sehr.
Ich habe es geliebt, dass auch die Charaktere aus den ersten beiden Büchern hier aufgetaucht sind.. und das nicht nur ganz kurz am Rand. Die Gruppe ist einfach.. liebe. Sie alle sind mir im Lauf der Bücher sehr ans Herz gewachsen. Ich mag es, wie sie füreinander da sind, diese Freundschaft zwischen ihnen, die Liebe. Ich bin echt ein wenig traurig, dass ich sie nun zurücklassen muss..

Das Buch ist abwechselnd aus Sicht von Charlotte und Jae im Ich-Erzähler geschrieben, was mir wieder sehr gefallen hat. Ich liebe Teresa Sporrers Schreibstil, das Buch las sich wundervoll und ihr Humor ist genau meins, wodurch ich so oft lachen musste. Sie bringt die Gefühle so unfassbar gut herüber, ich habe so mitgefiebert, mitgefühlt, gelacht, gegrinst, geweint, habe geliebt, war wütend, traurig und unfassbar glücklich.

Die Dynamik zwischen Charlotte und Jae war einfach grandios. Zu Beginn konnten sie sich noch nicht ganz so gut leiden und dann landen sie auf einmal in einer Fake Verlobung... Diese Tension zwischen den beiden.. huiiii! Ich habe so mitgefiebert, so mitgefühlt.. und das Buch mal wieder 2 Mal kurz hintereinander gelesen, weil ich es so geliebt habe. Ein drittes Mal wird sicher auch bald folgen.

"Untold Love" ist, wie schon die anderen beiden Bände der Reihe, eine RomCom, doch auch hier werden wieder ein paar ernstere Themen behandelt. Schaut euch dazu auf jeden Fall die Content Notes an. Ich mag es so sehr, wie Teresa Sporrer diese Themen einfühlsam in die unfassbar unterhaltsame Story einfügt, ohne ihnen den nötigen Ernst zu nehmen oder die Geschichte zu schwer zu machen.

Mein Fazit:
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe "Untold Love" so geliebt und es ist der perfekte Abschluss für die Reihe. Ich habe so sehr mitgefühlt, so gelacht, war wütend, habe geliebt.. eine echte Gefühlsachterbahn, die mich komplett mitgerissen hat. Alle 3 Bücher gehören zu meinen absoluten Herzensbüchern, ich liebe die Charaktere und ihre Geschichten, aber Charlotte ist, glaub ich, mein heimlicher Liebling von ihnen. Ich bin echt ein wenig traurig, dass es nun vorbei ist, und habe ein lachendes und ein weinendes Auge.

Veröffentlicht am 11.05.2026

Magischer Auftakt

Faye Fableheart, Band 1 - Das magische Schloss
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Es verging fast ein ganzer Tag, ehe Zauberer West merkte, dass er tot war. - Seite 7

Als ich "Faye Fableheart: Das magische Schloss" entdeckt habe, ist das Buch schnell auf meiner Wunschliste gelandet. ...

Es verging fast ein ganzer Tag, ehe Zauberer West merkte, dass er tot war. - Seite 7

Als ich "Faye Fableheart: Das magische Schloss" entdeckt habe, ist das Buch schnell auf meiner Wunschliste gelandet. Schaut euch mal dieses Cover an! Die Story klang auch so richtig gut, ein bisschen absurd und einfach sehr unterhaltsam. Als ich das Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen habe, habe ich mich so sehr gefreut.

Hier geht es um die 12 jährige Faye, die in einer Welt voller Magie lebt und in einem magischen Schloss aufgewachsen ist. An jeder Ecke gibt es etwas zu staunen. Das Schloss verändert sich regelmäßig, Keksdrachen fliegen durch die Gegend, im Garten gibt es einen Drachen, ein sprechender Kater läuft herum und noch so vieles mehr. Als der Zauberer West verstirbt und es erst gar nicht merkt, wird es Zeit, dass er einen Nachfolger sucht. Dafür lässt er ein Turnier ausrichten, bei dem Jungen aus dem Land gegeneinander antreten.. denn Mädchen ist es strengstens verboten, zu zaubern. Dabei wäre Faye doch eigentlich die perfekte Kandidatin! Und als wäre das Turnier noch nicht aufregend genug, droht auch noch eine dunkle Macht, wieder aufzuerstehen - die gefürchtete Schattenkönigin..

Als "Faye Fableheart: Das magische Schloss" bei mir ankam, habe ich das Buch erst einmal einen Moment nur angesehen. Die Aufmachung ist so wunderschön! Nicht nur das Cover ist toll, es hat auch noch einen mega schönen Farbschnitt und illustrierte Endpaper.. und auch damit noch nicht genug, im ganzen Buch finden sich Illustrationen aus der Feder von Geraldine Rodríguez, die die Geschichte wundervoll untermalen. Ich mag sowas ja immer sehr gern und ich liebe den Zeichenstil!

Aber nicht nur mit dem Optischen konnte mich das Buch rundum überzeugen, auch inhaltlich gefiel es mir total. Ryan Graudin erzählt die Geschichte im personalen Erzähler. Den Schreibstil mochte ich sehr, das Buch las sich einfach und so schön angenehm, genau richtig für die Zielgruppe ab ca. 8 oder 9 Jahren. Die Autorin schreibt nicht nur mit unfassbar viel Fantasie, sondern auch mit Humor, den man schon auf den ersten Seiten spürt. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt, das war genau meins!

Faye ist wie gesagt 12 Jahre und ist in einem magischen Schloss aufgewachsen. Ich fand sie als Hauptfigur wundervoll, sie ist ein tolles Mädchen voller Mut und Wissen mit einem großen Herz. Man kann sie eigentlich nur mögen! Generell waren die Charaktere mit viel Tiefe dargestellt und wussten von sich zu überzeugen, auch die, die.. nicht unbedingt die sympathischsten waren. Fand ich toll und am Ende hätte ich am liebsten noch viel mehr von ihnen gelesen! Besonders den Kater Puck und die königlichen Geschwister mochte ich sehr.

Die Geschichte steckt voller Magie und ist vollgepackt mit Fantasie. Ich kann das gar nicht alles genau beschreiben! Singende Blumen, ein sprechender Kater, ein Drache im Garten, Keksdrachen, ein magisches Gewächshaus, ein sich immer veränderndes Schloss... und mittendrin lebt Faye. Ich stelle mir das soo cool vor! Die Story um das magische Turnier, bei dem ein Nachfolger für den Zauberer gefunden werden soll, war richtig unterhaltsam. Immer wieder geht irgendwas schief und so kommt es zu allerlei absurden Situationen, die mich sehr zum Lachen gebracht haben. Allerdings droht gleichzeitig eine düstere Macht, wieder aufzustehen, was dem Ganzen noch eine ordentliche Portion Spannung gegeben hat. Jede Seite hat einfach so viel Spaß gemacht, ich habe mitgefiebert und ich konnte das Buch irgendwann nicht mehr zur Seite legen.

Was ich auch toll fand: Die Autorin vermittelt hier wichtige Botschaften. In dieser Welt dürfen Mädchen zum Beispiel nicht zaubern, was hinterfragt und kritisiert wird. Freundschaft und Zusammenhalt sind ebenfalls ein Thema.

"Faye Fableheart: Das magische Schloss" ist der Auftakt einer Reihe. Wie viele Bände es genau werden sollen, weiß ich nicht, ein zweiter Teil ist aber bereits angekündigt. Theoretisch könnte man das Buch so stehen lassen, gleichzeitig macht das Ende aber trotzdem Lust auf mehr. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird!

Mein Fazit:
Ich kann "Faye Fableheart: Das magische Schloss" wirklich NUR empfehlen. Es ist nicht nur optisch wunderschön, auch inhaltlich überzeugt es auf ganzer Linie. Die Story strotzt nur so vor Magie und Fantasie, steckt voller Humor, Spannung und toller Botschaften. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung!

Veröffentlicht am 10.04.2026

Toller Auftakt!

Der Onyxpalast - Wo die Toten tanzen
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Unter der Erde. Der Regen wurde stärker und prasselte im Takt meiner Gedanken zu Boden. - Seite 7

Auf "Der Onyxpalast: Wo die Toten tanzen" war ich richtig gespannt. Ich habe zwar schon ein paar Bücher ...

Unter der Erde. Der Regen wurde stärker und prasselte im Takt meiner Gedanken zu Boden. - Seite 7

Auf "Der Onyxpalast: Wo die Toten tanzen" war ich richtig gespannt. Ich habe zwar schon ein paar Bücher von Stefanie Lasthaus im Regal stehen, allerdings habe ich, wie ich zugeben muss, bisher noch nichts von ihr gelesen. Als ich dann dieses Schätzchen entdeckt habe, wusste ich, dass ich das ganz bald ändern muss.

Als Gwens Bruder Vander plötzlich stirbt, bricht für sie eine Welt zusammen. Er hinterlässt nicht nur eine schmerzhafte Lücke, kurz darauf taucht auch noch ein Unbekannter auf und bedroht ihre Familie. In ihrer Verzweiflung begibt sie sich kurzerhand ins Reich der Toten, um ihren Bruder zurückzuholen. Dort landet sie im Onyxpalast, wo ein Totenball stattfindet.. und auf dem sie auf Aran trifft, den Herrscher der walisischen Unterwelt, der auf gar keinen Fall erfahren darf, dass ihr Herz noch schlägt.

Alleine der Klappentext hat mich schon so überzeugt, dass ich wusste, dass ich nicht um den Auftakt dieser Trilogie herumkomme. Todesgötter und Forbidden Romance? Yes, please!

Zugegeben, den Start empfand ich als ein klein wenig... hmm. Auf den ersten Seiten kam ich noch nicht so richtig in die Geschichte rein, obwohl ich diese theoretisch von Anfang an sehr mochte. Ich habe es einfach... nicht gefühlt und obwohl ich nicht das Gefühl hatte, dass es sich holprig liest, war es irgendwie... unflüssig, falls das Sinn ergibt. Nach rund 70 oder 80 Seiten legte sich das komplett und ich konnte vollkommen ins Reich der Toten abtauchen, wurde sogar so sehr gepackt, dass ich bis 2 in der Nacht gelesen habe. Wenn mir zu dem Zeitpunkt nicht schon die Augen zugefallen wären, hätte ich bis zum Schluss durchgezogen.

Unsere Protagonistin Gwen war mir direkt sympathisch. Sie hat gerade ihren Bruder verloren und plötzlich wird ihre Familie bedroht.. ich fand es sehr nachvollziehbar, dass sie in dem Moment nach allen Möglichkeiten sucht und letztendlich ihrem Bruder ins Reich der Toten folgt, da die Grenzen zwischen den Reichen in Cardiff, wo sie lebt, besonders durchlässig sind. Insgesamt konnte sie mich sehr überzeugen.

Ich fand es so faszinierend, wie Stefanie Lasthaus hier verschiedene Mythologien miteinander verbunden hat, allen voran natürlich die walisische. So trifft man nicht nur auf Aran, den walisischen Totengott, sondern auch auf beispielsweise Hades, Hel oder Osiris. Das Worldbuilding war grandios und hatte so richtig coole Gothic Vibes und die Atmosphäre war etwas düsterer, was ich geliebt habe.

Die Story hat mich wirklich sehr gepackt und ich fand sie mega gut. Die verschiedenen Mythologien, an jeder Ecke Machtspiele oder Intrigen.. es war einfach so spannend und es ist mir wirklich schwergefallen, das Buch zur Seite zu legen. Ab und zu hatte ich das Gefühl, dass es sich ein klitzekleines bisschen zieht, das wäre aber Meckern auf hohem Niveau.
Auch die Forbidden Romance habe ich soo gefühlt. Es ist Slow Burn und hat mich einfach mitgerissen.

Am Ende hätte ich am liebsten sofort zum zweiten Band gegriffen, der Cliffhanger ist schon ein bisschen gemein. Ich kann es kaum erwarten, herauszufinden, wie es mit Gwen, Aran und Co. weitergehen wird!

Mein Fazit:
"Der Onyxpalast: Wo die Toten tanzen" ist ein verdammt guter Auftakt für diese Romantasy Trilogie. Ich liebe diese eher düstere Atmosphäre, die Gothic Vibes, das Worldbuilding hat mich fasziniert und ich mochte die Kombination aus verschiedenen Mythologien so sehr. Nach einem für mich etwas holprigen Start konnte ich das Buch kaum zur Seite legen und hätte am liebsten direkt mit dem zweiten Band weitergemacht.