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Venatrix

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Schatten der Vergangenheit

Wolfstal
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In diesem 9. Fall lässt Alexander Oetker seinen Commissaire Luc Verlain zusammen mit seinem Kollegen und Freund Gilen Etxberria aus Biarritz, der ihn um Unterstützung gerufen hat, wieder in den Pyrenäen ...

In diesem 9. Fall lässt Alexander Oetker seinen Commissaire Luc Verlain zusammen mit seinem Kollegen und Freund Gilen Etxberria aus Biarritz, der ihn um Unterstützung gerufen hat, wieder in den Pyrenäen ermitteln. Was ist passiert? Jacques, ein Schäfer, der den Bewohnern des malerischen Dorfes Espelette aus dem Weg geht, liegt brutal ermordet auf der Schafsweide.

Zu beider Überraschung ist Rose Schillinger, Verlains neue Mitarbeiterin, bereits vor Ort. Die Ermittler stoßen auf eine Mauer des Schweigens. Über das Motiv kann nur gerätselt werden. Der Tote hat als Einzelgänger und Störenfried gegolten. Seine feindliche Haltung den Pilgern auf dem Jakobsweg gegenüber, inklusive Schüsse aus seiner Flinte, hat die Hoteliers erzürnt. Zudem glauben die Dorfbewohner zu wissen, dass Jacques die Wiederansiedlung von Wölfen fördert. Zwar hat bislang niemand das Raubtier gesehen, aber die Eigentümer der gerissenen Schafe und Ziegen
fordern von der Bürgermeisterin Maßnahmen gegen Wolf und Jacques.

Ungewöhnlich lange tappen Verlain und Etxberria im Dunkeln, zumal Rose Schillinger ein höchst seltsames Betragen an den Tag legt. Sie ist unhöflich, gleichzeitig wichtigtuerisch und verschwindet für Stunden, ohne sich abzumelden. Teamarbeit sieht anders aus. Insgeheim sind Verlain und Etxberria nicht unglücklich, die eigenbrötlerische Kollegin, die ihre eigene Suppe zu kochen scheint, nicht ständig um sich zu wissen.

Als dann die Einvernahme eines Zeugen eskaliert und Luc Verlain einen Blick in ihre Personalakte wirft, eröffnet sich ein neue Spur.

Meine Meinung:

Diesmal dauert es für meinen Geschmack ein wenig länger bis der Kriminalfall so richtig in Gang kommt. Zunächst werden einmal Land und Leute vorgestellt. Zugegeben, die Pyrenäen sind ein spannender Schauplatz. Immerhin haben sie in der Vergangenheit immer wieder eine große Rolle gespielt und die rauen wie kargen Berge haben einen ebensolchen Menschentyp geformt, die sich gerne gegen die Obrigkeit, egal ob Frankreich oder Spanien, auflehnt.

Geschickt drapiert Alexander Oetker seinen Krimi rund um das Thema Wolf, das jede Menge Konflikte birgt, weshalb man einige Zeit auf der buchstäblich falschen Fährte ist.

Das ungewöhnlich ruppige Auftreten von Rose Schillinger, einer Elsässerin, die wie ein Wanderpokal durch Polizeidienststellen in mehreren Départements weiter gereicht worden ist, hat recht schnell eine Hypothese bei mir aufkommen lassen.

Gut gefallen hat mir der für mich viel zu kurze Exkurs in die Vergangenheit des Baskenlandes. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Infos erhofft, zumal mit Gilen Etxberria ein Betroffener im Spiel ist. Nun, immerhin hat Alexander Oetker im Nachwort einiges erklärt.

Wie immer ist auch dieser 9. Fall eine gelungene Mischung zwischen Krimi, kulinarischer Reise und Tourismusführer. Der Autor stellt die kommerziell ausgereizte Pilgerreise des Jakobswegs ein wenig an den Pranger. Haben im Jahr 1970 ganze 68 Pilger die Reise zu Fuß zurückgelegt, so sind es im Jahr 2024 knapp 500.000 Personen, die weniger zu Fuß gehen, sondern sich der üblichen Verkehrsmittel bedienen. Statt einfacher Herbergen und Speisen müssen es nun Wellnesstempel und Gourmetrestaurants sein. Zwar klingeln die Kassen der Gemeinden entlang des Pilgerwegs, der ursprüngliche Zweck, innere Einkehr zu halten, ist im Laufe der Jahre verloren gegangen.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem komplexen Krimi, der die Vergangenheit des Baskenlandes aufgreift, 5 Sterne.

Veröffentlicht am 05.09.2025

Schwarze Schatten der Vergangenheit

Das Flüstern der Marsch
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Dieser Roman über eine höchst seltsame Familie ist fesselnd bis zur letzten Seite!

Wenige Tage vor der Feier zum 80. Geburtstag ihres Großvaters Karl trifft Mona in der Marsch ein und muss feststellen, ...

Dieser Roman über eine höchst seltsame Familie ist fesselnd bis zur letzten Seite!

Wenige Tage vor der Feier zum 80. Geburtstag ihres Großvaters Karl trifft Mona in der Marsch ein und muss feststellen, dass Großmutter Annemie verschwunden ist. Karl scheint das Verschwinden seiner Frau nicht wesentlich zu tangieren.

Wortkarg wie eh und je, maßregelt er Mona, die sich sowohl um ihn als auch um Annemie sorgt. Nur mit Widerwillen lässt er Mona in sein Haus, in dem sie ihre Sommerferien verbracht hat, einziehen. Auch der Rest der Familie, also Monas Mutter Sabine, die nur sehr selten in Deutschland ist, oder Sabines Zwillingsbrüder Sven und Stefan, wollen dem Verschwinden ihre Mutter nachgehen. Ja, man schaltet halbherzig die Polizei ein, ruft Krankenhäuser und die eine oder andere Bekannte, denn wirkliche Freundinnen von Annemie sind nicht bekannt, an. Irgendwie ist allen das Schicksal Annemies egal.

Nur Mona stochert weiter in Omas Leben. Ein vergilbtes Säuglingsfoto in Omas Geldbörse, das weder Sabine oder einen der Zwillige zeigt, gibt einen ersten Hinweis auf ein unbekanntes Familiengeheimnis, zumal es plötzlich wieder verschwunden ist.

Erst als Mona gemeinsam mit Jon, dem Freund aus Kindheitstagen aufmacht, Annemie zu suchen, kommt Bewegung in die Sache. Dabei hat Mona eigentlich mit sich selbst genug zu tun.

Bei der Geburtstagsfeier, die trotz des Fehlens von Annemie stattfindet, kommt es dann zum Eklat.

Meine Meinung:

Autorin Katja Keweritsch zeichnet hier ein Bild einer dysfunktionalen Familie, die man nicht einmal seinem schlimmsten Feind wünschen würde, aber immer wieder doch vorkommt. Alles dreht sich um die Doppelmoral und um die Angst vor Gerede im kleinen Dorf in der Marsch, wo man sich ganz genau beobachtet und zu kennen glaubt. Doch kennt man seine Nachbarn wirklich? Oder sieht man nur das, was man sehen will? Das, was in das eigene Weltbild passt?

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. So kommen neben Mona und ihre Tante Janne, auch Großmutter Annemie zu Wort. Einen weiteren Handlungsstrang mit Freya und Ayko, kann man zunächst nicht ganz einordnen.

Von Kapitel zu Kapitel steigert sich mein Zorn auf Karl und Stefan, die beide ihre Frauen misshandeln, der ein physisch und der andere psychisch. Während Janne, Stefans Frau, sich mit drei Kindern und dem Haushalt (beides will sie perfekt hinkriegen) abstrudelt, geht Stefan zur Herrenrunde, ins Fitness-Studio oder zu Feuerwehrübungen. Es ist ja sein gutes Recht - er bringt das Geld nach Hause, oder?. Kindergeschrei gehört in die Hemisphäre der Frau, weshalb er mit Ohrstöpseln schläft, um von der zahnenden Jüngsten nicht geweckt zu werden. Nicht einmal als Janne völlig zusammenbricht und in die Klinik muss, kümmert er sich um den Nachwuchs. Da springen Jannes Eltern ein.

Die Auflösung ist so tragisch wie komplex. Erst als Sabine ihr Schweigen bricht, scheint es die Möglichkeit zu geben, diese Familientraumata, die von Tochter zu Tochter weitergegeben worden sind, zu durchbrechen.

Unheimlich sind die Zitate aus Johanna Haares Buch der Kindererziehung aus der NS-Zeit. Dass dieses Buch bis 1987 (!) im Buchhandel erhältlich war, erschüttert noch einmal extra.

Fazit:

Schon lange keinen Roman über so eine dysfunktionale Familie gelesen, der mich so berührt und gleichzeitig wütend gemacht hat. Gerne bewerte ich dieses Buch mit 5 Sternen.

Veröffentlicht am 03.09.2025

Nichts für Zartbesaitete!

Der Sohn und das Schneeflöckchen
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Als am 4. Mai 1980 Josip Broz Tito, der Staatspräsident Jugoslawiens, stirbt, weiß noch niemand, dass zehn Jahre später, der Staat, den die Person Tito mit eiserner Klammer zusammengehalten hat, auseinanderbrechen ...

Als am 4. Mai 1980 Josip Broz Tito, der Staatspräsident Jugoslawiens, stirbt, weiß noch niemand, dass zehn Jahre später, der Staat, den die Person Tito mit eiserner Klammer zusammengehalten hat, auseinanderbrechen wird. Leider wird die Trennung nicht so friedlich wie bei der Tschechoslowakei, die sich in Tschechien und die Slowakei trennt, erfolgen. Auf Grund der verschiedenen Ethnien, Sprachen und Schriften, Religionen und vor allem gemischten Dörfern und Städten wie Sarajevo, in den man meist friedlich nebeneinander lebt, zetteln Anführer unterschiedlicher Parteien eine Reihe von (Bürger)Kriegen an, die uns als Jugoslawien- oder Balkankriege der Jahre 1991 bis 2001 bekannt sind. Sie scheuen dabei weder ethnische Säuberungen, noch andere Kriegsverbrechen.

Vernesa Berbo, 1968 in Proboj, im heutigen Serbien geboren, lebte während der Belagerung Sarajevos einige Zeit in der Stadt und ist selbst als Kriegsflüchtling 1992 nach Deutschland gekommen. In ihrem Debütroman schildert sie an Hand von Dijana (Sohn) und Dada (Schneeflöckchen) die Belagerung Sarajevos (5. April 1992 bis 29. Februar 1996), die rund 11.000 Menschen das Leben kostete.

Wir erfahren von diesen Jahren der Belagerung aus der Sicht von Dada, die von ihrer Familie Schneeflöckchen genannt worden ist, seit ihrer Flucht aus Sarajevo nun in Berlin wohnt und als Dolmetscherin in den Kriegsverbrecherprozessen übersetzt. Es sind Dadas Erinnerungen an ihre Familie, speziell an ihre Schwester Dijana, die allgemein nur Sohn gerufen wird, an das unbeschwertes Leben bevor der Krieg alle Pläne zunichte gemacht hat und an Mirza, ihre große Liebe.

Es sind aber auch die Erinnerungen Dijanas an die große Scham, die sie empfindet, die wir lesen. Die eine, weil sie ihre Familie nicht wissen lässt, dass sie ein anderes Leben führt und die andere, weil sie sich die Schuld gibt, die kleine Schwester im Stich gelassen zu haben.

Die Erinnerungen versetzen uns in den März 1992 als sich die Lage in Sarajevo zuspitzt und die Belagerung beginnt. Wir erleben die Ereignisse aus den Perspektiven von Dada und Dijana hautnah mit. Ein genialer Schachzug ist, Dada in der dritten Person erzählen zu lassen und Dijana als Ich-Erzählerin.

Zunächst scheinen die Berichte wie aus großer Distanz. Erst als Vater und Sohn (also Dijana) an die Front müssen und Mirza, Dadas große Liebe, nicht mehr zurückkehrt, ändert sich die Stimmung in der Familie. Es sind nicht die direkten Gefechte, die Eindruck hinterlassen, sondern die Verwandlung der Menschen. Die Rückschau auf verpasste Gelegenheiten und die Trauer, die sich stellenweise in Trotz und Wut verändern.

Viele Ereignisse sind ob der Brutalität und der Gräuel nur angedeutet.

„Sie [Dada] landete alleine direkt in einem Krankenhaus. Ab da erinnerte sie sich mehr an vieles. Bruchstückhaft weiß sie noch, dass sie sich wunderte, dass nur schwangere Frauen um sie herum waren. Dass in diesem Monat in dem sie da war, viel zur Entbindung gebracht wurden, aber alle mit leeren Händen und geschwollenen Brüsten zurückkamen, ohne ihre Kinder. Keine sprach jemals über die Entbindung oder ihr Baby. Man gab ihnen Schmerzmittel und Medikamente gegen die Brustentzüdnung, dann verschwanden sie aus dem Zimmer. Wie am Fließband kam neue Frauen mit prallen Bäuchen, neue leere Hände, neue entzündete Brüste, neue Verzweifelte, die sich wie Tauben aus dem Krankenhausfenster in die Tiefe stürzten.“ (S. 305)

Meine Meinung:

Die Autorin lässt in ihren Debütroman zahlreiche persönliche Erfahrungen einfließen, wodurch das Buch eine beklemmende Sogwirkung entfaltet. Es überzeugt durch die weibliche Sicht der Belagerung Sarajevos und hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck. Gerne gebe ich diesem Debüt, das sich sowohl als Aufarbeitung eines Traumas, als auch als Plädoyer gegen den Krieg versteht, 5 Sterne. Allerdings ist es nichts für Zartbesaitete.

Veröffentlicht am 02.09.2025

Aufarbeitung eines Familien-Traumas

Meine Mutter
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„Als Bettina Flitner für eine Lesung aus ihrem Buch »Meine Schwester« nach Celle zurückkehrt – dorthin, wo vor 40 Jahren ihre Mutter beerdigt wurde –, springen sie mit unerwarteter Heftigkeit Fragen an, ...

„Als Bettina Flitner für eine Lesung aus ihrem Buch »Meine Schwester« nach Celle zurückkehrt – dorthin, wo vor 40 Jahren ihre Mutter beerdigt wurde –, springen sie mit unerwarteter Heftigkeit Fragen an, die sie lange von sich fern gehalten hatte: Fragen nach dem großen Unglück im Leben ihrer Mutter und nach einer Familienkatastrophe in einer fernen Zeit und in einem fernen Land.“

Mit diesen Worten umreißt der Klappentext den Inhalt dieses aufwühlenden Buches.

Wenig später reist Bettina Flitner auf den Spuren ihrer Mutter Gisela, die vor 40 Jahren Selbstmord begangen hat, rückwärts in die Vergangenheit in den Luftkurort Wölfelsgrund im ehemaligen Niederschlesien, heute Polen, wo die Familie einst ein Sanatorium besessen hat. Mit im Gepäck hat Flitner Tagebücher sowie Notizen und Hunderte von Fragen. Denn die Selbstmorde von Mutter (1984) und Schwester (2017) reihen sich mehr oder weniger nahtlos in eine Reihe von Selbsttötungen ein.

„Sie hat nie etwas getaugt!“ Mit diesen verachtenden Worten beginnt Bettina Flitners Buch über ihre Mutter. Gesprochen hat diesen Satz der Vater der Toten.

Das Buch über ihre Mutter ist der Versuch einer Aufarbeitung der dramatischen Familiengeschichte, denn Großmutter Elisabeth war jüdischer Abstammung und Großvater Wilhelm Flitner, (Reform)Pädagoge und Gegner der Nationalsozialisten.

Meine Meinung:

Das im Klappentext erwähnte Buch „Meine Schwester“ habe ich noch schnell vorab gelesen. Bettina Flitner selbst ist mir nur im Zusammenhang mit Alice Schwarzer ein vager Begriff.

Flitners Schreibstil ist klar und schnörkellos, fesselt aber genau dadurch.

Fazit:

Für diese Aufarbeitung einer komplizierten Familiengeschichte, in der einige Mitglieder an Depressionen litten und Selbstmord verübt haben, gebe ich 4 Sterne.

Veröffentlicht am 01.09.2025

Hat mich leider nicht überzeugt

Liebesrausch
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Als die mit Hugh „Hugo“ Parker Guiler verheiratete Anaïs Nin (1903-1977) 1931 in Paris auf den amerikanischen Schriftsteller Henry Miller (1891-1980) trifft, entspinnt sich eine amour fou, die alle Konventionen ...

Als die mit Hugh „Hugo“ Parker Guiler verheiratete Anaïs Nin (1903-1977) 1931 in Paris auf den amerikanischen Schriftsteller Henry Miller (1891-1980) trifft, entspinnt sich eine amour fou, die alle Konventionen sprengt.

„Etwas sagt mir, dass ich dich an ihn verlieren werde. Aber das werde ich nicht zulassen. Anaïs, du gehörst zu mir! Auch wenn ich weiß, dass du seinen Verstand anziehend findest.“ (S. 41)

Denn nicht nur, weil Anaïs Nin ihrem Eheman Hugo, der sie finanziell großzügig unterstützt, in einer konventionellen Ehe verbunden bleibt, sondern weil Henrys Ehefrau June zu dieser menage à trois als vierte dazukommt, auch wenn diese Konstellation nicht allzu lange bestehen bleibt.

Ob es an Anaïs‘ toxischer Beziehung zu ihrem Vater liegt, dass sie sich auf Henry Miller, der nimmt, was kommt (und ihm nützlich ist) einlässt?

Eine Antwort bietet dieser Roman nicht, zumal er im Jahr 1936 endet. Die Beziehung zu Henry Miller wird noch einige Jahre andauern.

Meine Meinung:

Autorin Charlotte von Feyerabend erzählt die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven. Sowohl aus der Sicht von Anaïs als auch jener Henrys. So richtig kann ich mich mit den handelnden Personen nicht anfreunden. Vor allem Hugo bleibt für mich persönlich sehr blass. Warum lässt er sich das alles gefallen? IHenry und Anaïs leben in einer Blase von Sex, Drugs und Lügen, die der gute Hugo finanziert.

Der Tanz auf dem Vulkan, den vor allem Henry und Anaïs jahrelang zelebrieren, mag der Herkunft beider geschuldet sein.

Außerdem fehlt mit ein bisschen das historische Umfeld mit der politischen Entwicklung in Deutschland in der Erzählung. Okay, Hugo erwähnt, dass er ein Jobangebot in London hat und er dunkle Wolken heraufziehen zieht. Aber sonst?

Vor vielen Jahren habe ich Anaïs Nins Buch Das Delta der Venus gelesen. Vielleicht sollte ich dieses bzw. eines ihrer anderen Bücher lesen.

Fazit:

Leider hat mich dieser Roman der Person Anaïs Nin nicht wirklich näher gebracht, daher gibt es nur 3 Sterne.