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Venatrix

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Veröffentlicht am 29.09.2019

Wer hat dem Opfer den Schierlingsbecher gereicht? Und warum?

Blut. Rausch. Gift.
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Dieser Krimi von Liv Morus ist der vierte aus der „Elysium-Reihe“.

Diesmal kommt die Liebesgeschichte zwischen Henri Wieland und Elisa Gerlach zur Unzeit ans Tageslicht. Denn Henri ist mit zwei Mordfällen ...

Dieser Krimi von Liv Morus ist der vierte aus der „Elysium-Reihe“.

Diesmal kommt die Liebesgeschichte zwischen Henri Wieland und Elisa Gerlach zur Unzeit ans Tageslicht. Denn Henri ist mit zwei Mordfällen ordentlich beschäftigt. Der eine, ein Doppelmord in einer Tischlerei und der andere ein Giftmord mitten auf dem Münchner Oktoberfest.

Vor allem der „Wiesn-Mord“ hält die Polizei auf Trab. Wem hat der Schierlingsbecher gegolten? Dem Mordopfer oder doch dessen Ehefrau? Ein Einzelfall oder müssen sich die Besucher des Oktoberfest vor vergifteten Bierkrügen fürchten?

Elisas Chef, der seine Mitarbeiterin schon seit längerem als seine Beute sieht, ist recht ungehalten, dass Elisa mit Henri zusammen ist, aber trotzdem keine Polizei-Interna ausplaudert. Solche Skrupel kennt Kollegin Jette nicht, die sich eines Maulwurfs im Polizeipräsidium bedient, um an Informationen zu kommen.

Letzten Endes können beide Verbrechen durch akribische Polizeiarbeit aufgeklärt werden. Und nicht nur das, sondern die Recherchen von Elisa zum Thema „Schierlingsbecher“ fördern noch die Lösung in einem bislang unaufgeklärten, länger zurück liegenden Mordfall zu Tage.

Meine Meinung:

Ich kenne ja alle drei Vorgänger und deshalb erzeugt dieser Krimi ein Gefühl des „Nach Hause Kommens“. Jetzt, wo alle, auch Henris Mutter wissen, dass die beiden ein Paar sind, kann sich die Beziehung stabilisieren und entwickeln. Im Gegensatz zu mancher Polizisten-Ehe, die an den unregelmäßigen Arbeitszeiten der Ermittler scheitert, kann es hier gut gehen, da auch Journalisten eher im „stand by“-Modus leben.

Der flüssige und lockere Schreibstil hat mich manchmal schmunzeln lassen. Die Bemühungen von Henri und Elisa, ihre Beziehung vor Henris Mutter geheim zu halten, ist schon stellenweise witzig gewesen, zumal die beiden ja im selben Haus wohnen.

De Mischung aus Privatleben und Ermittlung ist gut gelungen. Das Berufsleben beider wird gut dargestellt.

Der Krimi selbst enthält einige überraschende Wendungen.

Fazit:

Eine gut gelungene Fortsetzung dieser Krimi-Reihe, der ich gerne 5 Sterne gebe.

Veröffentlicht am 29.09.2019

Aus dem Leben eines Löwenritters

Teufelskrone
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Rebecca Gablé, Mutter aller Mittelalterromane entführt ihre Leser in die Zeit von Richard Löwenherz und seinem Bruder John Ohneland.

Wir begleiten ein weiteres Brüderpaar durch die Jahre: Guillaume und ...

Rebecca Gablé, Mutter aller Mittelalterromane entführt ihre Leser in die Zeit von Richard Löwenherz und seinem Bruder John Ohneland.

Wir begleiten ein weiteres Brüderpaar durch die Jahre: Guillaume und Yvain von Waringham. Weil deren Vater sowohl bei Richard als auch bei John in der Gunst stehen will, ist findet sich Guillaume der ältere sich an Richards Hof wieder und Yvain verbringt seine Pagen- und Knappenzeit an Johns Seite.

Der Bruderzwist im Haus Plantagenet ist so etwas wie der rote Faden durch das 928 Seiten starke Buch. Selbst Jahre nach Richards Tod, besteht die Feindschaft weite, da es Ritter gibt, die lieber Richards als Johns Gefolgsleute waren.

Meine Meinung:

Mit diesem 6. Band ist Rebecca Gablé wieder ein opulenter Mittelalterroman gelungen. Mir hat dieses Buch wieder sehr viel besser gefallen als „Der Palast der Meere“. Vielleicht weil mir Richard und John einfach bekannter sind?
Wie immer flicht die Autorin gekonnt historische Details und Informationen zur Lebensweise im Mittelalter ein. Sehr spannend ist auch die Rolle des Papstes und der Kirche in diesem Jahrhundert. Während des Interdikt durften keine Messen gelesen und Tote christlich bestattet werden. Ich denke, das ist in der mittelalterlichen Welt der Menschen doch ein einschneidendes Erlebnis.

König John wird als charakterlich schwierig dargestellt. Seine Paranoia, gepaart mit dem enormen Alkoholkonsum macht ihn unberechenbar. Die Unverfrorenheit mit der er die Verlobte eines anderen Königs heiratet, mit der er die Untertanen ausbluten lässt - auf den Schlachtfeldern genauso wie wirtschaftlich - ist authentisch dargestellt. Die Grausamkeiten, die John sein ganzes Leben begleiten, sind für uns heute kaum vorstellbar. Einfach die 28 Söhne von Rittern, die ihm als Geiseln überlassen worden sind, umzubringen, nur weil er sich von einem der Väter verraten glaubt?

Sympathieträger wird John nicht mehr. Anders dagegen Yvain, der als zweitgeborener Sohn ebenfalls nur die Brosamen, die der älteren Bruder und Erbe überlässt, erhält, wirkt er auf mich jedenfalls aufrichtiger. Auch wenn er Amabel, die Frau seines Bruders liebt und damit Guillaume hintergeht.
Lange Zeit hält er John unbedingt die Treue. Selbst als John seinen Neffen Arthur 1203 (vermutlich) eigenhändig ermordet hat, steht Yvain zu seinem König. Erst als Yvain von John zum wiederholten Male des Verrats bezichtigt wird und William Brasoe sowie seine Mutter Maude im Kerker verhungert sind, ändert Yvain langsam seine Meinung.

Im Roman hat er auch einen großen Anteil an der Entstehung der „Magna Carta“, die die Barone dem König 1215 abgerungen haben. Besonderes Augenmerk wird hier dem Artikel 39 geschenkt:

„Kein freier Mann soll verhaftet, gefangen gesetzt, seiner Güter beraubt, geächtet, verbannt oder sonst angegriffen werden; noch werden wir ihm anders etwas zufügen, oder ihn ins Gefängnis werfen lassen, als durch das gesetzliche Urteil von Seinesgleichen oder durch das Landesgesetz.“

Dieser Artikel gilt natürlich nur für „freie Männer“, also Adelige. Der Großteil der Bewohner Englands in dieser Zeit sind Leibeigene, mit denen weiterhin nach Gutdünken verfahren werden durfte.

Wirklich rechtskräftig wird die „Magna Carta“ erst einige Jahre nach Johns Tod, 1225.

Der Schreibstil ist wie immer opulent und detailreich. Die Charaktere polarisiern häufig. Keiner ist vollkommen böse oder gut.

Ein ausführliches Nachwort erklärt Fakten und Fiktion.

Fazit:

Ein dicker historischer Roman, in den ich für viele Lesestunden abgetaucht bin. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Veröffentlicht am 29.09.2019

Quo vadis, Italia?

Von Mussolini zu Salvini
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Seit ich mich erinnern kann, ist Italien das Land der Regierungskrisen. Kaum ein Jahr, in dem nicht eine oder mehrere Regierungen ihren Platz räumen musste. Waren es früher Namen wie Aldo Moro, der von ...

Seit ich mich erinnern kann, ist Italien das Land der Regierungskrisen. Kaum ein Jahr, in dem nicht eine oder mehrere Regierungen ihren Platz räumen musste. Waren es früher Namen wie Aldo Moro, der von den Roten Brigaden entführt und ermordet wurde, Giulio Andreotti oder Bettino Craxi, so sind in der jüngsten Vergangenheit nach Silvio Berlusconi nun die von Beppe Grillo und Matteo Salvini.
Dass diese recht eigenwillige Koalition von Nationalpopulisten und der Antisystem-Bewegung „Movimento 5 Stelle“ gescheitert ist, ist nicht verwunderlich.

Woran krankt es in Italien?

Einerseits ist der Faschismus unter Mussolini nie aufgearbeitet worden, sodass sich das Gedankengut bewahrt hat. Denn anders als Hitler hatte Mussolini keine
Rassenwahnideologie im Kopf sondern „nur“ Rhetorik.

„Der Ur-Faschismus kann in seiner unschuldigsten Form Verkleidung wieder auftreten. Wir haben die Pflicht, ihn zu entlarven und jedes seiner neueren Beispiele kenntnlich zu machen - an jedem Tag, an jedem Ort der Welt.“ (Umberto Eco, S. 97)

Andererseits ist niemals ernsthaft versucht worden, die Gräben zwischen Nord- und Süditalien zu überbrücken. Im Gegenteil, in den letzten Jahren sieht es so aus, als ob sich dieses wirtschaftliche Auseinanderdriften noch beschleunigt hat. Bei einer Jugendarbeitslosigkeit von 32% im Norden bzw. 50% im Süden, ist es nur logisch, dass hier Zukunftsängste bekräftigt werden. Die rechtspopulistischen Parteien schüren mit ihrer Propaganda diese Furcht noch extra: Gegen die sogenannten Eliten, gegen Intellektuelle, gegen die EU, gegen Ausländer und Flüchtlinge.

Dass der größte Teil des Übels hausgemacht ist, verschweigen Parteien wie die Lega geflissentlich. Sie profitieren von der Korruption, der Bürokratie und auch der langsamen Justiz, der Personal an allen Ecken und Enden fehlt.

Ich kann Lorenz Gallmetzer hier nur zustimmen, wenn er meint, dass sich auch die nächste Regierung nicht dazu entschließen wird, mit Korruption und Bürokratismus aufzuräumen.
Auch wenn Salvini derzeit nicht in der Regierung sitzt, zieht er fleißig im Hintergrund an den Fäden, denn viele seiner Getreuen sind nach wie vor im Parlament vertreten.

Ich fürchte, ähnlich wie der Autor, dass einer Rückkehr Matteo Salvinis wenig entgegenstehen wird. Es sei denn, die aktuelle Regierung schafft es in kurzer Zeit, die wichtigsten Reformen wenigstens einzuleiten.

"Die großen Reformen zur Bekämpfung der Bürokratie und der Korruption, zur Sanierung der maroden Infrastruktur, zur Modernisierung des Landes sind jedenfalls nicht in Sicht." (S. 189)

Veröffentlicht am 29.09.2019

Ein gelungener Auftakt einer Krimi-Reihe

Nordseenebel
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„Nordseenebel“ ist der Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe rund um Rapahel Freersen von Krimi-Autorin Heike Denzau.

Raphael Freersen, knapp über dreißig, ist das schwarze Schaf der Familie des sogenannten ...

„Nordseenebel“ ist der Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe rund um Rapahel Freersen von Krimi-Autorin Heike Denzau.

Raphael Freersen, knapp über dreißig, ist das schwarze Schaf der Familie des sogenannten „Kaffee-Königs“. Er ist das Gegenteil seines Zwillingsbruders Johannes. Während der als Pastor seine Familie mit Stolz erfüllt, hat Raph nur Wein, Weib und Autos im Kopf. Nachdem er nun die letzte Chance, im Familienunternehmen Fuß zu fassen, versemmelt hat, dreht ihm der Vater und Firmenchef den Geldhahn zu.
Da kommt ihm das Erbe seines Onkels Georg Rickmers, eine kleine Detektei und ein halbes Haus (die andere Hälfte erhält Johannes) gerade recht. Zwar würde er angesichts des Chaos in Haus und Büro beides gerne verkaufen, doch dann weckt ein ungelöster Fall sein Interesse.

Gemeinsam mit Ava und Imme, den beiden Bürokräften der Detektei beginnt er zu „ermitteln“. Dazu bedient er sich erstens dem seit Kindheit an gepflegten Spiel, dass Zwillingsbrüder die Rollen tauschen, und manche nicht ganz Gesetzes konforme Recherche.

Kaum ist eine Frage halbwegs beantwortet, tauchen zwei neue auf. Als Tüpfelchen auf dem I, entdeckt er, wie skrupellos sein Vater sein kann, wenn es um die Firma oder die Familie geht.

Meine Meinung:

Mit Raphael Freersen hat die Autorin einen Ermittler geschaffen, der alles andere als perfekt ist. Ohne Kenntnisse der Materie eine Detektivbüro zu übernehmen erscheint waghalsig. Zu Beginn ist Raph ja so gar nicht davon überzeugt, in Onkel Georgs Fußstapfen zu treten. Doch langsam entwickelt sich so etwas wie Ehrgeiz, den offenen Fall aufzuklären. Wie lange das anhält, oder ob das Ganze nur eine Art Strohfeuer ist, wird die Zukunft zeigen. Denn bisher scheint Raph, trotz seines Alters, ziemlich unbekümmert durchs Leben zu gehen. Nun lernt er Menschen wie Ava kennen, denen das Schicksal übel mitgespielt hat.
Zu Beginn ist mir der Schnösel ein wenig unsympathisch gewesen, doch das hat sich im Laufe des Lesens geändert. Die Figur ist gekonnt blauäugig, zeitweise tollpatschig dargestellt. Doch das Aufschlagen in der Realität des Geld für den Lebensunterhalt verdienen zu müssen, setzt bislang unvermutete Eigenschaften frei.
Dabei helfen ihm verschiedene andere Mitwirkende. Da sind zum einen Imme und Ava zu nennen, oder auch Sina oder die beiden Putzfrauen, die ziemlich skurril wirken. Ha, da fällt mir auf, dass es hauptsächlich Frauen sind, die Raph in seiner Charakterentwicklung unterstützen.

Nachdem es sich hier um den Auftakt einer Krimi-Reihe handelt, sind noch nicht alle Geheimnisse rund um die Zwillingsbrüder gelüftet.

Die Handlung enthält kleinere und größere Rätsel, die es zu entschlüsseln gilt. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen, so dass dem Leser nicht langweilig wird.

Der Schreibstil ist locker und flüssig.

Fazit:

Für diesen Reihen-Auftakt, der mich gut unterhalten hat, gebe ich gerne 4 Sterne.

Veröffentlicht am 24.09.2019

Höchst vergnügliche Lesestunden mit Sepp & Co.

Kärntner Kesseltrieb
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Mit den harschen Worten „Schnackseln könnts meinetwegen in den Brombeerstauden, wenns euch ka Hotel leisten könnts!“ (S. 10) vertreibt Aufsichtsjäger Sepp Flattacher ein vermeintliches Liebespaar von seinem ...

Mit den harschen Worten „Schnackseln könnts meinetwegen in den Brombeerstauden, wenns euch ka Hotel leisten könnts!“ (S. 10) vertreibt Aufsichtsjäger Sepp Flattacher ein vermeintliches Liebespaar von seinem Hochsitz. Dass es sich hierbei um ein mittelalterliches Ehepaar aus Deutschland handelt, das sich vor einem vermeintlichen Angriff eines Braunbärens in Srcherheit gebracht hat, kratzt ihn wenig. ER weiß ja, dass in seinem Revier keine Bären vorkommen (Schwarzbeeren ausgenommen).

Doch damit noch nicht genug, findet er gemeinsam mit Reini einen halbtoten, jungen Mann, dessen gestammelte Nachricht „Klapperschlange“ selbst den wackeren Jäger das Gruseln lehrt. Kreuzottern im Kärntner Forst ja, Klapperschlange nein, oder doch? Hier schafft ein Besuch im Klagenfurter Reptilien Zoo von Helga Happ für Klarheit.

Als er noch zu guter Letzt eine Hanfplantage und bei Reini seltsame blaue Tabletten mit dem Logo „MiM“ findet, ist Schluss mit lustig. Wer will aus dem beschaulichen Mölltal eine Drogenhölle machen?

Obwohl er nicht immer ein echter Freund der Exekutive ist, meldet er die Funde Martin Schober, dem Polizisten mit dem er schon einige Fälle aufgeklärt hat. Immerhin ist Martin mit Reinis Schwester verbandelt. Da ihm der vermeintliche, mangelnde Enthusiasmus der Polizei auf die Nerven geht, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei hängt ihn sein liebster Feind, Nachbar Heinrich Belten, wie ein Klotz am Bein.

Noch wissen weder der Sepp noch der Martin, dass ihnen das größte, gemeinsame Abenteuer noch bevor steht ....

Meine Meinung:

Auch im 4. Flattacher-Krimi läuft der grantelnde Aufsichtjäger wieder zu seiner Höchstform auf, auch wenn er manchmal an sich zweifelt und sich versöhnliche Töne einschleichen. Ob er langsam alt wird? Herrlich, wie er die Leute mit seinen ehrlichen, aber meist unüberlegten Aussagen vor den Kopf stößt. So nennt er Frauen, die sich die Haare färben „Schastrommeln, die nicht in Würde altern können“ und bedenkt nicht, wie seine angebetete Irmi, die be diesem Ausspruch daneben steht, zu ihrem rabenschwarzes Haar kommt.

Köstlich auch die Episode, in der Heinrich Belten und er Hanf-Kekse verkosten und ein wenig zu viel davon abbekommen. Doch am besten hat mir der Sepp als Ratgeber für den Reini gefallen. Ausgerechnet er gibt dem schüchternen Jagdgehilfen Nachhilfeunterricht beim Anbandeln.

Wie wir es von Alexandra Bleyer gewöhnt sind, kommt der Kärntner Dialekt nicht zu kurz. Für die, die diesen nicht verstehen, gibt es am Ende des Buches ein ausführliches Glossar.
Mit viel Humor und Lokalkolorit bringen Flattacher & Co. die Bösewichte zur Strecke. Da bleibt kaum ein Auge trocken. Lachen musste ich auch, als Martin Frau Happ erklärt, sie dürfe die Zahlen in runden Schilder am Straßenrand getrost ignorieren. Er würde sich um jeden einzelnen Strafzettel persönlich kümmern. Immerhin ist Klagenfurt und der Reptilienzoo rund 100 km entfernt. Extra für Kerstin hat unsere Autorin einen netten alleinstehenden Drogenfahnder ins Boot, äh, nach Obervellach geholt. Ob daraus etwas wird?

Mit großer Spannung erwarte ich den nächsten Flattacher und die Verfilmung des ersten Falls „Waidmannsdank“. Spätestens dann wird Obervellach zum Mekka der Flattacher-Fans. Für alle diejenigen, die gerne neue Ferienziele ausprobieren wollen, kann ich Obervellach und das Lokal „Grillkunst“ nur empfehlen.

Fazit:

Ein Krimi, der die Lachmuskel kaum erschlaffen lässt und dennoch ein Körnchen Ernst beinhaltet. Selbst das Mölltal ist keine Insel der Seligen mehr, den Junkies gibt es überall. Gerne gebe ich hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung.