Platzhalter für Profilbild

Venatrix

Lesejury Star
offline

Venatrix ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Venatrix über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2018

Eine beachtliche Karriere

Königin der Wüste
0

Die meisten Menschen in unseren Breiten haben von Gertrude Bell noch nie etwas gehört. In Großbritannien ist ihr Name natürlich wohl bekannt, ist sie ja eine Tochter der britischen Upper Class.

Wer war ...

Die meisten Menschen in unseren Breiten haben von Gertrude Bell noch nie etwas gehört. In Großbritannien ist ihr Name natürlich wohl bekannt, ist sie ja eine Tochter der britischen Upper Class.

Wer war sie nun, diese Frau die den überwiegenden Teil ihres Lebens im Nahen Osten verbrachte, die von Freunden und Feinden ehrfurchtsvoll “Khattun” oder “Effendi” genannt wurde?

Geboren 1868 als Tochter von des reichen Industriellen Thomas Hugh Bell und seiner Frau Mary Shield, erlebt sie den Tod ihrer Mutter mit nur drei Jahren, die kurz nach der Geburt des Sohnes Maurice stirbt. Längere Zeit bleibt der Witwer unverheiratet und scheint dadurch eine enge Bindung zu seiner Tochter zu haben. Als Hugh 1876 die Schriftstellerin Florence Ollife heiratet, weiß noch niemand, dass die Stiefmutter eine enge Vertraute von Gertrude sein wird, mit der sie bis ans Lebensende steten Briefkontakt haben wird.

Gertrude ist außergewöhnlich wissbegierig und intelligent und darf in Oxford studieren. Sie absolviert die Universität. Der Doktortitel wird ihr, wie allen Studentinnen verweigert. Um ihr den letzten gesellschaftlichen Schliff zu geben, verbringt sie einige Zeit an der Britischen Botschaft in Bukarest.
Aufgrund ihres scharfen Verstandes findet sich kein Ehemann und eigentlich will sie ja auch gar nicht heiraten. Um sich von ihrer gesellschaftlichen Randposition abzulenken, reist sie mit ihrer Stieftante nach Teheran. Dort verliebt sie sich in Henry Cadogan, einem notorischen Spieler, der von der Familie als Ehemann abgelehnt wird. Gertrude beugt sich dem Willen des Vaters. Sie schreibt ihren ersten Reisebericht, lernt Farsi und übersetzt die Gedichte des persischen Dichters Hafiz die bis heute als die gelungendste Übersetzung gilt.

Die nächsten Jahre verbringt sie als Archäologin in Mesopotamien. Sie reist oft allein und wird, rothaarig und grünäugig, wie sie ist, von den Scheichs als exotisch angesehen. Immer wieder gerät sie in brenzlige Situationen, meistert sie aber mit Geschick und auch ein wenig Chuzpe.
Diese, hier geflochtenen politischen Beziehungen werden ihr später sehr nützlich sein.

Sie trifft auf Männer wie T. E. Lawrence, der als Lawrence von Arabien bekannt wird, der sie nicht leiden kann und ihre Erkenntnisse als die seinen ausgibt. Dennoch werden sie gemeinsam den Aufstand der Araber gegen die Türken organisieren.
Während des Ersten Weltkriegs sammelt sie als Geheimdienstmitarbeiterin Zahlen, Daten, Fakten und erhält im Oktober 1917 die Auszeichnung “Commander of the British Empire”.
Mit dem britischen Zivilkommissar von Mesopotamien A. T. Wilson verbindet Gertrude Bell eine lebenslange Feindschaft, die in zahlreichen Briefen an ihre Eltern dokumentiert ist.

Sie erreicht, dass Feisal König des Irak wird. Der wird später schreiben: "Wir meinen, dass Araber und Juden von der Rasse her Vettern sind und von Mächten, die stärker waren als sie selbst, auf die gleiche Weise unterdrückt wurden'" (S. 339).

Gertrude Bell wird nicht mehr nach England zurückkehren. Sie stirbt 1926 im Alter von 58 Jahren unter nicht ganz geklärten Umständen. Auf ihrem Nachtkästchen wird ein leere Rolle Schlaftabletten gefunden. Ob sie versehentlich oder absichtlich eine Überdosis eingenommen hat, ist nicht erwiesen.

Was bleibt von Gertrude Bell?

Obwohl sie emanzipiert erscheint, ist sie gegen das Frauenwahlrecht und Emmiline Pankhursts Suffragetten. Gertrude lässt sich auch immer Kleider aus London nach Mesopotamien schicken, die der aktuellen Mode entsprechen. Das finde ich sehr spannend, dass sie in Mieder und Reifrock bei Temperaturen um die 40° durch die Wüste reist

Die erwähnte Zusammenarbeit mit T. E. Lawrence, der sie stets verachtet, aber Nutzen aus ihrem Wissen gezogen hat.

Sie empörte sich über die Balfour-Deklaration, weil sie den Konflikt zwischen Arabern und Juden vorhersieht.

Sie gilt gemeinsam mit Sir Percy Cox als die eigentliche Gründerin des Irak und bestimmte die Landesgrenzen. Denn sie kennt die Wüste und ihre Bewohner am besten, noch besser als Lawrence. Er dokumentiert eher kriegswichtige Fakten als demografische oder ethnische Zugehörigkeiten. Der Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten, der die arabische Welt bis heute in Atem halt, ist bereits damals evident. Grund ist die unterschiedliche Lebensweise der religiösen Anhänger: Schiiten, eher ungebildete Nomaden, Sunniten gebildete Städter.

Sie erreicht unter Aufbietung aller Kräfte, dass Feisal zum König des Iraks gewählt wird (96% Zustimmung). Sie wird ihn, den “Ausländer”, mit den Gepflogenheiten seines neuen Königreiches bekannt machen, ihm einen Hofstaat einrichten und ihn politisch beraten. Feisal wird bei einem Empfang des Oberrabiners den (bislang unbekannten) Patriotismus über Glaubensfragen stellen:
"Es gibt nur ein Land, das sich Irak nennt, und alle seine Bürger sind Iraker. Ich bitte meine Landsleute, die Iraker, nur Iraker zu sein, denn wir gehören alle zu einer Rasse, zum Stamm der Sem [Semiten]. Wir alle gehören dieser edlen Rasse an, und es gibt keinen Unterschied zwischen Moslems, Christen und Juden'" (S. 461).

Sie wird ehrenamtlich Leiterin des archäologischen Museums in Bagdad sein, dessen Gründung sie vorangetrieben hat.

Doch bei allen politischen Erfolgen darf nicht vergessen werden, dass Gertrude Bell durch ihre Tätigkeit den Grundstein für die Gewalt im Nahen Osten, die uns heute beschäftigt und tausende Tote fordert, gelegt hat.

Fazit:

Ein detailliertes, sehr gut recherchiertes Buch, das durch viele Fotos und Auszüge aus dem regen Briefwechsel der Gertrude Bell eine ausgezeichnete Dokumentation der damaligen Verhältnisse, die bis heute Kriege verursachen, bildet.
Einen Stern ziehe ich ab, weil mir die weitreichenden Folgen, die Gertrude Bells Wirken im Nahen Osten hat(te), nicht ausreichend erläutert wird.


Veröffentlicht am 02.04.2018

Erik & Erika

Der Mann, der Weltmeisterin wurde
0

Anlässlich seines 70. Geburtstags erscheint das zweite Buch von Erik Schinegger, jenem Mann, der bei der Schi-WM in Portillo 1966 Weltmeisterin wurde.

Wie kann das sein?
Die Geschichte ist so einfach ...

Anlässlich seines 70. Geburtstags erscheint das zweite Buch von Erik Schinegger, jenem Mann, der bei der Schi-WM in Portillo 1966 Weltmeisterin wurde.

Wie kann das sein?
Die Geschichte ist so einfach wie kompliziert.

Erik wird am 1948 auf dem Bauernhof seiner Eltern in Agsdorf bei St. Urban in Kärnten geboren - eine Hausgeburt, wie damals am Land üblich. Der prüfende Blick der Hebamme auf das Geschlecht des Neugeborenen ergibt ein Mädchen, das allerdings scheinbar einen kleinen Leistenbruch aufweist. Das Baby wird Erika genannt und wächst recht unbefangen, aber später mit harter Arbeit auf.
Ein bisschen scheel wird die grobknochige und burschikose Erika immer schon angesehen, weil sie sich nicht für Puppen und ähnliches Mädchenspielzeug interessiert. Schnitzen, “Bamkraxeln” wie man in Kärnten sagt und rangeln, das ist ihr Metier.
Auch in der Schule wird ihr unweibliches Verhalten bestraft und ihr Platz ist jahrelang neben einem der wilden Burschen – strafhalber.
Als Erika 1966 im chilenischen Cortillo Weltmeisterin wird, ahnt sie nicht, dass diese Goldmedaille ihre einzige bleiben wird. In der Schisaison 1967/68 wird der sogenannte “Sextest” eingeführt. Erika besteht den Test nicht – lt. diesem Ergebnis hat sie einen 100% männlichen Chromosomensatz. Der Österreichische Schiverband zwingt die völlig verdatterte Erika zum Rücktritt und will, dass sie sich zur Frau umoperieren lässt.
Man lässt sie im Glauben, danach wieder Rennen für den die Damenmannschaft fahren zu dürfen.

Schinegger steht nun vor einer folgenschweren Entscheidung. Familie und ÖSV wollen einen Skandal vermeiden und drängen zu einer Hormonkur, die ein Leben als (gebärunfähige) Frau ermöglichen würde. Eine Operation böte dagegen die Chance, ein zeugungsfähiger Mann zu werden. Erika entscheidet sich für die Operation und verlässt nach mehreren Operationen und einsamen Wochen das Krankenhaus als ERIK.

Was dann seitens Schiverband passiert, ist mehr als schäbig: Erik darf nicht mehr im Nationalkader fahren, obwohl er gute Ergebnisse bringt. Als Grund wird angegeben, dass sein Erscheinen Unruhe in die Mannschaft bringt…
Er muss seine Ausrüstung zurückgeben und wird von seiner Schi-Firma Kneissl fristlos (!)gekündigt.

In dieser Zeit zeigen sich die wahren Freunde. Allen voran Hans Naglreiter, der als Jugendlicher von seinem Vater ins Burgendland verpflanzt wird, um dort eine Bäckerlehre zu absolvieren. Diese Freundschaft hält bis heute.

Erik, der mehr als achtzehn Jahre seines Lebens als Mädchen verbracht hat, muss mit seinem echten Geschlecht erst umgehen lernen. Er kauft sich, “als Krücke” wie er sagt einen Porsche mit 185 PS und einer auffälligen orange/schwarzen Sportlackierung. Langsam wächst er in sein neues, zweites Leben hinein, lässt wenig anbrennen, heiratet Renate und wird Vater einer Tochter.
Mit seiner zweiten Frau Christa lebt er nach wie vor in Agsdorf. Seine Kinderschischule ist die größte Kärntens und erfreut sich regen Zulaufs.

2014 nimmt Erik an “Dancing Stars” teil. Seine Beweglichkeit, die ihn schon auf der Piste ausgezeichnet hat, kommt ihm auch hier zu Gute, bis er verletzungsbedingt aussteigen muss.

Die in Chile gewonnene Goldmedaille wird ihm nie aberkannt. Er schenkt sie später aus freien Stücken der Zweitplatzierten Marielle Goitschel. Rückgängig gemacht wird jedoch die anlässlich des Weltmeistertitels zuerkannte Schenkung eines Grundstücks seitens der Gemeinde, weil Erika nicht mehr Erika ist.

Meine Meinung:

Eine reflektierte Rückschau auf ein, nein, zwei Leben, in der wenig offenbleibt.
Erik Schinegger gibt unumwunden zu, dass ihn das Verhalten des OSV sehr gekränkt hat. Das Verbot für die Kollegen und Kolleginnen aus dem Kader mit ihm Kontakt aufzunehmen, der Maulkorb für die Medien – das alles hat ihn hart getroffen. Es wirft wohl eher ein schlechtes Bild auf den ÖSV, denn auf Erik. Er hat sich ja sein Schicksal nicht ausgesucht.

Wenn man heute Wochenschauberichte von 1966 sieht, muss man über Erika, die mit ihrer Sturmfrisur und in ihrem Kleid seltsam verkleidet wirkt, fast ein wenig schmunzeln.

Ich persönlich finde es ja ziemlich grotesk, dass bei allem medizinischen Aufwands, den der ÖSV betrieben hat (und betreibt), nicht aufgefallen sein soll, dass Erika eigentlich Erik ist. Aber, was man nicht sehen will, sieht man einfach nicht …

Die Zusage, Erika nach der Hormonkur und Umwandlung in eine Frau wieder in den Damenkader aufnehmen zu wollen, kann nur als Farce betrachtet werden. Aus einem männlichen Chromosomensatz (XY) kann keinesfalls ein weiblicher werden (XX). Spätestens beim nächsten “Sextest” wäre Erika wieder von den Bewerben ausgeschlossen worden. Da hätte ein “das haben wir nicht gewusst”, sicher nicht gezogen und ein möglicher Betrug vermutet worden. Auf einen solchen konnte sich der ÖSV sicher nicht einlassen, da vernichtet man lieber die sportliche Karriere des Erik Schinegger.

Ich werde jedenfalls den Film “Erik & Erika” ansehen. Regisseur Reinhold Bilgeri scheint das rechte Fingerspitzengefühl für dieses Thema zu haben.

Fazit:

Eine facettenreihe Autobiografie, des Mannes, der Weltmeisterin wurde. Gerne gebe ich fünf Sterne.

Veröffentlicht am 02.04.2018

Ein Reiseführer der besonderen Art

Von Inseln, die keiner je fand
0

Autor Malachy Tallack nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise zu 24 Inseln, die eine Eintragung auf Seekarten geschafft haben, ohne zu existieren. Und nicht nur das! Einige dieser Phantominseln haben ...

Autor Malachy Tallack nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise zu 24 Inseln, die eine Eintragung auf Seekarten geschafft haben, ohne zu existieren. Und nicht nur das! Einige dieser Phantominseln haben sogar Jahrhunderte auf Pergament und Papier und in den Köpfen der Menschen überdauert.

Wie es zu solchen Fantasien kommt?

Von echten Irrtümern, falsch klassifizierten Wetterphänomenen, falsch abgezeichneten Karteninhalten und Wunschdenken bis hin zu bewussten Falschmeldungen ist hier alles vertreten.

Wer hat noch nie von Atlantis oder dem Königreich von Thule gehört? Mythen, Sagen und Vorstellungen vom Paradies mischen sich mit Halbwahrheiten.

Der Autor fasst jeweils vier Inseln zu einem Kapitel zusammen, u.a. „Inseln des Lebens und des Todes“, „Versunkene Länder“, „Trügerische Inseln“ oder „Widerrufene Entdeckungen“.

Manches, wie der Mythos Atlantis geistert seit mehr als 2.000 Jahre durch die Köpfe der Menschheit. Ganz faszinierend ist, dass man sogar im Zeitalter der Satelliten-Vermessung dem Phantom „Sandy Island“ nachjagte: Dort, wo laut Koordinaten die Inseln sein sollten, fand das Forschungsschiff nur Wasser, allerdings rund 1.400 m tief. „Sandy-Island“ wird 2012 aus den Kartenwerken entfernt.

Manchmal sucht eine Schiffsbesatzung nach einem Archipel („Davies Land“) und findet eine andere Insel, die Osterinsel nämlich (1721, Niederländische Westindien-Kompagnie).

Auch das wechselhafte Schicksal der Los Jardines-Inseln regt zum Schmunzeln an. Über 400 Jahre waren sie in unterschiedlicher Größe auf den Seekarten verzeichnet. Jedes Mal, wenn sie nicht entdeckt werden konnten, änderten sie ihre Größe, ihre Anzahl und ihre Lage.

Dieses Buch ist eines der vielen, die sich mit nicht existenten Inseln oder Ländern beschäftigen. Dennoch ist dieses Werk in seiner Präsentation einzigartig: Es wird mit wunderschönen Zeichnungen von echten Tieren und Pflanzen sowie von Fabelwesen aus der Zeichenfeder von Katie Scott bereichert.

Die anspruchsvolle Verarbeitung wird um eine Weltkarte mit allen genannten Inseln ergänzt. Das Buch verspricht einen kurzweiligen Lesegenuss und ist ein tolles Geschenk, nicht nur für Kartenliebhaber.

Veröffentlicht am 02.04.2018

NIchts ist, wie es scheint!

Tod am Nussbaum
0

Schauplatz dieses Krimis ist wieder das fiktive Dorf Klein Schiessling, das idyllisch an der Grenze Waldviertel zu Weinviertel liegt.

Just zum Abschluss der dörflichen Feierlichkeiten anlässlich der Hochzeit ...

Schauplatz dieses Krimis ist wieder das fiktive Dorf Klein Schiessling, das idyllisch an der Grenze Waldviertel zu Weinviertel liegt.

Just zum Abschluss der dörflichen Feierlichkeiten anlässlich der Hochzeit von Franz und Marie, entdeckt das frisch getraute Paar die Leiche des Gemeinderates Huberbauer in ihrem Nussbaum hängen.
Während sich die Dorfbewohner in wilden Spekulationen ergehen, beginnt die Polizei mit ihren Ermittlungen. Noch bevor nur auch irgendwie Klarheit über den ersten Fall herrscht, gibt es einen zweiten Toten: Wieder ein Gemeinderat, doch diesmal erstochen und zwar in der Kirche. Welch eine Blasphemie!

Die Ermittler, der cholerische Inspektor Julius Schreiner und der besonnene Sepp Tauber - zwei Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten, haben in ihrem dritten Fall alle Hände voll zu tun.

Hat es der Mörder auf die Gemeindepolitiker abgesehen? Ist der Bürgermeister das nächste Opfer?

Fazit:

Ein durchaus witziger Krimi, dem ich gerne vier Sterne gebe.

Veröffentlicht am 02.04.2018

Ein gelungener Reiseführer durch ein Waldviertel abseits der Touristenpfade

111 Orte im Waldviertel, die man gesehen haben muss
0

Wieder ein toller Reiseführer aus dem Haus Emons, der uns Ausflugsorte abseits der touristischen Trampelpfade anbietet.

Von A wie Allensteig bis Z wie Zwettl sind die 111 unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten ...

Wieder ein toller Reiseführer aus dem Haus Emons, der uns Ausflugsorte abseits der touristischen Trampelpfade anbietet.

Von A wie Allensteig bis Z wie Zwettl sind die 111 unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten aufgelistet. Ein paar davon waren mir bislang unbekannt. Als erklärter Waldviertel-Fan könnte ich wahrscheinlich noch einmal 50 interessante Locations hinzufügen …

Ich kann mir vorstellen, dass den Autoren die Auswahl schwergefallen sein muss. Das Waldviertel bietet einfach für jeden Geschmack schöne Ausflugsziele. Von Naturdenkmälern bis hin zu alten Burgen und Schlössern, von Kulinarik bis Kunst.

Fazit:

Wer gerne bislang unbekannte geheimnisvolle Orte kennen lernen möchte, ist hier richtig. Gerne gebe ich 5 Sterne.