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Venatrix

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2018

Fesselnd bis zur letzten Seite

Wiener Schweigen
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Mit „Wiener Schweigen“ ist der Autorin wieder ein äußerst spannender und vielschichtiger Krimi gelungen.

In der Nähe Wiens, beim Kuchelauer Hafen, geht am Fuße des Leopoldsbergs eine Mure ab und legt ...

Mit „Wiener Schweigen“ ist der Autorin wieder ein äußerst spannender und vielschichtiger Krimi gelungen.

In der Nähe Wiens, beim Kuchelauer Hafen, geht am Fuße des Leopoldsbergs eine Mure ab und legt ein Massengrab frei. Die Knochenfunde von fast dreißig Menschen entpuppen sich als rund neunzig Jahre alt, bis auf die eine, die noch frische Leiche.
Dann ruft der Fund eines Ikonenbildes im Rucksack des Toten sowie ein sakrales Kunstwerk in der Unterkunft des Ermordeten neben der Polizei die Kunsthistorikerin Rosa auf den Plan.
Sowohl Kriminalpolizei als auch Rosa stoßen bei ihren Nachforschungen auf eine Mauer des Schweigens. Ein ganzer Ort gibt keine oder falsche Auskünfte.
Der Brand eines alten Hauses, beim dem dessen Bewohnerin ums Leben kommt, die Explosion im Pfarrhaus und der gewaltsame Tod des Pfarrers lassen auf ein finsteres kollektives Geheimnis der Dorfbewohner schließen.

Werden Rosa und ihr Schulfreund, der Polizist Liebhart, das Geheimnis lüften können?

Ich habe das Buch in einem durchgelesen. Vor lauter Spannung konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ein toll konstruierter Kriminalfall aus Schuld und Angst vor der Entdeckung.
Wieder ein tolles Cover aus dem Emons-Verlag. Es zeigt die Kirche auf dem Leopoldsberg.

Veröffentlicht am 28.01.2018

Hat mich nicht vollends überzeugt

Kärntner Rache
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Dieser Krimi ist der dritte aus der Reihe um Frank Remmiz und schon einmal unter dem Titel „Der Facebook-Mörder“ erschienen.

Im kurzen Abständen werden im Klagenfurter Schillerpark drei Tote gefunden. ...

Dieser Krimi ist der dritte aus der Reihe um Frank Remmiz und schon einmal unter dem Titel „Der Facebook-Mörder“ erschienen.

Im kurzen Abständen werden im Klagenfurter Schillerpark drei Tote gefunden. Sie sitzen jeweils auf derselben Parkbank. Der ermittelnde Beamte Frank Remmiz erhält Bekennerschreiben, die aus Versen von Friedrich Schiller bestehen. Doch nicht nur die Liebe zu Schiller verbindet die Toten. Nein, alle drei sind an künstlich herbeigeführter Blutverdünnung gestorben.

Ist der Täter unter Ärzten oder Krankenschwestern zu suchen? Frank Remmiz hat einige Mühe, den Mörder zu finden.

Meine Meinung:

Wie für einen Regionalkrimi üblich, gibt es Beschreibung der Örtlichkeiten und jede Menge Dialektausdrücke. Das passt gut.

Nicht ganz gelungen finde ich, dass Remmiz bislang wenig mit sozialen Medien zu tun hatte, und trotzdem gleich den „richtige Riecher“ hat und den Täter in diesen Kreisen vermutet.
Hm, vielleicht hätte man den Klappentext ein wenig anders gestalten müssen. Denn, wenn das steht „Kärnten.Facebook.Mord“ und das Buch spielt in Klagenfurt (Kärntens Hauptstadt) und es gibt drei Morde, so muss wohl die große Unbekannte dieser Gleichung, also „Facebook“ ein direkter Hinweis auf den Mörder sein.

Das nimmt dem Krimi einiges an Spannung.

Ein bisschen befremdlich haben die mehrmaligen Hinweise auf die anderen Bücher des Autors gewirkt.

Fazit:

Nicht Paul Martins bester Krimi, daher nur 3 Sterne.

Veröffentlicht am 28.01.2018

ein fesselndes Katz- und Mausspiel

Kärntner Killer
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Wieder habe ich es geschafft, mit dem vorab letzten Teil einer Serie zu beginnen. Allerdings könnte dieser Krimi für sich alleine stehen, da der eine oder andere Bezug zur Vergangenheit wird angedeutet.

Inhalt:

Drei ...

Wieder habe ich es geschafft, mit dem vorab letzten Teil einer Serie zu beginnen. Allerdings könnte dieser Krimi für sich alleine stehen, da der eine oder andere Bezug zur Vergangenheit wird angedeutet.

Inhalt:

Drei Gewerbetreibende, die außer der gleichen Mordwaffe nicht miteinander zu tun haben, werden in Klagenfurt erschossen.
Die Polizei hat schon alle Register gezogen und kommt nicht weiter. Was liegt daher näher, als den ehemaligen Kriminalbeamten Frank Remmiz als externen Berater ins Boot zu holen? Widerwillig zuerst, hat er doch den Staatsdienst wegen der Angst um seine Familie quittiert. Frank betreibt mit einem Partner ein kleines, exklusives Privatermittlungsbüro.

Während sich Frank noch mit den drei Toten in Klagenfurt beschäftigt, werden drei ältere Frauen am helllichten Tag und auf offener Straße in Villach erstochen. Niemand weiß vorerst, was diese Opfer verbindet, sind doch diesmal unterschiedliche Tatwaffe verwendet worden.
Dann entdeckt Remmiz ein kleines Teilchen und erkennt, dass die Verbrechen doch zusammenhängen.

Der Schreck fährt ihm und seinen Kollegen bei der Polizei in alle Glieder, als er die wahren Hintergründe versteht.

Spannung/Schreibstil:

Die Serie um Frank Remmiz ist präzise, knallhart und belastet den Leser manchmal durchaus.
Der Krimi ist vielschichtig und zeigt das internationale Geflecht der Verbrechersyndikate gut auf.

Da ich mich sowohl in Klagenfurt als auch in Villach ganz gut auskenne, konnte ich den Spuren der Ermittlungen gut folgen.

Cover:

Ein beeindruckendes Cover, der Blitz auf dem schwarzvioletten Nachthimmel - passt perfekt zum Showdown. Wieder ein geniales Cover aus dem Hause Emons.

Fazit:

Ein spannender letzter Teil (?) einer Serie, dessen Vorgängerkrimis ich mir unbedingt besorgen muss.

Veröffentlicht am 28.01.2018

ein fesselndes Katz- und Mausspiel

Kapruner Hexenschuss
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Die Autorin stellt den Pinzgauer Ort Kaprun in den Mittelpunkt ihres Krimis.

Mittelalterfestspiele rund um die gleichnamige Burg sollen den Fremdenverkehr beleben. Doch nicht allen Einwohnern gefällt ...

Die Autorin stellt den Pinzgauer Ort Kaprun in den Mittelpunkt ihres Krimis.

Mittelalterfestspiele rund um die gleichnamige Burg sollen den Fremdenverkehr beleben. Doch nicht allen Einwohnern gefällt dies.
Besonders die Aufführung in der Walpurgisnacht (30. April/1. Mai) sehen einige mit gemischten Gefühlen. Haben doch in der besagten Nacht Hexen und Geister sozusagen Ausgang.

Lang verschwunden geglaubter Aberglaube und Ängste kommen wieder an die Oberfläche, als just während der Bürgermeisterkonferenz zwei Tote entdeckt werden. Der eine, in einem Kochkessel während des Spektakels, der andere Tote ist der als komischer Kauz verschriene „Mäscht“.

Gemeinsam ist den beiden, dass sie am 30. April Geburtstag hatten.

Der Provinzjournalist Max Pfister erinnert an weitere zwei Personen mit diesem Geburtsdatum, die vor zehn Jahren tot aufgefunden bzw. spurlos verschwunden sind

Auch der Bürgermeister aus dem Nachbarort Lember ist ein Kind der Walpurgisnacht. Schwebt er nun in Lebensgefahr?

Nun gilt es, einerseits die ungewöhnlichen Todesfälle aufzuklären als auch den Bürgermeister zu beschützen. Beides ist für die Polizei nicht ganz so einfach, da unterschiedlichste Interessen den Ermittlungen im Weg stehen.

Ein spannender, gut aufgebauter Krimi. Der Leser lernt Land und Leute sowie deren Lebensweise kennen. Die Autorin hat ein witziges Katz-und-Maus-Spiel eingebaut. Die Mördersuche schlägt manchmal skurrile Blüten und führt letztlich zu einem eher unerwarteten Täter.

Gut, dass der Täter dingfest gemacht wurde. Ich habe nämlich auch am 30. April Geburtstag!

Veröffentlicht am 28.01.2018

Ein ziemlich skurriler Krimi

Leb wohl, Tirol!
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Wolfgang Gösweiners Krimi entführt die Leser nach Innsbruck.

Der etwas chaotische stets am Hungertuch nagende Privatermittler Gerhard Huber hat endlich einen vielversprechenden Auftrag: Er soll, gemeinsam ...

Wolfgang Gösweiners Krimi entführt die Leser nach Innsbruck.

Der etwas chaotische stets am Hungertuch nagende Privatermittler Gerhard Huber hat endlich einen vielversprechenden Auftrag: Er soll, gemeinsam mit der Polizei, einen russischen Oligarchen während seines Tirol-Aufenthaltes beschatten.

Doch dann stolpert die illustre Gesellschaft über eine nackte Frauenleiche.

Ohne besonderen Auftrag beginnt Geri zu ermitteln, kommt ihm die Tote doch bekannt vor.

Er sticht bei seiner Arbeit in zahlreiche Wespennester. Er prügelt sich häufig, begeht eine Menge Gesetzesübertretungen und taucht mit Kumpel Manni und Roger in das Drogenmilieu von Innsbruck ein.
Wird es den unkonventionellen Detektiven gelingen, den oder die Mörder ausfindig zu machen?

Der Krimi ist ein wenig schräg. So irritiert der Prolog zu Beginn. Erst nach einigen zusätzlichen Seiten kann sich der Leser auf die Story einlassen.
Doch es wird einem nicht leichtgemacht, die Protagonisten zu mögen. Die Selbstjustiz und allerlei Prügeleien sind nicht jedermanns Sache.
Gerhard Huber ist ein planloser Ermittler, der oft mehr Glück als Verstand hat. In der Wirklichkeit wäre er entweder tot oder im Gefängnis.

Die Figuren haben durchaus Entwicklungspotential. Manni und Roger sind ziemlich skurril beschrieben.

Diesmal nur 3 Sterne