Zwigespalten
Zwei FremdeRemie Yorke beginnt ihre letzte Nachtschicht in einem Hotel in den Schottischen Highlands bevor sie in Chile ein neues Leben anfangen will. Das Hotel ist am Ende der Saison, draußen tobt ein Schneesturm.
Remie ...
Remie Yorke beginnt ihre letzte Nachtschicht in einem Hotel in den Schottischen Highlands bevor sie in Chile ein neues Leben anfangen will. Das Hotel ist am Ende der Saison, draußen tobt ein Schneesturm.
Remie hat dieses Hotel als Arbeitsplatz genutzt um ihren Bruder in dem in der Nähe gelegenen Gefängnisses besuchen zu können. Doch ihr Bruder ist tot, bei einer Revolte im Gefängnis zu Tode gekommen.
Auch jetzt schrillen dort wieder die Sirenen. Im Hotel ist es ruhig, außer Remie gibt es noch 2 Gäste. Dann klingelt es an der Tür des Hotels und der Mann weist sich als Polizist aus und erzählt, dass es bei einem Gefangenen Transport zu einem Unfall gekommen ist, der Straftäter flüchtig, die Autos verunglückt. Er läßt sich das Hotel und die Nebenräume genau zeigen und verlangt die Herausgabe sämtlicher Schlüssel um sie zu schützen.
Wenig später klingelt es wieder und ein weiterer Mann gibt sich als Polizist aus. Remie ist klar, es kann nur einen richtigen Polizisten geben, der andere der Straftäter.
Gerade diese Zweifel von Remie und einem Gast werden im ersten Teil des Buches gut dargestellt und man gut miträtseln.
Als man einen Funkkontakt zu der verunglückten Fahrerin des Gefangenentransports herstellen kann, verlassen sie das Hotel. Doch der Weg ist umsonst, die Frau ist tot. Auf dem Rückweg werden die 3 von einer Lawine überrascht.
Damit beginnt für mich der zweite, etwas an den Haaren herbeigezogene Teil. Ich musste manches mal zurückblättern um den Faden nicht zu verlieren. Das Ende kommt dann anders als man denkt.
Der Schreibstil ist recht einfach, die Spannung im ersten Teil mit den Schilderungen der Umgebung ist hoch. Am Ende wird dann alles Schlag auf Schlag aufgelöst und hat mich etwas ratlos zurückgelassen.