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Venice

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2018

die dritte Frau

The Wife Between Us
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Vanessa hatte das perfekte Leben mit Richard bis er sie verlassen hat. Jetzt ist sie psychisch ein Wrack, einzig von dem Gedanken getrieben seine Hochzeit mit einer anderen zu verhindern. Das ist Nellie, ...

Vanessa hatte das perfekte Leben mit Richard bis er sie verlassen hat. Jetzt ist sie psychisch ein Wrack, einzig von dem Gedanken getrieben seine Hochzeit mit einer anderen zu verhindern. Das ist Nellie, eine junge Erzieherin die ihr Glück kaum glauben kann mit dem charismatischen Richard. Doch merkwürdige Dinge die in ihrem Umfeld geschehen bringen sie zum zweifeln.
Dann taucht auch noch eine dritte auf die die Wahrheit über Richard weiß.

Das Buch, erzählt aus den unterschiedlichen Seiten von Vanessa in Ich-Form teils in der Gegenwart teils in der Vergangenheit und aus Sicht von Nellie. Am Ende werden die Stränge zu einem Showdown zusammengeführt.

Der Schreibstil ist lebendig, die Personen und Gefühle gut dargestellt. Der Spannungsbogen wird gleichbleibend hoch gehalten trotz einiger Längen. Ein interessanter Plot aber den Hype um dieses Buch kann ich nicht ganz verstehen.

Veröffentlicht am 23.07.2018

Familiensuche

Familie und andere Trostpreise
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Sonny lebt mit seinem Vormund in RB / SoCal und hat so einige Neurosen und Phobien wenn in seiner Gegenwart die Menschen diese merkwürdigen Knutsch- und Sauge-Geräusche machen. An seinem 21 Geburtstag ...

Sonny lebt mit seinem Vormund in RB / SoCal und hat so einige Neurosen und Phobien wenn in seiner Gegenwart die Menschen diese merkwürdigen Knutsch- und Sauge-Geräusche machen. An seinem 21 Geburtstag ändert sich sein bisheriges Leben. Er erbt ein Vermögen und überwindet sich trotz seiner Umschlagphobie 5 Briefumschläge zu öffnen die ihm näheres über seine Eltern erzählen von denen er nur weiß das der Vater ein Guru war und die Mutter ihn nie kennenlernen wollte.

Er begibt sich auf Spurensuche in England und trifft dort Personen die seine Eltern kannten. In einzelnen Kapiteln erzählen die Personen aus dem Leben seiner Eltern und seiner Kindheit. Dabei erfährt man teilweise humorvolles oder auch trauriges. So muss er erkennen, dass sein Vormund einen Menschen umgebracht hat und auch sein ehemaliges Kindermädchen einen Menschen auf dem Gewissen hat. Zum Ende hin wird es versöhnlich. Nachdem Sonny sich mit seiner eigenen Familie nicht identifizieren kann, sucht er sich Leute aus die seine Ersatzfamilie werden.

Das Buch ist in Form eines langen Briefes an seine unbekannte Mutter geschrieben. Die einzelnen Personen sind gut dargestellt. Der Schreibstil ist lebhaft, teilweise humorvoll aber auch mit ein paar Längen. Insgesamt mal ein sehr außergewöhnlicher Roman.

Veröffentlicht am 15.07.2018

Ein Hauch von 1001 Nacht

Als die Tage nach Zimt schmeckten
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Wie jeden Tag, außer Freitag, wartet Zod vor seinem Café Leila in Teheran auf den Postboten und hofft auf einen Brief seiner Tochter Noor. Vor vielen Jahren hat er seine Kinder nach Amerika geschickt um ...

Wie jeden Tag, außer Freitag, wartet Zod vor seinem Café Leila in Teheran auf den Postboten und hofft auf einen Brief seiner Tochter Noor. Vor vielen Jahren hat er seine Kinder nach Amerika geschickt um sie vor dem totalitären Regime zu schützen und so hofft er jeden Tag auf einen Brief.

Als Noor in Amerika herausfindet, dass ihr Mann sie betrügt kündigt sie ihrem Vater ihr Kommen an. Mit dabei die 15-jährige Lily die sich anfangs so gar nicht mit den Sitten im Iran anfreunden will bis sich mit einem Jungen im Café Leila anfreundet und mit ihm einen riskanten Fluchtversuch unternimmt.

In Rückblicken wird außerdem die Lebensgeschichte von Zod und seiner geliebten Frau beschrieben aus anfangs glücklichen Tagen im Iran bis zum Umbruch bei dem seine Frau ihr Leben verliert.

Der Schreibstil dieser Familiengeschichte ist sehr lebendig und poesievoll. Man meint fast selbst einzutauchen in die Gerüche und Atmosphäre des Orients. Das Cover mit den warmen Farben rundet diese ergreifende Lebensgeschichte ab.

Veröffentlicht am 15.07.2018

Viele Feinde

Stille Feinde
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Der Privatermittler Isaiah Quintabe löst gewöhnlich ganz normale Fälle von ganz normalen Leuten. Eines Tages entdeckt er auf einem Schrottplatz das Auto mit dem sein Bruder vor einigen Jahren bei einem ...

Der Privatermittler Isaiah Quintabe löst gewöhnlich ganz normale Fälle von ganz normalen Leuten. Eines Tages entdeckt er auf einem Schrottplatz das Auto mit dem sein Bruder vor einigen Jahren bei einem Unfall mit Fahrerflucht überfahren wurde. War es am Ende gar kein Unfall sondern Mord?
IQ beginnt zu recherchieren und stößt dabei auf eine ganz andere Seite seines geliebten Bruders.
Außerdem wird er von der Freundin seines Bruders um Hilfe gebeten deren Schwester die in Las Vegas mit asiatischen Triaden und einer mexikanischen Gang aneinander geraten ist.

Den ersten Teil kenne ich nicht und weiß auch noch nicht ob ich ihn lesen möchte. Der häufige Perspektivwechsel, die teils derbe Sprache haben mir das Lesen nicht einfach gemacht. Während manche Szenen sehr detailliert beschrieben werden kommen Abschnitte wo ich so schnell nicht mitkam wer die Person jetzt ist und mit wem sie zusammengehört.
Schade, nach der Leseprobe und den Lobpreisungen hätte ich etwas anderes erwartet.

Veröffentlicht am 08.07.2018

Ohne jede Spur

Without You - Ohne jede Spur
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Nach einem Bootsunglück verschwindet die 17-jährige Eva spurlos. Ihre jüngere Schwester Faith ist überzeugt die Schwester wurde von einem Wilden entführt und lebt auf der nahegelegenen Insel die vom ...

Nach einem Bootsunglück verschwindet die 17-jährige Eva spurlos. Ihre jüngere Schwester Faith ist überzeugt die Schwester wurde von einem Wilden entführt und lebt auf der nahegelegenen Insel die vom Militär genutzt und gesperrt ist. Doch keiner glaubt ihr. Die Suche wird irgendwann eingestellt und ein Gedenkgottesdienst abgehalten.

Die Familie zerbricht an diesem Unglück. Die Mutter ist depressiv und verbringt die Tage im Bett, Faith ist auf sich alleine gestellt. Ein Au Pair Mädchen vergnügt sich auch lieber mit Männern, darunter dem Vater von Faith. Als es ihr endlich gelingt mit einem Boot auf die Insel zu fahren wird es dramatisch.

Dem Klappentext nach 'Ein düsterer psychologischer Thriller' hat mich das Buch neugierig gemacht. Den Schreibstil in Ich-Form finde ich eigentlich ganz gut nur wechselten in diesem Buch die Abschnitte zwischen Faith und Eva. Das macht das Lesen nicht immer sehr einfach.

In Rückblicken erfährt man einiges über die Eltern von Faith und Eva, was mich anfangs sehr irritierte und eigentlich mit der Situation im Moment nichts zu tun hat. Das Buch hat sehr viele Längen. Zum Ende hin wird es noch mal etwas spannend, aber insgesamt für mich etwas langatmig und ohne besonderen Thrill.

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