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Veröffentlicht am 12.03.2026

Musen, Prüfungen und andere Schwierigkeiten

Aftermyth – Penelope und die Prüfung der Götter
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Penelopes bisheriges Leben kreiste um ihre Aufnahme in Anaximander. Und dass sie im Haus Athene aufgenommen wurde, stand für sie und ihre Familie bereits lange fest. Doch dann kommt alles ganz anders. ...

Penelopes bisheriges Leben kreiste um ihre Aufnahme in Anaximander. Und dass sie im Haus Athene aufgenommen wurde, stand für sie und ihre Familie bereits lange fest. Doch dann kommt alles ganz anders. Schon der Weg zur Schule wird zum Problem und irgendwie scheint sich alles gegen Penelope verschworen zu haben.
Wer Percy Jackson kennt, wird bestimmt auch diese Reihe lieben. Der Einfluss der griechische Mythologie ist auch hier deutlich zu spüren, auch wenn Götter nur indirekt Teil der Handlung sind. Diese Serie erscheint mir im Stil aber trotzdem eigenständig zu sein. Die Charaktere und die Handlung wirken etwas moderner und quirliger und die Göttermagie äußert sich auch anders. Z.B. bewegen sich die Gebäude der Schule und tauschen jede Nacht ihren Platz. Die Geschichte spielt hauptsächlich auf dem Gelände von Anaximander und dreht sich um die Erledigung von Aufgaben. Die Prüfungen, die Penelope beschreiten muss, wirken aber etwas willkürlich und die der anderen Häuser spielen kaum eine Rolle, dabei konkurrieren sie untereinander. Und auch Penelopes Sonderrolle in dem Ganzen bleibt bisher noch ungewiss.
Geschrieben ist das Buch richtig gut. Bei einer solchen Autorin hatte ich aber auch nichts anderes erwartet. Ich habe mich richtiggehend festgelesen und mich in Anaximander sehr wohl gefühlt. Penelope ist eine tolle Figur und auch ihr Freundeskreis euch mir sehr ans Herz.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Billy und Bo

Die Jagd nach den magischen Münzen
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Dieses Buch spielt im historischen London und allein besaß für mich schon große Anziehungskraft- ganz zu schweigen von der beeindruckend schönen Aufmachung des Buchs. Der erste Eindruck war also bereits ...

Dieses Buch spielt im historischen London und allein besaß für mich schon große Anziehungskraft- ganz zu schweigen von der beeindruckend schönen Aufmachung des Buchs. Der erste Eindruck war also bereits sehr positiv, als ich dieses Buch in die Hände nahm. Es wirkt gar nicht mal so dick, aber beinhaltet eine Geschichte mit einer Magie, die mich enorm fesselte und zum Ende hin, das gebe ich gern zu, auch zu Tränen gerührt hatte.
Bo ist eine junge Mudlarkerin, oder Schlammschwalbe, wie sie es nennt und findet im Schlick der Themse eine seltsame Münze. An diesem Tag spricht der Fluss zum ersten Mal mit ihr. Und an diesem Tag beginnt ein Abenteuer, wie sie es so nicht erwartet hatte.
Die Darstellung und die Atmosphäre des historischen Londons sind ungeheuer schön. Die Geschichte aber ist geprägt von Legenden und Geheimnissen. Rasch verliert man sich in der darin. Rasch identifiziert man sich mit den Personen und fühlt mit ihnen mit. Der Verlust ist ein zentrales Thema im Buch, dargestellt z.B. durch die Jungen, die in den Krieg ziehen müssen. Dadurch besitzt das Buch auch etwas zutiefst berührendes und melancholisches. Die eigentliche Geschichte aber handelt von Billy, einem Jungen, den Bo am Fluss trifft und ihr selbst. Wie diese sich aber entwickelt, müsst ihr selbst herausfinden.

Das Buch wird für Kinder ab 10 Jahren empfohlen. Mit dieser Angabe gehe ich mit. Dieses Buch fasziniert aber auch ältere Leser. Und zu diesen zähle ich auch mich.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Bildgewaltig und faszinierend

Spiegelland
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Rebekka Franks neuestes Werk ‚Spiegelland‘ wird in drei Handlungssträngen erzählt, einen historischen, einen um 1999 und einen aktuellen. Alle drei sind eigenständig und doch eng miteinander verwoben. ...

Rebekka Franks neuestes Werk ‚Spiegelland‘ wird in drei Handlungssträngen erzählt, einen historischen, einen um 1999 und einen aktuellen. Alle drei sind eigenständig und doch eng miteinander verwoben. Teilweise werden sogar explizite Vorgänge aufgegriffen und im daran anschließenden Strang eingebunden, wie z.B. ein Klopfen an der Tür, dass in der einen beginnt und in einer anderen Zeit und Situation endet. Aber auch Vorkommnisse von größerer Bedeutung, die ich aber hier der Spoilergefahr wegen, nicht nennen möchte, finden sich in verschiedenen Zeiten wider. Alle drei Handlungen aber eint vor allem ein allgegenwärtiges Oberthema, dass die Stimmung natürlich auch beeinflusst. Trotzdem ist das Buch auch dank der Landschaftsform und den gut dargestellten Frauenfiguren zugleich sehr vereinnahmend, warmherzig und einzigartig.
Cato und Alettas Leben haben mich beide sehr fasziniert, wobei sich besonders Alettas Anteil am Buch als äußerst spannend erwies. Catos Rolle war dagegen eher zentraler Natur. Mit ihr verbinden sich Gegenwart und Vergangenheit. Doch auch sie hat eine schwere Zeit durchlebt und kann daher auch aus erster Hand berichten.
Ich fand das Buch enorm interessant. Ich las es ohne genaue Vorstellung über dessen Inhalt und war daher von der Thematik sowohl überrascht als auch begeistert. Schnell merkte man aber auch, wie durchdacht und raffiniert diese Handlung aufgebaut ist und wie es geschickt mit den Gefühlen und Gedanken des Lesers spielt. Aber obwohl rasch klar wird, um welches zentrale Thema sich das Ganze dreht, ist man trotzdem in einem fort am Spekulieren, wie alles miteinander zusammenhängen könnte. So etwas liebe ich. Es macht die Handlung sehr greifbar, man ist mittendrin und erlebt mit, lernt aber auch aus den Geschichten der Protagonisten, die eine leider noch immer existierende und aktuelle Problematik verdeutlichen.

Spiegelland fand ich richtig lesenswert. Ich konnte das Buch kaum beiseitelegen und fand es sehr bereichernd. Lest es!

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Ein Herz für Igel

Willkommen im Zoo - Ein neues Zuhause für Ignaz Pfefferminz Igel
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Ignatz ist ein höflicher und freundlicher Igel, den ich zuvor noch nicht kannte und in den ich mich jetzt Hals über Kopf verliebt habe. Also, dieser kleine, süße Kerl kommt jetzt in den Zoo und dann passiert ...

Ignatz ist ein höflicher und freundlicher Igel, den ich zuvor noch nicht kannte und in den ich mich jetzt Hals über Kopf verliebt habe. Also, dieser kleine, süße Kerl kommt jetzt in den Zoo und dann passiert gleich etwas, das er überhaupt nicht wollte und nur seiner Igelgestalt und sein Unwissen über diese bunten Dinger geschuldet war. Und dann war er deshalb auch noch gleich als ‚Feind‘ gebrannt. Ich hatte so Mitleid! Aber während er sich vor dem Zoodirektor versteckt, hilft er ganz selbstverständlich den Tiere. Und das fast schon beiläufig. Dabei vollbringt er Großes! Einem Tier hilft er Freunde zu finden, einem anderen seinen Traum zu erfüllen und wieder einem anderen dazu, dass wieder Besucher an seinem Gehege erscheinen. Es ist so herzerwärmend schön, aber auch bunt und fröhlich. Und ich bin froh, dass dieser Igel es letztendlich schafft auch vom Direktor angenommen zu werden. Ich mochte die Geschichte sehr und habe sie sehr gerne vorgelesen. Die bunten Bilder im Buch sind richtig schön. Aber mein Herz gehört der wunderbaren Geschichte. Und dem Igel. Ich muss unbedingt schauen, ob es von ihm noch mehr Bücher gibt.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Das Haus im Wald

Eventyr-Saga 1: Tochter des Nebelwalds
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‚Tochter des Nebelwalds‘ spielt in einer nicht näher benannten, vergangen Zeit, besitzt deutlich märchenhafte Züge und eine interessante Magie.
Avas Familie lebt in Armut, die Mutter ist bereits vor langer ...

‚Tochter des Nebelwalds‘ spielt in einer nicht näher benannten, vergangen Zeit, besitzt deutlich märchenhafte Züge und eine interessante Magie.
Avas Familie lebt in Armut, die Mutter ist bereits vor langer Zeit gestorben, doch nun sind die Zeiten schlecht und Geld nicht vorhanden. Lange werden sie von dem, was die Natur ihnen bietet, nicht mehr leben können. Und heimlich zimmert der Vater bereits Särge. Die Geschichte beginnt also schon mit einem recht düsteren Szenario, dass die Lebensumstände der Familie sehr deutlich macht. Doch bald schon erahnt man auch die Parallelen zu Hänsel und Gretel. Um die Kinder nicht verhungern sehen zu müssen, begleitet der Vater die Kinder unter einem Vorwand in den Wald um sie dort zurückzulassen. Und tatsächlich stoßen auch hier die beiden Mädchen schon bald auf ein abgelegenes Haus im Wald. Nebula und ihre Kinder wirkten auf mich mystisch, wie eine zeitlose Insel im Wald. Ihr fehlt das Augenlicht und doch scheint sie alles zu sehen und auch die Kinder umgibt ein Geheimnis.
Das Buch hat mich sogleich fasziniert. Die Atmosphäre ist unheimlich toll und die sprach bildlich und greifbar. Nur vollzieht die Geschichte auch ein paar wenige Handlungen, die ich als reale Person wahrscheinlich anders gehandhabt hätte. Trotzdem fügen auch diese sich gut ins Geschehen ein und sind eben Teil dieser Märchenwelt und für die Handlung einfach so notwendig.
Das Buch schließt spannend ab und es ist bereits absehbar, dass Avas Abenteuer noch größere Formen annehmen wird. Daher bin ich schon sehr gespannt, wie diese Serie fortgeführt wird. Die Stadt und der Zustand des Landes hält bestimmt noch einige Überraschungen parat.

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