Die Welt dreht sich weiter, der Puls der Natur schlägt, doch die Entwicklung der Menschheit steht still. Menschen sterben nicht mehr, verändern sich nicht. Und Babies werden nicht geboren. Tage, Wochen, ...
Die Welt dreht sich weiter, der Puls der Natur schlägt, doch die Entwicklung der Menschheit steht still. Menschen sterben nicht mehr, verändern sich nicht. Und Babies werden nicht geboren. Tage, Wochen, vergehen. Und was einige anfangs als Zeitgewinn positiv gedeutet haben, kehrt sich rasch ins Gegenteil.
Ich hatte gehofft in dieser Handlung neben einem fesselnden Verlauf auch tiefgründige Gedanken zum Menschsein zu finden. Doch blieb dieses Buch hinter meinen Erwartungen deutlich zurück. Es liest sich gut, flüssig und auch interessant, ist jedoch eher oberflächlicher Natur und kratzt leider nur an den Schicksalen der verschiedenen Charaktere, ohne je wirklich tiefer zu dringen.
Die Ursache dieses mysteriösen Stillstandes wurde interessanterweise nur diffus und in einer Weise, die ich gut annehmen konnte, aufgeklärt. Mystische oder unglaubwürdige Gründe wurden dadurch umgangen. Ein raffinierter Schachzug, wie ich finde. Das gewisse Etwas aber fehlte mir dennoch.
Wenn es klappert, wenn sich ein Rind schüttelt, der Hofhund Bambi heißt und die Mäuse durchnummeriert werden, dann bist du wohl auf Bauer Herrmanns Hof. Dort, wo seit neuestem auch Shaggy wohnt. Und dort, ...
Wenn es klappert, wenn sich ein Rind schüttelt, der Hofhund Bambi heißt und die Mäuse durchnummeriert werden, dann bist du wohl auf Bauer Herrmanns Hof. Dort, wo seit neuestem auch Shaggy wohnt. Und dort, wo es kunterbunt und fröhlich zugeht. Bis, ja, bis die Tiere erfahren, dass Diebe sich an der Ernte des Hofs bedienen. Daraufhin schließen sie sich zusammen und tüfteln an einem Plan um die Diebe zu überführen.
Man merkt zwar, dass dieses Band ein Reihenauftakt ist, und die Geschichte hauptsächlich darauf abzielt Hof und Tiere kennenzulernen, trotzdem ist es doch auch ein sehr spaßiges Abenteuer. Ich fand ja die Mäuse richtig großartig, und in Shaggy hab ich mich buchstäblich verliebt. Trotz seiner furchterregenden Hörner ist er sehr umgänglich, hat aber auch Kniffe auf Lager, an die man nicht sofort denken würden. Großen Anteil am Erfolg dieses Buches hatten bei uns aber auch die Illustrationen. Sie sind lustig, die Posen originell und mit Gesichtsausdrücken ausgestattet, die den Tieren viel Leben einhauchen. Und zwischendurch wurden sogar kleinere Passagen im Comic-Stil eingefügt.
Ich habe dieses Buch meinem Spross vorgelesen und mussten des öfteren unterbrechen um uns einfach nur über die Bilder zu unterhalten. Aber auch die tierischen Erklärungen über menschliche Angewohnheiten brachten uns wirklich zum Lachen. Kurzum, uns brachte das Lesen dieses Buches jede Menge Spaß und guter Laune.
Ob vom Land oder aus der Stadt, ich denke, dass sich mit diesen Tieren jedes Kind wohlfühlen kann.
Das Buch ist zum selber lesen ab 8 Jahren gut geeignet. Vorgelesen funktioniert die Geschichte sicherlich auch schon früher.
„What the River knows“ ist in meinen Augen eine sehr jugendlich wirkende, sich langsam entwickelnde Enemies-to-Lovers-Story, eingebettet in einem leicht magischen, historisch- exotischen Ambiente.
Inez ...
„What the River knows“ ist in meinen Augen eine sehr jugendlich wirkende, sich langsam entwickelnde Enemies-to-Lovers-Story, eingebettet in einem leicht magischen, historisch- exotischen Ambiente.
Inez reist, nach dem Verschwinden ihrer Eltern nach Ägypten und erzwingt dort ihre Teilnahme an einer Expedition ihres Onkels. Sie erhofft sich dadurch mehr über den Verbleib ihrer Eltern zu erfahren, verwickelt sich jedoch auch in Machenschaften, die sie selbst nur schwer überblicken kann.
Die Aufmachung des Buches ist wirklich wunderschön. Das Cover enthält Goldprägungen, typisch ägyptische Motive und wirkt durch die Gestaltung und des Farbschnitts sehr edel. Die Handlung überzeugte mich jedoch nicht ganz so umfassend.
Die Ausdrucksweise und auch das hier anzutreffende Frauenbild wirkte auf mich recht modern (und etwas naiv), was sich nur schwer mit der Handlung in Einklang bringen ließ und zu etwas skurril wirkende Situationen führte, die zwischen viktorianischen Gebaren und modernen Einstellungen wechselten. Gewöhnte man sich jedoch erst daran, war Inez Abenteuer aber durchaus fesselnd und die Handlung in sich schlüssig. Die Magie des Buches hat mir dabei besonders gut gefallen. Sie wirkte auf mich eher subtil und zeigte sich fast ausschließlich in magischen Gegenständen. Und auch die Suche nach Kleopatras Grab ergab eine sehr schöne und spannende Atmosphäre, die mit unvorhersehbaren Hintergründen aufzuwarten wusste.
Als Auftakt eines Mehrteilers wurde diesem Buch jedoch ein fieser Cliffhanger ans Ende gesetzt, der einige Fragen offen lässt, sicher geglaubtes in ein anderes Licht rückt und die Neugier auf das nächste Band dadurch gehörig steigert.
Thomas kann auch Bücher. Und das sogar richtig, richtig gut! Kein Wunder also, dass dieses schon sein viertes aus seiner Leselernreihe ist. Und ich überlege ernsthaft uns die vorangegangenen Bände auch ...
Thomas kann auch Bücher. Und das sogar richtig, richtig gut! Kein Wunder also, dass dieses schon sein viertes aus seiner Leselernreihe ist. Und ich überlege ernsthaft uns die vorangegangenen Bände auch noch zu holen.
Lesen aber kann man es auch ohne das Vorwissen aus anderen Büchern. Ein bisschen Interesse am Fußball ist jedoch nicht verkehrt um zuordnen zu können, wer Mario, Dante, Mats und Toni überhaupt sind. Aber das wissen die Kids meiner Erfahrung in diesem Alter schon ganz gut.
Thomas erzählt hier in einfachen und kurzen Sätzen von seinem Abenteuer „Weltmeisterschaft“- vom Flug, dem Mannschaftsquartier, den Spielen und letztendlich dem Sieg. Aber auch sehr emphatische Momente, wie das trösten anderer Spieler (was ich sehr vorbildhaft finde und Kindern fairen Sportsgeist zeigt) oder das Treffen mit der eigenen Familie sind im Buch enthalten.
Verwendet wird im Buch eine gut lesbare Großschift mit breitem Zeilenabstand. Die „a’s“ sind rund und sehen nicht aus, wie ein umgedrehtes e und entsprechen dadurch dem in der Schule gängigem Format. Passend zur Lesestufe wurde jedoch schon auf bunte Silbenmarkierungen verzichtet und etwas längere Wortgebilde verwendet.
Ganz großes Lob möchte ich aber auch dem Illustrator für seine sehr gut identifizierbaren Figuren aussprechen, die den realen Menschen tatsächlich ähneln. Und auch die Idee die Herkunft der gegnerischen Mannschaften anhand eines Globusses zu zeigen ist großartig und sehr interessant.
Dazu enthält das Buch anschließend an die Geschichte einen Rätsel- und Mitmachteil, der den anderer Bücher in Umfang und Kreativität wirklich den Rang abläuft. Einer der Spaß macht, das Thema wunderbar aufgreift und Kindern sogar animiert Passagen des Buches ein zweites Mal zu lesen.
Ich muss sagen ich bin absolut begeistert von diesem Buch und der Reaktion meines Kindes nach zu urteilen, bin ich damit nicht allein.
Für uns ist es das beste Leselernbuch, das wir jemals hatten. Fußball wird hier ernsthaft thematisiert und das auf eine Weise, die Lesen sehr interessant werden lässt.
Julian scheint ein normaler, sympathischer Teenager zu sein- sportlich und zudem ein Hundefreund. Doch eines Abends erscheint ihm ein seltsames Artefakt, was eine Kaskade von Ereignissen lostritt. Er verschläft, ...
Julian scheint ein normaler, sympathischer Teenager zu sein- sportlich und zudem ein Hundefreund. Doch eines Abends erscheint ihm ein seltsames Artefakt, was eine Kaskade von Ereignissen lostritt. Er verschläft, hastet zur Schule, doch kommt nie bei dieser an. Das Plakat einer Litfaßsäule auf seinem Weg zieht ihn wie magisch an. Und kurz darauf stellt sich heraus, dass dieses als Portal fungiert, das Julian auf „die Insel“ bringt. Und kaum ist er dort, schwebt er schon in Gefahr. Nur knapp und dank einer ihm fremden Stimme in ihm entkommt er dem furchterregenden Wesen, das ihm auflauert. Die Stimme, so stellt sich heraus, stammte von Askan, seinen mit ihm verbundenen Seelentier. Doch warum weiß Askan kaum mehr als Julian? Wo sind sie hier und warum? Lang bleiben sie nicht allein. Und bald schon werden die „Helden“ mit einer Aufgabe betraut, die ihnen alles abverlangen wird.
Die Geschichte hält sich nicht lange mit Vorgeplänkel auf und wechselt rasch nach Elendum. Julian wirkte dabei zu Anfang jedoch älter als auf der Insel. Ich erklärte mir dies durch die dort vorherrschende Bedrohung und der dadurch entstehenden Unsicherheit. Schön empfand ich dabei, wie sympathisch mir dieser Junge, aber auch die anderen Helden rasch wurden. Mit einer Ausnahme… Aber dazu lest ihr am Besten selbst.
Allen wurde ein eigener Charakter zuteil, der die Jugendlichen leicht voneinander unterscheidbar machte. Und auch kulturell deckten sie eine schöne Bandbreite ab, die ich nur positiv bewerten kann.
Als wahre Bereicherung sah ich auch die Seelentiere. Sie sind eng mit ihren menschlichen Pendant verbunden und können von diesem „gerufen“ werden, was sie zu sehr wertvollen Begleiter werden lässt.
Auf nur gut 240 Seiten geschieht eine ganze Menge, was zur Folge hatte, dass Szenen oft nur wenig umschrieben wurden, dadurch aber zugleich die Phantasie anregen. Ob dies als Nachteil interpretiert werden sollte, überlasse ich dabei dem Leser. Ich selbst hatte leider oft das Gefühl, es fehle mir an (Hintergrund-)Wissen. Zum Ende wird der Leser zwar in einiges eingeweiht, ich hätte mir die ein oder andere Information schon früher und an entsprechender Stelle gewünscht. Es hätte mir sicherlich geholfen die Handlung und die Magie der Insel besser zu verstehen. Mir ist aber natürlich auch bewusst, dass eine gewisse Unwissenheit die Spannung erhöht und diese vom Autor hier bewusst als Stilmittel eingesetzt wurde. Muss man aber mögen…
Nichtsdestotrotz empfand ich dieses Buch als aufregend und interessant. Und es gipfelt mit einem Cliffhanger, mit dem ich so überhaupt nicht gerechnet hatte. Einer, der die Neugier aufs nächste Band gehörig steigert.