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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2023

Gute Tipps

9x1 = Meins
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Vor ein paar Jahren wollten wir ein Haus kaufen, weil es dann aber bei keinem unserer Wunschobjekte geklappt hat, hatten wir den Plan erstmal auf Eis gelegt. Heute weiß ich, dass wir recht naiv waren und ...

Vor ein paar Jahren wollten wir ein Haus kaufen, weil es dann aber bei keinem unserer Wunschobjekte geklappt hat, hatten wir den Plan erstmal auf Eis gelegt. Heute weiß ich, dass wir recht naiv waren und viele Makler uns wahrscheinlich auch nicht ernst genommen haben, weil wir so jung und unbedarft gewirkt haben. Der Traum von den eigenen vier Wänden ist immer noch da und so war ich sehr gespannt auf diese Buch.

Ich finde das Buch sehr schwer und die glänzenden Seiten etwas anstrengend zu lesen, aber inhaltlich ist es echt gut. Ich mochte die vielen guten Tipps und vor allem ein Ratschlag ist mir im Kopf geblieben: Verbindlich und nett sein, dem Makler oder allen anderen Partnern den Eindruck vermitteln, dass man es wirklich ernst meint. Sich vorher Gedanken machen, was man wirklich will, und wieviel Geld man real zur Verfügung hat.

Ich mag die Aufteilung des Buchs und die vielen Hinweise, die es soviel leichter machen können, eines Tages den Schlüssel zur Wunschimmobilie tatsächlich in der Hand zu halten. Daher werde ich das Buch auf jeden Fall behalten und nochmal in Ruhe durcharbeiten, wenn es akut wird.

Veröffentlicht am 08.11.2023

Zeitlos schön

Das kleine Gespenst: Das kleine Gespenst
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Natürlich habe ich dieses Buch bereits vor vielen, vielen Jahren gelesen und geliebt. Wie so viele anderen Bücher auch aus der Feder dieses begnadeten Autors. Immer und immer wieder habe ich gemeinsam ...

Natürlich habe ich dieses Buch bereits vor vielen, vielen Jahren gelesen und geliebt. Wie so viele anderen Bücher auch aus der Feder dieses begnadeten Autors. Immer und immer wieder habe ich gemeinsam mit meinen Geschwistern die Abenteuer des Kleinen Gespensts, des Kleinen Wassermanns, Der Kleinen Hexe und von Räuber Hotzenplotz gelesen. Nun gibt es anlässlich des 100. Geburtstags von Otfried Preußler diese herrliche Schmuckausgabe mit Wandstickern und ich war begeistert. Und zugleich skeptisch, ob mich das Buch nochmal so in seinen Bann ziehen würde - als Erwachsene, nach so vielen Jahren mit hunderten von anderen Büchern.

Und die Antwort ist ganz leicht! JAAAA! Schon von der ersten Seite an war ich wieder ganz im Sog des Buchs! Oben die zauberhafte Zeichnung des hüschen Gespensts, das aus seiner eisenbeschlagenen Truhe aus Eichenholz späht, unten der Text, der immer wieder magisch ist, egal, wie oft man ihn liest und wie alt man ist. Es war wie eine kleine Reise in die Vergangenheit, in meine Kindheit. Wieder war ich mit dem abenteuerlustigen Kleinen Gespenst unterwegs und habe mit ihm Schabernack getrieben. Gemeinsam haben wir uns über die seltsame schwarze Erscheinung erschreckt, haben viele Abenteuer bestanden und sind am Ende froh gewesen, wieder bei unserem lieben Freund, dem Uhu Schuhu, zu sein.

Ich freue mich jetzt schon darauf, das Buch bald mit meinem Neffen zu lesen. Noch ist er zu klein, aber bis dahin kann ich das Buch ja selbst noch lesen und bestaunen! Und inzwischen überlege ich mir, ob ich mir auch noch die anderen Bücher aus der Jubiläumsreihe zulegen möchte!

Veröffentlicht am 07.11.2023

Macht Lust auf mehr!

Der Pate von Darmstadt
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Zwar kenne ich den ersten Teil dieser Reihe nicht, aber ich hatte trotzdem Lust, dieses Buch zu lesen. Vor allem das Thema rund um die Mafia hat mich sehr neugierig gemacht, denn damit habe ich mich schon ...

Zwar kenne ich den ersten Teil dieser Reihe nicht, aber ich hatte trotzdem Lust, dieses Buch zu lesen. Vor allem das Thema rund um die Mafia hat mich sehr neugierig gemacht, denn damit habe ich mich schon während meines Studiums auseinander gesetzt. Ein unglaublich packendes Themenfeld, das so viele Facetten hat und viele Dinge, die für alle, die außerhalb dieser Systeme sind, auch nur schwer nachvollziehbar sind. Hier ist es also die Camorra und zwei rivalisierende Clans. Und auf der anderen Seite die Justizvollzugsbeamtin Maria Saletti, die selbst aus Neapel stammt und deren Cousine vor vielen Jahren ungeklärt zu Tode kam. Sie erhofft sich auch darüber eine Auflärung während sie einem Boss helfen will, seine Frau und die beiden Mädchen zu finden.

Also eine bunte Gemengelage von Themen und Problemen, die ziemlich explosiv wirken können. Maria weiß um die Gefahr, in die sie sich begibt und unterschätzt sie trotzdem. Wird das wirklich gutgehen?

Ich mochte die vielen detailreichen Beschreibungen, gerade während der Italienreise. Aber auch sonst, denn so wirkt das Geschehen sehr lebendig und authentisch. Etwas gestört hat mich, wie schnell Maria bereit ist, absolut unvernünftig zu handeln und nicht nur ihren Job, sondern möglicherweise auch ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Klar, der Tod ihrer Cousine war für sie als Teenie schlimm und sie fühlte sich schuldig, aber trotzdem wirkte das auf mich zu leichtfertig.

Insgesamt ein tolles Buch, von dem ich gerne eine Fortsetzung lesen würde!

Veröffentlicht am 06.11.2023

Ein Highlight und Pageturner

Helle Tage, dunkle Schuld
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich einerseits die Zeit sehr besonders finde, in der es spielt, und andererseits weil ich historische Krimis besonders mag. In letzter Zeit habe ich nicht viele ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich einerseits die Zeit sehr besonders finde, in der es spielt, und andererseits weil ich historische Krimis besonders mag. In letzter Zeit habe ich nicht viele historische Kriminalromane gelesen, die mir richtig gut gefallen hätten, umso neugieriger war ich hier. Vor allem auch, weil ich gelesen hatte, dass alles auf einem wahren Fall basiert - das macht es für mich immer noch interessanter.

Ich hatte das Buch auf einer Reise dabei und war wirklich froh, dass ich stundenlang so ungestört lesen konnte, denn das Buch hat mich von den ersten Seiten an in seinen Bann gezogen und ich war in einer anderen Welt. Die Autorin ist wohl nicht umsonst Bestsellerautorin!

Carl Bruns ist eine gut gelungene Figur, die sich auf ihrem harten Weg durch den Alltag nach dem Krieg kämpft. Er hat gehofft, die Nazizeit und seine Tätigkeit unter Tage hinter sich lassen zu können, aber die Verbrecher dieser Zeit strahlen immer noch in die Gegenwart und auch die Menschen sind die Gleichen geblieben. Einige Unerbesserliche sind immer noch überzeugt, dass vieles richtig war und viele kommen wieder in Amt und Würden. Gleichzeitig berührt sein neuester Fall auch noch sein Privatleben, das ebenfalls nicht einfach ist. Viele Konflikte und Probleme, die aber so anschaulich und authentisch geschildert werden, dass man als Leser ganz nah am Geschehen ist und alles gut nachvollziehen kann. Und so kommt man zusammen mit Carl in einen Sog von Gewalt und Machtkämpfen, aus der am Ende nicht alle heil herauskommen werden.

Ich war sehr glücklich, in der Buchbeschreibung "Kriminalinspektor Carl Bruns, Band 1" zu lesen, denn das lässt auf ein baldiges Wiedersehen hoffen!

Veröffentlicht am 06.11.2023

Die Atmosphäre und das Flair des Ruhrgebiets kommen wunderbar rüber

Zechenhölle
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Da ich Band 1 "Zechentod" damals ziemlich gut fand, war ich natürlich gespannt, wie es weitergeht mit diesen beiden ungewöhnlichen Ermittlern. Band 2 ist mir irgendwie durchgerutscht, aber ich hatte nicht ...

Da ich Band 1 "Zechentod" damals ziemlich gut fand, war ich natürlich gespannt, wie es weitergeht mit diesen beiden ungewöhnlichen Ermittlern. Band 2 ist mir irgendwie durchgerutscht, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass das den Lesefluss gestört hätte. Ich denke, man kann die einzelnen Bände auch durchaus getrennt voneinander lesen, auch wenn es natürlich immer schöner ist, wenn man die Reihenfolge einhält und so auch das Privatleben mitbekommt - gerade hier, wo es im Privatpersonen als Ermittler geht.

Leider konnte mich das Buch von Anfang an nicht so recht überzeugen. Für mich war nicht so klar nachvollziehbar, warum Liesa denkt, sie muss diesen Fall aufklären, und warum sie sich selbst so in Gefahr bringt. Manches hat für mich nicht so sehr zusammengepasst - vor allem auch vor dem Hintergrund ihrer Angststörungen. Aber vielleicht wollte sie sich gerade deswegen etwas beweisen.

Wirklich gut gefallen hat mir, wie die Autorin die Ruinen und verlassenen Anlagen des Bergbaus beschreibt. Das Flair und die Atmosphäre des Ruhrgebiets kommen total gut rüber. Auch in den Figuren, allen voran der Omma, ist das sehr gut gelungen.