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Veröffentlicht am 14.07.2025

Eine Geschichte aus dem echten Leben: nahbar und unbequem ehrlich

No Hard Feelings
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"No Hard Feelings" von Genevieve Novak ist eine absolute Empfehlung! In dem Buch geht es um Penny, bei der schon eine Weile nicht alles so läuft, wie sie es sich vorstellt oder erträumt hat. Während ihre ...

"No Hard Feelings" von Genevieve Novak ist eine absolute Empfehlung! In dem Buch geht es um Penny, bei der schon eine Weile nicht alles so läuft, wie sie es sich vorstellt oder erträumt hat. Während ihre Freundinnen die Karriereleiter hinaufklettern oder in glücklichen Beziehungen sind, läuft es bei Penny etwas anders - das stört sie und füttert die Selbstzweifel. "No Hard Feelings" ist ein Buch über das Leben, das kein Blatt vor den Mund nimmt. Im Leben ist nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen. Und im Gegensatz zu vielen anderen Geschichten, zeigt dieses Buch genau das, die unbequeme aber notwendige Wahrheit. Dadurch wirken Penny und die Handlung nahbar und auf einem Level mit uns im echten Leben. Außerdem macht es einfach Spaß dieses Buch zu lesen und in die Gedanken von Penny einzutauchen. Der Schreibstil wirkt echt und leicht. Und es ist nicht zu übersehen, dass die Autorin ganz viel Persönlichkeit und Herzblut in dieses Buch gesteckt hat.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Schöner queerer Jugendroman, aber mangelnde Tiefe

The Lesbiana's Guide to Catholic School
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"The Lesbiana´s Guide to catholic School" - der Titel beschreibt das Buch tatsächlich richtig gut. Es geht um die 16-jährigen Yamilet, die gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder auf eine neue Schule wechselt ...

"The Lesbiana´s Guide to catholic School" - der Titel beschreibt das Buch tatsächlich richtig gut. Es geht um die 16-jährigen Yamilet, die gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder auf eine neue Schule wechselt - als eines der einzigen mexikanischen Kinder an einer weißen, sehr reichen katholischen Schule. Dass sie queer ist möchte Yami daher noch etwas für sich behalten...


Das übergeordnete Thema hat mir sehr gut gefallen, ebenso wie die gewählte Perspektive. Das Buch behandelt Themen, wie Rassismus, Depression, Homophobie, Sich-Ausgegrenzt-Fühlen und Zu-Sich-Selbst-Finden. Allerdings habe ich schnell gemerkt, dass mir die dargestellten Auseinandersetzung mit den Themen nicht tief genug gehen, sondern lediglich an der Oberfläche kratzen. Ja, es handelt sich hierbei um ein Jugendbuch. Aber statt diese wichtigen Themen eher oberflächlich zu behandeln, hätte ich mir gewünscht, dass diese stattdessen sehr gut aufbereitet rübergebracht werden.


Der Rest der Geschichte, die Handlung und die Schreibweise haben mir aber trotzdem sehr gut gefallen. Ich habe das Buch gerne gelesen und war stets gespannt zu erfahren, wie es weitergeht.


Daher kann ich das Buch grundsätzlich empfehlen, aber nicht für Leute, die sich eine starke Auseinandersetzung mit den angekündigten Themen wünschen.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Ein gutes Buch für ein verregnetes Wochenende auf der Couch zum Träumen und in andere Welten abtauchen. Aber mehr auch nicht...

Summer in the City
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Ein gutes Buch für ein verregnetes Wochenende auf der Couch zum Träumen und in andere Welten abtauchen. Aber mehr auch nicht... Das Buch erzählt eine klassische Fake-Dating-Geschichte. Sie ist eine anonyme ...

Ein gutes Buch für ein verregnetes Wochenende auf der Couch zum Träumen und in andere Welten abtauchen. Aber mehr auch nicht... Das Buch erzählt eine klassische Fake-Dating-Geschichte. Sie ist eine anonyme und erfolgreiche Drehbuchautorin und seine Muse, ihr Nachbar, der reiche Tech-Milliardär und... ihr Fake-Freund. Sie beide verbindet eine flüchtige Begegnung vor ein paar Jahren und nun ein gemeinsamer Sommer in New York - aber reicht es für mehr?

Das Buch hat einige schöne und lustige Stellen, die Geschichte ist im großen und ganzen und ganz schön, aber die Ausmaße an einigen Stellen, insbesondere in Bezug auf Geld doch einfach viel zu viel... Das hat mir leider die ein oder andere Stelle kaputt gemacht. Trotzdem habe ich das Buch an einem Wochenende verschlungen, denn genau dafür ist es perfekt - für eine kleine Auszeit zwischendurch. Highlight für mich war nicht unbedingt die (Fake-)Beziehung der Protagonistin, sondern ihre Freundschaften und die kleinen Einblicke in das Leben einer Drehbuchautorin... Ich werde das Buch aber weder noch mal lesen noch groß weiterempfehlen, dafür gibt es einfach zu viele ähnliche Bücher, die dieses Buch um einiges übertreffen...

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Interessante Theorie, aber keine richtige Empfehlung für das Buch

Die LET THEM Theorie
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In diesem Buch geht es um die "Let-Them"-Theorie: Es geht darum, Lass sie über andere Menschen und Lass mich zu sich selber zu sagen und sich dadurch zu "befreien". So weit so gut erstmal. Ich bin allerdings ...

In diesem Buch geht es um die "Let-Them"-Theorie: Es geht darum, Lass sie über andere Menschen und Lass mich zu sich selber zu sagen und sich dadurch zu "befreien". So weit so gut erstmal. Ich bin allerdings hin- und hergerissen bei diesem Buch. Die Theorie an sich ist spannend und ich habe in der kurzen Zeit bereits eine Veränderung bei mir erkennen können und die Gedanken à la Overthinking etwas reduzieren können. Ein bisschen werde ich mir wohl auch beibehalten - so zumindest die Hoffnunf. Die Kernbotschaft möchte ich allerdings klar von dem tatsächlichen Buch und der Präsentation der Theorie trennen.

Der Schreibstil war leicht anstrengend - es gab immer wieder Absätze mit unzähligen Ein-Satz-Beispielen (ich verstehe den Gedanken, dass sich somit viele Leute angesprochen fühlen, aber in der Regel hätten auch zwei, drei gereicht, um die Intention zu verstehen. Ich hab relativ schnell angefangen, die Beispiel-Absätze einfach zu überspringen) und leider tauchten auch immer wieder inhaltliche Wiederholungen auf, sodass innerhalb der Kapitel der rote Faden nicht wirklich deutlich war. Außerdem fehlte mir eine kritische Betrachtung der Theorie - Wie genau sah die Recherche aus? Wie die "Versuche"? Wann ist es nicht sinnvoll die Theorie anzuwenden? Bis zu welchem Grad sollte die Theorie angewendet werden?

Ein großer Teil des Buches widmete sich den freundschaftlichen und den romantischen Beziehungen - die Theorie wurde angewendet, das half mir besser sie zu verstehen, aber es ging noch viel tiefer in die Materie, das hätten zwei einzelne Bücher sein können. Stattdessen hätte ich mir mehr Input zum Lass mich gewünscht - wann man sich selbst Lass mich sagt und wie man darauffolgend seine Handlung verändern kann. Das Buch weißt immer wieder darauf hin, dass der Fokus oftmals nur auf Lass sie gerichtet wird und ein ganz ganz wichtiger Schritt aber Lass mich sei - leider ist die Autorin in die gleiche Falle getappt und hat sich viel zu sehr auf Lass sie konzentriert.

Auch wenn ich der Meinung bin, dass die Theorie ihre guten und interessanten Seiten hat und sie mir vermutlich weiterhelfen wird, kann ich das Buch eigentlich nicht empfehlen.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Ein kleiner Ausflug ins Warme

If You Fly Too Far
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"If You Fly Too Far" von Tine Nell ist die perfekte Lektüre am Strand oder für alle, die gedanklich gerade gerne am Strand wären. Ich habe das Buch hauptsächlich auf dem Balkon gelesen, aber den kleinen ...

"If You Fly Too Far" von Tine Nell ist die perfekte Lektüre am Strand oder für alle, die gedanklich gerade gerne am Strand wären. Ich habe das Buch hauptsächlich auf dem Balkon gelesen, aber den kleinen gedanklichen Ausflug sehr genossen. Denn das Buch spielt auf Fuerteventura, wo die Sonne stets scheint und das Wetter Urlaub verspricht.

Nach einer Trennung und einer Impulsentscheidung zieht Elana nach Fuerteventura und arbeitet dort als Fitnesstrainerin in einem Luxusresort - die oberste Regel: Nichts mit einem Gast anfangen. Sich daran zu halten, fällt ihr allerdings alles andere als leicht. Die Charaktere - vor allem die neu gewonnen Freunde von Elana - sind nett und liebevoll. Allerdings fehlt es mir manchmal an Tiefe - der Charaktere, aber auch der persönlichen Entwicklung. Um die Geschichte in den 400 Seiten unterzubekommen ist das allerdings auch nicht anders möglich... Es gibt ein paar kleine Twists, die Geschichte ist aber insgesamt schon sehr vorhersehbar.

Insgesamt also ist eine schöne leichte Sommer-Lektüre, aber mehr auch nicht - vier verdiente Sterne :)