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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2017

Einfach nicht der Richtige Zeitpunkt

Dorfpunks
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Als die Punkwelle aus England Ende der trübsinnigen Siebziger auch über Schleswig-Holstein hinwegschwappte, wurde selbst das verschlafene Schmalenstedt gewaltig durchgespült. In dem drögen Ostseekaff, ...

Als die Punkwelle aus England Ende der trübsinnigen Siebziger auch über Schleswig-Holstein hinwegschwappte, wurde selbst das verschlafene Schmalenstedt gewaltig durchgespült. In dem drögen Ostseekaff, in dem bis dahin der Totentanz als einzig bevorzugtes Freizeitvergnügen galt, hatte die Flutwelle einen Jungen ganz besonders heftig erfasst. Bis heute surft er auf ihr weiter. Ungläubig und witzig-wehmütig blickt Kultstar Rocko Schamoni nun noch einmal zurück auf seine Jugend, sein früheres Alter Ego Roddy Dangerblood, und einen mehr als schrägen Karriereweg.


Nach guten 9 Jahren habe ich das Buch in meinem Schrank ausgegraben und da es ein Geschenk eine Freundin war und auch mit dem Thema Dorfpunks etwas anfangen konnte beschloss ich diesem Buch mal eine chance zu geben.


Leider konnte ich der Story nicht sonderlich viel abgewinnen, die Anekdoten waren durch aus witzig und ich fand mich teilweise schon darin wieder, allerdiings fand ich den Schreibstil dieses Buchs unglaub langweilig.


Es war recht gut beschrieben wie es in einer Dorfpunkszene so zugeht,viele Geschichten hatte ich in solcher ode rähnlicher Form auch einmal miterlebt.

Vielleicht war es ca.12 Jahre nach meiner eigenen "Punk"-Phase aber einfach zu spät für mich um dieses Buch zu mögen.
Für andere mag es vielleicht unglaublich gut sein.


Veröffentlicht am 15.05.2017

UNglaublich wichtige Thematik

Tote Mädchen lügen nicht
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Inhalt:
Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah ...



Inhalt:
Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon …

Dieses Buch, bzw. nun auch die Serie, behandelt eine Thematik, die mich bereits viele Jahre in meinem Leben begleitet, auf die eine oder andere Art.

Zum ersten Mal in Berührung mit „Tote Mädchen Lügen nicht“, kam ich wohl ca. im Alter von 13 Jahren.
Ein schwierige Zeit für die meisten von uns.
Für mich kam das Buch damals genau zur Richtigen Zeit.
Meine eigenen Problemchen, waren natürlich nicht die, die Hannah durchlitt, dennoch verband uns in gewisser weise etwas.

Doch ich möchte hier nicht von mir sprechen, sondern darüber, wie wichtig dieses Buch und auch die Serie sind.
Die Thematik Suizid wird hier so dargestellt wie sie ist, brutal und grausam für alle beteiligten,und das ist auch gut so.

Ich habe nun auch schon öfter lesen müssen,das Hannah überreagieren würde...
NEIN!

Menschen sind verschieden, jeder reagiert unterschiedlich auf Gesten, gesagtes, diverse Handlungen und wenn wir uns dort Hannahs Geschichte anschauen oder besser gesagt Hören, ist es eigentlich sehr deutlich warum sie den Freitod gewählt hat.

In der Geschichte hinterlässt Hannah Baker 7 Kassetten mit 13 bespielten Seiten.
Jede dieser Kassettenseiten ist einer Person gewidmet, die beigetragen hat zu ihrem Selbstmord.
Unteranderem Clay, den wir durch das Buch begleiten und Stück für Stück erfahren, was bzw. wer zu Hannahs Tod geführt hat.

Einige der Dinge mögen uns nicht „so schlimm“ erscheinen, doch für Hannah haben sie zu einer Kette von Ereignissen beigetragen, die das Leben für sie unerträglich machten.


Fazit:
Mir gefällt das Buch schon seit dem ersten lesen ziemlich gut, jetzt wo aber auch die Serie draußen ist, muss ich gestehen, das diese mir noch ein wenig besser gefällt, was unter anderem daran liegt, das auch mehr auf die ganzen Charaktere, die sich auf den Kassetten befinden, viel mehr eingegangen wird.
Man bekommt , gegensätzlich zum buch auch einen Einblick in deren Gefühlswelt und erfährt wie sie mit der ganzen Situation klar kommen, oder eben nicht.

Es gibt natürlich kleinere Unterschiede zum Buch, was ich aber absolut nicht als negativ bewerten kann.
Sowohl Buch , als auch Serie, kann ich wirklich jedem ans Herz legen.

Veröffentlicht am 03.05.2017

Erwartungen übertroffen.

Witch Hunter
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»Wer ist Freund? Wer ist Feind?Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider ...

»Wer ist Freund? Wer ist Feind?Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.«

Dieses buch ist Liebe!!!

Ich stehe ja total auf Hexenstories die einerseits einen historischen und gleichzeitig auch einen fantasy Charakter haben und Witch Hunter hat mich hier in beiden Punkten nicht enttäuscht.

Schon allein das cover fand ich sehr ansprechend, da ich anscheinend eine Schwäche für Cover mit weiß/blonden Haaren habe und nicht nur das Cover auf dem Schutzumschlag hat mir gefallen sondern auch di hübsche goldene Prägung des Schlüssels auf dem Buch selbst.

Witch Hunter ist mir in so ziemlich jedem Buchladen, an dem ich auch nur vorbei gegangen bin ins Auge gesprungen. Ich hatte auch schon viel von dem Buch gehört und hatte dementsprechend hohe Erwartungen daran.

Ich habe mich gleich in die Zeit der Hexenverbrennungen hineinfühlen können, auch wenn Virginia Boeckers Schreibstil eher modern ist, war man gleich mittendrin.

Sie hat das düstere und gefährliche dieser Zeit einfach super rüber gebracht.

Die Protagonistin Elisabeth Grey gefiel mir wirklich gut, anfangs noch wirkte sie auf mich unglaublich stark, hatte der Magie gegenüber eine klare strikte Meinung an der sich nicht rütteln lies, sie schien unverwundbar, doch je tiefer man in die Geschichte eintauchte, desto mehr änderte sich Elisabeth Haltung, sie wurde „Menschlicher“, angreifbar.

Auch die Nebencharaktere fand ich super ausgearbeitet.

Mein Liebling darunter ist Fifer! Ich liebe, liebe, liebe sie.

Sie ist schlagfertig, ein wenig frech, stark, mutig es passt einfach alles.

Ich mag es wenn anfangs nicht jeder gleich den Protagonisten zu Füßen liegt und man misstrauisch ist und Dinge hinterfragt.

Die Charaktere fand ich allesamt super interessant ein weiterer Liebling ist der Gute Skyler und ich wünsche mir im zweiten Band noch viel mehr von ihm.

Zu der Handlung kann ich nur sagen, das sie mich absolut fesseln konnte, der Plot hatte ein sehr angenehmes Tempo.

Es gab viele Thematiken die mich auch schon vor dem Lesen des Buches interessiert haben und es für mich immer sehr Spannend ist zu sehen wie verschiedene Autoren mit diversen Thematiken umgehen.

5/5 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 23.04.2017

Gute Unterhaltung

Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Special Rehearsal Edition Script) (Harry Potter)
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Cursed Child Rezi:

Die achte Geschichte. Neunzehn Jahre später. Das Skript zum Theaterstück! Harry Potter und das verwunschene Kind, basierend auf einer neuen Geschichte von J.K. Rowling, John Tiffany ...

Cursed Child Rezi:

Die achte Geschichte. Neunzehn Jahre später. Das Skript zum Theaterstück! Harry Potter und das verwunschene Kind, basierend auf einer neuen Geschichte von J.K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne, ist ein neues Theaterstück von Jack Thorne. Es erzählt die achte Geschichte in der Harry-Potter-Serie und ist gleichzeitig die erste offizielle Harry-Potter-Geschichte, die auf der Bühne präsentiert wird. Das Stück feiert am 30. Juli 2016 im Londoner West End Premiere. Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet. sein.


Bevor man dieses Buch in Skript-Form liest, sollte man sich natürlich im Klaren sein das es für ein Theaterstück geschrieben ist und man keinen ausgearbeiteten Roman erwarten kann.




Das Buch beginnt dort wo uns der siebte Harry Potter Band mit einem überwältigendem Gefühl der Leere verlassen hat, 19 Jahre später am Gleis 9 ¾, wo der Gute Albus Severus zum ersten mal Richtung Hogwarts aufbricht.

-SPOILER-


Wie auch damals bei Harry , trifft Albus im Zug auf seinen zukünftigen besten Freund, der kein geringerer ist als Draco Malfoys Sohn Scorpius, was ich persönlich einfach wunderbar finde.
Auch wenn seine Cousine Rose Granger-Weasley versucht ihn von dieser Freundschaft abzuraten und es diesbezüglich auch noch öfter im Buch zu Komplikationen kommt, steht Albus voll und ganz hinter Scorpius und umgekehrt.

Wie es also das Schicksal so will, wird Albus, nicht wie sein Bruder James und seine restliche Verwandtschaft in Gryffindor eingeteilt, sondern in Slytherin gesteckt, worüber er nicht wirklich glücklich zu sein scheint.
Ich hingegen habe mich tierisch darüber gefreut, nicht nur weil Slytherin auch mein Haus ist, sondern auch weil ein Potter endlich mal nicht in das „Gute“ Gryffindor“ kommt, sondern in das Haus der „Bösen“.

Es gibt in dem Buch sehr viele Zeitsprünge, die ab und an etwas verwirrend sein könnten, es wird dort z.B beschrieben das Albus Schwierigkeiten in der Schule hat, bis auf Scorpius nicht wirklich Freunde hat und auch im Quidditch eine Niete ist.
Ach diesen Punkt find ich super, (für ihn selbst jetzt nicht so) da Harry ja immer der große Held war und einer seine Söhne jetzt mal eher nicht.

Vom Zeitreise Paradoxon mal ganz abgesehen finde ich die gesamte Story wirklich nicht schlecht und unterhaltend, wobei es natürlich auch einige Stellen gibt wo du dir nur die Hand vors Gesicht schlagen möchtest.

Warum wird nach all den Jahren die Cedric Sache wieder aufgerollt?
Ein Kind zwischen Voldi und Bellatrix kurz vor der Schlacht?Dazu muss ich sagen, rein von Bellatrix Besessenheit gegenüber Voli find ich es gar nicht soooooooooo unlogisch, aber kann den Voldi überhaupt noch ein Kind Zeugen?? idk....

Kommen wir zu den Charakteren, was zur Hölle ist mit Ron passiert??
Irgendwie ist er in dem Buch total...naja LAHM, (ich muss dazu aber sagen das er im Theaterstück total genial dargestellt wurde und super witzig war)

Was hingegen einfach perfekt gepasst hat war Hermine als Zaubereiministerin.
Ich liebe sie in diesem Buch <3 auch das Versteck für die Zeitumkehrer fand ich brillant andererseits auch recht durchschaubar.

Und dann kommt Harry......er hat mir hier überhaupt nicht gefallen, persönlich war ich ja noch nie ein großer freund von Harry aber hier?? Das Verhältnis zu Albus ist komplett im Arsch, dann verbietet er ihm auch noch irgendwann den Umgang mit seinen besten Freund und er ist gefühlt nur am rumschreien...zu seiner Verteidigung muss man sagen das Albus auch nicht grade ein tolles Benehmen an den Tag legt.
Wie er sich Harry teilweise gegenüber verhält geht absolut gar nicht.....

Und dann Draco, ich mag ihn!
Er uns Scorpius haben es leider ziemlich schlimm erwischt, die Gerüchte, der Tod seiner Frau...
Ich fand es super das er sich gegen Ende mit Harry zusammen tut und sie gemeinsam den Kids helfen.

Die stelle die mich aber am meisten zum lachen gebracht hat, geht an die Trollywitch <3 Wie cool ist sie bitte.

Auch Delphi mochte ich.
Ich hatte schon immer eine Vorliebe für dunkle, dramatische Character.

Alles in allem hat mir die Story recht gut gefallen und mich auch durchweg super unterhalten, nur würde ich das Buch nicht als Band 8. betiteln, das es für mich nicht mehr und nicht weniger als ein Theaterstück ist, das und noch einmal in die Welt von Harry und co. Entführt.


Man kann dieses Buch mögen oder nicht aber es ist nichts im Vergleich zu demTheaterstück selbst, ich kann jedem der die Möglichkeit hat nur empfehlen sich das Stück anzusehen, denn es ist so unglaublich gut und ein muss für jeden.

Von mir 4/5 Sterne

Veröffentlicht am 23.04.2017

Ein Highlight meines Lesejahrs

Legend (Band 1) - Fallender Himmel
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Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und eine grenzenlose Liebe, die dem Hass entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind ...

Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und eine grenzenlose Liebe, die dem Hass entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende!


Dieses Buch stand bei mir wirklich lange auf der Wunschliste, und als ich es endlich in den Händen hatte, musste ich natürlich sofort anfangen zu lesen.

Optisch finde ich das Cover sehr gelungen, besonders die Farbabstufungen zusammen mit den anderen beiden Bücher, sehen im Regal einfach super schön aus.
Gerade dieses Schlichte weiße mit dem prägnanten Symbol auf der Vordeseite, gefallen mir unglaublich gut.


In dem Buch geht es um Day und June die augenscheinlich verschiedener nicht hätten sein können.
Day, meist gesuchter Verbrecher der Republik, aufgewachsen im Armenviertel, durch den großen Test gefallen und geflohen und June, die wohlbehalten aufgewachsen ist, den großen Test als einzige mit voller Punktzahl bestanden hat und der eine großartige Karriere beim Militär bevorsteht.

Nachdem Day Hautverdächtiger in einem Mordfall geworden ist, treffen die beiden aufeinander und decken gemeinsam eine Verschwöreng der Republik auf.


Die Dystopische Welt hat mir unglaublich gut gefallen, auch die beiden Protagonisten Day und June fand ich unglaublich gut gelungen und ausgearbeitet, beide waren mir schon von beginn an sehr sympatisch.
Die Geschicht hat mich sofort gefesselt.

Marie Lus Schreibstil ist jung und frisch und hat sich gut und einfach lesen lassen.
Ich möchte nun bald auch die anderen beiden Bände lesen und freue mich , mich erneut auf Day und June einzulassen.

Für mich ein absolut gelungenes Buch.
5/5 Sterne von mir <3