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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2026

Magisch und mitreißend.

Feen der Dämmerung
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Wir durften dieses feenhafte Abenteuer vorab lesen und möchten unseren Eindruck gern teilen. Der Einstieg fiel mir ehrlich gesagt etwas schwer – ich bin nicht sofort in die Geschichte reingekommen und ...

Wir durften dieses feenhafte Abenteuer vorab lesen und möchten unseren Eindruck gern teilen. Der Einstieg fiel mir ehrlich gesagt etwas schwer – ich bin nicht sofort in die Geschichte reingekommen und auch die Hauptfiguren blieben mir anfangs ein wenig fremd. Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich das Buch in seinen Bann gezogen.

Die Welt, in die Myra und Rohan hineingezogen werden, ist fantasievoll, bunt und stellenweise auch etwas ungewöhnlich. Gerade diese Mischung aus Magie, Gefahr und kindlichem Humor macht den Reiz der Geschichte aus. Besonders spannend fand ich, wie aus zwei sehr unterschiedlichen Charakteren, die sich anfangs eher gegenseitig auf die Nerven gehen, nach und nach ein Team wird. Diese Entwicklung wirkt glaubwürdig und zeigt schön, wie wichtig Vertrauen und Zusammenhalt sind – vor allem in schwierigen Situationen.

Die Handlung rund um die Rettung von Rohans Schwester bringt zusätzlich Spannung hinein und sorgt dafür, dass man immer weiterlesen möchte. Auch wenn manche Herausforderungen recht schnell gelöst werden und ich mir hier und da etwas mehr Tiefe gewünscht hätte, bleibt es insgesamt ein unterhaltsames und kurzweiliges Abenteuer.

Der Schreibstil ist angenehm locker und gut verständlich, sodass das Buch sich besonders für jüngere Leser:innen ab etwa 11 Jahren eignet. Gleichzeitig steckt aber auch eine wichtige Botschaft in der Geschichte: Es geht um Freundschaft, Mut, Verantwortung und darum, über sich selbst hinauszuwachsen.

Trotz kleiner Schwächen ist „Feen der Dämmerung“ für mich ein schönes, fantasievolles Leseerlebnis, das vor allem durch seine besondere Welt und die Entwicklung der Figuren überzeugt. Besonders gegen Ende konnte mich die Geschichte nochmal richtig packen.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Zu dritt ist oft einer zu viel.

Spielverderberin
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Spielverderberin ist ein kurzer, aber sehr intensiver Coming-of-Age-Roman, der zeigt, wie kompliziert Freundschaft sein kann – besonders dann, wenn aus zwei plötzlich drei werden. Im Mittelpunkt stehen ...

Spielverderberin ist ein kurzer, aber sehr intensiver Coming-of-Age-Roman, der zeigt, wie kompliziert Freundschaft sein kann – besonders dann, wenn aus zwei plötzlich drei werden. Im Mittelpunkt stehen Sophie, Lotte und Romy, deren Dreierkonstellation von Anfang an aus dem Gleichgewicht gerät. Denn oft gilt: Zu dritt ist oft einer zu viel.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, was die Spannung erhöht, mich persönlich aber auch immer wieder kurz aus dem Lesefluss gerissen hat, weil ich überlegen musste, wo ich mich gerade befinde. Trotzdem hat mich der Roman emotional sehr abgeholt. Der Schreibstil ist angenehm, ruhig und ehrlich, und viele Situationen fühlten sich überraschend vertraut an.

Besonders stark fand ich die Darstellung der zwischenmenschlichen Dynamiken. Neid, Eifersucht, Zweifel, Zorn und Verrat – all diese Gefühle gehören zum Erwachsenwerden dazu und werden hier sehr feinfühlig und glaubwürdig eingefangen. Sophie ist dabei keine perfekte Protagonistin (muss sie auch nicht sein), und gerade ihr fast obsessives Festhalten an der Freundschaft macht sie so glaubwürdig. Ihre Beziehung zu Romy ist kompliziert und schwankt zwischen Bewunderung und innerer Abwehr, zwischen Nähe, Kränkung und leiser Eifersucht. Romy steht zugleich für das Versprechen der Großstadt und hält Sophie schmerzhaft ihre eigene, ganz andere Lebensrealität vor Augen.

Der Roman macht deutlich, dass nicht jede Freundschaft gut für einen ist – und dass man das oft erst viel später erkennt. Gerade dieses leise, unausgesprochene Spannungsfeld macht die Geschichte so wirkungsvoll. Beim Ende hätte ich mir etwas mehr Tiefe und Raum für Emotionen gewünscht, dennoch habe ich meine Lesezeit mit diesem Buch sehr genossen.

Ein stiller, intensiver Roman über Freundschaft, Zugehörigkeit und die schmerzhaften Erkenntnisse des Erwachsenwerdens.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Beautiful, Toxic, Unwiderstehlich!!!

Beautiful Venom (Vipers, Band 1)
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Ich liebe Rina Kent – und auch an Beautiful Venom konnte ich einfach nicht vorbeigehen. Und was soll ich sagen? Ich wurde keineswegs enttäuscht. Natürlich gab es ein paar Plot Twists, bei denen ich kurz ...

Ich liebe Rina Kent – und auch an Beautiful Venom konnte ich einfach nicht vorbeigehen. Und was soll ich sagen? Ich wurde keineswegs enttäuscht. Natürlich gab es ein paar Plot Twists, bei denen ich kurz die Augen verdreht habe, aber im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen.

Auch das Cover und der Farbschnitt sind ein absolutes Highlight – dafür ein riesiges Lob!

Jetzt zu den Charakteren: Kane Davenport gehört definitiv zu meinen männlichen Favoriten bei Rina. Sie schafft es einfach, diese perfekten „Red Flags“ zu erschaffen, die man trotzdem (oder gerade deswegen) lieben muss.
Bei Dahlia hingegen bin ich ein wenig gespalten. Einerseits wollte sie stark und feministisch wirken, andererseits hat sie sich etwas zu oft selbst in Schwierigkeiten gebracht. Nicht jede ihrer Handlungen war für mich nachvollziehbar – aber insgesamt ist ihr Charakter dennoch gut gelungen.

Die Story war spannend, emotional und voller Tropes, die ich liebe. Besonders Fans von Sports Romance, Enemies to Lovers und Dark Academia kommen hier voll auf ihre Kosten. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, der hoffentlich auch bei uns bald erscheint!

Für mich gibt es klare 5 Sterne, und ich würde dieses Buch allen empfehlen, die düstere, fesselnde und leidenschaftliche Geschichten mögen. Rina Kent bleibt für mich eine Autorin, deren Bücher ich blind kaufe – bisher haben mich alle begeistert. Natürlich ist es immer Geschmackssache, aber von mir gibt es ein eindeutiges: Ja, lesen!

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Ein magisches und wunderschönes Finale!

Aliya und der Laden der Zweiten Chance 3
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Mit Band 3 geht Aliyas Abenteuer spannend weiter und man ist direkt wieder mitten im Geschehen. Diesmal steht mit dem Zeitrennen auf den fliegenden Teppichen ein besonderes Ereignis bevor – doch plötzlich ...

Mit Band 3 geht Aliyas Abenteuer spannend weiter und man ist direkt wieder mitten im Geschehen. Diesmal steht mit dem Zeitrennen auf den fliegenden Teppichen ein besonderes Ereignis bevor – doch plötzlich verschwinden alle Schlosser und Aliya bleibt als Einzige zurück.

Der Schreibstil ist angenehm bildlich und gut verständlich, sodass man sich die verschiedenen Welten und Ereignisse sehr gut vorstellen kann. Die Geschichte bleibt durchgehend spannend und es kommt immer wieder zu unerwarteten Wendungen. Themen wie Freundschaft, Mut und Zusammenhalt spielen erneut eine wichtige Rolle und Aliya wächst in diesem Band spürbar über sich hinaus.

Die Autorin hat eine faszinierende Welt mit tollen, einzigartigen Charakteren erschaffen und wir haben jede Seite sehr genossen. Es empfiehlt sich, die Reihe der Reihenfolge nach zu lesen, um die Zusammenhänge besser zu verstehen – auch wenn wir tatsächlich mit Band 3 gestartet und erst danach die ersten beiden Teile gelesen haben, was dem Leseerlebnis keinen Abbruch getan hat.

Ein stimmiger Abschluss der Trilogie, der nochmal zeigt, wie wichtig Vertrauen, Zusammenhalt und eigene Entscheidungen sein können. Eine klare Leseempfehlung für alle, die magische Abenteuer mögen.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Berührend, ruhig und nachdenklich!

Niemands Töchter
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Niemands Töchter erzählt leise, eindringliche Frauenschicksale und hat mich auf eine ruhige, nachdenkliche Art sehr berührt. Im Mittelpunkt stehen mehrere Frauen und ihre Rollen als Töchter und Mütter ...

Niemands Töchter erzählt leise, eindringliche Frauenschicksale und hat mich auf eine ruhige, nachdenkliche Art sehr berührt. Im Mittelpunkt stehen mehrere Frauen und ihre Rollen als Töchter und Mütter – verbunden durch Herkunft, Verlust, Schweigen und das, was unausgesprochen bleibt.

Der Roman wechselt zwischen verschiedenen Protagonistinnen und Zeitebenen. Das ist grundsätzlich stimmig umgesetzt, kann aber auch fordernd sein, da viele Namen, Lebenswege und Informationen zusammenkommen. Für Leser*innen, die klare, lineare Erzählungen bevorzugen, ist das Buch daher vielleicht nicht ideal. Da es jedoch kein Krimi oder Thriller ist, empfand ich diese Vielschichtigkeit insgesamt als gut aushaltbar.

Besonders gefallen hat mir der ruhige, angenehme Schreibstil. Die Autorin nimmt sich Zeit für Gefühle, innere Konflikte und die leisen Brüche im Leben ihrer Figuren. Es geht weniger um äußere Spannung als um emotionale Tiefe und um die Frage, wie sehr Herkunft und familiäre Prägung unser Leben beeinflussen.

Ein sensibles, nachdenkliches Buch über Frauen, Beziehungen und das Weiterwirken der Vergangenheit. Für mich ein sehr lesenswerter Roman, auch wenn ich mir stellenweise etwas weniger Figuren gewünscht hätte.

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