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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2026

Beautiful, Toxic, Unwiderstehlich!!!

Beautiful Venom (Vipers, Band 1)
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Ich liebe Rina Kent – und auch an Beautiful Venom konnte ich einfach nicht vorbeigehen. Und was soll ich sagen? Ich wurde keineswegs enttäuscht. Natürlich gab es ein paar Plot Twists, bei denen ich kurz ...

Ich liebe Rina Kent – und auch an Beautiful Venom konnte ich einfach nicht vorbeigehen. Und was soll ich sagen? Ich wurde keineswegs enttäuscht. Natürlich gab es ein paar Plot Twists, bei denen ich kurz die Augen verdreht habe, aber im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen.

Auch das Cover und der Farbschnitt sind ein absolutes Highlight – dafür ein riesiges Lob!

Jetzt zu den Charakteren: Kane Davenport gehört definitiv zu meinen männlichen Favoriten bei Rina. Sie schafft es einfach, diese perfekten „Red Flags“ zu erschaffen, die man trotzdem (oder gerade deswegen) lieben muss.
Bei Dahlia hingegen bin ich ein wenig gespalten. Einerseits wollte sie stark und feministisch wirken, andererseits hat sie sich etwas zu oft selbst in Schwierigkeiten gebracht. Nicht jede ihrer Handlungen war für mich nachvollziehbar – aber insgesamt ist ihr Charakter dennoch gut gelungen.

Die Story war spannend, emotional und voller Tropes, die ich liebe. Besonders Fans von Sports Romance, Enemies to Lovers und Dark Academia kommen hier voll auf ihre Kosten. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, der hoffentlich auch bei uns bald erscheint!

Für mich gibt es klare 5 Sterne, und ich würde dieses Buch allen empfehlen, die düstere, fesselnde und leidenschaftliche Geschichten mögen. Rina Kent bleibt für mich eine Autorin, deren Bücher ich blind kaufe – bisher haben mich alle begeistert. Natürlich ist es immer Geschmackssache, aber von mir gibt es ein eindeutiges: Ja, lesen!

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Ein magisches und wunderschönes Finale!

Aliya und der Laden der Zweiten Chance 3
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Mit Band 3 geht Aliyas Abenteuer spannend weiter und man ist direkt wieder mitten im Geschehen. Diesmal steht mit dem Zeitrennen auf den fliegenden Teppichen ein besonderes Ereignis bevor – doch plötzlich ...

Mit Band 3 geht Aliyas Abenteuer spannend weiter und man ist direkt wieder mitten im Geschehen. Diesmal steht mit dem Zeitrennen auf den fliegenden Teppichen ein besonderes Ereignis bevor – doch plötzlich verschwinden alle Schlosser und Aliya bleibt als Einzige zurück.

Der Schreibstil ist angenehm bildlich und gut verständlich, sodass man sich die verschiedenen Welten und Ereignisse sehr gut vorstellen kann. Die Geschichte bleibt durchgehend spannend und es kommt immer wieder zu unerwarteten Wendungen. Themen wie Freundschaft, Mut und Zusammenhalt spielen erneut eine wichtige Rolle und Aliya wächst in diesem Band spürbar über sich hinaus.

Die Autorin hat eine faszinierende Welt mit tollen, einzigartigen Charakteren erschaffen und wir haben jede Seite sehr genossen. Es empfiehlt sich, die Reihe der Reihenfolge nach zu lesen, um die Zusammenhänge besser zu verstehen – auch wenn wir tatsächlich mit Band 3 gestartet und erst danach die ersten beiden Teile gelesen haben, was dem Leseerlebnis keinen Abbruch getan hat.

Ein stimmiger Abschluss der Trilogie, der nochmal zeigt, wie wichtig Vertrauen, Zusammenhalt und eigene Entscheidungen sein können. Eine klare Leseempfehlung für alle, die magische Abenteuer mögen.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Berührend, ruhig und nachdenklich!

Niemands Töchter
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Niemands Töchter erzählt leise, eindringliche Frauenschicksale und hat mich auf eine ruhige, nachdenkliche Art sehr berührt. Im Mittelpunkt stehen mehrere Frauen und ihre Rollen als Töchter und Mütter ...

Niemands Töchter erzählt leise, eindringliche Frauenschicksale und hat mich auf eine ruhige, nachdenkliche Art sehr berührt. Im Mittelpunkt stehen mehrere Frauen und ihre Rollen als Töchter und Mütter – verbunden durch Herkunft, Verlust, Schweigen und das, was unausgesprochen bleibt.

Der Roman wechselt zwischen verschiedenen Protagonistinnen und Zeitebenen. Das ist grundsätzlich stimmig umgesetzt, kann aber auch fordernd sein, da viele Namen, Lebenswege und Informationen zusammenkommen. Für Leser*innen, die klare, lineare Erzählungen bevorzugen, ist das Buch daher vielleicht nicht ideal. Da es jedoch kein Krimi oder Thriller ist, empfand ich diese Vielschichtigkeit insgesamt als gut aushaltbar.

Besonders gefallen hat mir der ruhige, angenehme Schreibstil. Die Autorin nimmt sich Zeit für Gefühle, innere Konflikte und die leisen Brüche im Leben ihrer Figuren. Es geht weniger um äußere Spannung als um emotionale Tiefe und um die Frage, wie sehr Herkunft und familiäre Prägung unser Leben beeinflussen.

Ein sensibles, nachdenkliches Buch über Frauen, Beziehungen und das Weiterwirken der Vergangenheit. Für mich ein sehr lesenswerter Roman, auch wenn ich mir stellenweise etwas weniger Figuren gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Großartig, tiefgründig und erschütternd ehrlich!

Starfish
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Dieses Buch war für mich unglaublich emotional und hat lange nachgewirkt.
Geschrieben ist es in der einfachen, direkten Sprache der elfjährigen Ellie – fast wie ein Tagebuch. Genau das macht es so besonders. ...

Dieses Buch war für mich unglaublich emotional und hat lange nachgewirkt.
Geschrieben ist es in der einfachen, direkten Sprache der elfjährigen Ellie – fast wie ein Tagebuch. Genau das macht es so besonders. Man liest nicht nur ihre Geschichte, man fühlt sie. Jede Unsicherheit, jede Verletzung, jede kleine Hoffnung.

Wir haben „Starfish“ gemeinsam mit meiner Tochter innerhalb von drei Abenden gelesen – und danach jedes Mal noch lange darüber gesprochen. Über Mobbing. Über Worte, die mehr wehtun als blaue Flecken. Über das Gefühl, nicht genug zu sein. Und darüber, wie wichtig es ist, sich selbst anzunehmen.

Besonders getroffen hat mich das Verhalten der Mutter. Auch wenn sie auf ihre ganz eigene, verquere Weise vielleicht „nur das Beste“ wollte – was Ellie erlebt, ist keine Fürsorge. Es ist Druck, Erpressung, Kritik und Ablehnung. Und genau das sollte niemals Teil von Erziehung sein. Kein Kind sollte das Gefühl haben, erst geliebt zu werden, wenn es sich verändert.

Die Szene mit den Farben ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:

Blutergüsse sind violett.
Wut ist rot.
Traurigkeit ist blau.
Und Schwarz – das ist das Gefühl im Inneren, wenn man gemobbt wird.

Diese wenigen Zeilen sagen mehr als viele lange Kapitel es könnten.

„Starfish“ ist nicht nur ein wichtiges Buch für Kinder – es ist genauso wichtig für Mütter. Für Erwachsene. Für uns alle. Es zeigt, wie tief Worte schneiden können. Und wie stark ein Kind trotzdem sein kann.

Ein Buch, das weh tut.
Ein Buch, das Mut macht.
Und ein Buch, das man nicht einfach zuklappt und vergisst.

Absolute Leseempfehlung – besonders als gemeinsames Mutter-Tochter-Buch.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

So eine kleine, feine Geschichte.

24 Sekunden ab jetzt
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Kein dickes Werk, kein riesiges Drama – aber eine Geschichte, die mich total überrascht und berührt hat.

„24 Sekunden ab jetzt – Eine ganz normale Liebesgeschichte“ von Jason Reynolds erzählt von Neon ...

Kein dickes Werk, kein riesiges Drama – aber eine Geschichte, die mich total überrascht und berührt hat.

„24 Sekunden ab jetzt – Eine ganz normale Liebesgeschichte“ von Jason Reynolds erzählt von Neon und Aria, die seit zwei Jahren zusammen sind. Sie lieben sich, sie vertrauen sich – und sie wollen den nächsten Schritt gehen. Doch kurz bevor es soweit ist, merkt man schnell: Der eigentliche Druck kommt gar nicht von Aria. Sondern von außen. Von Erwartungen. Von Gesprächen unter Jungs. Von diesem unsichtbaren „Man muss doch…“.

Was ich besonders spannend fand: Die Geschichte startet 24 Sekunden vor dem entscheidenden Moment – und springt dann immer weiter zurück. 24 Minuten, 24 Stunden, 24 Tage, 24 Wochen, 24 Monate zuvor. Dadurch erlebt man ihre komplette Beziehung rückwärts. Man versteht, wie alles begann, wie sich Gefühle entwickelt haben und warum Neon so viel nachdenkt. Diese Struktur ist wirklich originell und gibt der Geschichte etwas Besonderes – auch wenn es stellenweise kleine Wiederholungen gibt, weil man eben immer weiter zurückspringt.

Der Schreibstil war für mich total erfrischend. Am Anfang musste ich kurz reinkommen, weil viel aus Neons Gedankenwelt erzählt wird – viele innere Monologe, ehrliche, manchmal chaotische Gedankengänge. Aber genau das macht es so authentisch. Man ist wirklich mitten in seinem Kopf. Und das fand ich unglaublich spannend – diese ganze Situation einmal aus der Perspektive eines jungen Mannes zu erleben. Erste Liebe. Erstes Mal. Unsicherheiten. Erwartungen.

Was mich besonders berührt hat, war die Zärtlichkeit zwischen Neon und Aria. Da ist so viel Respekt, so viel Gefühl, so viel echtes Nachdenken darüber, wie man alles richtig macht. Neon ist kein cooler Draufgänger, sondern ein sensibler Junge, der niemanden enttäuschen will. Diese verletzliche, ehrliche Seite fand ich richtig stark.

Klein im Umfang, aber groß im Inhalt. Ich habe es sehr gern gelesen und kann es absolut weiterempfehlen – besonders für alle, die eine ehrliche, moderne Liebesgeschichte suchen, die mal eine andere Perspektive zeigt.

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