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Veröffentlicht am 05.01.2019

Das war mal ein Buch...

Dragonerkind
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1758, mitten im Siebenjährigen Krieg:
Bauernsohn Jean muss seine Familie verlassen, um als Bursche in den Dienst von Leutnant Philippe de Belsace zu treten. Bald zeigt sich, dass sie einander mehr als ...

1758, mitten im Siebenjährigen Krieg:
Bauernsohn Jean muss seine Familie verlassen, um als Bursche in den Dienst von Leutnant Philippe de Belsace zu treten. Bald zeigt sich, dass sie einander mehr als Herr und Diener sind. Doch der Schrecken des Krieges holt sie ein, und nur geschicktes und trickreiches Zusammenspiel rettet sie vor mancher Gefahr.
Eines Nachts begeben sie sich auf eine waghalsige Tour und geraten unbeabsichtigt einer Schar von Agenten in die Quere. Wer sind diese Kerle, was führen sie im Schilde, und wer ist das Ziel ihres mörderischen Plans?

Bei diesem Buch muss ich mal etwas mehr ausholen, denn schließlich es nicht mal schnell gelesen. Wer historische Bücher gerne liest, der sollte auf jeden Fall dieses Buch hier auch lesen. Eigentlich ist es ein Jugendbuch, zum Teil schwere Kost, deswegen würde ich vorschlagen man sollte es gemeinsam reinlesen und dann weitersehen.

Gerade der Anfang empfand ich sehr heftig, aber man darf auch nicht vergessen, dass die vergangene Zeit auch nicht gerade ein Zuckerschlecken war für Groß und Klein. Der Junge Jean wird von seinem Vater ziemlich verprügelt, weil er die wertvolle Milch versehentlich verschüttet hat, denn seine Familie lebt in großer Armut und da zählt jeder Schluck Milch bzw. überhaupt an Lebensmitteln. Aber das ist nicht alles was am Zahn der Zeit nagt, denn auch die Kindersterblichkeit zehrt sehr an der Familie, irgendwann beschließt Jeans Vater in den Dienst stellen zu lassen. Was ich wirklich interessant ist oder für mich jeden Falls war ist, dass die Autorin meiner Meinung nach sehr gut recherchiert hat, so dass man sich wirklich ein gutes Bild von den damaligen Verhältnissen machen konnte. Für mich sind solche Recherche eigentlich das A und O in einem historischen Buch, denn zwar auch eine fiktive Geschichte ist schön erzählt, sollte aber dabei die wesentlichen Faktoren der Epoche immer wiederspiegeln und das hat die Autorin hier wirklich getan.

Man taucht in dem Buch u.a. in das Geschehen des Siebenjährigen Kriegs ein, auch hier geht man mit Kindern bzw. mit dem Jungen nicht gerade liebevoll um, denn dort wo Gewalt herrscht achtet auch keiner auf einen kleinen „Bauernssohn“. Warum dieser Krieg regiert und was die beiden Parteien austragen wird auch sehr gut erläutert, wobei ich es für ein Jugendlichen vielleicht nicht ganz einfach finde zu verstehen, aber das kommt auch immer auf das Kind an und wie sehr es Interesse an Geschichte zeigt.
Meiner Meinung nach ein wirklich gutes Werk, sehr mächtig aber absolut lesenswert. Genau so muss Geschichte sein!

Veröffentlicht am 02.01.2019

Der letzte Funke hat mir gefehlt

Im Bann der Elfenwelt
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Merina ist mit ihrer Freundin ausreiten als Sie plötzlich vom Pferd fällt, während ihrer Freundin Hilfe holen geht wacht Merina wieder auf. Total daneben glaubt Sie erst zu Halluzinieren denn vor ihr steht ...

Merina ist mit ihrer Freundin ausreiten als Sie plötzlich vom Pferd fällt, während ihrer Freundin Hilfe holen geht wacht Merina wieder auf. Total daneben glaubt Sie erst zu Halluzinieren denn vor ihr steht ein Mädchen oder Frau, die das Aussehen einer Elfe hat. Sie erklärt ihr, dass Merina ein Teil einer alten Prophezeiung sei und dazu bestimmt der Elfenwelt Elona zu helfen.

Den Anfang der Geschichte fand ich eigentlich nicht schlecht, denn schließlich auch mal was anders. Auch das Merina eine Halbelfin sein soll, fand ich eigentlich gut. Die Story an sich ist ziemlich flott, also von der Erzählung her, denn man ist kaum in Elona angekommen geht es schon rasant voran. Mit Aladriel und Prinzessin Aysira macht sich Merina dann auf den Weg, um ihre Prophezeiung zu erfüllen.

Meiner Meinung nach einer guten Story mit zwischendurch flachen Ansätzen aber hat der Geschichte jetzt nicht wirklich geschadet. Es war aber für mich jetzt auch keine „Wow“ Story, deswegen würde ich hierfür 4 von 5 Sternen geben.


Veröffentlicht am 02.01.2019

Joana und Tandril

Die Braut des Feenprinzen
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Und wenn der Winter kommt und die Fee aus dem Wasser steigt, wird das Tal gefrieren, bis die Verwunschene Quelle das bekommt, was sie will.

Wenn du zur Fee wirst, unsterblich, mit verborgenen Kräften ...

Und wenn der Winter kommt und die Fee aus dem Wasser steigt, wird das Tal gefrieren, bis die Verwunschene Quelle das bekommt, was sie will.

Wenn du zur Fee wirst, unsterblich, mit verborgenen Kräften - welchen Weg wählst du?
Und bist du bereit, dein Herz zu verschenken, wenn du nur einmal lieben kannst?

Bergseeblaue Augen locken Joana in die verwunschene Quelle. Lichter tanzen vor ihren Augen, sie lacht und fühlt sich lebendiger denn je. Doch eine eisige, unnatürliche Kälte bedroht das Paradies. Nur die Königin der Verwunschenen Quelle ist fähig, das Eis, das alles Glück zu verschlingen droht, aufzuhalten. Wird Joana die Braut des Feenprinzen finden, bevor sie selbst zu seiner Frau wird?

Das Buch hat mich mehrfach zum Lächeln gebracht, denn Gion die ehemalige Jugendliebe von Joana ist der absolute Brüller. Finde ihn schon ziemlich keck, aber ich mag das relativ gerne. Aber in der Geschichte geht es in erster Linie um Joana…Sie empfand ich als leicht Durchgeknallt denn in manchen Lagen musste ich erst überlegen, warum Sie gehandelt hat…dazu muss man sich denken, ok Frau halt! Joana und Tandril versuchen gemeinsam die verschwundene Königin der verwunschenen Quellen zu finden, denn eigentlich sollen die Königin und Tandril mal das Ehegelübde ablegen, aber wird es Joana und Tandril gelingen Sie zu finden.

Die Geschichte war mal was anders und auch hier war ich total begeistert, an manchen Stellen gab es Holpersteine aber ansonsten gab es wirklich nichts wo man was zum Meckern gefunden hätte.

Veröffentlicht am 02.01.2019

Kennst du die Schatten?

Schmiedefeuer
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Wieder was Wichtiges gelernt, auch eine Frau kann schmieden…;)

Das junge Mädchen Tindra hat nur einen Wunsch, dieser wäre ein Schmied zu werden bzw. Schmiedin in diesem Fall. Allen Widerständen zu trotz ...

Wieder was Wichtiges gelernt, auch eine Frau kann schmieden…;)

Das junge Mädchen Tindra hat nur einen Wunsch, dieser wäre ein Schmied zu werden bzw. Schmiedin in diesem Fall. Allen Widerständen zu trotz schafft es Tindra, sie ist begabt und ohne, dass Sie es weiß, schmiedet sie einen magischen Schlüssel. Es dauert nicht lange bis die Krieger der Nebelreich, die Larhun das spitz bekommen und kurzum Tindra und den Schmied Gesellen Sunyu entführen. Durch ihn schafft Sie die Flucht, aber Tindra will auch ihn befreien und versucht mit dem Boten der Irin zu befreien…Sonyu hat inzwischen aber ganz andere Ziele im Sinn.
Nachdem ich schon „Im Bann des Gedankenlesers“

gelesen habe, war ich sehr begeistert von Andrea Ego. Die Autorin hat wirklich schöne Idee und setzt diese auch wirklich gut um, als Leser fühle ich mich gut unterhalten, denn man hat Mystery, Thrill, Dark Fantasy und gute Wendungen. Ja, das Buch ist nicht so vorhersehbar und das ist sehr wichtig.

Die Autorin erklärt am Anfang des Buches die Unterschiede und Eigenschaften der verschiedenen Völker, die man im laufe der Geschichte kennenlernen wird. Auch was und warum dieser Schlüssel so ausschlaggebend ist, aber auch nicht zu viel, denn es ist ja der Auftakt einer Trilogie und ich bin sehr gespannt was mich noch im zweiten Band erwartet. Ich hatte viel erhofft und habe jede Menge bekommen…Fazit

Absolute Leseempfehlung von mir!

Veröffentlicht am 01.01.2019

Sehr erfrischend

Und über uns das Licht
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2684 nach einer schlimmen Klimakatastrophe, haben sich die Menschen eine neue Heimat unterhalb des Meeresspiegels gesucht. Dort leben Sie wie in einer Unterwasserglocke auf der Station genannt D.U. Atlantis. ...

2684 nach einer schlimmen Klimakatastrophe, haben sich die Menschen eine neue Heimat unterhalb des Meeresspiegels gesucht. Dort leben Sie wie in einer Unterwasserglocke auf der Station genannt D.U. Atlantis. Aber es ist nicht so, dass Sie hier alle in Frieden leben, Nein…es gibt eine Einteilung und diese fällt für manche nicht besonders gut aus… Valea ist Ärztin auf Atlantis und hat durch ihre Arbeit eine Auszeichnung erhalten, während der Verleihung begegnet Sie dem jungen Corvin. Nur eine kurze Berührung von ihm, löst bei ihr einen Flashback aus…Sie sieht Dinge aus ihrer Vergangenheit, die Sie nicht weiß oder wusste, aber nicht nur Valea hatte den Flashback, sondern auch Corvin. Beide können nicht vergessen und versuchen der Sache auf den Grund zugehen…

Ich war schon total angetan von Atlantis, denn ich liebe Geschichte um Atlantis. Persönlich finde ich es gibt davon einfach zu wenig. Aber mit der Idee zu der Geschichte muss ich sagen, dass war wirklich eine spannende und sehr unterhaltsame Story.

Die beiden Hauptfiguren Valea und Corvin fand ich sehr gut gelungen, denn es waren beide Figuren reif und haben dementsprechend auch gehandelt. Dieses naive und ungehaltene finde ich in manche Geschichte sehr anstrengend und auch nervig.

Persönlich war ich sehr gefangen in der Geschichte, da auch die Unterwasserwelt einen sehr anzieht. Dann der Plot dazu, mit der Hintergrundgeschichte Vergangenheit und Zukunft fand ich absolut lesenswert.