Dunkle Geheimnisse im Schatten von Koblenz
Blut ist dicker als Wasser„Blut ist dicker als Wasser“ entführt in ein überraschend frisches Urban-Fantasy-Setting, das nicht in den üblichen Metropolen spielt, sondern im charmant-düsteren Koblenz. Genau das verleiht der Geschichte ...
„Blut ist dicker als Wasser“ entführt in ein überraschend frisches Urban-Fantasy-Setting, das nicht in den üblichen Metropolen spielt, sondern im charmant-düsteren Koblenz. Genau das verleiht der Geschichte ihren besonderen Reiz. Aurica ist eine sympathische Protagonistin, deren Faszination für das geheimnisvolle Museum sofort ansteckt. Die Dynamik zwischen ihr, dem provokanten Daniel und dem rätselhaften Raoul sorgt für Spannung und knisternde Gefühle – besonders Fans von Enemies-to-Lovers und Love-Triangle kommen hier voll auf ihre Kosten.
Die Atmosphäre ist dicht, stellenweise angenehm unheimlich, und die Mischung aus Vampiren, Werwölfen und anderen Wesen wirkt stimmig, ohne überladen zu sein. Besonders gelungen ist das Mysterium um den versiegelten Keller, das sich nach und nach zuspitzt. Kleine Schwächen gibt es in der Tiefe mancher Charakterentwicklungen, die noch mehr Raum vertragen hätten.
Insgesamt ein fesselnder Auftakt mit viel Potenzial für die Reihe.