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Veröffentlicht am 08.02.2023

We don't talk anymore

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Josephine Valentine ist die Tochter reicher Eltern und wächst mit den dazugehörigen Privilegien auf. Sie wächst zusammen mit Archer Reyes auf, dessen Eltern für die Valentines arbeiten. Während Josephines ...

Josephine Valentine ist die Tochter reicher Eltern und wächst mit den dazugehörigen Privilegien auf. Sie wächst zusammen mit Archer Reyes auf, dessen Eltern für die Valentines arbeiten. Während Josephines Zukunft für ihre Eltern schon fest steht, hat Archer sein Ziel fest im Blick. Er lebt für Baseball und arbeitet hart daran, es auf ein gutes College zu schaffen.
Archer hält sich penibel an die Regeln, denn alleine wegen seinem Nachnamen könnte er in Schwierigkeiten kommen, denn sein Bruder ist so ziemlich das Gegenteil von ihm. Auch Josephine erzählt er nichts von seinem Bruder, aus Angst die in etwas hineinzuziehen und damit ihre Zukunft zu zerstören. Doch mit seinem Schweigen bringt er nicht nur sich sondern auch die Menschen die er liebt in Gefahr.

Die drei Bücher die ich bisher von Julie Johnson gelesen habe, mochte ich sehr gerne und so war ich gespannt wie ihre neue Reihe sein wird.
Der Anfang hat mir nicht so ganz gefallen. Es waren typischer Teenagersachen, die mich nicht so begeistern haben. Ich war ein bisschen enttäuscht und dachte es bleibt dann wohl bei einem Band. Doch dann, als diese Szenen vorbei waren, fand ich es das Buch besser.
Josephine war nicht das reiche, verwöhnte Mädchen mit dem ich gerechnet hatte. Ihre Eltern haben kaum Zeit für sie, so dass sie eigentlich bei Archers Eltern aufwächst. Für Josephines Eltern ist ihr Unternehmen wichtiger als ihre Tochter. Je mehr ich über die beiden gelesen habe, desto weniger mochte ich sie. Umso lieber hatte ich Archers Eltern.
Archer ist der beste Freund von Josephine, sportlich und würde alles für sie tun. Ich fand toll wie beschrieben wurde, wenn er Baseball spielt und wie die Spiele ablaufen. Die Sache rund um seinen Bruder fand ich spannend und ich wollte wissen was dahinter steckt.
Schon Julie Johnsons anderen Büchern mochte ich ihren Schreibstil gerne und so war es auch in diesem Buch. Ich konnte mir die Personen und Orte gut vorstellen und bin im Buch versunken. Die Beschreibungen haben mir gut gefallen. Es hat ein bisschen gedauert bis das Buch mich gepackt hat, aber dann wurde es immer spannender. Je mehr ich gelesen habe und eigene Theorien aufgestellt habe, desto mehr hat mich das Buch gefesselt. Am Ende musste ich wissen wie es weitergeht und habe mir gleich den nächsten Band bestellt.

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Veröffentlicht am 04.02.2023

Ein bisschen was hat gefehlt

When the Night Falls
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Will und Liv sind schon seit einer Weile zusammen und auf dem Abschlussball möchte Will seine Freundin bitten ihn zu heiraten. Er hat alles geplant und nur wenige Leute eingeweiht. Doch dann kommt alles ...

Will und Liv sind schon seit einer Weile zusammen und auf dem Abschlussball möchte Will seine Freundin bitten ihn zu heiraten. Er hat alles geplant und nur wenige Leute eingeweiht. Doch dann kommt alles anders, denn Liv hat andere Pläne als er und sie trennt sich von ihm. Während Liv sich ihren Traum von Reisen erfüllt, muss sich Will von seinem gebrochenen Herzen erholen.
Vier Jahre später kehrt Liv zurück nach St.Andrews, mit ihren neuen Freund an ihrer Seite. Will wird jedoch das Gefühl nicht los, dass sie immer noch etwas für ihn empfindet. Was soll er nun tun?

Man soll ein Buch nicht nach dem Cover beurteilen. Dieses Mal hab ich das zum Glück getan und mir mein erstes (und zweites) Buch von Carina Schnell wegen des wunderschönen Farbschnitts gekauft. Was für ein Glück, denn sonst wären mir diese Geschichte durch die Lappen gegangen.
Auch bei dem zweiten Band fand ich die Protagonisten wieder toll. Beide waren absolut sympathisch und hatten Ecken und Kanten.
Liv weiß was sie will, wie man bereits im Prolog merkt. Ich konnte ihre Beweggründe verstehen und fand sie daher auch nicht egoistisch. Anfangs merkt man wie die Gefühle in ihr toben, da sie wieder zurück ist und auch wie sie nach und nach ankommt. Mich haben die Szenen in denen sie Gitarre spielt begeistert und konnte beinahe die Musik hören, so schön war alles beschrieben.
Wills Verhalten anfangs konnte ich ebenfalls sehr gut verstehen. Seine Ecken und Kanten und woher diese kommen wurden so toll beschrieben. Seine verstärkten Emotionen wurden gut transportiert und haben nochmal ein besseres Verständnis für ihn geschaffen.
Ich mag den Schreibstil von Carina Schnell sehr gerne. Ich mag es wenn ich mich in einem Buch verlieren kann und die Umgebung und Personen in meinem Kopf Gestalt annehmen. Das hatte ich bei diesem Buch. Auch die Geschichte hat mir gut gefallen, vor allem die Idee rund um das Schiff. Einzig bei einer Szene hab ich das Verhalten der Personen nicht ganz verstanden, aber das war nicht schlimm.
Ich bin auf den letzten Teil der Reihe gespannt.

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Veröffentlicht am 30.01.2023

tolle Themen, tolle Fortsetzung

Blue – Wo immer du mich findest
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Jane hat schon vieles durchgestanden, darunter auch den Tod ihrer Mutter, seitdem ist ihr Leben nicht mehr dasselbe. Dann hat auch noch ihr Bruder sie belogen, weswegen sie sich streiten und Jane im Diner ...

Jane hat schon vieles durchgestanden, darunter auch den Tod ihrer Mutter, seitdem ist ihr Leben nicht mehr dasselbe. Dann hat auch noch ihr Bruder sie belogen, weswegen sie sich streiten und Jane im Diner schläft. In dem Diner in dem schon ihre Mutter gearbeitet hat und wo sie immer den Poloshirt-Idiot bedient. Alex kommt regelmäßig ins Diner und bringt Jane mit seinem Verhalten durcheinander.Außerdem treibt er sie in den Wahnsinn. Ihr fallen schnell Kleinigkeiten an ihm auf, die ihr gar nicht auffallen sollen. Und nach einem Blick hinter seine Fassade merkt sie, dass Alex alles andere als ein Poloshirt Idiot ist.


Nachdem mich Band 1 so begeistert hat, konnte ich es kaum erwarten die Fortsetzung zu lesen.
Bei Band 1 war ich so im Buch versunken wie es selten vorkommt, deswegen hatte ich gehofft, dass mich auch der Folgeband so begeistern kann. Zwar war ich nicht ganz so versunken wie beim ersten Teil, aber das hab ich auch nicht erwartet.
Zu den beiden Protagonisten. Anfangs dachte ich, dass weder Jane noch Alex mich so begeistern können wie David und Abbi, doch da lag ich falsch. Ich hab einfach ein paar Seiten länger gebraucht und musste wie Jane hinter Alex Fassade schauen.
Janes Humor hat mich gut unterhalten und wurde fast schon ein running gag zwischen den beiden. Sie selbst ist fleißig und interessiert. Ich mochte wie ihre Gefühle bei mir ankamen und man das Gefühl bekam, Jane und alle Personen seien echt.
Wie erwähnt hielt ich Alex mit seinem Sarkasmus anfangs für nicht sehr sympathisch und so mochte ich ihn nicht so ganz. Nach und nach erfährt man, dass ihm irgendetwas widerfahren ist, dass er auf Kleinigkeiten reagiert und das hat mich neugierig gemacht. Ich wollte wissen was hinter seinem Verhalten steckt, und warum er so ist wie er ist. Je mehr ich dann über ihn erfahren habe, desto lieber mochte ich ihn. Es hat also nicht lange gedauert bis ich das erste Gefühl hinter mir gelassen hatte.
Ich mochte die das Buch wichtige Themen miteinander verband ohne, dass es überhand nahm. Einzig eine kleine Stelle fand ich ein bisschen zuviel, aber da sie mir nicht im Gedächtnis blieb, kann es nicht schlimm gewesen sein. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich konnte mir die Ort vorstellen und das Buch wurde lebendig. Ich mochte viele einzelne Szenen in dem Buch. Ich denke, dass es nicht das letzte Buch ist, das ich von der Autorin gelesen habe.

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Veröffentlicht am 26.01.2023

Geniale Fortsetzung

KNIGHTS - Ein gnadenloses Schicksal
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Nach dem verheerenden Kampf gegen die Darks müssen Charlotte und die Knights nicht nur mit den Folgen dieser Schlacht leben. Auch die Vorhersage der Divines stellt das Team vor eine riesige Herausforderung ...

Nach dem verheerenden Kampf gegen die Darks müssen Charlotte und die Knights nicht nur mit den Folgen dieser Schlacht leben. Auch die Vorhersage der Divines stellt das Team vor eine riesige Herausforderung und Charlottes Herz mächtig auf die Probe. Die Lage scheint aussichtslos und auch Noel entfernt sich immer weiter von Charlotte. Da erscheint jedoch ein Silberstreif am Horizont: Der Heilige Gral könnte die Lösung aller Probleme sein und die Knights zum Sieg führen. Aber wie findet man ein sagenumwobenes Artefakt, bei dem nicht einmal sicher ist, ob es überhaupt existiert? Charlotte begibt sich auf die Suche – nicht nur, um die Welt zu retten, sondern auch ihre große Liebe.

Der Einstieg in dieses Buch ist mir schwerer als erwartet gefallen. Ich hab angefangen zu lesen und konnte mich kaum konzentrieren. Da ich dem Buch eine faire Chance geben wollte, hab ich es am selben Tag dann nochmal von vorne begonnen, was gleich viel besser geklappt hat und ich ohne Probleme wieder in die Welt der Knights eingetaucht bin.
Dennoch hatte ich anfangs mit Kleinigkeiten zu kämpfen. So konnte ich mich nicht mehr erinnern was die Map eigentlich ist und was nochmal ein Divine ist und macht. An der Stelle hätte ich mir eine kleine Wiederholung gewünscht. Nach und nach kam ich dann ins Buch hinein bis dann ein gewisser Punkt kam und ich endgültig im Buch versank. Das ganze Buch über gab es immer wieder spannende Stellen, so dass es nie langweilig wurde und das Buch immer wieder neuen Schwung bekam.
Die Personen fand ich alle richtig toll. Ich habe geliebt wie detailliert und real mir jede einzelne Person vorkam. Charlotte ist eine starke junge Frau, die auch in einer ausweglosen Situation nicht den Mut verliert. Die Situation in der sie sich befindet ist so kompliziert und schwer und sie macht immer weiter. Sie bleibt sich selbst treu und versucht das Beste aus allem zu machen. Ein klein wenig haben mir die Beschreibungen über ihr Aussehen gefehlt, aber das war nicht schlimm.
Noel hab ich in diesem Band etwas vermisst. Für die Geschichte war es passend, dass er nicht immer da war, aber ein klein bisschen hab ich gehofft, dass mehr Szenen mit ihm kommen.
Die Situation mit Oscar fand ich toll. Wie sie damit umgegangen sind und Oscar zusammen mit Charlotte hat mir richtig gut gefallen. Es gab viele (kleine) Momente die ich süß fand. Dann wieder andere die einem das Herz zerrissen haben und man den Schmerz aller beteiligten Person so gut nach empfinden konnte.
Ich liebe Lena Kiefers Schreibstil schon seit dem ersten Buch von ihr. Die Personen die sie erschafft und auch die Welten sind immer wieder Highlights. Auch in diesem Band hat mich der Schreibstil in seinen Bann gezogen. Am besten haben mir dabei die kleinen und große Wendungen gefallen. Ich finde den Cliffhanger in diesem Band nicht ganz so krass wie im ersten, aber das ist auch nicht nötig, denn es gibt noch viele offene Fragen auf dessen Klärung ich mich freue.

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Veröffentlicht am 21.01.2023

hatte mir etwas anderes erwartet

Schreib oder stirb
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Carl Vorlau sitzt in einer psychiatrischen Privatklinik und behauptet die siebenjährige Pia entführt zu haben. Er will mit niemandem reden, außer mit dem Literaturagenten David Dolla. Er will ihm ein Angebot ...

Carl Vorlau sitzt in einer psychiatrischen Privatklinik und behauptet die siebenjährige Pia entführt zu haben. Er will mit niemandem reden, außer mit dem Literaturagenten David Dolla. Er will ihm ein Angebot machen. Er soll ihm einen Vertrag bei einem Verlag besorgen, dazu eine Million als Vorschuss, für einen True Crime Thriller. Sollte David das Angebot nicht annehmen oder das Buch nicht auf den Bestsellerliste landen, stirbt die kleine Pia.

Fitzeks Thriller finde ich immer richtig gut, von dem „kein-Thriller“, war ich nicht ganz begeistert. Die Idee von Schreib oder Stirb fand ich sehr spannend, so wollte ich das Buch lesen.
Allerdings hab ich mir unter dem Buch etwas komplett anderes vorgestellt, als der Klappentext verspricht. So hab ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass David sich hinsetzt und ein Buch schreibt und das unter Zeitdruck. Doch das passiert nicht.
Der Protagonist, David Dolla, ich hab auch nach dem Buch nicht das Gefühl ihn zu kennen oder irgendwas über die Person sagen zu können. Ich konnte ihn mir nicht vorstellen und auch mitten im Buch musst ich nachschlagen, wie er überhaupt heißt.
Mit dem Schreibstil und den enthaltenen Witzen hab ich mich etwas schwer getan. Zwar wurde es am Ende spannend und ich hab gemerkt, dass Fitzek beteiligt war, aber im großen Ganzen hat das Buch mir nicht wirklich gefallen. Dies lag zum einen an den Witzen. Anfangs waren es es einfach zu viele. Zudem war es auch nicht wirklich mein Humor, so finde es nicht witzig wenn man zb über Kaffee sagt man könnte ihn nur auf einer Palliativstation servieren, weil er so schlecht ist. Es gab ein paar solche Beispiele über die ich einfach nicht lachen kann. Im ganzen Buch hab es eine Stelle, bei der ich wirklich gelacht habe, alle anderen Witze waren für mich eher Haha und weiter.
Zum anderen gab es Vergleiche, unendlich viele und zudem unnötige. In Verbindung mit zeilenlangen Schachtelsätzen kam ich nicht hinterher. Ich hab irgendwann den Faden verloren und hab mich gefragt auf was die Autoren eigentlich hinaus wollen. Auf anderthalb Seiten wurde beschrieben, was man in einem Satz sagen könnte. Durch die ganzen lustigen Stellen litt die Geschichte für meinen Geschmack sehr. Ich hab kein Mitleid, keine Verbindung gefühlt und auch die Spannung kam erst sehr sehr spät auf. Anfangs hab ich mit dem Gedanken gespielt abzubrechen und hab das Buch wohl nur ganz gelesen, weil es mir ums Geld zu schade war.
Mit den witzigen Fitzek Bücher bin ich nun endgültig durch und werde in Zukunft bei den Thrillern bleiben.

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