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Veröffentlicht am 23.04.2023

Leider nur 3*

Where the Hummingbirds Sing
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Lilys Auslandsjahr hat einen holprigen Start, denn als sie in Kanada ankommt, ist niemand da, der sie vom Flughafen abholt. Nach 2 Stunden taucht endlich Ben auf und holt die 20-jährige ab. Schon auf der ...

Lilys Auslandsjahr hat einen holprigen Start, denn als sie in Kanada ankommt, ist niemand da, der sie vom Flughafen abholt. Nach 2 Stunden taucht endlich Ben auf und holt die 20-jährige ab. Schon auf der Fahrt zum Lake Louise Resort sprühen die Funken zwischen ihnen, nur nicht auf positive Weise. Auch die Begegnung mit einem Elch lockert die Stimmung nicht. Wenig später tritt Lily ihre Stelle am Empfang an, wo sie zu ihrer Verärgerung wieder auf Ben trifft. Denn er arbeitet dort als Ranger und führt Gäste durch die Natur. So treffen Ben und Lily immer wieder aufeinander und merken, dass zwischen ihnen nicht nur Abneigung ist. Doch Lily ist nur ein Jahr in Kanada und Ben hält sie Aufstand. Kann so etwas aus ihnen werden.

Als ich dieses wunderschöne Cover gesehen habe war ich gleich begeistert und wollte das Buch unbedingt haben. So hab ich es signiert bestellt, denn bei dem Thema Kanada war ich dabei.
Gleich zu beginn hatte ich so meine Probleme mit Lily. Den ersten Eindruck den ich von ihr hatte war unsympathisch. Ich wollte Lily noch eine Chance geben, und hab versucht sie zu mögen, aber es ist mir nicht gelungen. Ich bekam kein Bild von ihr, hab keine Verbindung zu ihr bekommen. Mir gefiel ihre Art und auch ihre Liebe zur Fotografie gehörte zu den Dingen die ich mochte.
Auch von Ben hab ich nicht wirklich ein Bild bekommen.
Dadurch, dass ich zu beiden keine Verbindung gefunden habe, hab ich auch die Liebesgeschichte nicht wirklich gefunden. Mir hat das romantische gefehlt, etwas das mich dazu bringt zu hoffen, das die Personen zueinander finden, sich versöhnen oder verlieben. Ich hab den Funken nicht gefunden.
Der Schreibstil hat mich leider nicht umgehauen und in seinen Bann gezogen. Für mich haben abgesehen von den Gefühlen, auch Erklärungen gefehlt. Ein paar Details, kleine Berührungen. Manche Sätze und Szenen haben mich wegen dem Schreibstil nicht überzeugt. Mänche Sätzen sorgten für ein Stirnrunzeln und allgemein wirkte das Buch wie sehr einfach geschrieben. Die Natur Kanadas wurde toll beschrieben und ich sah den See und Berge fast vor mir, auch Elche und andere Tiere waren toll beschrieben. Stellenweise fand ich die Erklärungen allerdings eher monologartig, fast geleiert. Ich weiss nicht ob es an mir lag, aber mir fehlte das Feuer dahinter.
Ich hätte mir gewünscht, das Buch super zu finden. Zwar fand ich die Natur toll beschrieben und die Geschichte um Ben hat dafür gesorgt, dass ich gut voran kam. Nach und nach hat mir der Schreibstil dann etwas besser gefallen. Trotzdem gebe ich nur 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.04.2023

Holden & River

When You Come Back to Me
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Holden Parish wartet eigentlich nur darauf, dass sein letztes Highschool Jahr zu Ende geht, denn danach bekommt er sein vorzeitiges Erbe in Millionenhöhe ausgezahlt. Er will weg aus seiner Heimatstadt ...

Holden Parish wartet eigentlich nur darauf, dass sein letztes Highschool Jahr zu Ende geht, denn danach bekommt er sein vorzeitiges Erbe in Millionenhöhe ausgezahlt. Er will weg aus seiner Heimatstadt und reisen, einfach abhauen. Doch dann kommt River Whitmore in seine Klasse. River ist Quarterback und sein Vater hat seine Karriere geplant seit River laufen kann. Doch eigentlich will River etwas anderes machen. Jeden Tag lebt er mit einer Lüge die nicht nur seine Footballkarriere beinhaltet.


Ich hab mich schon auf das nächste Emma Scott Buch gefreut, vorallem da es schon eine ganze Weile her ist, seit ich den ersten Band gelesen habe. Aus dem Grund konnte ich mich nicht mehr erinnern ob ich die Charaktere schon kannte.
Beide Hauptpersonen waren mir schnell sympathisch . Holden hat viel durchgemacht und hat seelische Narben von dem was ihm angetan wurde. Dadurch ist er innerlich kalt geworden und strahlt das auch aus. Trotzdem mochte ich ihn die ganze Zeit über, denn man versteht warum er so ist. Auch River fand ich toll. Wie er mit seiner Familie umgeht und versucht sie zu unterstützen ist einfach toll. Auch wie er über seine Zukunft denkt, dass er versucht dem Traum seines Vaters zu leben.
Emma Scotts Schreibstil war wie immer richtig gut und ich konnte mich in die Personen hineinversetzten. Für mich ist immer wichtig, dass ich mir ein Bild von den Personen machen kann und verstehe wie sie ticken, was sie antreibt. All das hatte ich in diesem Buch. Durch den Perspektivwechsel und natürlich den Schreibstil hab ich mit den Personen mitgefühlt, mit ihnen gelacht und geweint. Natürlich gehört auch Intimität zu dem Buch, zum Leben dazu, trotzdem hätte es ein oder zwei Stellen weniger auch getan. Die Zeitsprünge fand ich ok, sie haben Sinn gemacht, trotzdem bin ich kein Fan von mehreren Sprüngen, da ich dann meistens aus der Geschichte gerissen werde.
Highlight im Buch war das Crossover mit dem Someday,Someday Band.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.04.2023

Tolles humorvolles Buch

Zimmer gesucht, Liebe gefunden
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Leon und Emma sind seit zwei Jahren ein Paar und wollen eigentlich zusammen ziehen, doch dann ändert Leon seinen Beziehungsstatus aus Singel und 148 Freunden gefällt das. Emma hält das ganze für einen ...

Leon und Emma sind seit zwei Jahren ein Paar und wollen eigentlich zusammen ziehen, doch dann ändert Leon seinen Beziehungsstatus aus Singel und 148 Freunden gefällt das. Emma hält das ganze für einen schlechten Scherz, und kann nicht glauben, dass Leon sie für die Influencerin Larissa sitzen lässt. Um nicht bei ihren Eltern wohnen zu müssen zieht sie bei dem Freund ihrer besten Freundin ein. Dirk ist ein Computernerd und eigentlich ein netter Kerl, aber er ist auch schüchtern und zurückgezogen. Die beiden sind ziemlich unterschiedlich, und doch zieht Emma bei Dirk ein und so beginnt das Chaos.

Zufällig bin ich über dieses Buch gestolpert und da ich das Cover schon öfters gesehen habe und ich das Buch leihen konnte, dachte ich, ich versuch es mal. Die Autorin kannte ich bisher nicht, aber der Klappentext hat mich neugierig gemacht.
Den etwas nerdigen Dirk mochte ich auf Anhieb. Alleine mit seiner Antwort auf die Aufforderung etwas von sich zu erzählen, hat er mich dazu gebracht ihn zu mögen. Es mag es gerne für sich zu sein, doch mit der Zeit lässt er Emma in sein Leben. Mit seinen Fun Facts und dem Roboter der Spinnen fängt hat er mich zum Lachen gebraucht.
Auch Emma mochte ich von Anfang an. Ihre Liebe für die Pflanzen, mit denen sogar spricht, machte sie mir richtig sympathisch. Es hat nicht lange gedauert und ich hab gehofft, dass aus Emma und Dirk ein Paar wird, da ich beide zusammen so toll fand.
Leon mochte ich nicht so wirklich. Am Ende hat er mir dann Leid getan.
Auch die Nebenfiguren fand ich alles Klasse. So wie zum Beispiel Pepperline Salt, die beste Freundin von Emma, die eine Privatdetektei führt.
Normalerweise hab ich mit Social Media nicht so viel am Hut, in dem Buch war es aber gut eingearbeitet. Man bekommt einen kleinen Einblick in Emmas Leben und dass nicht alles so ist wie es auf Bildern zu sein scheint. Mir haben auch die kleinen Tagebucheinträge gefallen, von denen es gerne mehr hätten sein können.
Ingesamt hat mir das Buch gut gefallen. Ich mochte den Schreibstil und die vielen Handlungsorte, so wie die sympathischen Personen und lustigen Stellen. Wer etwas lockeres sucht, bei dem man auch mal lachen kann, ist bei diesem Buch richtig.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.04.2023

Das war nichts

Idol - Gib mir alles von dir
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Zwischen Brenna und Rye, dem Bassisten der berühmtem Rockband Kill John knistert es schon lange, doch sie verstecken sich hinter bissigen Wortgefechten. Dann bekommt Rye zufällig ein Gespräch zwischen ...

Zwischen Brenna und Rye, dem Bassisten der berühmtem Rockband Kill John knistert es schon lange, doch sie verstecken sich hinter bissigen Wortgefechten. Dann bekommt Rye zufällig ein Gespräch zwischen Brenna und einer Freundin mit. Alle ihre Freunde sind in einer Beziehung und auch Brenna gesteht, sich nach Intimität zu sehnen. Rye schlägt ihr daraufhin einen Deal vor, sich regelmäßig zu treffen. Einzige Bedingung dafür: Nur Sex, keine Gefühle. Doch mit jedem Treffen werden die Gefühle mehr und mehr.

Die Idol Reihe begleitet mich nun schon eine Weile und auch wenn mich keiner der Bände bisher ganz überzeugt hat, so mochte ich doch alle gerne. Auf Band 4 musste man dann lange warten und dann lag das Buch auch noch ewig auf dem SuB…
Brenna wurde mir schnell unsympathisch. Von den vorherigen Büchern weiß ich nicht mehr viel, deswegen musste ich alle neu kennenlernen und da kommt Brenna nicht gut weg. Sie ist Ende zwanzig und damit finde ich ihr Verhalten ein bisschen weniger schlimm, trotzdem konnte ich sie nicht verstehen. Ich kann noch verstehen dass sie sich nach Intimität sehnt, aber bei ihr kam es so rüber als wäre es das schlimmste auf der Welt wenn man das nicht hat. Als würde sie so schrecklich darunter leiden. Praktisch ihr ganzer Charakter baut darauf auf, ich fand es schrecklich.
Rye hätte so unglaublich viel Potenzial gehabt. Sein Schicksal wartet auf ihn, das wird auf ein paar Seiten aufgegriffen und man will wissen was er macht und dann.. Nichts. Anstatt im Buch oder im Epilog darauf einzugehen, bekommt man noch mehr Sexszenen. Es wird erwähnt und dann vergessen.
Normalerweise lese ich meine Bücher selber, wenn ich zum Hörbuch greife, heißt das, dass ich das Buch nicht mag. Ohne Hörbuch hätte ich dieses Buch nicht beenden können. Ich fand die Geschichte einfach langweilig, da sich praktisch 80 Prozent oder sogar noch mehr nur um Sex, Gedanken daran oder ähnlich drehen. Es gab kein Ereignis auf das man hin fiebern kann und der Rockstar Anteil ist bei null. Auch musikalisches kann man auf einen Absatz zusammenfassen.
Bis auf den Epilog fand ich dann sie letzten 50 Seiten am besten und war danach froh, als ich das Buch zugeklappt habe.

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Veröffentlicht am 06.04.2023

Cinderstella und das Biest

Über die dunkelste See
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Schon früh hat Stella ihre Mutter verloren und wuchs bei Kevin, dem besten Freund ihrer Mutter auf. Doch nun ist auch Kevin verstorben. In seinem Testament steht, dass Stella eine Menge Geld erben wird, ...

Schon früh hat Stella ihre Mutter verloren und wuchs bei Kevin, dem besten Freund ihrer Mutter auf. Doch nun ist auch Kevin verstorben. In seinem Testament steht, dass Stella eine Menge Geld erben wird, jedoch nur wenn sie Kevins leiblichen Sohn Damian heiratet. Diesen hat Stella zufällig wenige Stunden vorher getroffen, als er ihr den letzten Scone vor der Nase wegkaufte und sie sich in die Haare bekommen haben. Für Damian und Stella ist es unvorstellbar zu heiraten geschweige denn zusammen zu leben. Doch Stellas Freund bekräftigt sie es zu tun und so ziehen die beiden zusammen. Doch die beiden sind wie Tag und Nacht, während Stella in allem nur das gute sieht, ist Damian kalt. Vielleicht kann dies ein Neuanfang sein, den beide brauchen.

Mittlerweile ist die Compass Reihe komplett erschienen und eine weitere Reihe der Autorin liegt noch auf meinem SuB, deswegen wollte ich dieses Buch lesen.
Wie in den meisten anderen Büchern der Autorin war mir die Protagonistin gleich sympathisch. Stella ist eine so fröhliche junge Frau, die in allen das gute sieht und immer zu helfen bereit ist. Sie liebt das Meer und zieht Kraft aus den Wellen. Und sie liebt Kunst.
Damian ist anfangs kalt und nicht sehr sympathisch. Nach ihrem ersten Aufeinandertreffen konnte ich mir nicht vorstellen wie er und Stella miteinander auskommen sollten. Als man erfährt wie er aufgewachsen ist und auch was er durchgemacht hat konnte man verstehen warum er so ist. Als das Buch weiterging und ich las wie er mit Stella umgeht, da hab ich ihn in mein Herz geschlossen. Ich mochte es so gerne, wie er mit ihr redet und für sie da ist. Wie beide füreinander da sind. Es war einfach toll die beiden auf ihrem Weg zu begleiten.
Die Nebenfiguren, Stellas Stiefmütter mochte ich alle nicht, keine war sympathisch und vor allem Rosalina fand ich in den Rückblenden schrecklich. Auch Stellas Freund, Jeff fand ich unmöglich und ich hätte ihn manchmal gerne geschüttelt.
Wie immer hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Brittainy C Cherry schreibt auf eine Art bei der man in der Geschichte versinkt und die Gefühle, egal ob Wut, Trauer oder Liebe, alle ungefiltert bei einem ankommen. Ich freue mich auf den finalen Band und auf die nächste Reihe.

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