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Veröffentlicht am 26.11.2022

Roxy und Shaw

Midnight Chronicles - Todeshauch
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Roxy und Shaw haben sich endlich ihre Gefühle füreinander eingestanden, doch das Schicksal hat andere Pläne. Roxy muss noch immer ihre Mission erfüllen und alle freigelassenen Seelen zurück in die Unterwelt ...

Roxy und Shaw haben sich endlich ihre Gefühle füreinander eingestanden, doch das Schicksal hat andere Pläne. Roxy muss noch immer ihre Mission erfüllen und alle freigelassenen Seelen zurück in die Unterwelt schicken. Shaw tut alles um ihr zu helfen und zu verhindern, dass sie selber dort landet. Doch je näher sie ihrem Ziel kommt, desto näher rückt eine unmögliche Entscheidung.

Mit der Zusammenfassung des Bandes tue ich mich etwas schwer, das hat jedoch nichts mit dem Inhalt zu tun. Im Ranking sortiere ich diesen Band in der Mitte ein.
Mit Roxy hatte ich im Laufe der Reihe so meine Probleme, in diesem Buch fand ich sie dann sympathischer. Nur eins konnte ich nicht verstehen, und zwar warum sie am Anfang so ruhig bleibt und in der Basis abhängt anstatt sich um ihre Mission zu kümmern. Ich hatte gehofft, dass sie endlich mehr tut und nicht Shaw die Arbeit machen lässt. Die Kämpfe die rund um ihre Mission stattgefunden habe, mochte ich und haben für die nötige Action gesorgt. Roxys Beziehung zu ihrem Bruder fand ich gut und auch ihre Wortgefechte waren echt toll.
Die Geschichte an sich fand ich größtenteils spannend und ich wollte wissen wie es mit Roxys Misson ausgeht. Von der Lösung war ich ein bisschen enttäuscht. Zwar fand ich die Ausgangslage spannend und habe mir so einige überraschende Lösungen erhofft. Als es dann soweit war, war ich enttäuscht. Dafür, dass es der Hauptteil der Geschichte war und über mehrere Bände gezogen war, war mir die Lösung zu simpel.
Der Schreibstil hat mir ziemlich gut gefallen. Ich kam gut voran und konnte mich wieder in die Welt der der Hunter fallen lassen. Einzig die zahlreichen Wiederholungen von Hunter und Huntresses war für mein Geschmack zu oft. Es gab einen Abschnitt im Buch den ich nicht verstanden haben wegen diesen Wiederholungen, sodass ich den Satz ohne diese gelesen habe.
Das Ende des Buches fand ich richtig gut und auch ziemlich fies. Es endet so spannend, dass ich so sehr hoffe, dass dieser Handlungsstrang im finalen Band weiter erzählt wird. Ich bin gespannt auf den sechsten Band.

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Veröffentlicht am 21.11.2022

empfehlenswert

Ever – Wann immer du mich berührst
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Nach einem Autounfall liegt Abbi in einer Rheaklink und wurde nun schon zum zweiten Mal innerhalb einer Woche operiert. Vor Berührungen schreckt sie zurück und vor Schmerzen hat sie panische Angst. Doch ...

Nach einem Autounfall liegt Abbi in einer Rheaklink und wurde nun schon zum zweiten Mal innerhalb einer Woche operiert. Vor Berührungen schreckt sie zurück und vor Schmerzen hat sie panische Angst. Doch solange sie nicht laufen kann darf sie nicht nach Hause und muss weiterhin mit Kandece üben, die genau so frustriert ist wie Abbi selber. Sie einigen sich darauf, dass Abbi eine Veränderung braucht und jemand neues sich um sie kümmern soll. Eigentlich ist niemand besser dafür geeignet als der junge Student David Rivers, der sehr gefühlvoll ist. David ist davon nicht begeistert und versucht sich zu drücken, was ihm nicht gelingt. Mit seiner ruhigen Art dringt er tatsächlich zu Abbi durch. Doch Abbi ahnt nicht, dass zwischen ihnen etwas steht, das alles wieder kaputt machen kann.

Unzählige Male hab ich Ever schon gesehen, aber ich dachte immer dass mir das Buch nicht gefallen wird und hab mir etwas anders bei der Geschichte gedacht. Hätte ich gewusst um was es geht hätte ich diesen blöden Fehler nicht gemacht.
Ich hab das Buch angefangen und bin buchstäblich in der Geschichte versunken. Von der ersten Seite an war ich in dem Buch drin und hab meine Umwelt total vergessen. Ab da war mir klar, dass ich dieses Buch sehr mögen würde und so war es auch. Danach war ich nicht mehr ganz so versunken, aber die Geschichte hat mich dennoch gefesselt.
Die Autorin hat so tolle Charaktere geschaffen die ich einfach nur mögen könnte. Abbi ist eine tolle junge Frau, die ab dem ersten Satz mochte. Es wurde so gut beschrieben was sie fühlt, was sie denkt und ob sie Schmerzen hat, dass ich mit ihr gelitten habe. Ich mochte ihren Charakter und ihre Schwächen.
Genauso war auch David. Wie er mit seinen Patienten umgeht ist so schön zu lesen. Er kümmert sich um sie und sieht den Menschen hinter der Person. Er bemüht sich um jeden einzelnen und hilft wo er kann. Auch seine Schwester fand ich schlagfertig und mit den drei Protagonisten musste ich manchmal lachen und hab mich in ihren Bann ziehen lassen.
Es gab auch Figuren die (gewollt) unsympatisch waren, was gut war, denn jede Geschichte braucht einen Bösewicht.
Die Physiotherapie Stunden und die kleinen Origami-Szenen fand ich ebenfalls toll. Beides war nicht überladen, sondern genau richtig beschrieben.
Insgesamt bin ich glücklich, dass ich das Buch endlich gelesen habe, denn sonst hätte ich ein wirklich tolles Buch verpasst. Ich freue mich auf Band 2.

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Veröffentlicht am 16.11.2022

Schwächste Band der Reihe

Where the Clouds Move Faster
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Effie ist der Sonnenschein der drei Geschwister, die die immer ein Lächeln im Gesicht hat. Doch jedes Jahr zu ihrem Geburtstag kommt eine Traurigkeit über sie und sie zieht sich zurück. Auch dieses Jahr ...

Effie ist der Sonnenschein der drei Geschwister, die die immer ein Lächeln im Gesicht hat. Doch jedes Jahr zu ihrem Geburtstag kommt eine Traurigkeit über sie und sie zieht sich zurück. Auch dieses Jahr möchte sie nicht gestört werden, doch als sie im Cottage ankommt, ist es schon besetzt. Der Fremde weigert sich zu gehen und so einigen sie sich drauf, beide zu bleiben, ohne zu wissen wer der andere ist. Um die Anonymität aufrecht zu erhalten geben sie sich beide einen falschen Namen. So lernen sie sich schnell kennen, doch irgendwann wird ihre Blase zerplatzen und die Realität wird sie einholen.

Auf den letzten Band der Shettland Reihe war ich gespannt. Es ist schon eine Weile her, dass ich den zweiten Band gelesen habe, deswegen wollte ich jetzt wissen wie die Reihe endet.
Während ich im zweiten Band ein besseres Bild von den Protagonisten hatte, hatte ich bei diesem so gut wie kein Bild vor Augen. Zwar wird Effie wiederholt als „Real Life Elfe“ beschrieben und auch ein bisschen ihre Kleidung wird beschrieben, sonst aber kaum was. Bei Adair hatte ich kein Bild vor Augen. Da hätte es gerne ein bisschen mehr sein können.
Anfangs wurde ich nicht richtig warm mit Effie und Adair. Ihre Gespräche fand ich zwar teils lustig aber auch ein bisschen anstrengend. Nach und nach ging es dann besser.
Auch ihre Liebesgeschichte fand ich ein bisschen schnell. Die beiden haben sich gerade erst kennengelernt und verbringen Zeit miteinander, aber das ganze wirkt als würden sie sich ewig kennen und für immer zusammen bleiben. So ganz hat mich ihre Beziehung nicht überzeugt.
Es gab eine Szene im Buch, die fand ich zu viel, die zum fremdschämen war . Ich fand es hat nicht wirklich ins Buch gepasst.
Vom Schreibstil her war es wie gewohnt Kathinka Engels toller Schreibstil, so dass ich gut voran kam. In den Rückblenden war der Schreibstil etwas einfacher, was ich passend fand. Manchmal kamen Wörter vor, die ich nicht kannte, aber gestört hat das nicht. Was mich dagegen etwas gestört hat waren die „what she said“- Witze. Einerseits weil Effie sie oft und falsch verwendet, so dass es gar keinen Sinn ergibt, aber auch weil sie so oft vorkommt. Das Buch endet mit einem solchen Witz, so dass ich das Buch mit einem Augendrehen beendet habe. Auch die englischen Wörter haben mich irgendwann gestört. Das Buch spielt in Shetland und so sind manche Namen auf englisch, was kein Thema ist. Nur diese wie zufällig ausgewählte Wörter wie z.B „artsy“ oder „Silly Walk“ haben mich ein bisschen gestört.
Insgesamt fand ich das Buch nicht schlecht, aber es hat mich nicht so begeistert wie ich erhofft habe. Band 3 bekommt 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 14.11.2022

wie geht es weiter mit lily, ryle und atlas?

It starts with us – Nur noch einmal und für immer
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Lily und Ryle haben eine Tocher bekommen, doch Lily möchte nicht, dass sie so aufwachsen muss wie sie selber und so reicht sie die Scheidung ein. Ryle und Lily teilen sich das Sorgerecht, doch Lily ist ...

Lily und Ryle haben eine Tocher bekommen, doch Lily möchte nicht, dass sie so aufwachsen muss wie sie selber und so reicht sie die Scheidung ein. Ryle und Lily teilen sich das Sorgerecht, doch Lily ist nicht ganz wohl wenn Emmy alleine bei ihm ist. Auch, dass sie sich wieder Atlas trifft, verheimlicht sie Ryle aus Angst vor seiner Reaktion. Während Lily mit bekannten Personen zurecht kommen muss, steht Atlas vor einer ganz neuen Herausforderung. Die Wände seiner Restaurants werden regelmäßig beschmiert und der Verantwortliche steht ihm näher als er gedacht hat, dabei weiß er nicht mal dass die Person existiert.

Als ich gesehen habe, dass ein zweiter Band erscheint, hab ich zuerst Band 1 nochmal gelesen, weil ich mich nicht mehr richtig an den ersten erinnern konnte. Die Entscheidung war gut, denn Band 2 setzt gleich danach an.
Lily und Atlas hab ich im ersten Teil in mein Herz geschlossen und ich hab den beiden so sehr gewünscht, dass sie ihr Happy End haben.
Dadurch, dass ich den ersten Band frisch in Gedächtnis hatte, war es noch leichter Lilys Charakterentwicklung zu sehen. Zu sehen wie aus einem jungen Mädchen eine erwachsene Frau wird, wie ihre Ehe und dann ihre Scheidung verläuft. Sie hat eine schwere Kindheit gehabt und eine Ehe, wie sie nicht sein sollte, und immer wieder beweist sie Stärke. Sie steht für sich ein und auch für ihre Tochter. Ich mochte Lily einfach gerne.
Genau so wie Atlas. Er ist einfach so unglaublich liebevoll. Wie er Lily behandelt ist so, wie man es sich von einem Freund wünscht. Auch er hat vieles durchgemacht und sich davon nicht unterkriegen lassen. Er ist geduldig und sanft, er kümmert sich um bekannte und neue Personen. Das ganze Buch über fand ich ihn richtig toll, und ganz am Ende hat er es geschafft mir Tränen in die Augen zu treiben. Auf meiner Bookboyfriendliste wird Atlas Corigan definitiv die Nr 2.
Schon in so vielen Büchern hat Colleen Hoover mich mit ihren Geschichten begeistert, so auch in diesem. Ich liebe den lockeren Schreibstil, der leichte und schwere Szenen beschreibt. Der einen zum Lachen, zum Weinen oder Nachdenken bringt. Band 2 von Atlas und Lily war leichter als der Vorgänger und hat mich ebenso begeistert.

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Veröffentlicht am 10.11.2022

Für gemütliche Lesestunden

A Place to Love
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Die 25-jährige June lebt mit ihren Schwestern und ihrer Mutter auf einer Obstfarm. Im ländlichen Colorado betreiben sie eine Obstfarm, die nach dem Tod des Vaters in finanziellen Schwierigkeiten steckt. ...

Die 25-jährige June lebt mit ihren Schwestern und ihrer Mutter auf einer Obstfarm. Im ländlichen Colorado betreiben sie eine Obstfarm, die nach dem Tod des Vaters in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Gerade ist die Pfirsichernte im vollen Gange und alle haben mehr als genug zu tun. Im ganzen Trubel wird June plötzlich vom Feld geholt, denn angeblich wartet ihr Ehemann auf sie. Damals hat sie Henry verlassen, um seinen Plänen nicht im Weg zu stehen und sie ihr Chaos erst mal ordnen kann. Damit, dass er unangekündigt bei ihr austauscht und ihre Familie überrascht, hätte sie nicht gerechnet. Sein Auftauchen sorgt für Gesprächsstoff und stürzt June in ein Gefühlschaos.

Von Lily Lucas hab ich schon öfters Bücher gesehen, hatte aber bisher nichts gelesen. Als ich A Place to Love dann gesehen habe, musste ich das Buch einfach mitnehmen.
Ich bin super schnell in die Geschichte gekommen. June wird als junge Frau beschrieben, die alle Hände voll zu tun hat. Mit ihrem starken Charakter setzt sie sich durch und lässt sich auch nicht von anderen herumschubsen.
Henry mochte ich auch sehr gerne. Seine und Junes Geschichte fand ich echt spannend und ich
wollte wissen wie es dazu kam.
Ich fand auch richtig toll, wie die Farm und die Arbeit dargestellt wurde. Ich hatte keine Ahnung, dass es ein Pfirsich Festival gibt. Zu lesen wie das Obst geerntet und sortiert wird und das ganze Festival an sich, haben mir richtig gut gefallen. Es waren Wohlfühlszenen in denen ich mich einfach verloren habe und ganz entspannt gelesen habe.
Auch Lilac und Poppy, Junes Schwestern und ihre Mutter fand ich toll mit ins Buch eingearbeitet, so dass ich mich auf den nächsten Band freue.

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