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Veröffentlicht am 22.11.2025

Schwächste Reihe der Autorin

Haunted Reign
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Zoey King versucht mit aller Macht, zu vergessen. Zu vergessen, dass sie ihre beste Freundin verloren hat. Dass ihr Leben auf dem Kopf steht, seit sie erfahren hat, dass sie eine Banshee ist und Todesmagie ...

Zoey King versucht mit aller Macht, zu vergessen. Zu vergessen, dass sie ihre beste Freundin verloren hat. Dass ihr Leben auf dem Kopf steht, seit sie erfahren hat, dass sie eine Banshee ist und Todesmagie in sich trägt. Dass der Junge, den sie mag, in ihr nichts weiter sieht als ein Nachhilfeprojekt und sich nicht einmal mehr an den Kuss zu erinnern scheint, den sie geteilt haben. Als wäre das noch nicht schlimm genug, lassen Zoeys Noten seit dem Wechsel an den Zweig der Silver Ravens zu wünschen übrig. Doch zumindest dafür gibt es eine Lösung: Das Jahresabschluss-Turnier an der Everfall Academy steht an, eine Möglichkeit, Zusatzpunkte für ihr Zeugnis zu sammeln. Allerdings stellt sich schon die erste Prüfung als gefährlicher heraus, als Zoey jemals hätte ahnen können. Und bald steht nicht nur ihr eigenes Leben auf dem Spiel, sondern auch das der Menschen, die ihr alles bedeuten ..

Band 1 hat mir nicht gefallen, doch da ich Band 2 schon hatte, habe ich die Reihe beenden wollen.
Im ersten Teil war Zoey ziemlich anstrengend, was hier definitiv besser war, aber trotzdem hab ich weder eine Verbindung zu ihr bekommen, noch konnte ich mit ihr mitfühlen. Irgendwann war es mir einfach nur noch egal, was sie macht. Bisher hatte ich erst einmal, dass mir die Protagonistin so unsympathisch war, dass ich heimlich gehofft habe, dass sie stirbt, damit es zu Ende ist. So leid es mir tut, aber Zoey war nicht mein Fall.
Dylan blieb in dem Band für mich eher blass, dafür konnte mich seine Geschichte überzeugen, was zu dem besseren Teil des Buches beigetragen hat. Leider war dieser ziemlich kurz. Leider gab es kein Kapitel aus seiner Sicht.
Der Wettkampf hat mich ein kleines bisschen begeistern können, wobei es sich für mich wie ein Abklatsch von Harry Potter gelesen hat. Würde ich drei Stichwörter nennen, würde man gleich an die Filme denken. Zudem war es ziemlich kurz, daraus hätte man mehr machen können.
Ich hab versucht mich durch den Schreibstil in die Geschichte ziehen zu lassen, am manchen Stellen kam ich dann auch besser in die Geschichte, aber leider konnte selbst der Showdown mich nicht fesseln. Am Ende hab ich das Buch zugeklappt und es gab kein Wow-Effekt, es war einfach nichts.
Mona Kasten beschreibt eigentlich gut, aber hier gab es oft Wortwiederholungen, wie in den Erklärungen, wo mehrmals „Zum Beispiel“ benutzt wurde, so dass es sich beim Lesen wie ein Lehrbuch angefühlt hat. Die Kurse selbst waren kaum vorhanden und wie genau die Welt funktioniert, weiß ich immer noch nicht. Vermeintliche Spannung wollte aufgebaut werden indem immer mal wieder Sätze mit „Dann passiert das; Dann…“ begonnen wurden. Am besten geschrieben fand ich eine Szene die eher Romantik war, doch leider war diese nur eine Seite lang.
So war die Fallen Princess Reihe für mich leider ein Flop und kann sie so auch nicht weiterempfehlen, aber vielleicht eignet sie sich für jüngere Fantasie Einsteiger besser.

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Der Teufel trägt Prada Vibes

One song apart - London Hearts 1
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Als die 18-jährige Quinn einen Ausbildungsplatz bei Trinity Media House bekommt, geht für sie ein Traum in Erfüllung. Doch schon am ersten Tag geht einfach alles schief: Ihr Bus steht im Stau, so muss ...

Als die 18-jährige Quinn einen Ausbildungsplatz bei Trinity Media House bekommt, geht für sie ein Traum in Erfüllung. Doch schon am ersten Tag geht einfach alles schief: Ihr Bus steht im Stau, so muss sie laufen und schafft es nur knapp in die Redaktion. Dort trifft sie ihre Chefin, die nicht gut auf Quinn zu sprechen ist und ihr das Leben schwer macht. Sie gibt Quinn eine Aufgabe, die dazu führt, dass eine Falschmeldung über Popstar Milo Bricks veröffentlicht wird. Um den Ruf der Redaktion wieder herzustellen und Milos Fans zu besänftigen, soll Quinn den wahren Milo kennen lernen.

Dieses Buch habe ich spontan auf Lesejury gegen meine Punkte getauscht. Das Cover war so einladend und während mir Lorena Schäfer nicht bekannt war, habe ich von Valentina Fast bereits eine Reihe gelesen. Das Thema hat mir zugesagt und so hab ich mich auf das Buch gefreut. Ich hatte ein bisschen Sorge, dass mir die 18-jährige Protagonistin zu jung sein würde, aber das war unbegründet.
Schon auf den ersten Seiten mochte ich Quinn gerne und die Situation in die sie gerät hat mich zum Schmunzeln gebracht. Sie ist ehrgeizig und selbstbewusster, als ich es mit 18 war. Im ganzen Buch blieb sie mir sympatisch und ich hab mich gut in sie und ihrem Beruf hineinversetzten können. Es hat einfach Spaß gemacht sie auf ihrem Weg zu begleiten.
Milo ist ein Popstar, der alles tut um sein Privatleben zu schützen und so auch manchmal arrogant vor der Presse rüberkommt. Dabei ist er ein absolut netter und toller junge Mann, der nicht vergessen hat wo er herkommt. Man muss ihn einfach mögen.
Quinns Mitbewohnerinnen Pippa, Neve und Gemma fand ich toll und ich freue mich auf ihre Geschichten.
Die Geschichte spielt in London, was mir von der Umsetzung ebenfalls gefallen hat. Man hat verschiedene Orte gesehen, die Arbeitsplätze von Milo und Quinn und Bühnenluft geschnuppert.
Ich bin in 2 Tagen förmlich durch das Buch und den leichten Schreibstil geflogen. Hier und da hat mir zwar eine Kleinigkeit gefehlt, ein bisschen mehr von Milos Leben als Musiker, wie er Songs schreibt oder so (man sieht ihn auf der Bühne), aber sonst hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich freue mich auf Band 2.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

hätte mir mehr erwartet

Dreams Lie Beneath
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Einmal im Monat bei Neumond werden in Azenor die schlimmsten Albträume lebendig. Zusammen mit ihrem Vater ist es die Aufgabe von Clementine, diese zu besiegen und die Stadt zu schützen. Bis zwei Fremde ...

Einmal im Monat bei Neumond werden in Azenor die schlimmsten Albträume lebendig. Zusammen mit ihrem Vater ist es die Aufgabe von Clementine, diese zu besiegen und die Stadt zu schützen. Bis zwei Fremde auftauchen und ihnen den Job streitig machen wollen. Phelan und Lennox fordern sie heraus und es kommt zu einem Duell wer zuerst den nächsten Albtraum besiegt. Als das Duell ansteht und nicht so verläuft wie Clem es sich erhofft hat, schwört sie Rache. Doch um den Fluch zu brechen muss die mit Phelan und Lennox zusammenarbeiten.


Ich kannte die Autorin bisher nicht, aber das schöne Cover hat mich schon lange vor dem Erscheinungstermin verzaubert und so war ich neugierig was dahinter steckt.
Clementine mochte ich gerne. Sie ist noch recht jung und handelt nicht immer logisch oder auch mal entgegen ihrem Charakter, aber gestört hat mich das nicht.
Die Brüder Lennox und Phelan tauchen zusammen auf. Während ich mir bei Phelan ein Bild machen konnte und er mehr Raum im Buch einnimmt, rückte Lennox in den Hintergrund, als würde er vergessen werden.
Die Geschichte zischen Phelan und Clem hätte man weglassen können und es hätte keinen Unterschied gemacht. Ich hab keine Chemie zwischen den beiden gespürt, höchstens Freundschaft.
Die Rache die Clementine schwört kam nicht bei mir an. Ich hab nicht verstanden warum sie so wütend ist und wie die Geschichte eigentlich anfängt. Man wird in die Welt hineingeworfen, aber es wird wenig erklärt. Ich hab nicht verstanden, was es mit der Magie auf sich hat und wie sie funktioniert. Hier und da murmelt einer mal einen Zauber, aber das magische in dem Buch ist nicht bei mir angekommen. Auch wie das mit den Albträumen, die in Büchern erfasst werden funktioniert wurde nicht erklärt.
Hätte ich das Buch nicht extra angefragt, um es auszuleihen, hätte ich nach wenigen Kapiteln aufgehört. So hab ich weitergelesen und es wurde nach und nach besser. Trotzdem kann ich nicht behaupten, dass viel von der Geschichte hängen geblieben ist. Vor allem mit den Träumen hab ich mir deutlich mehr erwartete. So fand ich das Buch leider nur in Ordnung.

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Veröffentlicht am 11.11.2025

Zu viel Spice

The Dixon Rule
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Diana Dixon hat diesen Sommer viel zu tun. Sie probt für einen Tanzwettkampf und muss mit ihrem Ex-Freund fertigwerden, der einfach nicht kapieren will, dass es vorbei ist. Zu allem Überfluss zieht auch ...

Diana Dixon hat diesen Sommer viel zu tun. Sie probt für einen Tanzwettkampf und muss mit ihrem Ex-Freund fertigwerden, der einfach nicht kapieren will, dass es vorbei ist. Zu allem Überfluss zieht auch noch ihre Nemesis, der Eishockeyspieler Shane Lindley, in die Wohnung nebenan ein. Genervt stellt sie einige Regeln auf: keine gemeinsamen Partys, Finger weg von ihrem Team, und vor allem soll er sie in Ruhe lassen. Diana weiß nicht, dass Shane One-Night-Stands sowieso satthat. Und als seine Ex auftaucht, will er sie mit Diana eifersüchtig machen. Eine Fake-Beziehung könnte auch einige ihrer Probleme lösen, also willigt sie ein. Doch schon bald kann sie nicht mehr leugnen, dass es zwischen ihnen gewaltig knistert …


Von den Büchern, die ich bis jetzt von Elle Kennedy gelesen habe, mochte ich alle. The Dixon Rule konnte mich nicht ganz so begeistern.
Diana ist viel beschäftigt, sie möchte an einem Tanzwettbewerb mitmachen, probt außerdem mit einer anderen Gruppe, dazu hat sie einen Job und schlägt sich mit ihrem Ex herum.
Diana ist jemand der gerne alleine klar kommt. Sie will sich nicht helfen lassen, was ich mit ihrer Geschichte teilweise verstehen konnte und trotzdem gehofft habe, dass sie es zulässt.
An Shane mochte ich wie er für seine kleine Schwester da war und auch seine Art Diana zu helfen fand ich ganz nett.
Ein Thema im Buch war eine Reality Show, die Shane und Diana gesehen haben. Wer Spaß daran hat, der wird es im Buch vielleicht auch mögen. Mich hat es gelangweilt. Es gab Seiten über die Serie, die Vorstellung der Kandidaten und Diskussionen zwischen Shane und Diana über die Serie. Das alles hatte nichts mit der Handlung vom Buch zu tun ich ich fand es überflüssig.
Von Elle Kennedy bin ich mehr oder weniger viel Spice gewöhnt, in diesem Buch war es mir zu viel. Das Thema war ständig präsent und ich fand es in manchen Szenen, wo man sich konzentrieren muss, einfach nicht passend. Dazu die ständige Wiederholung von der Größe von einem bestimmten Körperteil, was mich nur noch genervt die Augen verdrehen ließ.
Während fast das ganze Buch spicy angehaucht war, wurde es auf den letzten Seiten ernster. Für mich hat es das Buch besser gemacht, denn ich hätte nicht damit gerechnet, dass mich das Buch noch zum weinen bringt. Der Plott kam aus dem Nichts, aber es war passend.
Der Schreibstil war wie gewohnt, locker leicht, so dass ich zwar ein paar Tage für den Klopper gebraucht habe, sich die Geschichte aber schnell lesen liess. Von den Nebencharakteren mochte ich Niall gerne, der mich in manchen Szenen schon ein bisschen leid getan hat.

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Veröffentlicht am 06.11.2025

Cecilias Lügengeflecht

Rokesby - Tollkühne Lügen, sinnliche Leidenschaft
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Cecilia Harcourt macht sich Sorgen um ihren Bruder, der sich in Nordamerika befinden soll. So nimmt sie ihren Mut zusammen und macht sich alleine auf den Weg. Sie besorgt sich einen Platz auf einem Schiff ...

Cecilia Harcourt macht sich Sorgen um ihren Bruder, der sich in Nordamerika befinden soll. So nimmt sie ihren Mut zusammen und macht sich alleine auf den Weg. Sie besorgt sich einen Platz auf einem Schiff und trifft bald im Lazarett ein. Doch statt ihres Bruders findet sie Captain Edward Rokesby vor. Eigentlich darf die junge Frau gar nicht im Lazarett sein, denn der Zutritt ist nur Verwandten gestattet. Um mehr über ihren Bruder zu erfahren, behauptet sie kurzerhand Edwards Frau zu sein. Als Edwards aufwacht und sie erkennt, ist es bereits zu spät für die Wahrheit und so beginnt Cecilias Lügengeflecht.


Schon der erste Band der Reihe gefiel mir gut, wenn ich auch sagen muss, dieser hat mir noch besser gefallen.
Während die Rokesbys und Bridgertons Großfamilien sind, gibt es bei Cecilia nur wenige Menschen in ihrem Leben. Die Sorge um ihren Bruder, der Funke der Verzweiflung und durch die Sitten der damaligen Zeit, kann ihr Lügen absolut verstehen. Sie handelt aus der Not heraus und dass sie sich schuldig fühlt hat sie sympatisch gemacht.
Auch Edward fand ich toll. Wie schwer es für ihn sein muss aufzuwachen und sich an Monate seines Lebens nicht erinnern zu können… So tat es mir jedes Mal leid, wenn er versucht hat sich zu erinnern und es keine Erinnerung gab. Mir gefiel auch wie er mit Cecilia umging.
Der Schauplatz war diesmal etwas ganz anderes als ich es aus Julia Quinns Büchern kannte: New York. Es war interessant zu lesen, wie die Stadt damals war und auch die Schiffe und die Kneipen wurden schön beschrieben. Mit den Briefen an den Kapitelanfängen kam man Cecilia und Edward noch näher. Ich finde die Sitten der damaligen Zeit im Vergleich zu heute immer wieder krass und einen Ausdruck musste ich nachschlagen, weil ich dachte, das kann doch unmöglich das sein. So war die Ehe und alles drum herum wirklich ganz anders als heute. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Autorin nimmt uns mit nach New York und auch der Krieg spielt eine Rolle. Mir hat das Buch wirklich gefallen und ich hab sehr gerne darin gelesen. Die längen, die mich bei Band 1 gestört haben, gab es hier nicht und auch Cecilia und Edward mochte ich sehr gerne. Für mich ein tolles Buch.

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