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Veröffentlicht am 23.10.2025

Highlight bis auf eine Sache

Dark Cinderella
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Sophias beste Freundin Alva ist seit einiger Zeit spurlos verschwunden. Das letzte Lebenszeichen der jungen Frau kam in dem Schloss des Prinzen und genau dorthin führt es Sophia. Sie hat sich auf eine ...

Sophias beste Freundin Alva ist seit einiger Zeit spurlos verschwunden. Das letzte Lebenszeichen der jungen Frau kam in dem Schloss des Prinzen und genau dorthin führt es Sophia. Sie hat sich auf eine Stelle im Schloss beworben und sie hat den Job bekommen. Niemand darf wissen warum sie wirklich im Schloss ist. Vorallem nicht der Kronprinz Maximilian, der nicht nur freundlich ist, sondern auch sehr verführerisch.


Mein viertes Buch der Autorin lag zu lange auf dem SuB und da ich es jetzt gelesen habe, kann ich nur sagen, ich hätte es eher lesen sollen.
Das Buch beginnt interessant und man lernt nicht nur Sophia und Maximilian kennen, sondern auch seine Schwester und besten Freund Karim. Ich war ab der ersten Seite im Geschehen drin und habe es genau so schnell geliebt.
Sofia ist eine sympathische junge Frau, die nicht auf den Mund gefallen ist und sich alleine auf die Suche nach ihrer Freundin macht. Sie beweist Mut und ihre manchmal tolpatschige Art haben sie nur noch liebenswürdiger gemacht. Sofia ist eine Person, die man am liebsten als beste Freundin hätte. Ihre Gefühle und Zerrissenheit kamen bei mir an.
Genau so toll fand ich eure Königliche Hoheit Prinz Maximilian von Skonien. Ich mochte ihn auf Anhieb und er ist schnell auf die Liste der Bookboyfriends gewandert. Er hat ein großes Herz und eine ebenso große Aufgabe als Prinz, was ihn ebenso zerreißt wie Sofia.
Besonders gut haben mir die kleinen Szenen in der Bibliothek gefallen. So oft hab ich gemerkt wie ich das Buch mit einem Lächeln gelesen habe. Wozu auch Sofias und Maximilians Humor dazu beigetragen hat.
Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Ob es die Landschaft von Skonien oder die Szenen zwischen den Protagonisten waren, alles ist wie ein Film vor meinem inneren Auge abgelaufen.
Die Beschreibungen waren genau richtig und auch die Romance-Anteile fand ich gut verteilt.
Ein bisschen gefehlt hat mir die wirkliche Suche nach Hinweise auf Alva, da hatte ich mir etwas mehr erhofft. Dafür hab ich das Ende so nicht kommen sehen. Alles im allen fand ich das Buch so gelungen, dass es für mich zu den besten Büchern des Jahres zählt.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

war okay, aber mir hat etwas gefehlt

Das Kalendermädchen
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Vor elf Jahren hat Olivia Rauch ihre Tochter Alma als Baby adoptiert. Dabei stand in der Akte, dass die Identität der Mutter unter keinen Umständen offen gelegt werden darf. Für Olivia war das kein Problem, ...

Vor elf Jahren hat Olivia Rauch ihre Tochter Alma als Baby adoptiert. Dabei stand in der Akte, dass die Identität der Mutter unter keinen Umständen offen gelegt werden darf. Für Olivia war das kein Problem, doch nun ist Alma schwer krank und braucht dringend eine Knochenmarkspende. Dafür wären die Eltern am besten geeignet und so begibt Olivia sich auf die Suche. Dabei stößt sie auf die Legende des Kalendermädchens und einem Psychopathen, der sie zwang einen schrecklichen Adventskalender zu öffnen.

Die letzten Fitzek-Bücher waren ein Auf und ab, und doch hab ich immer noch die Hoffnung, dass mich wieder eins so in seinen Bann zieht wie seine Ersten.
In diesem Buch gab es mehrere Perspektiven und dazu noch mehrere Zeitebenen, so dass man sich wirklich konzentrieren muss und am besten eine Liste anlegt und überhaupt einen Überblick zu bekommen
Die Kapitel waren relativ kurz und wechseln hin und her. Während die Geschichte um Olivia mich anfangs nicht so schocken konnte, fand ich die Rückblicke in denen es um Valentina und Ole geht viel krasser. Und obwohl ich das was die beiden erleben heftig war, hätte ich mir mehr davon gewünscht. Dort hat der Thrill gewartet. In anderen Szenen wurden Sätze mit „Triggerwörtern“ eingebaut, als würde man dem Kopf sagen wollen, dieses Wort ist gefallen, es wird krass. Die Szenen mit solchen Wörtern fand ich dagegen gar nicht so heftig.
Am Ende laufen natürlich die Fäden alle zusammen und damit hat Fitzek es geschafft mich mehrmals zu überraschen, so dass ich immer wieder sortieren muss um nichts zu verwechseln. Dabei fand ich, dass diese Twists gut gemacht waren, wobei mich einer jedoch den Kopf schütteln ließ. Stichwort: Olivia’s Mann. Ohne diese Story wäre das Buch besser gewesen. Der Schreibstil fand ich war gut, es wird genug beschrieben, aber nicht zu sehr ins Detail. Bis auf ein paar Sprüche die ich nicht ganz so passend für das Buch fand, war es gut. Trotzdem hoffe ich, dass es bald wieder ein Buch von dem Autor gibt, das mich wirklich begeistern kann.

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Veröffentlicht am 17.10.2025

mir hat das buchige gefehlt

Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen
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Noras Tag läuft gar nicht gut, als sie von ihrem Freund per Telefon abserviert wird und danach zu spät für ihr Treffen mit einem Kunden ist. Das Gespräch zwischen der Literaturagentin und dem Kunden läuft ...

Noras Tag läuft gar nicht gut, als sie von ihrem Freund per Telefon abserviert wird und danach zu spät für ihr Treffen mit einem Kunden ist. Das Gespräch zwischen der Literaturagentin und dem Kunden läuft nicht gut und Nora hat die Nase voll. Als ihre Schwester sie einlädt den Sommer in der Kleinstadt Sunshine Falls zu verbringen, kommt ihr das gerade recht. Doch die Idylle hält nicht lange an, denn bald läuft sie Charlie Lastra über den Weg, dem arroganten Lektor von ihrem Treffen.

Ein Buch das mit Büchern zu tun hat klingt eigentlich immer gut, und so wollte ich dieses lesen. Da ich andere Bücher der Autorin oft gesehen habe, war ich natürlich gespannt wie ihre Bücher sind.
Anfangs hat das Buch mich gut unterhalten. Mir hat das erste Treffen der von Nora und Charlie gefallen und auch die Wortgefechte und Sticheleien die danach gefolgt sind haben mich gut unterhalten.
Nora beschreibt sich selbst als gefühlskalt und liebt New York genauso sehr wie ihr Sportsrad.
Die Story rund um Noras Schwester hat für mich eher als Lückenfüller gedient, während die Lovestory drumherum gebaut wurde. Zudem konnte ich Libby nicht verstehen und hab keinen Bezug zu ihr bekommen.
Durch den Titel und die Berufe der beiden Protagonisten hatte ich mir viel Buchliebe in der Geschichte erhofft. Allerdings fand ich waren solche Themen eher sparsam verteilt. Es gab kaum erwähnenswerte Szenen in einer Buchhandlung, ein paar Anspielungen auf einen Roman. Dazu gab es ein paar Klischeesätze über Charlie und das war es dann auch schon.
Der Schreibstil fand ich okay. Ich bin nicht durch das Buch geflogen, aber nach zwei abgebrochenen Büchern, war es das erste das ich wieder zu Ende gelesen habe, was positiv war. Meistens konnte ich mir die Orte gut vorstellen und auch von den Schwestern hatte ich ein ungefähres Bild, Charlie blieb mir zu blass. So fand ich das Buch okay, eher ein „kann man lesen, muss man aber nicht.“

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Band 1 war besser

Was wir verloren glaubten
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Avery ist Ende Dreißig und steht kurz davor zu heiraten. Als sie gerade dabei ist, sich in ihrem Kleid zurechtzumachen, kommt ihr Verlobter ins Zimmer und eröffnet ihr, dass er ein Jobangebot bekommen ...

Avery ist Ende Dreißig und steht kurz davor zu heiraten. Als sie gerade dabei ist, sich in ihrem Kleid zurechtzumachen, kommt ihr Verlobter ins Zimmer und eröffnet ihr, dass er ein Jobangebot bekommen hat und für ein paar Jahre wegzieht. Und das auch noch mit einer wunderschönen Frau, die nicht Avery ist. Erst da merkt sie, dass sie nicht am Boden zerstört ist und blickt nach vorne. Sie holt ihre Sachen und zieht zu Nathan Pierce, der Platz für sie hat. Nathan war Averys erste Liebe, die nicht gut endete und so möchte sie sich eigentlich von ihm fernhalten. Doch ihr bleibt nichts anderes übrig. Als sie dann noch den Job als Headcoach bekommt, den sie sich mit Nate teilen soll, kann sie ihm nicht mehr aus dem Weg gehen und setzt alles daran ihr Herz zu schützen.

Die letzten Bücher der Autorin konnten mich nur mäßig begeistern, der erste Band dieser Reihe fand ich wieder besser. Auch dieses reiht sich in die „war okay, aber mehr nicht“-Liste ein.
Avery kam für mich nicht wie eine erwachsene Frau um die dreißig rüber. Eher wie jemand in seinen zwanzigern, zumindest war ihr Verhalten anging. Anfangs wird beschrieben wie sie deprimiert ist, wie sie nicht aufstehen möchte, was ich auch gut fand, dass solche Themen vorkommen. Allerdings habe ich nicht verstanden, warum oder seit wann Avery sich so fühlt. Und nach einem gewissen Ereignis, gab es noch eine Szene und danach nicht mehr. Ging es ihr da plötzlich besser, denn meiner Meinung nach hat es keine Rolle mehr gespielt.
Nate fand ich erwachsener. Er hat seine Brüder und seine Familie, die eine Farm haben.
Avery und Nate konnten sich nicht ausstehen, warum, ist mir nicht klargeworden.
Ob es an der Autorin/ Übersetzter oder am Verlag liegt, weiß ich nicht, aber warum an mehreren Stellen das F-Wort mit Sternen geschrieben wurde, aber im Dialog aufgeschrieben wurde, fand ich etwas komisch. Der Spice Anteil war ziemlich gering, jedoch hat mir der sprachliche Stil in solchen Szenen nicht immer gefallen. Ich fand die Geschichte ist nichts was einem lange im Gedächtnis bleibt, da hat mir der erste Teil bzw. ältere Bücher der Autorin besser gefallen.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Die Handlung leidet unter dem Schreibstil

Eulenschrei
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Ein neuer Fall wartet auf Nils Trojan, als er zu einem Tatort gerufen wird. Eine Frau wurde in einem Baumhaus im Garten gefunden. Ermordet und in eine Decken gehüllt. Schon bald folgt das nächste Opfer, ...

Ein neuer Fall wartet auf Nils Trojan, als er zu einem Tatort gerufen wird. Eine Frau wurde in einem Baumhaus im Garten gefunden. Ermordet und in eine Decken gehüllt. Schon bald folgt das nächste Opfer, ein Mann, der vor dem Haus in seinem Auto aufgefunden wurde. Beide Male fehlen den Leichen Körperteile. Zusammen mit Carlotta Weiss ermittelt Trojan, doch sie finden keine Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern. Als der Maler Lumen ermordet wird, finden sie dort einen neuen Hinweis. Ein Bild von einer jungen Frau mit einer Eule bringt ihnen neue Erkenntnisse. Carlotta beginnt sich in die Rolle der Fremden hineinzuversetzen. Der Countdown beginnt.


Die Bücher von Max Bentow gehören schon seit langem in mein Regal und ich mochte die Reihe um Trojan immer sehr gerne. Die letzten beiden Bände mit Carlotta Weiss haben mich nicht mehr ganz von sich überzeugt.
Wie von Bentow gewohnt beginnt das Buch mit einem Einblick ins Leben des Killers, so dass man sich ein gutes Bild machen kann, wie derjenige aufgewachsen ist oder was ihn zu dem hat werden lassen, was er heute ist. Diese Szenen haben mir auch dieses Mal gut gefallen und die Fäden zu der Mordserie wurden gut verbunden.
Mit Carlotta tue ich mich teilweise etwas schwer, was an ihrer eigenwilligen Art die Fälle anzugehen liegt. Für mich hat es recht wenig mit Ermittlerarbeit zu tun, denn sie verlässt sich auf ihr Gefühl. Es grenzt schon an hellseherischen Fähigkeiten, etwas Übernatürlichem, das ihr zugeflogen kommt. Es gab eine solche Szene, die für mich überhaupt nicht ins Buch gepasst hat.
Der Fall an sich fand ich spannend, die Leichenfunde haben mir jedes Mal Gänsehaut beschert und ich hab mich gefragt was wohl am Ende passiert.
Sonst mochte ich den Schreibstil des Autors gerne, aber bei diesem Buch fand ich ihn recht eigenwillig. Dialoge wurde einfach untereinander geschrieben, ohne Gefühlsregung, ohne dass man irgendwas über den Ort erfährt, nur reiner Dialog, bei dem man aufmerksam lesen muss um nicht den Faden zu verlieren wer überhaupt spricht. Zudem war das Buch teilweise in kurzen Sätze geschrieben, hastig, schnell, was ich beim Lesen als anstrengend empfunden habe. Eine Karte hätte dem Buch gut getan, denn es gab stellenweise so viele Wegbeschreibungen, dass man ortskundig sein sollte um etwas damit anfangen zu können.
Für mich hat das Buch unter dem Schreibstil gelitten und wäre es mein erstes Buch von dem Autor gewesen, wäre es wohl mein letztes. So muss ich schauen wie der nächste Band wird und hoffe, dass mir dieser wieder mehr zusagt.

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