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Veröffentlicht am 23.09.2025

Die Vorgeschichte

Rokesby - Der Earl mit den eisblauen Augen
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Billie Bridgerton ist praktisch mit den Rokesbys aufgewachsen und sie ist sich sicher, dass sie irgendwann Andrew oder Edward Rokesby heiraten wird, wer ist ihr egal. Den dritten Bruder, George,mit den ...

Billie Bridgerton ist praktisch mit den Rokesbys aufgewachsen und sie ist sich sicher, dass sie irgendwann Andrew oder Edward Rokesby heiraten wird, wer ist ihr egal. Den dritten Bruder, George,mit den kalten blauen Augen, den wird sie ganz bestimmt nicht heiraten.
Billie ist lebenslustig und anders als viele Damen ihres Alters, klettert sie gerne und übernimmt Aufgaben, die sonst eher Männer erledigen. So klettert sie auf einen Baum um eine Katze zu retten, nur damit diese doch alleine nach unten findet und Billie mit einem verstauchten Knöchel festsitzt. Bis George vorbeikommt und die junge Dame aus ihrer Lage befreit. Als sie mehr Zeit mit ihm verbringt, merkt sie, dass ihr George mehr bedeutet als nur ein Freund aus Kindertagen.

Seit ich durch die Bridgerton Reihe auf den Geschmack gekommen bin und dann die Rokesby- Reihe entdeckt habe, wollte ich unbedingt wissen, ob mir diese gefällt.
Billie Bridgerton fand ich toll. Sie ist Anfang zwanzig und für damalige Zeit eine ungewöhnliche junge Dame, da sie wie ein ältester Sohn erzogen wurde. Sie kleidet sich nicht gerne in Röcke und Tee trinken und herumsitzen ist nichts für sie. So mochte ich sie auf Anhieb und ein bisschen hat sie mich an Eloise Bridgerton erinnert.
George Rokesby ist der älteste Sohn der Familie und so möchte er für sein Land kämpfen, was er nicht darf. Dies macht ihm zu schaffen. Ich fand George nett, auch wenn er als Familienoberhaupt manchmal etwas strenger war.
Die damalige Zeit wurde wieder gut beschrieben mit den Regeln wie man sie auch aus der Bridgerton Reihe kennt. Aus heutiger Sicht finde ich es krass, dass man damals gleich heiraten musste, wenn man alleine mit einem Mann war. Der Schreibstil war wie gewohnt gut zu lesen, wenn es auch ein paar Szenen gab, die mir zu lang gezogen waren. So war es stellenweise etwas langweilig, aber gestört hat es mich nicht. Am Ende gab es einen kleinen Cliffhanger und so bin ich auf den nächsten Band gespannt. Durch die kleinen Längen gebe ich dem Buch 4 Sterne

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Veröffentlicht am 19.09.2025

Wenig Hawaii

Keep My Heart Safe
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Yumo studiert Meeresbiologie und möchte einen Teil dazu beitragen die Korallen und die Natur zu schützen. So nimmt sie über die Ferien an einem Projekt teil, bei dem eine Gruppe Lösungen für das Korallensterben ...

Yumo studiert Meeresbiologie und möchte einen Teil dazu beitragen die Korallen und die Natur zu schützen. So nimmt sie über die Ferien an einem Projekt teil, bei dem eine Gruppe Lösungen für das Korallensterben gesucht wird. Sie wartet gespannt bis ihr Idol Kit Lewis ankommt, der ebenfalls beim Projekt dabei ist. Als sie am Strand auf einen jungen Mann trifft, der offensichtlich ohne Sonnenschutz unterwegs ist, liest sie ihm die Leviten, nicht ahnend, dass es Kit ist. Kit kann wenig mit der besserwisserischen Frau anfangen und Yumo ist von ihrem Idol enttäuscht. Aus dem Weg gehen können sie sich nicht und doch verbindet die beiden etwas.


Ich bin etwas zwiegespalten bei diesem Buch. Viele loben das Thema Umwelt und Korallen und ja, diese Themen passen und gehören absolut in Bücher. Und das ist auch nicht der Grund, warum ich meine Schwierigkeiten mit dem Buch hatte.
Band 1 mochte ich total gerne und als es hieß Schnee spielt eine Rolle im Folgeband, war ich total gespannt, denn Winter und Hawaii ließ mich neugierig werden.
Die Protagonistin Yumo ist Anfang zwanzig, interessiert sich für die Natur und die Meere. Sie züchtet Pflanzen, was mir gut gefallen hat.
Kit ist mit Ende zwanzig etwas älter als ich zuerst gedacht hatte und war mir auf Anhieb sympathisch. Beide wirkten lebendig und durch die tolle Charakterkarte hatte ich ein schönes Bild von den beiden bekommen.
Warum mir das Buch nicht so gut gefallen hat, lag an verschiedenen Dingen. Eine Kleinigkeit war, dass Yumo sich an Kits Bart stört, es immer auf die Hitze schiebt. Dass ihre erste Begegnung nicht so gut gelaufen ist und Yumo besserwisserisch rüberkommt, gehört zu Geschichte. Enemies to Lovers wie sie im Buche stehen. Nur schien Kits einziger Fehler zu sein, dass er einmal keine Sonnencreme aufgetragen hat. Yumo steckt in der Klemme und Kit will ihr helfen, sie fährt ihn an. Kit kam mir nett und sympathisch rüber, ein cooler Professor und Yumo stört sich an allem. Bis zu einer Szene und schwupps, ist alles vergessen. Woher ihre Abneigung, vor allem von Yumo gegen Kit herkam- abgesehen von der Sonnencreme hab ich nicht verstanden.
Das Buch spielt auf Hawaii, aber es hätte auch überall spielen können. Keiner der Protagonisten ist hawaiisch, die Landschaft war bis auf die Korallen nicht anders als jeder x-beliebige Strand. Ein typisches Tier wurde einmal am Ende erwähnt.
Was mich ebenfalls gestört hat, war dass alle Männer über einen Kamm geschert wurden. Ich stimme zu, dass das, was Yumos Ex getan hat absolut nicht okay war. Er war ein unsympathischer blöder Kerl. Aber es wurde wiederholt „weißer Typ“ erwähnt, als wären alle gleich. Selbst als Yumo sich an die Uni wendet, geht sie nicht zur Psychologie Abteilung, weil die von einem weißen Mann geleitet wird.
Bei mir ist der Funke nicht so richtig übergesprungen, so gerne ich das Buch auch lieben würde. So bleibt das Positive, dass man etwas über die Umwelt gelernt hat.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Stellenweise Langweilig

Das Ende von gestern ist der Anfang von morgen
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Gilly ist 30, frisch getrennt und obwohl sie sich noch mit ihrem Ex versteht, ist es einfach keine Option weiter bei ihm zu wohnen. So ist sie überglücklich, als sie eine Wohnung in London in einem alten ...

Gilly ist 30, frisch getrennt und obwohl sie sich noch mit ihrem Ex versteht, ist es einfach keine Option weiter bei ihm zu wohnen. So ist sie überglücklich, als sie eine Wohnung in London in einem alten Haus findet, die zwar nicht perfekt ist, aber dafür ihre. Doch ihr Glück hält nicht lange, denn die Mieter sollen ausziehen, das Haus Luxus saniert werden. Um das zu verhindern arbeitet die Redakteurin mit Owen, der ebenfalls im Haus wohnt, zusammen um einen Dokumentfilm über das Haus.
Gleiche Stadt, 1974: Pippa St.George ist die Tochter einer angesehenen Familie. Ihr Vater ist in der Politik, ihr Bruder soll in seine Fußstapfen treten. Doch Pippa ist erst 17 und will mehr vom Leben und schleicht sich auf ein Punkkonzert. Mit ihren Klamotten und ihrer Haltung sticht sie heraus, und das nicht postiv. Oz, der Sänger steht für alles was ihre Familie verachtet. Trotzdem treffen Pippa und Oz sich, verlieben sich ineinander, bis die Realität sie einholt.


Obwohl Geschichten aus dem 1970‘s mich sonst nicht interessieren, gibt es mittlerweile ein paar die meinen Geschmack treffen und da ich viel von der Autorin gelesen habe, wollte ich das Buch lesen.
Das Buch spielt in zwei Zeitebenen, die sich abwechseln und ich hatte keine Schwierigkeiten die beiden zu trennen. Allerdings fand ich das Buch Anfangs etwas langweilig. Man lernt Gilly und ihren Alltag kennen, wo sie arbeitet, wie sie ins Haus zieht, aber es passiert nicht viel. Es war einfach das normale Leben einer Frau die gerade 30 geworden ist und Single ist. So hab ich teilweise darauf gewartet, dass wieder der Teil weitergeht, der 1974 spielt. Für meinen Geschmack hätte man Gillys Teil kürzen können.
Dort, im London von 1974 trifft man auf Pippa, die ich gleich mochte. Das Mädchen aus guten Haus, das rebelliert und auf Punk steht. Das neue Ecken kennenlernt. Es hat mir gut gefallen wie die Stadt dargestellt wurde. Wie realistisch das Ganze ist, kann ich nicht beurteilen. Politik interessiert mich eher weniger, im Buch spielt Politik eine kleine Rolle, was passend eingewoben war.
Da ich schon viele Bücher der Autorin gelesen habe, kenne ich ihren Schreibstil und auch hier hab ich Kathinka Engels Stil erkannt. Ein flüssiger Stil, der sich leicht lesen lässt und man sich Figuren und Umgebungen vorstellen kann. Warum Gillys Nachbar öfter als O. Barnes betitelt wird, selbst nachdem sie sich kennen, verstehe ich nicht, aber es hat mich nicht sehr gestört. Manchmal wurden Wörter wie „oszilliert“ benutzt die ich noch nie gehört habe und erst mal nachschlagen musste, was mich aus dem Lesefluss gerissen hat. Aber vielleicht kennen andere das Wort.
Das Ende hat mir viel besser gefallen und auf den letzten Seiten hatte ich sogar ein paar Tränen in den Augen. So finde ich es schade, dass ich Anfangs so Probleme mit dem Buch hatte.

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Veröffentlicht am 13.09.2025

Wollte das Buch nicht aus der Hand legen

A Poet's Heart (Broken Artists, Band 1)
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Als Yva sich von ihrem Freund trennt braucht sie schnell eine neue Wohnung, denn bei ihrer Freundin zu bleiben ist auf Dauer keine Lösung. So kommt die freie WG neben ihrem besten Freund gerade zum richtigen ...

Als Yva sich von ihrem Freund trennt braucht sie schnell eine neue Wohnung, denn bei ihrer Freundin zu bleiben ist auf Dauer keine Lösung. So kommt die freie WG neben ihrem besten Freund gerade zum richtigen Zeitpunkt und Yva zieht gleich ein. Eines Tages hört die durch die Wand sanfte Gitarrenklänge, denn ihr Nachbar Fenn ist Singer -Songwriter. Als die beiden sich auf dem Flur begegnen ist er allerdings nicht so wie es sich Yva vorgestellt hat und rauscht an ihr vorbei. Bis ein Post-it von ihm an der Tür klebt und sie sich auf Yvas Arbeit wieder über den Weg laufen.

Bisher kannte ich die Autorin nicht, doch als ich eine Rezension auf Instagram gesehen habe, hat mich das Buch gleich interessiert.
Yva und Fenn haben mir einzeln, aber auch zusammen richtig gut gefallen und hätte ich eine Liste mit meinen Lieblingscouples, die beiden hätten es darauf geschafft.
Yvas Job in dem Tonstudio hat mir gut gefallen, denn obwohl ich viele Bücher über Musik und Bands lese, hatte ich das Thema noch nicht. Sie war mir auf Anhieb sympathisch und hat sich einfach real angefühlt.
Fenn mochte ich alleine deswegen schon weil er Songwriter ist, doch nicht nur deswegen mochte ich ihn so gerne. Es war einfach seine Art, die mir gefallen hat. Er ist vom Typ eher verschlossen und lässt nur wenige Menschen an sich heran, trotzdem fand ich ihn nahbar.
Auch seine Mitbewohner Mats und Linus mochte ich gerne, auch weil alle drei total unterschiedlich sind. Sonst fällt mir beim Lesen nicht auf wie ich schaue, aber bei diesem Buch hatte ich oft das Gefühl einen „Aww“-Blick zu haben. Der Schreibstil lässt sich leicht und schnell lesen und die Gefühle der Personen sind bei mir angekommen. Besonders gut gefallen haben mir die Songtexte an dem Anfängen der Kapitel. Auch sonst ist durch ihre Job Musik im Buch, die nicht wie so oft durch eine Band kommt. Es hat mir viel Spaß gemacht, Fenn und Yva zu begleiten und kann das Buch nur weiterempfehlen. Ich freue mich auf die Folgebände.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Konnte mich nicht in seinen Bann ziehen

The Deathless One
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Jessamine ist ein junge Frau, die keinen Mann an ihrer Seite braucht. Doch um ihr Königreich zu retten geht sie eine Vernunftehe ein, und hofft so, die mysteriöse Seuche unter Kontrolle zu bekommen. Doch ...

Jessamine ist ein junge Frau, die keinen Mann an ihrer Seite braucht. Doch um ihr Königreich zu retten geht sie eine Vernunftehe ein, und hofft so, die mysteriöse Seuche unter Kontrolle zu bekommen. Doch ihr Hochzeitstag endet blutig, als der Saal gestürmt wird und sie von ihrem Mann ermordet wird. Doch anstatt zu sterben landet Jessamine in einer Zwischenwelt. Dort wartet schon der Todlose auf sie. Der letzte Gott, der nur auf sie gewartet hat. Denn nur Jessamine kann ihn noch retten und nur er kann sie wieder zum Leben erwecken.

Ich kannte das Buch nicht, als ich es gesehen habe, hat es mich interessiert und ich wollte es versuchen.
Aber leider bin ich mit dem Buch nicht klargekommen. Ich hab schon einige Fantasy Bücher gelesen, und auch wenn es manchmal Szenen gab die ich mir nicht vorstellen konnte, war es noch nie so krass wie in diesem Buch. Ich hab die Geschichte einfach nicht verstanden. Ich hab über 100 Seiten gelesen und wusste immer noch nicht was eigentlich passiert. Das ging soweit, dass ich sogar bei ChatGPT mehrere Kapitel reinkopiert habe, weil ich mir den Text erklären lassen musste, was ich noch nie gemacht habe. Irgendwann nach 200 Seiten ging es ein bisschen besser, aber wäre es keine Leserunde gewesen, hätte ich das Buch abgebrochen.
Jessamine ist die Prinzessin, die sich für Magie interessiert, die sich aber nicht als Hexe sieht. Ich hab kein Bild von ihr bekommen und da ich mich mit dem Anfang schwer getan habe, fiel es mir auch schwer ihren Charakter zu finden.
Der Todlose war düster und hing in seiner Welt fest. Er ist der letzte überlebende Gott und ist deswegen von Jessamine abhängig. Ganz greifbar war der Todlose nicht, aber ich hab von seiner Welt eine Vorstellung bekommen. Allerdings hätte ich mir von einem hundert Jahren alten Gott mehr erwartet.
Der romantische Teil des Buches kam nicht bei mir an und die paar wenigen Spicy Szenen, vorallem an Ende, fand ich einfach nicht passend.
Neben den beiden Hauptfiguren gibt es noch Sibyl, die Anfangs und am Ende eine Rolle spielt, aber dazwischen scheinbar vergessen wird. Ebenso geht es mit dem Hauptmann Callum Quen, der im Laufe der Geschichte zwar kurz erwähnt wird, aber nicht genug, um als Leser eine Beziehung zu ihm aufzubauen.
Der Schreibstil hat mir, wie erwähnt, nicht gefallen. Zwar lässt er sich relativ leicht lesen, aber ich bin nicht nur nicht in die Geschichte gekommen, die Welt von Jessamine hat sich mir nicht erschlossen. Wie die Gesellschaft oder die Magie im Buch funktionieren wurde kaum oder gar nicht erklärt. Im Buch wurden weder Regeln noch sonst was erklärt, das wenige was es gab, hab ich nur durch die Ki verstanden. Insgesamt habe ich mir unter dem Buch wohl einfach etwas anderes vorgestellt, wäre es keine Leserunde gewesen, hätte ich das Buch wahrscheinlich abgebrochen.

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