Profilbild von WriteMeANovel

WriteMeANovel

Lesejury Star
offline

WriteMeANovel ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit WriteMeANovel über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2025

poetisch

Blooming Hope
0

Alles, was Thea will, ist, ihre Schwester Mia wieder bei sich zu haben. Nachdem diese vor einigen Jahren nach Toronto gezogen ist und ihr Glück gefunden hat, will Thea nun nach ihr suchen, nach dieser ...

Alles, was Thea will, ist, ihre Schwester Mia wieder bei sich zu haben. Nachdem diese vor einigen Jahren nach Toronto gezogen ist und ihr Glück gefunden hat, will Thea nun nach ihr suchen, nach dieser alten Verbundenheit, die sie seit über einem Jahr nicht mehr spürt. Statt weiter in ihrem eigenen Schmerz festzustecken, zieht sie deshalb nach Toronto und ist froh über die Chance, im traumhaften Blumenladen Rose Garden als Floristin arbeiten zu können. Womit sie jedoch nicht gerechnet hat, ist Max. Der gut aussehende Pilot kommt bereits an ihrem dritten Arbeitstag mit einem Auftrag in den Laden: Thea soll für ihn jede Woche einen Strauß mit einem individuellen Gruß von ihm ausliefern. Und obwohl Thea professionell bleiben will, schreibt sich Max mit jedem einzelnen Wort weiter in ihr Herz. Dabei ahnen beide nicht, wie sehr ihre Leben tatsächlich miteinander verwoben sind.

Blooming Hope hat mich mit dem wortwörtlichen blühendem Thema angesprochen. Optisch ist es ein Hinkucker, aber auch die Geschichte selbst hat mich überzeugt.
Thea ist ein Blumenmädchen und introvertiert, alleine das hat gereicht, damit ich mich mit ihr identifizieren konnte. Ich mochte wie der Blumenladen beschrieben wurde und wie Thea Sträuße bindet. Leider hat das Thema sich mit der Zeit ein bisschen verloren, aber das hat mich nicht sehr gestört.
Max liebt das Fliegen und mir haben seine Szenen im Flugzeug sehr gut gefallen. Wie Thea bin ich kein Fan vom Fliegen, umso mehr hat mir deswegen ein spezielles Kapitel gefallen. Ich fand Max sehr sympathisch und mochte ihn von Anfang an. Ebenso ging es mir mit seiner Schwester.
Das Buch hat mich eigentlich schon auf der ersten Seite von sich überzeugt. Alleine die Seite mit den blumigen Vergleichen und dem poetischen Schreibstil hat mir genügt um zu wissen, dass mir die Geschichte gefallen wird. Sara West hat sowohl das Thema Blumen als auch das Fliegen wunderschön beschrieben und tolle Worte für die Geschichte von Thea und Max gefunden. Spannung gab es ebenfalls, so wollte ich immer wissen was denn nun mit Mia ist.
Für mich ist es ein sehr gelungenes Buch, eine Autorin die sich langsam in mein Herz schreibt. Ich freue mich, dass ich das Buch gelesen habe ich werde die Reihe sicher weiterverfolgen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.04.2025

naive Protagonistin und kaum Athomsphäre

Love will find you
0

Emma wagt einen Neustart. Vom hektischen New York zieht sie in eine Kleinstadt in den Adirondack Mountains, wo sie Alpaka Wanderungen anbieten möchte. Aber schon bei ihrer Ankunft merkt sie, dass alles ...

Emma wagt einen Neustart. Vom hektischen New York zieht sie in eine Kleinstadt in den Adirondack Mountains, wo sie Alpaka Wanderungen anbieten möchte. Aber schon bei ihrer Ankunft merkt sie, dass alles ein bisschen anders läuft als in New York, denn ein Hase hockt auf der Fahrbahn. Durch die Vollbremsung kommt es fast zu einem Unfall und der Fahrer, ein Sporttrainer namens Noah und Emma geraten aneinander. Noah nimmt an, dass sie eh nur jemand aus der Stadt ist und sie das Landleben als Spiel betrachtet. Bald merkt er dass Emma anders ist und entwickelt Gefühle für sie. Aber er weiß nicht, dass Emma nicht grundlos ihre Heimat verlassen hat.

Auf Instagram habe ich das Buch gesehen und als ich gelesen habe um was es geht, wollte ich das Buch haben, denn eine Geschichte über eine Alpakafarm klang verlockend. Leider konnte mich das Buch nicht von sich überzeugen.
Angefangen hat es mit Emma. Ich weiß nicht wie alt sie ist, aber sie war furchtbar naiv. Sie hat keine Ahnung von Alpakas und möchte eine Farm aufbauen und Touren anbieten, wo sie doch selbst erst in die Gegend gezogen ist. Alles läuft glatt für sie ohne Schwierigkeiten. Ich habe kein Gefühl für ihre Farm oder ihre Arbeit mit den Tieren bekommen. Ihre „Flauschis“ standen wie Figuren in der Landschaft und haben hin und wieder gespuckt.
Noahs Sicht und Charakter mochte ich einen Tick lieber und ich fand ihn nicht ganz so planlos wie Emma. Seine Beziehung zu Emma ist für mich ein Rätsel, denn ich fand die beiden haben sich nicht kennengelernt sondern waren irgendwie...zusammen? Am Daten? Man weiß es nicht.
Ich hatte überhaupt kein Zeitgefühl in der Geschichte und konnte nicht sagen ob Emma schon Tage oder Wochen auf der Farm ist.
Der Schreibstil wirkte sehr einfach, teilweise haben sich Sätze oder Aussagen wiederholt. Die Art wie das Buch geschrieben war, war meiner Meinung nach übertrieben theatralisch und vor allem am Ende gab es eine Aussage bei der ich nur den Kopf schütteln konnte. Oft saß ich mit einem Fragezeichen im Kopf beim Lesen; das Buch konnte mich nicht in den Bann ziehen. Die Art wie die Erzählstimme sich in manchen Abschnitten mehrere Fragen hintereinander stellt hat mir nicht so gut gefallen. Kritisch fand ich, dass in einer Szene Emma betrunken war oder Panik hatte und sich dann selbst hinters Steuer setzt und nach Hause fährt.
Noahs Brüder fand ich ganz nett und auch das Setting war schön, aber es hätte mehr herausgearbeitet werden können. So war das Buch leider nichts für mich und ich würde es auch nicht empfehlen.

Zitat (oder ein Beispiel warum ich den Schreibstil nicht mochte):
»Hä? Das soll die Nummer fünfundzwanzig darstellen?« Vergeblich versuche ich verschnörkelte Zahlen in den Linien zu entdecken.
Er prustet vor Lachen und schüttelt den Kopf. »Mein fünfundzwanzigstes Tattoo.«
»Was?« Ich reiße die Augen auf. »Erzähl doch nichts. So viele Körperteile hat man doch gar nicht. Wie willst du bitte so viele Tattoos auf deinem Körper unterbringen?«

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.03.2025

Toller Spinoff

Coldhart - Strong & Weak
0

Der 22-jährige Elijah Coldwell hat schon in jungen Jahren viel durchgemacht. Noch immer quälen ihn die Folgen seiner Entführung und so hat er alles in seinem Leben durchorganisiert: Sein Job, sein Studium, ...

Der 22-jährige Elijah Coldwell hat schon in jungen Jahren viel durchgemacht. Noch immer quälen ihn die Folgen seiner Entführung und so hat er alles in seinem Leben durchorganisiert: Sein Job, sein Studium, Sport und auch die Frauen. Er will sich nicht verlieben und hat so Regeln für sich selbst aufgestellt um sich zu schützen. Als er mit seinen Freunden, den Eastie Boys in einem Club geht, tritt plötzlich eine junge Frau an ihren Tisch, dabei ist es ein offenes Geheimnis dass die Jungs nicht angesprochen werden dürfen. Doch Felicity ist neu in der Stadt und Elijah ist fasziniert von der jungen Frau. Kann er für sie seine eigenen Regeln brechen?

Ich war sehr gespannt auf Coldhart, auch weil ich Westwell zwar gut fand, aber für mich kein Highlight war. Auf Elijahs Entwicklung war ich sehr gespannt und so hab ich mich gefreut zurück in New York in die High Society zu kehren.
Felicity mochte ich gerne und je mehr ich gelesen habe, desto mehr mochte ich sie. Sie hat eine kreative Künstlerische Ader was mir sehr gefallen hat.
Elijah war wie ein Bekannter den man als Kind getroffen hat und nun als junger Erwachsener wiedersieht. Seine Vergangenheit hat einen Platz in dem Buch bekommen und auch die Folgen davon waren, wie ich fand sehr gut in dem Buch beschrieben.
Die Geschichte war ziemlich ruhig, vielleicht kam es mir auch nur so vor, irgendwie hätte ich mit mehr Drama gerechnet, was mich aber nicht gestört hat. Es war schön Helena und Jess wiederzusehen. Auch die Liebesgeschichte war langsam, aber genau richtig.
Wie auch schon in den anderen Büchern der Autorin habe ich den Schreibstil geliebt. Ich konnte mich in Elijah und Felicity hineinversetzten und war mit ihnen in den Szenen. Ich liebe es wenn ich beim Lesen Bilder im Kopf habe und das hat Lena Kiefer wieder geschafft. Ich fand der Klappentext verrät schon ziemlich viel und für meinen Geschmack hätte ich den letzten Satz weggelassen, aber dafür kann die Autorin nichts. Der erwartete Cliffhanger hat mich nicht zu hundert Prozent überzeugt und an einer Stelle hätte man gleich miteinander reden können. Aber ansonsten fand ich das Buch wirklich gut und freue mich auf mehr von Eli und Felicity.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.03.2025

Band 1 fand ich besser

Hüte den Morgen
0

Tessa hat es geschafft: Sie ist von der verfolgten Rebellin zur königlichen Beraterin aufgestiegen. Prinz Corrick sucht verzweifelt nach einem Weg, den Adel und das Volk zu versöhnen, doch die Kluft zwischen ...

Tessa hat es geschafft: Sie ist von der verfolgten Rebellin zur königlichen Beraterin aufgestiegen. Prinz Corrick sucht verzweifelt nach einem Weg, den Adel und das Volk zu versöhnen, doch die Kluft zwischen den Menschen wird immer größer. Vor allem, weil die Seuche noch immer in Kandala wütet und die Vorräte an Mondflor-Elixier langsam zur Neige gehen. Dann taucht eines Tages ein geheimnisvoller Bote am Königshof auf und unterbreitet Tessa und Corrick ein verlockendes Angebot. Gemeinsam begeben sie sich auf eine gefährliche Reise, um Kandala zu retten und tappen geradewegs in eine Falle. Schon bald können sie niemandem mehr trauen – auch einander nicht ...

Ich war sehr gespannt auf den zweiten Band, da mir der erste gut gefallen hat. Während ich den Anfang des Buch gut fand, wurde es mit der Reise auf die Tessa und Corrick gehen langweilig.
Ich fand, dass irgendwie nicht viel passiert ist und auch das was passiert ist, konnte mich nicht wirklich fesseln. Da ein Großteil des Buches auf dem Schiff spielt hat das dazu geführt, dass ich ich ein paar Mal mit den Gedanken abgeschweift bin.
Toll fand ich die Kapitel des Unbekannten, die mich an Band 1 erinnert haben und die ich so auch gerne mochte.
Der Schreibstil hat mir dabei eigentlich gut gefallen. Nicht ganz mitziehend, aber das lag an der Handlung. Trotzdem hatte ich das Gefühl wieder in Kandala zu sein.
Für mich kann das Buch nicht mit Band 1 mithalten, trotzdem hatte es gute Charaktere.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.03.2025

nicht ganz so gut wie band 1

Almost isn't enough. Echoes of the Past (Secrets of Ferley 2)
0

Als Damians Hund Loki ihm entwischt, kann er kaum glauben bei wem er ihn wiederfindet. Plötzlich steht ihm Hazel gegenüber, die vor drei Jahren plötzlich verschwunden ist.
Während Hazel sich um ihren Großvater ...

Als Damians Hund Loki ihm entwischt, kann er kaum glauben bei wem er ihn wiederfindet. Plötzlich steht ihm Hazel gegenüber, die vor drei Jahren plötzlich verschwunden ist.
Während Hazel sich um ihren Großvater kümmert und ihm in der Buchhandlung hilft, treibt Damian sich bei Boxkämpfen herum. Zwischen Hazel und Damian knistert es, doch Damian kann Hazel nicht verzeihen und Hazel selbst hat Probleme die nicht nur sie selbst in Gefahr bringt.


Nachdem Band 1 für mich das erste Buch des Jahres war und gleich ein Highlight wurde, war ich gespannt wie Band 2 wird. Eben weil mir der Vorgänger so gut gefallen hat, hatte die Fortsetzung ein schweres Los und für mich kann es nicht mithalten.
Hazel ist wieder da. Vom Charakter mochte ich sie und ich war gespannt was es mit ihrem Verschwinden auf sich hat. Irgendwann hab ich mir gedacht um was es geht, so hätte ich mir etwas krasses vorgestellt. Im Vergleich zu Band 1 hat ein bisschen das spannende beziehungsweise mitreißende gefehlt. Zwar gab es durchaus Szenen die das Herz haben schneller schlagen lassen, aber der Twist kam ein bisschen zu kurz.
Damian mochte ich gerne. Mir haben die Szenen im Boxclub gut gefallen. Ich fand seine Geschichte, seinen Hintergrund toll beschrieben und haben seinen Charakter gut zur Geltung gebracht.
Mir gefällt der Schreibstil von Jennifer Bright richtig gut. Ich liebe es, dass es so viele Beschreibungen gibt, so dass man sich super in die Personen hineinversetzen kann. Ob es ums Boxen, Surfen oder Malen gibt, man hat das Gefühl man erlebt es und sieht die Farbe verlaufen und riecht den Ozean. Dass ich Band 1 besser fand, lag eher am Thema und ich hatte ein besseres Bild von den Charakteren hatte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere