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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2020

Hoffentlich wird alles gut?!

Always in Love (Weston-High-Reihe 3)
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Der zweite Teil der Trilogie endete ja recht heftig. Für Sascha war klar, dass die Beziehung zu Ben damit beendet ist. Es sind viele Listen und Gespräche nötig, bis sie erkennt, dass sie nur Opfer einer ...

Der zweite Teil der Trilogie endete ja recht heftig. Für Sascha war klar, dass die Beziehung zu Ben damit beendet ist. Es sind viele Listen und Gespräche nötig, bis sie erkennt, dass sie nur Opfer einer Intrige wurde. Jetzt ist sie sich sicher, sie und Ben gehören zusammen. Aber dann wäre ja das Buch zu Ende.

Immer wieder lässt sich Sasha von Leuten beeinflussen und vor allem verunsichern und nicht immer ist das gut für sie. Denn es gibt weitere Probleme und Konflikte, bei denen es gilt diese zu überstehen bzw. zu überwinden. Die Probleme und Konflikte bringen Handlung und auch Spannung in das Buch. Aber die Überlegungen von Sascha, das Lamentieren, die Auswertung und das Auseinanderreden der schwierigen Situationen ziehen das Buch mitunter künstlich in die Länge. An der Stelle wird es beim Lesen langatmig. Zum Glück geht es immer wieder voran an diesem Buch.

Ich habe den letzten Teil der Trilogie geschafft und weiß jetzt endlich wie alles endet und ob alles gut wird. Das ich nicht unbedingt die Zielgruppe für diese Bücher bin, weiß ich. Aber ich habe sie nichtsdestotrotz gern gelesen. Es tut immer mal wieder gut, sich zu erinnern, wie man sich selbst in jungen Jahren in solch einer Situation gefühlt hat. Dieses Hinundhergerissensein zwischen den Gefühlen, die Unsicherheit die man fühlt, weil man einfach noch nicht über die Lebenserfahrung verfügt, das kann man hier gut lesen und nachvollziehen.

Ich empfehle dieses Buch, insgesamt die Trilogie, sehr gerne weiter und vergeben drei Lesesterne.

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Veröffentlicht am 15.08.2020

Weglaufen ist auch keine Lösung

It was always you
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Aber genau das ist das Problem von Ivy. Vor vier Jahren wurde sie, in ihren Augen ohne Grund, nach dem Tod ihrer Mutter vom Stiefvater Richard ins Internat abgeschoben. Kontakt zu ihm und zu ihren beiden ...

Aber genau das ist das Problem von Ivy. Vor vier Jahren wurde sie, in ihren Augen ohne Grund, nach dem Tod ihrer Mutter vom Stiefvater Richard ins Internat abgeschoben. Kontakt zu ihm und zu ihren beiden Stiefbrüdern Asher und Noah gab es kaum. Ab und zu meldete sich Richard bei ihr, aber von den Brüdern kein Wort.

Und dann kommt da plötzlich diese merkwürdige Email von Richard mit der Mitteilung, dass für sie ein Flug nach Hause gebucht wurde. Die Rückkehr auf die Insel in der Nähe von New Hampshire ist für sie mit vielen Erinnerungen verbunden. Nach wie vor kann sie bis heute nicht verstehen, warum sie damals als 15jährige einfach weggeschickt wurde.

Die Wiederbegegnung mit Asher, ihrem älteren Stiefbruder, löst bei ihr erneut diese widersprüchlichen Gefühle aus. Er ist zwar ihre Bruder, aber sie empfindet sehr viel mehr für ihn. Doch fühlt er genauso? War er der Grund, warum sie damals weggeschickt wurde? Und überhaupt, warum soll sie eigentlich nach Hause kommen? Es sind so viele Fragen, die sich Ivy stellt. Hauptsächlich schreibt sie ihre Gefühle aber lieber in ihr Bullet Journal - eine Art Tagebuch. Die wichtigsten Erkenntnisse werden liebevoll als sogenannte Handletterings gekennzeichnet und so auch für den Leser besonders hervorgehoben.

Ich bin nicht unbedingt die Zielgruppe dieser Art von Bücher. Aber ich lese sie immer wieder mal sehr gerne. Nur so erfährt man auf eine angenehme Art und Weise wie die Jugendlichen heute denken und fühlen. Man kann deutlich erfahren, dass die heutige Generation sich verändert hat und sich wesentlich von meiner Generation unterscheidet. Viele Dinge, die uns damals wichtig waren, spielen heute gar keine Rolle mehr, weil sie für die Jugend von heute selbstverständlich sind. Aber es gibt auch Handlungen, die sich immer wieder wiederholen. Eine davon ist Weglaufen. Ohne das die Autorin hier mit dem Zeigefinger agiert, kann man als eine der wichtigsten Erkenntnisse aus diesem Buch mitnehmen, dass Weglaufen die Probleme nicht beseitigt. Im Gegenteil, oft führt das Weglaufen zu viele größeren Problemen, als man angenommen hätte.

Ich fühlte mich in dem Buch gut aufgehoben, empfehle es sehr gerne und vergebe vier Lesesterne.

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Veröffentlicht am 09.08.2020

Das Leben ist kompliziert

Nur noch ein bisschen Glück
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Stella Wallins hatte definitiv eine andere Vorstellung von ihrem späteren Leben gehabt. Jetzt findet sich in einem kleinen Dorf namens Laholm wieder. Frisch getrennt von ihrem Freund Peder, der sie mit ...

Stella Wallins hatte definitiv eine andere Vorstellung von ihrem späteren Leben gehabt. Jetzt findet sich in einem kleinen Dorf namens Laholm wieder. Frisch getrennt von ihrem Freund Peder, der sie mit ihrer besten Freundin betrogen hat. Da ihr Aufbruch so überraschend war, hat sie außer ihren Luxusschuhen und der teuren Handtasche nur wenige unpraktische Sachen dabei. Warum sie in Laholm gelandet ist? Hier hat sie von ihrer Mutter das Grundstück mit Haus ihrer Großeltern geerbt. Das zu verkaufen und gleichzeitig noch ein wenig mehr über ihren Vater zu erfahren ist jetzt das Ziel.

Das ihr dabei als erstes gleich Thor über den Weg läuft, ist reiner Zufall. Er nimmt sich ihrer an und unterstützt sie in ihrem Anfängen. Natürlich nicht ohne Hintergedanken, denn sie hat etwas an sich von dem er sich unweigerlich angezogen fühlt. Auch Stella merkt, Thor ist anders als die anderen Männer. Von der Magie, die er ausstrahlt, geht eine starke Anziehungskraft aus.
Beide könnten sich jetzt finden und dann wäre das Buch nach kurzer Zeit vorbei. Aber so ist es dann doch nicht. Schnell wird klar, das Leben beider kann nicht unterschiedlicher sein. Sie ist ein Großstadtmensch und kann sich ein Leben auf dem Land überhaupt nicht vorstellen. Für ihn dagegen ist das Leben auf dem Land, das einzige, was zählt.

Wie sich die Geschichte der beiden entwickelt, ob ihre Anziehungskraft erfolgreich ist, lest selbst.

Mir hat die Geschichte der beiden und auch der rundherum Beteiligten gut gefallen. Es lief nicht alles glatt, es gab sehr viel Konfliktpotential. Auch die Veränderung der Sichtweise von Stella war interessant zu lesen. Ihre Veränderung und ihre Entwicklung in Laholm ist erstaunlich aber liebenswert zu lesen.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und verdiente vier Lesesterne.

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Veröffentlicht am 09.08.2020

Einfach nur schön

Heute schon für morgen träumen
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Auch wenn der Titel fast ein wenig nichtssagend klingt, war das Buch von Lori Nelson Spielman im Nachhinein etwas ganz besonderes für mich. Ich kannte bereits ein Buch von ihr und war auf dieses Buch sehr ...

Auch wenn der Titel fast ein wenig nichtssagend klingt, war das Buch von Lori Nelson Spielman im Nachhinein etwas ganz besonderes für mich. Ich kannte bereits ein Buch von ihr und war auf dieses Buch sehr gespannt.

Poppy lädt ihre Nichte Emilia zu einer Reise nach Italien ein. Emilia, die als einzige selten aber wenigstens regelmäßig aus der Familie Kontakt zu Poppy hatte, kann sich nur schwer entschließen dieses Angebot anzunehmen. Die gesamte Familie ist angetreten und will ihr diese Reise ausreden. Ihre Großmutter droht ihr sogar. Und doch entschließt sich Emilia gegen den Widerstand der Familie zu dieser Reise. Zum Glück ist sie nicht allein, ihre Kusine Lucy begleitet sie. Beide wissen nicht, warum diese Reise stattfindet, warum sie Poppy begleiten sollen.

Das Zusammentreffen mit Poppy ist dann doch ganz anders als erwartet. Sie macht so einen herzerfrischenden Eindruck auf beide Mädchen. Sie verspricht ihnen mehr von ihrem Leben und dem Fluch der auf der Familie liegen würde zu erzählen.
Abwechselnd erfahren wir von Emilia, Lucy und Poppy in der Gegenwart und ihren Erlebnissen. Aber die rückblickenden Erzählungen von Poppy sind es, die einem beim Lesen berühren.

Für mich sind es diese "Begegnungen" die die Bücher von Lori Nelson Spielman so lesenswert machen. Ihre Art zu schreiben schafft eine Verbindung mit den Protagonisten und man kann gar nicht anders als weiterzulesen. Man hofft und leidet mit ihnen. Und es ist nicht klar, ob das Buch so ausgehen wird, wie man hofft.

Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.

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Veröffentlicht am 06.08.2020

Gute Fortsetzung nach langer Pause

Zeiten des Sturms (Sheridan-Grant-Serie 3)
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Sheridan Grant hat nach den schlimmen Ereignissen den Kontakt zu ihrer Familie komplett abgebrochen. Nicht nur, dass sie die Ereignisse selbst immer noch nicht verarbeitet hat, möchte sie auch Ruhe in ...

Sheridan Grant hat nach den schlimmen Ereignissen den Kontakt zu ihrer Familie komplett abgebrochen. Nicht nur, dass sie die Ereignisse selbst immer noch nicht verarbeitet hat, möchte sie auch Ruhe in das Leben ihrer Familie bringen. Auch gibt sie sich indirekt die Schuld an den damaligen Geschehnissen.

Ruhe, Geborgenheit und auch inneren Frieden möchte sie bei Paul finden. Paul der Arzt, der sie irgendwie gerettet hat und nun heiraten möchte. Auch wenn er um einiges älter ist, kann sich Sheridan anfänglich eine Ehe mit ihm vorstellen. Aber je näher der Termin rückt, umso größer wird ihre Unsicherheit und ihre Sorge mit der Hochzeit doch einen Fehler zu begehen.

Erst ihre Entführung durch Ethan Dubois macht ihr klar, sie kann den alten Geschichten nicht entkommen, sie muss sich ihnen stellen und auch bei ihrer Familie reinen Tisch machen. Einen Plan, was sie mit ihrem Leben dann macht, hat sie allerdings immer noch nicht.

Ob es Sheridan Grant gelingt ihr Leben in die richtige Bahn zu lenken und letztlich auch noch was Vernünftiges daraus zu machen, lest selbst.

Als ich 2014 das erste Buch über Sheridan Grant las, wollte ich unbedingt mehr über sie erfahren. 2016 folgte dann der nächste Band und mit dem Ende war klar, es konnte so nicht enden. Leider hat es dann vier Jahre gedauert, bis der letzte Teil der Trilogie erschienen ist. Aufgrund dieser langen Zeitspanne fiel es mir wirklich schwer in das Buch zu kommen. Gerade am Anfang war es bei den vielen Personen schwierig sich zurecht zu finden. Lesern dieses Buches empfehle ich für das Verständnis unbedingt die beiden Vorgängerbände zu lesen.

Nichtsdestotrotz hat mir die Geschichte von Sheridan Grant gut gefallen und ich empfehle sie nur zu gerne weiter. Von mir gibt es verdiente vier Lesesterne.

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