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Yakko

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.09.2021

Tolles erstes Wörterbuch

ministeps Mein erstes großes Wörterbuch - ab 12 Monate
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"Mein erstes großes Wörterbuch" der miniSteps Reihe von Ravensburger beinhaltet über 250 Begriffe, die Kinder ab 12 Monaten am häufigsten in ihrem Alltag erleben und hören. Hier werden diese schön illustriert ...

"Mein erstes großes Wörterbuch" der miniSteps Reihe von Ravensburger beinhaltet über 250 Begriffe, die Kinder ab 12 Monaten am häufigsten in ihrem Alltag erleben und hören. Hier werden diese schön illustriert und veranschaulicht, dabei werden diese nach verschiedenen Themen gegliedert, z.B. Anziehen, Essen, Jahreszeiten, Farben, Zahlen, Kita, Feste und noch viele mehr. Besonders schön finde ich, dass auch eine "Aua"-Seite dabei ist mit Gegenständen, die für Kleinkinder gefährlich sind.

Somit ist das große Wörterbuch nicht nur inhaltlich groß, sondern auch das große Format überzeugt. Die Seiten sind fest und stabil und das Buch lässt isch sehr bequem mit unserem Baby (9 Monate alt) anschauen.
Neben den Abbildungen und dazugehörigen Begriffen wird je Doppelseite das jeweilige Thema kurz mit ein paar Sätzen eingeleitet, somit hat man auch noch etwas mehr Text zum Vorlesen.

Insgesamt ist dies ein wirklich schönes erstes Buch für den Spracherwerb und wir haben durch das große Geschwisterkind einige zum Vergleich hier. Es wird sehr häufig angeschaut, auf die Gegenstände gezeigt und geblättert. Daher ganz klar eine Kaufempfehlung - sowohl fürs eigene Kind, als auch als Geschenkidee.

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Veröffentlicht am 25.08.2021

Schönes Kinderbuch

Anouk, die nachts auf Reisen geht (Anouk 1)
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Anouk mag es nicht, wenn sie abends aus ihrem Spiel gerissen wird, um ins Bett gehen zu müssen. Wie viele andere Kinder fragt auch sie sich, weshalb denn Erwachsene so viel länger wach bleiben dürfen, ...

Anouk mag es nicht, wenn sie abends aus ihrem Spiel gerissen wird, um ins Bett gehen zu müssen. Wie viele andere Kinder fragt auch sie sich, weshalb denn Erwachsene so viel länger wach bleiben dürfen, während die Kinder so früh schlafen sollen. Doch nachdem sie kurz eingeschlafen ist, erwacht sie und begibt sich täglich in wechselnde Abenteuer.

Mich hat bei diesem Buch sofort das schöne Cover angesprochen, ich mag die Illustrationen von Joelle Tourlonias sehr gerne. Insgesamt ist die gesamte Farbgestaltung einfach toll. Die Abenteuer, die Anouk nachts erlebt, sind liebevoll erzählt und beinhalten stets die Botschaft, an sich und seine Träume zu glauben. Die Geschichten sind vom Aufbau ähnlich, unterscheiden sich dennoch durch den Ort des Geschehens und die einzelnen Figuren, die Anouk kennenlernt. Sei es im Zirkus, bei den Piraten oder auf dem Bauernhof. Sprachlich ist das Buch gut geeignet für die Zielgruppe, jedoch finde ich manche Begrifflichkeit schwierig ("Eskimos"), da diese auch nicht (vollständig) korrekt erklärt werden. Die einzelnen Geschichten selbst haben eine gute Länge, sodass diese vor dem Schlafengehen vorgelesen werden können.

Insgesamt ist dies ein wirklich schönes und liebevoll gestaltetes Buch. Ich war zunächst irritiert, als ich die Illustrationen von Anouks Eltern gesehen habe, da ich erst später nachgelesen habe, dass hier tatsächlich Peter Maffay mit seiner Frau dargestellt werden soll (was man sofort erkennt), und die Protagonistin an deren Tochter Anouk angelehnt ist. Aus Sicht der Familie ist dies sicher eine niedliche Idee, ich hätte es neutraler jedoch besser gefunden. Aber das ist eine Frage des Geschmacks. Ich empfehle das Buch gerne an alle weiter, die abenteuerliche Geschichten mit wichtiger Botschaft mögen.

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Veröffentlicht am 25.08.2021

Hat mich nicht überzeugt

Und immer nur du
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Fenja hat zusammen mit ihrem Vater mit 16 Jahren ihre Heimat verlassen, nachdem ihre Mutter untreu geworden war. Nach 14 Jahren und keinerlei Kontakt zu ihrer Mutter erfährt sie, dass diese verstorben ...

Fenja hat zusammen mit ihrem Vater mit 16 Jahren ihre Heimat verlassen, nachdem ihre Mutter untreu geworden war. Nach 14 Jahren und keinerlei Kontakt zu ihrer Mutter erfährt sie, dass diese verstorben ist. Sie kehrt zurück, um alle Angelegenheiten zu klären.

Dies ist das zweite Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und zunächst war ich sehr gespannt, da der Klappentext dem vorherigen Buch ("Wenn es uns gegeben hätte") sehr stark ähnelt. Doch auch wenn es einige Parallelen gibt, geht es dennoch in eine andere Richtung.
Die Autorin hat einen einfachen Schreibstil, dem es manchmal an Tiefe fehlt, sodass die Gefühle und Gedanken nicht immer bei mir angekommen sind.
Die Hauptfiguren sind ähnlich zum Vorgänger. Fenja ist eine unsichere, aber sympathische junge Frau, die durch den Tod ihrer Mutter und die Rückkehr in die Heimat plötzlich die gesamten letzten Jahre ihres Lebens infrage stellt. Über Elias erfährt man nicht besonders viel, auch er ist zwar sympathisch, aber eher unnahbar.

Die Handlung konnte mich insgesamt leider nicht wirklich überzeugen. Den Konflikt zwischen Fenja und ihren verstorbenen Eltern halte ich für wenig glaubwürdig. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass eine 16-Jährige von jetzt auf gleich den Kontakt zu ihrer liebenden Mutter abbricht, weil diese ihrem Vater vermeintlich untreu gewesen sein soll. Auf diesen Grundkonflikt stützt sich jedoch der Verlauf der weiteren Geschichte, das macht es schwierig, die Gedanken und Gefühle der Protagonistin zu verstehen. Einige Handlungen sind wenig nachvollziehbar (der Friedhofbesuch alias Elias' "Überraschung").
Auch die Entwicklung der gesamten Story bis hin zum Ende ist für mich nicht glaubwürdig, das erzeugte Drama zu gewollt und einfach nicht passend zum Geschehen. Es wirkt, als hätte die Autorin keine andere Idee gehabt, wie sie gegen Ende noch etwas Dramatik einbauen soll (der Wendepunkt wird bereits im Klappentext angedeutet).

Insgesamt war das Buch für mich gerade so mittelmäßig, ich würde es nicht weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 04.08.2021

Für kleine und große Dino-Fans

Der Ravensburger Dinosaurier-Atlas - eine Zeitreise zu den Urzeitechsen
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Ein Sachbuch über Dinosaurier stand bei uns schon länger auf der Wunschliste und so kam der neue große Dinosaurier-Atlas von Ravensburger gerade recht.

Angesprochen hat uns hier direkt das Cover bzw. ...

Ein Sachbuch über Dinosaurier stand bei uns schon länger auf der Wunschliste und so kam der neue große Dinosaurier-Atlas von Ravensburger gerade recht.

Angesprochen hat uns hier direkt das Cover bzw. die Illustrationen der Dinos, die nicht wie sonst üblich lebensecht, sondern graphisch sind. Aber genau das gefällt uns sehr gut. Im Inneren des Bucher gibt es jedoch auch Abwechslung bei der Art der Darstellung.
Die inhaltliche Gliederung dieses Sachbuches erfolgt über die Weltkarte, sodass nacheinander sämtliche Dinosaurier nach ihrem Vorkommen je Kontinent dargestellt und beschrieben werden. Die Informationen sind dabei für Kinder gut verständlich und anschaulich, die Texte ergänzen die Bilder.
Besonders gefällt uns auch, dass sich viele der Seiten aufklappen lassen, somit ist das Buch wirklich ordentlich mit Wissen vollgepackt. Meine Tochter fand vor allem die Darstellungen in Originalgröße faszinierend (z.B. Zähne), das ist sicherlich ein kleines Highlight.

Insgesamt ist dies ein wirklich gelungener Atlas über Dinosaurier, der sehr informativ und lehrreich ist und das nicht nur für die kleinen, sondern genauso für die großen Dino-Fans.

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Veröffentlicht am 11.07.2021

Langweilig und voller Klischees

Deluxe Dreams
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Sadie ist Rucksacktouristin und reist durch Europa. Nachdem ihr Freund sie auf der Reise hat sitzen lassen, führt sie diese dann alleine fort. In Nizza wird sie überfallen und hat Glück im Unglück - denn ...

Sadie ist Rucksacktouristin und reist durch Europa. Nachdem ihr Freund sie auf der Reise hat sitzen lassen, führt sie diese dann alleine fort. In Nizza wird sie überfallen und hat Glück im Unglück - denn sie wird von Olivier Dumont gerettet.

Ich habe schon sehr gute und schlechte Bücher von Karina Halle gelesen und dieses hier gehört leider zu letzteren. Obwohl der Plot noch ganz vielversprechend klang, hat sich das Buch sehr schnell schon als Flop heraus gestellt.
Die Hauptfiguren überzeugen mich nicht, Sadie soll eine "einfache", d.h. arme junge Frau sein, die teilweise stark, dann wieder übertrieben naiv dargestellt wird. Olivier ist der typische reiche Schönling ohne großen Tiefgang.
Die Geschichte ist schon nach nur wenigen Seiten so übertrieben voller Klischees, dass es nur noch nervt und langweilig wird. Sadie wird überfallen und dann von Olivier gerettet - klar, dass man da als Frau zuerst bemerkt, wie schön die Augen des Retters sind. Olivier fühlt sich durch eine "normale" Frau so gereizt, dass er fast schon einen Jagdtrieb entwickelt. Er benimmt sich, als wäre sie ein Alien - bloß weil sie eben nicht aus seiner Luxuswelt stammt.

Relativ schnell habe ich die Seiten nur noch überflogen und auf das große Geheimnis und Familiendrama gewartet, das angekündigt war. Das Warten hat sich leider nicht gelohnt. Das Buch bleibt bis zum Schluss langweilig und oberflächlich. Schade.

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