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Yakko

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.06.2023

Tolle Buchreihe

Jede*r kann die Welt verändern! - Ich bin Marie Curie
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Wir sind große Fans der Buchreihe „Jede*r kann die Welt verändern“ und dies ist das dritte Buch, das wir daraus besitzen (nach Albert Einstein und Anne Frank).

Wie aus der Reihe gewohnt erhält man hier ...

Wir sind große Fans der Buchreihe „Jede*r kann die Welt verändern“ und dies ist das dritte Buch, das wir daraus besitzen (nach Albert Einstein und Anne Frank).

Wie aus der Reihe gewohnt erhält man hier eine Mischung aus Erzählung und Comic über eine berühmte Persönlichkeit, in diesem Fall Marie Curie. In ansprechenden und irgendwie auch besonderen Illustrationen wird das Leben der Physikerin beschrieben, dabei geht es bereits in ihrer Kindheit los und beinhaltet sämtliche Hürden, die sie zu meistern hatte. Sehr kindgerecht wird ihre Geschichte dargestellt und mit den Texten sinnvoll ergänzt (was mir z.B. bei der Little People Reihe viel zu wenig ist).
Gerade für meine Töchter finde ich die Geschichte von Marie Curie so wertvoll, weil sie Mädchen stärken kann und gleichzeitig ein Vorbild ist. Diese Botschaft finde ich sehr schön am Ende herausgearbeitet.

Wir sind begeistert von dem Buch, wie auch von den anderen, und werden sicher das ein oder andere aus der Reihe noch ergänzen.

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Veröffentlicht am 01.05.2023

schöne Botschaft

Das kleine WIR in der 1. Klasse
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Die Wolkenklasse - das ist die neue erste Klasse, die kunterbunt ist. Vor allem hat sie eine Besonderheit: zur Klassengemeinschaft gehört auch das kleine Wir. Das Wir begleitet die Kinder im Unterricht, ...

Die Wolkenklasse - das ist die neue erste Klasse, die kunterbunt ist. Vor allem hat sie eine Besonderheit: zur Klassengemeinschaft gehört auch das kleine Wir. Das Wir begleitet die Kinder im Unterricht, in der Pause, beim Basteln und Co. und ist sehr schnell ein wichtiger Teil der Klasse. Doch dann streiten sich die Kinder, sind sich uneinig und allmählich verschwindet das kleine Wir und ist nicht mehr auffindbar.
Also starten die Kinder mit ihrer Klassenlehrerin quasi eine Suchmission: sie wollen das Wir zurück haben.

Die Geschichte um das kleine Wir in der ersten Klasse ist liebevoll erzählt, in Worten, die auch Leseanfänger bereits gut meistern können. Dazu finde ich vor allem die Botschaft wichtig: nämlich das Wir-Gefühl, das in einer Klassengemeinschaft entstehen soll. Und es zeigt auch, dass es verloren gehen, aber erneut gefunden werden kann, wenn es alle wollen und daran arbeiten.
Ich finde, die Geschichte kann Erstklässler, die sich in einer Phase der Umstellung befinden, durchaus stärken und motivieren. Denn sie gehen raus aus dem Kindergarten in eine ganz neue, große und fremde Umgebung.

Meine Erstklässlerin hat das Buch verschlungen. Meines Erachtens nach ist es ein schönes Geschenk zur Einschulung. Ein sehr gelungenes Buch!

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Veröffentlicht am 01.05.2023

Sehr unterhaltsam

Things We Never Got Over (Knockemout 1)
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Naomi rennt von ihrer eigenen Hochzeit davon und landet in Knockemount, nachdem ihre Zwillingsschwester sie um Hilfe gebeten hat. Kaum dort angekommen, trifft sie auf den mürrischen Knox, der Naomi für ...

Naomi rennt von ihrer eigenen Hochzeit davon und landet in Knockemount, nachdem ihre Zwillingsschwester sie um Hilfe gebeten hat. Kaum dort angekommen, trifft sie auf den mürrischen Knox, der Naomi für ihre bösartige Schwester Tina hält. Und dann ist da auch noch Waylay, Naomis elfjährige Nichte, von der sie vorher nichts wusste.

Das Buch war sehr unterhaltsam. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, witzig und ich konnte mir jede der Figuren, jede Szene bildlich vorstellen: den mürrischen Knox, die zahlreichen Nebenfiguren in der Kleinstadt. Selbst die teils sehr ruppige Sprache der Personen passte ins Bild.
Dazu kommt noch die Chemie zwischen Naomi und Knox, die trotz des nicht sehr netten Umgangs miteinander sehr deutlich wahrnehmbar ist. Natürlich bedient sich die Autorin einiger Klischees für dieses Genre, scheinbar sehen alle Männer in Knockemount göttergleich aus und auch die Story ist ein Stückweit vorhersehbar. Dennoch habe ich mich bis zum Schluss sehr gut unterhalten gefühlt. Besonders die Situationen zwischen Naomi und ihrer Nichte fand ich herzerwärmend.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen, ich habe es trotz der Länge beinahe in einem Rutsch verschlungen. Die Geschichte ist in einer extremen Schnelligkeit erzählt, doch gegen Ende wurde es zum Teil zu langatmig und damit etwas zäh, was danach aber wieder besser wurde. Für mich hätten 100 Seiten weniger auch ausgereicht, das hätte der Handlung vielleicht sogar gut getan. Trotzdem gibt es von mir in jedem Fall eine Empfehlung für das Buch.

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Veröffentlicht am 01.05.2023

Mulans Tagebuch

Disney Adventure Journals: Mulan und der geheimnisvolle Palast
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"Mulan und der geheimnisvolle Palast" ist Teil der Reihe Disney Adventure Journals, es geht darum, dass die Disney Heldinnen, wie man sie aus den Filmklassikern kennt, ihre Erlebnisse anhand eines Tagebuches ...

"Mulan und der geheimnisvolle Palast" ist Teil der Reihe Disney Adventure Journals, es geht darum, dass die Disney Heldinnen, wie man sie aus den Filmklassikern kennt, ihre Erlebnisse anhand eines Tagebuches beschreiben. Bisher kenne ich keinen weiteren Band, finde die Idee aber spannend.

Hier geht es um Mulan, die Story spielt zeitlich nach dem ersten Film. Es geht um einen neuen Auftrag an der Seite des Kaisers für Mulan: sie soll ihm beim Kampf gegen einen neuen Feind helfen, der den Palast bedroht.

Die Geschichte ist ein Mix aus Comic und Tagebucheinträgen, was eine gelungene Mischung ist. Die Illustrationen sind wunderschön, ganz anders, als im Film, irgendwie reifer und erwachsener. Das macht es besonders und doch taucht man sofort in die übliche Disney Welt ein. Die Geschichte ist spannend, vor allem die Einträge im Tagebuch fanden wir sehr gelungen. Meine 7-Jährige konnte der Handlung sehr gut folgen.

Insgesamt ist dies ein Muss für Disney-Fans, vor allem, weil das Buch besonders ist und eben nicht einfach die Geschichte aus den Filmen nacherzählt wird. Uns hat es sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 13.03.2023

Wichtiges Thema

Flauschig mauschig
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Lou möchte plötzlich nicht mehr sprechen. Schnell merkt ihr Vater, dass irgendetwas nicht stimmen muss, dass etwas in der Schule passiert sein muss. Auf einfühlsame Weise schafft er es, dass Lou sich ihm ...

Lou möchte plötzlich nicht mehr sprechen. Schnell merkt ihr Vater, dass irgendetwas nicht stimmen muss, dass etwas in der Schule passiert sein muss. Auf einfühlsame Weise schafft er es, dass Lou sich ihm anvertraut: ein Kind habe gesagt, sie sei dick, daraufhin haben alle anderen Kinder gelacht. Nun mag sie ihren Bauch nicht mehr.

In "Flauschig Mauschig" geht es vor allem darum, zu lernen, sich selbst und sein eigenes Äußeres anzunehmen. Es geht um die eigene Körperwahrnehmung, das Selbstbild und wie unterschiedlich Menschen sein können. In dem Zusammenhang muss auch das Thema Mobbing thematisiert werden, denn genau das ist es ja, das schon Kinder an sich selbst zweifeln lässt.
Die Art, wie die Thematik durch Lous Geschichte aufbereitet ist, ist sehr einfühlsam und besonders. Lous Vater nimmt sich ihrem Kummer sofort an, nämlich mit einer Ernsthaftigkeit und unfassbar viel Empathie, wie man es sich auch in Wirklichkeit in einer solchen Situation wünschen würde.
Die Autorinnen bedienen sich einer Methode der Behandlung von Essstörungen, nämlich der sog. Spiegelexposition. Damit kann man sehr anschaulich Kinder für dieses Thema sensibilisieren, egal ob es um das Gewicht, die Hautfarbe, etc. geht. Besonders gelungen ist hierbei nämlich auch, dass die Figuren in dem Buch so vielfältig gezeichnet sind.

Insgesamt ist dies ein sehr gelungenes Buch, das sich mit einer hochsensiblen Thematik befasst. Einer, die Kindern nicht früh genug näher gebracht werden kann, nicht nur um das eigene Selbstbild zu stärken, sondern auch um Mobbing vorzubeugen.

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